Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#211 - So bestimmst du über deinen Job und nicht der Job über dich!
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Schick mir hier Fragen oder Feedback!
Das hier ist wohl eine meiner wichtigsten und emotionalsten Folgen aller Zeiten: denn ich kenne so viele Menschen die, die Kontrolle verloren haben - sie lassen sich von ihrem Job bestimmen und genau das sollte, nein MUSS aufhören.
Du bist nicht auf dieser Welt, um dich von deinem Job kontrollieren zu lassen!
Wie du das Schritt für Schritt schaffst, verrate ich dir in der heutigen Folge!
Egal, ob du dich in deinem aktuellen Job gefangen fühlst, nach neuen Herausforderungen suchst oder einfach mehr Freiheit im Alltag möchtest – diese Folge ist der perfekte Startpunkt für deine Reise zu einem selbstbestimmten Arbeitsleben.
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Ja, das wird eine tiefstinnige Podcast-Folge. Und zwar, je nachdem, wo du gerade bist, stellt sich die Frage: Besitzt du deinen Job? Besitzt du dein Unternehmen oder besitzt dich dein Job, beziehungsweise besitzt dich dein Unternehmen? Ja, simple Frage. Und du wirst jetzt vielleicht sagen, ey Timo, was ist das für eine komische Frage? Ist die wichtig? Ja, sie ist wichtig. Und ich will dir auch sagen, warum. Und die Inspiration, heute da nochmal eine Podcast-Folge draus zu machen, kam mir heute Vormittag, nämlich aus einem Podcast-Interview, was ich gemacht habe. Ja, mit einem in dem Fall Unternehmer, der sehr, sehr erfolgreich war. Also dem ging es wirklich richtig, richtig gut. Und zwar wirklich self-made von unten nach oben gearbeitet, hat easy peasy, ich sag mal, seine ein, zwei Millionen pro Jahr locker verdient. Und hat aber dafür alles aufs Spiel gesetzt. Und hat gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet, weil, und das ist das Spannende hier daran, ja, es gab nicht genug. Er war noch nicht erfolgreich. Er hatte es noch nicht geschafft und er musste immer zum nächsten Level kommen. Und ich meine, es gibt wunderbare Untersuchungen, die Leute immer fragen: Mensch, wie glücklich bist du denn? Und da kommt dann immer ein Ergebnis raus und dann ist die zweite Frage: Wie viel müsstest du denn verdienen, um noch glücklicher zu sein? Und egal, ob jetzt jemand irgendwie, keine Ahnung, 20.000, 50.000, 100.000, 1 Million, 5 Millionen im Jahr verdient, die Antwort war immer doppelt so viel. Also für denjenigen, der jetzt 100.000 im Jahr verdient, der musste 200.000 verdienen, der, der 5 Millionen verdient, der muss 10 Millionen verdienen. So, und das ist ja mal eine ganz spannende Frage, weil die Illusion, ich bin danach glücklicher oder ich bin danach glücklich, ist halt nur eine Illusion. Weil in der Realität ist es ja so, gerade wenn man sich davon abhängig macht, ja, dass man trotzdem nicht da ankommt, wo man hin will. Denn ob man jetzt 200.000 verdient oder 500.000 oder 5 Millionen, man wird nicht glücklicher. Also ich weiß, du wirst jetzt vielleicht sagen, ha, Timo, das Problem hätte ich gerne. Ja, verstehe ich alles, aber es ist einfach Statistik, wo in Umfragen eben genau das rauskommt. So, und worauf ich jetzt hinaus will hier, besitzt dich dein Job, besitzt dich dein Unternehmen oder besitzt du es, ist ja die Frage, wie steckt man in diesem Hamsterrad drin? Und so viele Menschen stecken im Hamsterrad. Und genau auch der Andreas, den ich da interviewt habe, der sehr offen darüber geredet hat, weil der hat ihm Gas gegeben, ja, bis zu dem Zeitpunkt, wo er, nachdem er schon gefühlte 29 Stoppschilder überfahren hat und es immer gut gegangen ist. Also sein Körper ihm mehrere Strafzettel geschickt hat, kam dann beim 30. Stoppschild, der große Aufschlag, der große Knall, der Knockout und er war wirklich lahmgelegt. Es ging nichts mehr. Und wenn ich sage nichts mehr, dann meine ich auch nichts mehr. Inklusive, dass auch der finanzielle Absturz kam, weil er ein großes Rad gedreht hat und die Banken nicht so happy waren, dass der Andreas sagte, hey, ich brauche Timeout, ich kann nicht mehr, ich brauche eine Pause. Dann haben die Banken gesagt, ja, kannst du dir nehmen, aber wir wollen trotzdem unser Geld, was jetzt nicht ganz lustig war. So, und das Spannende ist, und deswegen erzähle ich das, als er dann so halbwegs wieder auf den Bein war, übermannte es ihm wieder. Weil nämlich der Erfolg in dem Fall besaß ihn. Er musste höher, schneller weiter, er musste erfolgreicher sein. Fing er wieder an und du ahnst es schon, das Leben oder der Körper hat dann gesagt: Nee, Sportsfreund, wenn du es immer noch nicht verstanden hast, wir haben dir jetzt schon hier dreimal, vier, fünf, sechs Mal eine Mahnung geschickt. Wir haben sogar einen Vollzug einmal vollzogen. Und jetzt hast du es immer noch nicht kapiert. Also hat er nochmal richtige Breitseite gekriegt. Sprich, Knockout in der zweiten Runde, könnte man sagen. Inklusive, ja, es ging ja halt erstmal wieder nichts mehr. Und das ist genau der Punkt. Und ich erzähle diese Geschichte so, weil er wirklich eine Transformation durchgemacht hat. So, worum geht es im Leben, was ist wichtig, was zählt wirklich von einem wirklich erfolgsbesessenen Menschen hin zu einem Menschen, der auf einmal ganz anders auf die Welt blickt. Und als ich ihn fragte: Mensch, was war einer deiner glücklichsten Momente in letzter Zeit? Ja, da kam und man halte sich fest, so etwas Banales raus, wie ich habe mit meinem Sohn einfach gespielt. Und das war so ein friedvoller, toller Moment. Wunderwunderschön. By the way, da muss man keine Million für im Monat oder im Jahr verdienen. Klammer zu. Also, lange Rede, kurzer Sinn. Besitzt dich dein Job oder besitzt du den Job? Bist du Opfer, ja, also wirst du von deinem Job oder von deinem Unternehmen am Nasenring durch die Manege geführt, weil du immer machen musst, weil du immer hinterher musst, weil du noch dies und jenes machen musst, dann läuft da gehörig was falsch. Dann solltest du darüber nachdenken, wie kannst du das verändern? Denn, und das ist jetzt mal meine Überzeugung, da sollten wir alle in der Position sein, dass unser Unternehmen, also in meinem Fall, mein Unternehmen mir gehört, ja. Das heißt, es dient mir und ich diene nicht dem Unternehmen. Und das Gleiche sollte auch aus meiner Sicht für einen Job gelten, wenn du angestellt bist, zu sagen, okay, ich habe Spaß dabei, meinen Job zu machen. Natürlich nicht jeden Tag und nicht immer 100 Prozent, aber grundsätzlich sollte es dir Spaß machen, du solltest einen Beitrag liefern und du solltest da auch häufiger mit einem Lächeln rausgehen und nicht in dieser, ich muss ja Schleife drinstecken, wie es leider gut ist, viele Menschen tun, oder sich da so ein bisschen reinsteigern, sondern hinzugehen und sagen, okay, ey, es macht mir Spaß, weil ich kann hier was bewegen, ich kann was voranbringen, ich mache das Unternehmen vielleicht erfolgreicher, meine Abteilung erfolgreicher und zu guter Letzt natürlich kriege ich gutes Geld dafür auch, sodass ich mein Leben finanzieren kann. Und auch als Unternehmer natürlich das Gleiche, ja, zu sehen, dass mein Unternehmen mir dient, ja, und ich nicht ständig in der Rolle bin, ich muss ja, ich muss ja, ich muss ja, sondern es sollte umgekehrt sein. Also das ist so, um es mal anders auszudrücken vom Bild her, gehe ich mit dem Hund spazieren, oder geht der Hund mit mir spazieren? Und das ist, glaube ich, eine ganz entscheidende Frage, die wir uns öfter mal stellen sollten. Und ich weiß, wenn ich die auch immer wieder mal platziere in meinen Coachings in entsprechenden Fällen, ja, dass das Thema dann halt leider nicht ganz so optimal ausfällt, sondern dass viele dann in das Fahrwasser kommen, ja, ich hänge eigentlich an der Leine, sprich der Hund geht mit mir Gassi und ich gehe nicht mit dem Hund Gassi. Also das heißt, ich bin Opfer meines Jobs, meines Unternehmens, anstatt das genau andersrum zu machen. Von daher, je nachdem, wo du stehst, überleg dir mal, wie ist es bei dir? Ich hoffe, dass dein Unternehmen dir dient, dein Job dir dient und dass du nicht quasi Opfer bist oder in so einer Rolle bist, dass der Job dich lenkt und dein Unternehmen über dich bestimmt, weil dann läuft gehörig was falsch, dann solltest du, ich sag so wieder, dann musst du was ändern, weil das ist der Weg definitiv in die Sackgasse. Also viel Spaß beim Reflektieren. Wir hören uns im nächsten Podcast.