Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit

#177 Die 3 Schritte zum Umsetzungs-Champion Teil 2/3 (etwas leise)

Timo Pommer

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In dieser Folge geht es darum, wie du zu einem Umsetzungs-Champion wirst! Insgesamt gibt es 3 entscheidende Schritte, die dich automatisch zu einem Umsetzungs-Champion machen, wenn du sie befolgst!
In dieser Folge rede ich über über den 2. Schritt. Häufig erlebe ich, dass gerade der 2. Schritt nicht besonders gut von vielen Menschen gemacht ist und das auch der Grund ist, warum sie immer wieder scheitern!

Ich freue mich auf deine Anregungen und Feedback!

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SPEAKER_00

Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungschampion. So, und ich hoffe, du hast die letzte Folge gehört, denn diese Folge ist jetzt Teil 2. Also, falls du jetzt mit der Folge einsteigst, bitte einmal Stop drücken und eine Folge zurückgehen, damit du da komplett im Film bist, das wäre sehr hilfreich für dich. Denn hier geht es jetzt ja um das Thema, wie wirst du ein Umsetzungschampion. So, und in der letzten Folge haben wir über das Thema Klarheit, Zielklarheit als Fundament, als sozusagen Bodenplatte geredet. So, in dieser Folge geht es jetzt, nachdem wir diese Klarheit, diese Zielklarheit haben und wissen, wo wir hinwollen, geht es jetzt um die Landkarte. Was meine ich mit Landkarte? Ich könnte auch ganz einfach sagen, du brauchst jetzt einen Plan. Du brauchst einen Plan. Wo geht's lang? Also wenn ich mal ganz einfach nochmal die Metapher aus der letzten Folge aufgreife, dann, wenn du jetzt dein Ticket kaufst, wir bleiben mal dabei, du bist in München am Hauptbahnhof und kaufst dir gerade ein Zugticket und du hast die Zielklarheit, du willst nach Sylt, Westerland, so, dann musst du dir jetzt ein Zugticket kaufen. Und von München Hauptbahnhof gibt es keinen direkten Zug nach Sylt. Also nehme ich jetzt mal an, glaube ich. So, das heißt, du wirst ein paar Zwischenstationen haben, vielleicht zwei oder vielleicht sogar drei, wo du einfach umsteigen musst. Das heißt, das sind so Art Meilensteine, wo du hinfahren musst und dann musst du einmal umsteigen. So, und jetzt wirst du auch vielleicht wieder sagen, oh, Timo, das ist ja wieder eine banale Sache, du redest davon, man braucht einen Plan. Wie langweilig. Naja, also langweilig ist das eine, die Realität das andere. Wie schaut es denn in der Realität aus? In der Realität erlebe ich es immer wieder und du kannst mir überlegen, ob du vielleicht so jemanden kennst, also der zu der Geschichte passt, die ich jetzt dir gleich erzähle. Ja, also ich habe folgende Wahrnehmung. Ich habe die Wahrnehmung, dass da Menschen oder viele Menschen in ihrem Porsche sitzen, bildlich gesprochen und mit dem Porsche über die Autobahn jagen. Sie betätigen den Blinker, blinken links, um noch irgendwie die Leute vor, sich irgendwie zu überzeugen, dass sie sie vorbeilassen. Wenn das nicht hilft, wird die Lichthupe aktiv benutzt. Also man könnte denken, es sei irgendwas Wildes passiert. So intensiv wird mit der Lichthupe gespielt. Dann gibt es mehrere Varianten. Man fährt ganz dicht auf, macht dem anderen Angst, will den anderen quasi von der linken Autobahnspur wegschieben. Und wenn das auch nicht funktioniert, weil der andere sich denkt, du kannst mich mal, ich lasse mich doch hier nicht von so einem blöden Porsche von links vertreiben. Ich fahre hier gerade mit 120 lang und habe gerade einen Geschwindigkeitsrausch, dann scheut so ein Mensch natürlich nichts und fährt einfach immer auf die rechte Spur und versucht auf der rechten Spur zu überholen. Koste es, was es wolle, denn man muss ja schnell und effizient nach vorne kommen. Und wenn das auch alles nicht geht, dann ist man sich auch nicht zu schade, einfach mal auf den Standstreifen zu fahren und von da einfach Gas zu geben und gnadenlos zu überholen. So, und ich weiß nicht, ob du die Autobahn kennst, die A9. Und zwar zwischen Ingolstadt und München. Ich bin die letzten acht Jahre da, also ja, mindestens einmal die Woche lang gefahren. Und ungefähr so 10, 20 Kilometer von München gibt es eine Stelle. Wenn man da rüberfährt, dann ist das so eine Kuppe. Und wenn man über diese Kuppe fährt, dann sieht man auf einmal die Alpen. So, und was ist die Realität, die ich immer wieder treffe? Ja, da fährt jemand über diese Kuppe rüber und macht einen lauten Schrei im Auto und so, wow, warum sind denn da Berge? Warum sind denn da Berge? Wir wollten doch an die See fahren, zum Urlaub machen. Warum sind da Berge? Warum sind da Berge? Und es ist völlig in so einem Tunnel drin, weil er die ganze Zeit damit beschäftigt war, irgendwie schneller auf dieser Autobahn voranzukommen, effizienter zu sein, produktiver zu sein, alle Tricks anzuwenden, links, rechts zu überholen, wie ich eben schon sagte, Lichthupe, Hupe, Blinker, also was das Auto hergab. Und jetzt hat er sich so bei all so Gas gegeben und wo kommt er raus? An einem Ort, wo er gar nicht hin will. Nämlich er sieht die Alpen. So, und was ist passiert? Im Eifer des Gefechts einfach mal auf die falsche Autobahn gefahren, beziehungsweise auf die falsche Richtung eingebogen. Und so treffe ich immer wieder ganz viele Menschen, die rödeln, die tun und machen, aber sie sind auf der falschen Autobahn unterwegs, beziehungsweise sie fahren mit Vollgas in die falsche Richtung. So, und woran liegt das? Das liegt natürlich einfach daran, dass jetzt vielleicht das Ziel klar ist. Ich will an die Nordsee und ich will vielleicht auch nach Sylt. In dem Fall jetzt nicht mit dem Zug, sondern mit dem Auto. Und dann ist man der Meinung, wir müssen ganz schnell da ankommen. Wie fährt man am schnellsten dahin? Man muss auf die Autobahn, fährt drauf und fährt los. Aber man nimmt sich nicht die Zeit und macht mal einen vernünftigen Plan. Und sagt sich, okay, ich bin jetzt wo auch immer, in München und ich will einmal quer durch Deutschland fahren, ja, Richtung Westerland. So, und da fängt genau das Problem an. Ich meine, du kennst sicherlich Google Maps, ein wunderbares Tool, was man hier zum Beispiel zum Plan einsetzen könnte. Warum ist das so gut? Naja, wenn ich jetzt einfach auf Google Maps schon mal den Plan eingebe, ich möchte nach Westerland, dann zeigt mir Google Maps ja gleich die ganzen Hindernisse und Schwierigkeiten an. Und zwar zeigt mir Google Maps an, wo es einen Stau gibt, wo es einen Unfall gibt, wo es vielleicht eine Vollsperrung gibt, wo was weiß ich alles los ist. Und gibt mir im Zweifelsfall auch noch zwei oder drei alternative Reiseruten an. Und genau das ist ja das, was wir im Leben auch brauchen. Wir brauchen einen Plan, wir brauchen eine Landkarte, wie komme ich von A nach B, wie komme ich von dem Punkt, wo ich jetzt bin, zu meinen Zielen, Träumen, Wünschen hin. So, und da brauche ich einen Plan mit Meilenstein. Da überlege ich mir, welche Strecke will ich fahren. Da sehe ich vielleicht, dass wenn ich aus München losfahre, dass einfach, naja, in Ingolstadt irgendwie ein Unfall ist. Und da weiß ich schon mal eine Stunde Verspätung, weil die Autobahn gesperrt ist. So, und wenn ich diesen Plan habe, wenn ich das sehe, da ist ein Hindernis, dann sage ich vielleicht, na, dann fahre ich doch lieber über Ulm, beziehungsweise erstmal Augsburg und dann Ulm die A7 hoch. Kann ich ja auch machen, ist ja auch wunderbar. So, aber der entscheidende Punkt ist, ich habe einen Plan. Ja, ich habe einen Plan mit verschiedenen Meilensteinen. Ja, dass ich vielleicht auch sage, ich mache hier irgendwie Rast oder da gehe ich mal was essen, mache ich Pause, was auch immer. Also ich mache mir einen Plan und ich bin mir optimalerweise, jetzt wieder mein Beispiel mit Google Maps, ich bin mir auch über die Hindernisse, über die Blockaden bewusst. Das heißt, ich kann schon mal antizipieren. Und gleichzeitig weiß ich natürlich wie im wahren Leben, dass das ganze System natürlich nicht da ist und nicht bis Ende alles so bleibt, wie es jetzt beim Losfahren war, sondern da kann ein Stau wegfallen und kann neu dazukommen. Aber ich habe einen Plan. So, und das ist das Entscheidende. Also wenn du jetzt nochmal überlegst, du hast da wirklich ein ganz klares Ziel vor Augen, ist meine Frage an dich, wie ist der Plan? Wo stehst du gerade? Bestandsaufnahme machen, ja, wie so eine Inventur. Und dann bitte nach vorne gucken und überlegen, okay, was ist der beste Weg, da hinzukommen? Welche Meilensteine muss ich da einplan? Was kostet mich das Ganze? Wie komme ich da hin? Wie lange dauert es etc.? Aber genau das ist der entscheidende Plan, den die meisten Menschen nicht machen. So, und deshalb auch meine Frage an dich. Hast du Zielklarheit? Hast du einen glasklaren Plan? Dann hast du schon mal zwei Erfolgsfaktoren, die du brauchst, um wirklich einen Umsetzungschampion zu werden. Und in der nächsten Folge erfährst du, was der dritte und wahrscheinlich auch eine ganz, ganz entscheidende Fähigkeit ist, um hier zum Erfolg zu kommen. Also, wir hören uns in der nächsten Folge.