Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#191 - Drei Säulen eines produktiven Mitarbeiters (3/3)
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
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Heute kommen wir zum dritten und letzten Teil der Reihe: Produktiver Mitarbeiter.
Lass dir das nicht entgehen und erfahre wo genau du stehst und wie du deine Mitarbeiter auf das nächste Level bringst.
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungschampion. Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungschampion. Und ich hoffe du hast die letzten beiden Folgen gehört, denn wir reden ja jetzt hier über die magische Performance Formel für Mitarbeiter, also wie du errechnen kannst, wo dein Mitarbeiter steht, wie er mit seiner Performance ist, ob er an seiner maximalen Performance ist, beziehungsweise wie groß die Lücke ist, das Gap ist. Es gibt maximal 1000 Performance-Punkte, die du ganz leicht mit der Formel ausrechnen kannst. Und wir haben schon gerade in den letzten beiden Folgen die ersten beiden Erfolgsfaktoren besprochen. Also will dein Mitarbeiter, ist er motiviert. Solltest du bewerten, von 1 bis 10, 10 ist natürlich maximale Motivation. Der zweite Punkt ist, kann er seinen Job machen? Also hat er die Fähigkeiten, die Skills, die Kompetenzen für den Job, den er gerade machen soll, auch von 1 bis 10. Und jetzt kommen wir zum dritten Punkt. Und der dritte Punkt ist immer hochspannend, weil wenn ich mit Unternehmern im Coaching zusammensitze und diesen dritten Punkt nenne, dann ist er mal auf der anderen Seite so ein bisschen, naja, Entrüstung, Timo, natürlich logisch. Also an mir liegt es ja nicht, klingt er so mit. Und ich muss immer ein bisschen schmunzeln, weil meine Antwort ist ganz einfach. Ich sage, hey, wo ist der nächste Bankautomat? Ich gehe mal alles an Geld schnell abheben, was der Automat ausspuckt. Und dann haben wir eine Wette und ich weiß, ich werde die Wette gewinnen. Warum gewinne ich die Wette? Ganz einfach. Blanke Erfahrung und weil ich es schon zu oft getan habe und es mehr oder weniger von 100 Mal, ich sage mal 98 Mal das Ergebnis sehr, sehr ähnlich war. Und zwar geht es im dritten Erfolgsfaktor darum, kennt der Mitarbeiter seine Aufgaben. So. Banale Frage. Jeder wird antworten, na logisch, ist doch so. Die Realität zeigt aber was anderes. Und warum sage ich das jetzt gerade hier so selbstsicher und biete hier irgendwie tausende von Euro als Wetteinsatz an? Ganz einfach, es ist so, dass ich häufiger die Übung mache, gerade in solchen Fällen, wo ich sage, lieber Unternehmer, lieber Chef, wie auch immer, bitte schreib doch jetzt mal die Top-Themen auf, die dein Mitarbeiter erledigen muss. Und wir reden jetzt bitte nicht darum, naja, der Mitarbeiter, was weiß ich, der muss jetzt hier irgendwie den Social Media Account bedienen oder muss eine Maschine bedienen. Das wäre ein bisschen zu trivial, gerade wenn wir aber über Führungskräfte reden, ist das Thema hochspannend. Weil ich dann natürlich auch zu dieser Führungskraft hingehe und sage, pass mal auf, schreib doch mal auf, was aus deiner Sicht die Top-Aufgaben von deinem Chef sind oder deiner Chefin. So, und das Interessante ist, die Schnittmenge, die ja eigentlich, wenn alles zu 100% klar sein sollte, bei 100% liegen würde, die ist häufig viel zu gering. Und häufig hat der Mitarbeiter noch unterschiedlichste Aufgaben, Themen auf seinem Zettel stehen und meistens auch mehr Themen als der Chef hat, die da gar nicht passen. Und wenn die dann sich immer treffen, also jeder kriegt die Aufgabe von mir und dann machen wir natürlich ein gemeinsames Gespräch, einen Abgleich, Klarheit schaffen, dann ist der Chef oder der Unternehmer immer ganz überrascht und sagt, hey, warum steht denn das da drauf? Nee, das ist ja gar nicht so wichtig. Das ist irgendwie Punkt 8, Punkt 7, ja, also wenn alle anderen, wenn hier unsere Top 3 Punkte erledigt sind, kannst du von mir aus das auch noch machen. Aber das ist gar nicht so wichtig. Und auf der anderen Seite sitzt dann jemand, der irgendwie vorher so ein bisschen so Schweiß auf der Stirn hatte, weil er das Gefühl hat, wie soll ich das alles schaffen? Und der dann aufatmet und dann sagt, okay, wusste ich gar nicht, ja, ich hatte gedacht, das wäre ja so und so wichtig. Also es ist wirklich ein Klassiker. So, und ich meine, was wird an diesem Beispiel deutlich? Wir reden hier über Kommunikation. Und Kommunikation, wenn du dich damit mal intensiver beschäftigst, ist nicht immer einfach, weil da eben zwei Menschen aufeinandertreffen, die zwar meinen, sie reden die gleiche Sprache, die meinen, sie reden über das Gleiche, aber in der Realität ist das leider nicht so. Da gibt es unzählige Beispiele für und ich sage nur das Thema Senderempfänger. Ja, einer sendet eine Botschaft. Die Frage ist, wie kommt diese Botschaft beim Empfänger an? Und selbst wenn sie bei ihm ankommt, meint er dann auch oder versteht er dann auch das Gleiche, was der andere gesagt hat. Ist er dann auch überhaupt einverstanden mit dem, was der andere gesagt hat etc. Also da könnten wir jetzt noch richtig tief reingehen, aber das sind dann nochmal drei weitere Podcasts. Mir geht es jetzt vielmehr um den Punkt, dass ich dich sensibilisiert bekomme, dass du dir klar machst, oh, ups, da gibt es eventuell noch Potenzial. Und ich sage immer, einmal kommuniziert ist keinmal kommuniziert. Und was jetzt dann noch viel, viel schlimmer geworden ist, diese ganze Nummer mit Hybrid arbeiten, Homeoffice arbeiten. Wir kommunizieren jetzt über Teams und über Zoom. Also ganz ehrlich, da geht so viel verloren. Da geht so viel an Power verloren. Und nur weil du jetzt vielleicht einmal in einem Teams-Meeting irgendwas erzählt hast, hat das überhaupt nichts zu sagen, dass das bei irgendwem angekommen ist, geschweige denn verstanden wurde und geschweige denn einverstanden jemand damit ist. Null, nada, vergiss es. Und ich weiß jetzt nicht vielleicht, wie das bei dir abläuft in der Firma. Aber ich habe da ehrlicherweise alles schon erlebt. Und ich werde ja immer Fuchs teufels wild, wenn ich das immer sehe, dass die Kamera aus ist. Also wo ich mal denke, warum? Und ich meine, was machen die Leute? Die sitzen davor, wenn die Kamera aus ist, ist ja ganz schlimm. Also ich meine, dann machen manche Leute Yoga, andere gehen draußen laufen oder fahren auf dem Fahrrad schon nach Hause. You name it, ich habe es alles erlebt. Ich kenne die Beispiele, das ist jetzt nichts Ausgedachtes. Aber selbst wenn die Kamera an ist, der eine schreibt eine E-Mail, der nächste ist bei Amazon gerade shoppen und kauft noch irgendwie, keine Ahnung, Batterien für zu Hause oder ein neues T-Shirt, der übernächste schreibt WhatsApp-Nachrichten und und und. Also nur weil du da jemanden siehst auf der anderen Seite, heißt das nicht, dass der auch dir zuhört. Das ist dieser rieseng, riesen, rieseng, riesengroße Nachteil. Ich meine, klar, Zoom, Hybrid und alles Homeoffice hat auch viele Vorteile, aber das ist ein Riesenachteil, gerade wenn wir darüber reden, weil du eigentlich keine Ahnung hast, kommt die Botschaft bei dem ander an oder nicht. Es sei denn natürlich, der gibt jetzt irgendwie antwortet und redet mit dir. Aber es ist einfach, worauf ich jetzt hinaus will, was ganz anderes, als wenn du mit demjenigen in einem Raum sitzt, den siehst, den wahrnimmst, die Körpersprache wahrnehmen kannst, vielleicht lesen kannst. Das ist ein ganz anderes Thema. Und dann, selbst dann, ist es immer wieder wichtig, auch hier die Botschaft zu senden. Und gerade wenn du jetzt Führungskraft oder Unternehmer vor allen Dingen bist, gibt es jetzt zwei Themen hier bei dem Thema, kennt er es. Also einerseits mal die Erwartungshaltung klar zu äußern und ich bin großer Fan in dem Sinne von Schriftlichkeit bei dem Punkt, damit wir wirklich hier wirklich glasklar über derselbe reden, ist erstmal klar, was erwartest du von mir in Anführungszeichen als dein Mitarbeiter? Was ist es? Und das wirklich mal schriftlich zu fixieren. Punkt 1. Punkt zwei, erkennt der Mitarbeiter auch die Ziele des Unternehmens. Und das ist so ein nächstes Thema grauselig. Und da geht es mir nicht darum zu sagen, okay, keine Ahnung, wir wollen die Besten sein, wir wollen Weltmarktführer sein. Also solche generischen, langweiligen Sätze, wo du eigentlich beliebig die Logos austauschen kannst, weil es eigentlich nichts sagend ist. Aber irgendwie, ich wollte jetzt sagen, in jeder zweiten Firma zu finden ist, aber wahrscheinlich jede zweite Firma ist eher untertrieben. Du siehst es wahrscheinlich noch häufiger, also eine Katastrophe eigentlich. So, und da liegt das Potenzial, da in eine andere Communication zu gehen. Und deswegen jetzt hier die Übung, mal zu reflektieren für dich. Wo würdest du denn jetzt da den Mitarbeiter einschätzen? Also inwieweit kennt er denn seinen Job, also seine Aufgaben, seine Rolle, seine Kompetenzen. Also da steckt ja auch alles mit da drin. Also ihr sieht schon, es ist ein bisschen komplexer. Es ist nicht so ganz banal, wie es vielleicht scheint, aber da liegt natürlich ein riesiges Potenzial. Und jetzt hast du die Formel. Also, wenn wir nochmal zusammenfassen, also will ein Mitarbeiter, kann ein Mitarbeiter und kennt einen Mitarbeiter seinen Job, jeweils bitte von 1 bis 10 bewerten. Und dann multiplizierst du das Ganze, also nimmst du das Ganze mal. Und natürlich 10 mal 10 mal 10 ist 1000. Das sind also dreimal die Top-Werte, das ist eben das Performancepotenzial eines Mitarbeiters. Dann hast du einen super Mitarbeiter. Und natürlich, worst case, wäre jetzt einmal eins mal eins. Das gibt eins. Und das brauchen wir nicht drüber reden, da kannst du dir was überlegen, wenn es so ist. Aber es gibt natürlich in der Regel ganz viel dazwischen. Und das Schöne daran ist an dieser Formel, du kriegst einen direkten Einblick, wo dein Potenzial ist. Genau, in dem Sinne, viel, viel Spaß damit, wenn du diese Formel anwendest. Ich garantiere dir, hervorragendes Tool, um deine Führungskräfte oder Mitarbeiter zu steuern. Wenn du Fragen hast, melde dich da gerne, wenn du irgendwelche Kolleginnen, Kollegen oder Menschen in deinem Umfeld hast, wo du sagst, Mensch, die müssten das auch wissen, die machen alles falsch. Du darfst gerne diesen Podcast oder dieses Video hier weiterleiten, da freue ich mich. Und ansonsten hören wir uns im nächsten Podcast. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfehle diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.