Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit

#183 Wie negative Gewohnheiten dir deine Energie rauben!

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Gewohnheiten prägen unseren Alltag!
Sie sind die Programme, die jeden Tag ablaufen und uns durch den Tag lotsen. 

Manche Gewohnheiten sind Überlebensretter - und andere wiederum kosten uns Tag für Tag viel Kraft und Energie.
Gewohnheiten können uns nämlich negativ beeinflussen und prägen.

Wie du solche negative Gewohnheiten identifizierst und eliminierst, erfährst du in der heutigen Podcast Folge - wie so oft, frisch aufgenommen im Auto.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Folge und eine Menge Umsetzungs-Stärke
Dein Timo

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SPEAKER_00

Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungschampion. So, und falls du das Video anguckst oder einen Podcast hörst, ich sitze im Auto, es ist Sonntag, Vormittag, und ja, wenn du schon ein paar Folgen gehört hast, dann weißt du oder ahnst es vielleicht, mein Sohn spielt wieder Fußball. Und ich habe ihn gerade abgeliefert. Und ja, was gibt es denn nicht Schöneres, als ich dann einfach ins Auto zu setzen und ein paar brandneue Folgen des Podcastes aufzunehmen? Denn die letzte Folge, da ging es ja um das Thema Energielevel. Und wir haben da sehr intensiv drüber geredet, warum ist Energielevel so super, super, super wichtig ist. Dass es ja nun die Basis ist für unser Leben, dass es so Riesenauswirkungen auf den Business-Erfolg hat, aber auch natürlich so viel Auswirkungen hat, wie läuft unser Privatleben und natürlich das Wichtigste am Ende des Tages, wie geht es uns bei dem ganzen Spiel? Sind wir gut drauf? Geht es uns gut? So, und ich möchte mit dir in dieser Folge jetzt nochmal tiefer einsteigen. Eine Ebene tiefer gehen, damit du eine Idee kriegst, hey, wie kann ich mein Energielevel noch besser beeinflussen? Wie kann ich es noch besser steuern? Und wir müssen hier bei dem Thema über das Thema Gewohnheiten reden. Gewohnheiten. Und zwar, jetzt muss ich einmal husten, so alles live in Farbe umgeschnitten. Ja, bei dem Thema Gewohnheiten geht es darum, dass, und jetzt haue ich mal einen Satz raus, dass die Summe unserer Gewohnheiten unser Leben ergibt. Oder anders formuliert, unser Leben besteht aus der Summe unserer Gewohnheiten. So, jetzt wirst du vielleicht sagen, Timo, das ist natürlich jetzt erstmal harter Turbo, das ist erstmal ein Satz, den du hier einem um die Ohren haust. Der ist ganz schön heftig, ist das nicht zu einfach, nicht zu trivial. Aus meiner Sicht, nein, sonst hätte ich ihn nicht gesagt. Es ist wirklich so, unser Leben besteht aus unseren Gewohnheiten. Und wir haben so viele Gewohnheiten, die uns gar nicht bewusst sind. So, und da liegt natürlich ein Vorteil und liegt ein Nachteil drin. Immer ganz abhängig davon, welche Gewohnheiten wir haben. Und ich mache dir einfach mal ein ganz banales Beispiel, an dem, glaube ich, das Thema Gewohnheiten sehr, sehr deutlich wird. Wenn du jemanden kennst, der zum Beispiel sehr, sehr gerne zum McDonald geht, McDonald quasi liebt und so sich immer freut in die Chicken McNuggets, diese frittierten, schönen Hähnchendinger da rein zu beißen und dann auch gerne ein Big Mac sich mit der leckeren Mayonnaise reinpfeift und natürlich die schönen XXL-Pommes mit Mayo und Ketchup natürlich auch nicht fehlen darf. Dann kannst du ungefähr vorstellen, dass er das Dreifache an Kalorien isst, was er so ungefähr braucht. So, und wenn er natürlich regelmäßig dahin geht und natürlich auch nicht abgeneigt ist, mittags sich zwei Schnitzelbrötchen reinzupfeifen und abends einer leckeren, frisch gebackenen Pizza nicht widerstehen kann. In Klammern, ich esse sehr gerne Pizza, aber Klammer zu, dann wirst du mit Sicherheit erahen, dass man diese Essgewohnheiten an seinem Körper sehen kann. Und das ist erstmal so, völlig wertneutral. Und ich nehme jetzt mal ein anderes Beispiel, wenn du dann jemanden vielleicht kennst, der die Gewohnheit hat, morgens eine halbe Stunde laufen zu gehen. Jeden Morgen vorm Arbeiten, egal ob es regnet, schneit, die Sonne scheint, geht dieser Mensch einfach mal eine halbe Stunde laufen. Dann ist meine Vermutung, dass man das auch diesem Menschen ansieht. So, also das heißt, das sind zwei Gewohnheiten. Eins ist eher negativ, eines ist eher positiv, weil natürlich, haben wir auch besprochen in der letzten Folge, dein Fitnesslevel auch eine Auswirkung hat auf dein Energielevel. Weil der Körper hat natürlich da ganz viel mit zu tun. Ich möchte aber noch ein Beispiel nennen. Und zwar nehmen wir das Business. Wenn du die Gewohnheit hast, dein E-Mail-Postfach immer aufzuhaben, und du hast es dann in deinem Computer noch so eingestellt, dass es tutet, blinkt, vibriert, was auch immer, wenn eine neue E-Mail reinkommt, und natürlich auch auf deinem Handy, dann wirst du, und ich sag's das immer so ganz klar, einfach ziemlich unproduktiv sein. Weil E-Mails natürlich der maximale Ablenkungsfaktor sind. Jedes Mal, wenn so eine neue blöde E-Mail reinkommt und du bist mit irgendwas beschäftigt, guckst du kurz drauf. Und ich kann dir sagen, ich habe da schon ganz tolle Diskussionen geführt. Erst letztens, wo ich Top-Führungskräfte geschult habe, die mir dann erzählt haben, ja, Timo, also, oder um nicht kurz mitzunehmen, ich habe dann wirklich abgefragt, wer kriegt wie viele E-Mails am Tag bekommen. Und der Rekordhalter war dann 250 E-Mails. Und er hat mir dann echt erklärt, dass natürlich, weiß ich, über die Hälfte Schwachsinns-E-Mails sind, Minimum. Also so richtig, eigentlich gleich Mülltonne-E-Mails. Aber er guckt ja nur rein und das sei ja nicht so schlimm und dies, das und jenes. Ich habe ihm dann so ziemlich deutlich gesagt, was ich davon halte, nämlich gar nichts, dass das eine absolute Bullshit-Story ist, die er sich da selber erzählt. Weil natürlich kostet es Körner, bist du abgelenkt. Weil der Punkt ist doch, jedes Mal fokussiere ich mich für eine kurze Zeit auf diese E-Mail. Und wenn es nur eine Millisekunde ist, ich bin abgelenkt, ich muss mich dann wieder refokussieren etc. Also vom Gesichtspunkt der persönlichen Produktivität, also dass du Umsetzungspower entwickelst, vergiss es, Katastrophe. Also eine sehr, sehr negative Gewohnheit. Um es jetzt wieder umzudrehen, andere Seite der Medaille, du hast die Gewohnheit, Blockzeit dir einzurichten. Das heißt, zwei Stunden konzentriertes, fokussiertes Arbeiten, wo du Dinge abarbeitest, wo du Konzepte machst, wo du drei schwierige E-Mails schreibst, wo du eine Präsentation vorbereitest oder wo du einfach mal über ein Thema nachdenkst und dein Handy ist einfach mal nicht in deiner Reichweite. Das heißt, egal wer dich deinen zwei Stunden anruft, der erreicht dich nicht. Ich weiß, wenn ich diese Story immer erzähle oder auch in Unternehmercoachings rüberbringe, da flippen manche aus. Um Gottes Willen, zwei Stunden nicht erreichbar. Was ist denn, wenn der Laden zusammenbricht? Nein, er bricht nicht zusammen, sorry. Und da lege ich mich jetzt mal fest, also ich habe leider Gottes schon zu viele Unternehmer und Firmen gesehen und ich weiß, es ist immer diese Mentalität. Deswegen rege ich mich jetzt hier mal darüber auf. Um Gottes Willen, wenn ich nicht erreichbar bin, wenn ich nicht antworte, wenn ich nicht gleich ans Telefon gehe, dann geht morgen die Sonne nicht mehr auf. Und das ist die größte Illusion und das ist die größte Ausrede, die ich immer wieder höre. Absoluter Blödsinn. So, und dementsprechend ist das natürlich eine katastrophal, auch negative Gewohnheit, immer erreichbar zu sein. Deswegen habe ich gerade gesagt, es könnte auch die Gewohnheit sein, dass du ganz bewusst sagst, die zwei Stunden oder von mir aus, wenn du es gar nicht anders aushältst, eine Stunde, ich bin nicht erreichbar, ich mache nur mein Thema, das arbeite ich konzentriert ab. Und dann bist du schon mal ganz weit vorne. Dann bist du produktiv. So, das jetzt mal ein paar Beispiele für Gewohnheiten. So, was heißt das jetzt? Das heißt jetzt, und jetzt kommst du ins Spiel die Frage an dich, wie schaut es denn wirklich mit deinen negativen Gewohnheiten aus? Kennst du deine drei top-negativen Gewohnheiten? Was ist es? Ist es, dass du abends nach dem Arbeiten auf der Couch sitzt und sagst, Tafel Schokolade, Tüte Chips? Ist es die Gewohnheit, dass du anfängst, Netflix zu gucken, nur eine Serie gucken willst und dann ja aber um halb elf ins Bett gehen willst, weil du sagst, naja, natürlich, schlafen ist wichtig und dann um halb zwei immer noch vorm Fernseher hängst. Also keine Ahnung, ob das für dich zutrifft oder ob du jemanden kennst, der jemanden kennt. Ich habe gehört, es gibt Menschen, die das so machen. Mir ist es auch schon zwei, dreimal passiert, gebe ich zu. Ich habe mal die Trilogie, die Matrix geguckt. Und da habe ich wirklich alle drei hintereinander geguckt. Aber da ich eigentlich keine Serien gucke oder sonst irgendwas, bin ich da ganz gut gefeilt vor. Aber genau, reflektier mal für dich. Was ist es denn? Wo gibt es denn da den Haken? Was sind deine Top 3 negativen Gewohnheiten? Und es geht ja jetzt hier darum, dieses Thema mit dir mal bewusst zu machen. Weil diese negativen Gewohnheiten, die laufen ja. Und die Frage ist jetzt, ist es dir bewusst? Vor allen Dingen ist es dir bewusst, was dich diese Gewohnheit kostet. Wie viel du für diese Gewohnheit bezahlst. Und wahrscheinlich nicht direkt unbedingt in Euro, aber definitiv indirekt in Euro. Aber du bezahlst auf jeden Fall mit der Währung, Energie, Nerven, etc. Also, das ist jetzt die Aufgabe für dich. Hol dir diesen Diamanten, sage ich ganz absichtlich. Das ist ein dicker, fetter Diamant. Grab den aus, überleg für dich, was sind da deine drei negativen Gewohnheiten. Und in der nächsten Podcast-Folge kann ich dir schon sagen, reden wir, wie du auch nochmal positiv Gewohnheiten nutzen kannst und dir damit dein Energielevel aufbauen kannst. Also viel Spaß damit. Ich freue mich, wenn wir uns in der nächsten Podcast-Folge wieder hören.