Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#150 Wie mein Sohn meine Emotionen beeinflusst!😳
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Schick mir hier Fragen oder Feedback!
In dieser Folge erfährst du, wie du deine Emotionen besser steuern kannst und wie du andere Menschen einfacher beeinflussen kannst!
Bitte besorge dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉Wie du deine Emotionen besser steuerst!
Also habe den Mut deinen Weg im Leben zu gehen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Eine Portion Mut für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. So, und du hörst jetzt hier eine super wichtige Podcast-Folge, die ist sogar so wichtig vom Inhalt, dass ich mich jetzt kurz entschlossen habe, bevor ich jetzt hier in meinen Strategie-Workshop gehe, mich noch schnell im Auto hinsetze und diese Folge aufnehme. Weil ich möchte ein eigenes Erlebnis schildern und zwar geht es um das Thema Emotionen. Und nicht nur Emotionen, sondern Gedanken, Bilder in meinem Kopf in dem Fall. Aber dieses Beispiel, was ich dir jetzt gleich erzähle, ist eins zu eins übertragbar, ich behaupte mal, auf 99 Prozent aller anderen Leben, oder was heißt er leben Menschen, wo man sagen kann, okay, ähnliche Situationen mit Sicherheit erlebe ich auch. Und die große Frage ist, was macht man da? So, wenn du schon ein paar Mal diesen Podcast hier gehört hast, dann weißt du vielleicht, also A, dass ich natürlich leidenschaftlicher Golfspieler bin und mein Sohn Ben ja auch mittlerweile leidenschaftlicher Golfspieler geworden ist und wir das Ganze auch sportlich betreiben, also zu dem einen oder anderen Turnier fahren. Und ja, jetzt war es wieder diese Woche soweit. Wir waren auf dem Turnier und zwar hat er ein, ja, wie soll ich sagen, so ein Turnier gespielt. Lassen wir es mal dabei, ein zweitägiges, größeres Golfturnier. Und ich bin sein Kelly, um dich da in den Film zu schießen. Das heißt, ich gehe mit und ziehe ihm die Karre. Also was heißt die Karre, die seinen Schläger, seine Schlägertasche. Und er spielt. So, 18 Löcher lang. Da ist man dann halt so vier Stunden unterwegs. Und es war so, dass er nach dem ersten Tag war er geteilter Erster mit einem anderen Kind war. Und dann ist das so, am zweiten Tag spielen dann immer die Besten zusammen. Und ja, man ist dann auf dem Golfplatz unterwegs und es ist natürlich so ein bisschen auch so ein Spiel gegeneinander. Weil man weiß natürlich, okay, wie viele Schläge hat der? Wie liegt man? Liegt man ein oder zwei Schläge dahinter oder da oder vorne. Das heißt, das hat alles einen sehr großen Einfluss natürlich auf den emotionalen Zustand der Kinder und natürlich auch der Caddys, sprich bei mir. So, und wir hatten einen wunderschönen Tag, nämlich es hat, ja, ich würde sagen, zwei Stunden geregnet und war Wind, also so richtig zucker das Wetter. Das heißt, man ist die ganze Zeit mit Regenschirm, Regenhose und allem Pippapo da rumgelaufen. Und um dich jetzt da in diesen Film zu schießen, der Ben hat ganz gut gespielt, oder was heißt, der hat sensationell gespielt am Anfang und lag wirklich weit vorne. Und dann so nach, oder am siebten Loch begann das Drama, in Anführungszeichen. Der Ben hat ein nicht so gutes Loch gespielt, also es ist überhaupt gar keine Katastrophe, alles gar nicht so schlimm, weil zu dem Zeitpunkt, ich weiß es gar nicht, hatte er bestimmt sieben Schläge Vorsprung, was richtig, richtig viel war. Also er hat super gespielt und die anderen beiden Jungs, mit denen er gespielt hat, bei denen lief es nicht so rund. So, und also das siebte Loch war nicht so gut und da merkte ich schon die erste emotionale Reaktion bei ihm, dass er, man könnte fast sagen, maximal unzufrieden war. Und so wie das dann halt auch im Golf ist oder auch im Leben ist, wenn man sich ärgert, am achten Loch lief es auch nicht so gut. Also ich sag mal so, es lief ein bisschen unglücklich und sein emotionaler Zustand verschlechterte sich natürlich, sodass er dann am 9. Loch nochmal nicht so gut spielte und den Ball schön in den Wald haute und sein emotionaler Zustand noch weiter in den Keller ging. So, und warum erzähle ich dir das? Ich erzähle deswegen, dass weil es eigentlich jetzt hier in diesem Podcast um mich und meine Gefühle ging, weil der Ben hat das im Endeffekt super gemacht. Aber ich stehe daneben und denke mir oder kann mir meinen Gefühlen zugucken, weil ich denke mir, das kann doch jetzt nicht wahr sein. Der Junge spielt so gut, hat einen riesen Vorsprung, der darf sich jetzt doch bloß nicht von ein, zwei nicht so guten Löchern aus dem Konzept bringen lassen, weil die Welt war ja noch komplett in Ordnung. So, und da ist es ein schönes Ding, wie gehe ich dann mit der Situation um? Und wo ich dann merke, habe ich meine Emotionen unter Kontrolle oder eben nicht unter Kontrolle. Also reg ich mich so darüber auf, dass er sich aufregt, was völlig unnötig ist. Oder reg ich mich nicht auf und sehe, okay, der Junge braucht jetzt eigentlich Unterstützung, der braucht eigentlich Hilfe, weil es ging dann noch weiter, dass dann das zehnte Loch okay war und am 11. Loch gab es dann schon so eine kleine Katastrophe, sodass auch dann wirklich sehr emotional wurde, inklusive Tränen kamen, weil er für sich kein Licht am Ende des Tunnels mehr gesehen hatte, sondern der Meinung war, es ist alles ganz schlimm und ganz schlecht und die Welt ist zu Ende. Was aber überhaupt ja nicht so war, also er war dann mittlerweile schon im Rückstand gegenüber einem anderen Kind, weil das sehr gut gespielt hatte, wiederum. Dann hat sie es halt ausgegleicht, ausgeglichen. Aber der entscheidende Punkt ist, er war im Teil der Tränen drin. Und ich war einerseits ärgerlich, weil ich sagte, es kann ja wohl jetzt nicht wahr sein, dass er sich jetzt hier so aufregt, weil es völlig unnötig ist. Der muss einfach nur weiterspielen. Und gleichzeitig aber auch zu merken, Timo, du darfst dich jetzt hier nicht so aufregen, weil du bist jetzt hier Coach, Unterstützer von deinem Sohn. Also es hilft dir nichts, wenn ich jetzt sage, Ben, jetzt reißt dich mal zusammen, sondern ich muss ein paar schlauere und bessere Worte finden, die ihn ja wieder aufbauen, also die ihn unterstützen. Und am Ende ist er Zweiter geworden, um dieses, um das vielleicht aufzulösen, hat aber die letzten Löcher super gespielt und der andere Junge war einfach ein Tick besser. Um einen Schlag am Ende, was gar nichts ist, aber was dann doch den Unterschied ausmacht. Und also er ist komplett aus diesem Teil der Tränen wieder rausgekommen. So, und die große Lehre daraus ist, ja, und deswegen erzähle ich jetzt hier die ganze Geschichte, ist einerseits, irgendweit merken wir, wie wir emotional gerade drauf sind. Gerade in solchen emotionalen Situationen. Und ich habe jetzt mal diese emotionale Situation mit meinem Kind natürlich genannt. Und wenn du ein Kind hast, dann gibt es vielleicht auch so Situationen, wo dir, sag ich mal, die Hutschnur brennt, beziehungsweise du ziemlich emotional wirst, oder man kann es natürlich auch wunderbar auf Partnerschaft übertragen oder aber auch aufs Berufsleben. Also wenn du jetzt dann Mitarbeiter hast, die große Frage, ja, wie führst du den denn? Regst du dich jetzt auf, dass er zu doof ist, dass er es wieder nicht verstanden hat, dass er wieder acht Fehler gemacht hat. Oder überlegst du dir, was brauchen der Mitarbeiter jetzt. Und das ist nicht immer der Anschiss oder die Mega-Ansage. Die kann manchmal auch richtig sein, aber häufig ist das dann das Ganze dann doch vielleicht ein bisschen komplexer. Also meine Botschaft an dich hier ist, einerseits mal zu schauen, okay, wie bewusst bist du dir deiner Emotionen, also wie es dir gerade geht. Oder leben die Emotionen dich. Also bist du eine Marionette deiner Emotionen. Oder erkennst du deine Emotionen und bist dein Zuschauer und merkst, oh, ich bin gerade schlecht drauf oder in mir kommt gerade die Wut auf oder ich würde am liebsten der anderen Person das Letzte zuerst sagen. Und das ist halt häufig nicht so das Sinnvolle. Und das Zweite ist, in solchen Situationen, gerade wenn wir vielleicht über Kinder reden, aber auch Partnerschaft oder aber auch Mitarbeiter, zu überlegen, okay, klar, ich bin jetzt vielleicht gerade knacksauer, aber es hilft eigentlich gar nichts, weil was braucht denn der andere Mensch gerade? Was braucht der andere Mensch denn gerade von mir? Wie kann ich ihnen denn vielleicht gerade helfen oder unterstützen? So, und ich glaube, das sind zwei super, super wertvolle Punkte, die begegnen uns fast tagtäglich, sowohl im privaten als auch im Beruflichen. Und das ist meine Botschaft an dich, da so ein bisschen Awareness, würde man im Englischen sagen, bewusster zu sein, zu gucken, okay, ah, wie geht es mir gerade? Also galoppieren meine emotionalen Pferde mit mir gerade durch. Und der zweite Punkt, was braucht denn der andere gerade? Also, ich wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen und wir hören uns im nächsten Podcast.