In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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MUT-Challenge: Mache 2023 zu deinem Goldjahr! Teil 8 In dieser Folge erfährst du, wie sich mein Leben komplett veränderte. Ich musste mehr sehr intensive Gedanken machen, wie ich die Schwerpunkte auf die 8 Lebensbereiche anwendete. Es war eine sehr bewusste Entscheidung, die bis heute sich auf mein Leben auswirkt.
Bitte besorg dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 Wie du mit nicht geplanten Ereignissen in deinem Leben am besten umgehst!
Also habe den Mut, 2023 zu deinem persönlichen Goldjahr zu machen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Ja, herzlich willkommen wieder zu einer neuen Folge des Podcasts Eine Portion Mut für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. So, und ich hoffe, du hast auch schon hier die letzten Folgen gehört und mal kurz mal um so einen Rahmen zu setzen, wo stehen wir gerade hier? Auf dem Weg zu einem goldenen Jahr 2023. Ja, wir haben über diese acht Lebensbereiche gesprochen. Wir haben in der letzten Folge über den Kern der acht Lebensbereiche gesprochen. Man könnte auch sagen, es ist der neunte Lebensbereich. So, und was machen wir damit, ja? Und falls du jetzt noch nicht diese Inventur gemacht hast, also, sondern immer fröhlich zugehört hast, dann finde ich das natürlich super, klasse, aber du hast wirklich den maximalen Effekt dieser ganzen Geschichte hier, wenn du dich wirklich mal fünf Minuten hingesetzt hast und einfach dir selber mal ein paar Zahlen gegeben hast. Also das heißt wirklich, von 1 bis 10 bewertet hast, wo stehst du. Denn wir sind in der Inventurphase. Wir wollen im Augenblick nochmal festzorgen, wo stehst du im Leben. Und ich werde dir aus meiner eigenen Vergangenheit mal so einen Überblick geben oder eine Idee geben, warum das so wichtig ist und warum mir das so viel auch gebracht hat, als ich das selber mal für mich reflektiert habe. Und das ist schon ein paar Tage her, 2008, habe ich bei Tank und Rast gearbeitet. Ich weiß nicht, ob du Tank und Rast kennst, du warst aber zu 99,9 Prozent schon mehr als einmal Kunde von Tank und Rast. Denn Tank und Rast hat so ein Quasi-Monopol, den gehören alle Tankstellen und Raststätten, also so ungefähr, weiß nicht, 95 Prozent an der Autobahn. Also das heißt, wenn du an der Autobahn irgendwie tankst, bei Aral, Shell, wem auch immer, wenn du bei Sandy Fair auf Toilette gehst, wenn du bei McDonald ein Burger isst oder in der Lavazza-Caffeebar ein Espresso trinkst, er steckt immer ein Verein dahinter und der heißt Tank und Rast. Bei denen habe ich mal ungefähr dreieinhalb Jahre gearbeitet und hatte da so im Jahr 2007, 2008 das größte strategische Projekt zu leiten, hatte ein Budget von 30 Millionen, die ich verbauen durfte im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe die Tankshops, also da, wo man bezahlt, wenn man tankt, 255 damals umgebaut und hatte ein Projektteam so von 75 Leuten. Da war extremer Druck drauf. Also das heißt, ich war jung, dynamisch motiviert, wollte dieses Projekt natürlich zum Erfolg bringen. Habe ich auch. Aber was ist passiert? Gerade auch nochmal in der Reflexion auf diese acht Lebensbereiche. Ich war in der Regel der Erste, der morgens das Licht angeschaltet hat. Und ich erinnere mich noch, also die sind in Bonn, Tank und Rast. Und ich habe da auch in Bonn gelebt, so nur zehn Minuten weg vom Büro. Und für mich war immer die Deadline, ich muss um halb zehn gehen, weil um zehn Uhr macht der Rewe zu. Sprich, ich musste noch schnell aus der Tür raus, um beim Rewe mir irgendwie eine Tiefkühlkost oder irgendwas anderes zu kaufen, um was zu essen. Ja, also ich glaube, du hast jetzt schon ein Bild, was ich gemacht habe. Ich habe gearbeitet und ich war sogar so verrückt damals. Ich weiß nicht, ob du dich daran erinnern kannst, vor diesen ganzen coolen iPhones und Smartphones, da gab es was anderes, was extremst cool war. Das nannte man damals BlackBerry. Ja, BlackBerry waren, ja, ich würde mal sagen, so diese Zwischengeneration von diesen ganz normalen Handys über, ja, ja, dann zu den Blackberry halt. Da gab es dann halt Tasten. Das war besonders cool. Und ich erinnere mich noch an den Moment, ich hatte kein BlackBerry. Und es war ein Tag vor meinem Urlaub und meine Chefin, die lächelte mich noch an und sagte, Timo, ich habe ein Geschenk für dich für einen Urlaub. Guck mal, du kriegst auch ein BlackBerry. Und ich muss sagen, ich wusste damals noch nicht, dass das eigentlich die moderne Fußfessel ist, sondern ich war total stolz und happy. Ich habe gesagt, ja, ich gehöre jetzt auch zu den coolen. Und ich weiß, damals gab es so zwei Arten von Blackberries. Es gab das ältere Modell und es gab das neue Modell. Und naja, also das neue Modell hatten natürlich nur die, die irgendwie mehr zu sagen hatten in der Company, die irgendwie wichtiger waren. Und ich hatte natürlich das neue Modell. Also ich fühlte mich noch cooler, noch wichtiger. Und naja, okay, man wird auch älter, man merkt, dass das alles Quatsch ist. Aber anyway, damals fand ich das sehr cool und kam mir sehr obercool vor. Und ich habe da nicht nur von morgens bis in die Nacht gearbeitet, sondern ich erinnere mich noch, ich fand das auch nochmal besonders wichtig, im Bett abends zu liegen und dann irgendwelche E-Mails um elf oder halb zwölf noch weiterzuleiten oder zu beantworten und zu schreiben. Und mein Trick war damals noch, ja, ich muss auch noch irgendwie, oder ich schreibe diese E-Mails natürlich besonders gerne, wenn irgendwelche wichtigen Leute noch in CC sind, Geschäftsleitungen oder irgendwelche Preisleiter, um auch da nochmal zu dokumentieren, der Timo Pommer ist mega motiviert, der brennt für Tankuras, der brennt für das Projekt und ja, ist eigentlich ein Idiot. Ja, weil was hatte das zur Folge? Also, ja, das Projekt ist super gelaufen. Wir haben 10 Millionen EBTA erreicht, 2 Millionen mehr als eigentlich angepeilt. Wir haben alle Boni gekriegt und geschlagen und also alles von der Welt super. Nur das Problem war, ich hatte einen Tinnitus mittlerweile bekommen. Ich wollte es mir natürlich nicht so wirklich eingestehen. Aber mein Energielevel oder der Lebensbereich Gesundheit, der war im Keller. Da war gar nichts. Da war ich irgendwo bei einer Eins oder zwei. Bei dem Lebensbereich Business, Erfolg, ja, fantastisch. Da hätte ich mir eine 9 oder 10 geben können, ja. Skyrocking, ja. Also wirklich ganz tollen Ruf erarbeitet, danach befördert worden, das Project Office übernommen, direkt am CEO gehangen und so weiter und so fort. Also alles ganz, ganz toll. Thema Finanzen war auch gigantisch, weil ich einen Riesenbonus bekommen habe. Also ja, nochmal so ein Jahresgehalt on top. Also das war auch super. Aber Thema Freunde, Lebensbereich Freunde, Hobbys, Privat, Partnerschaft, ja, war alles ein Keller, war gar nichts. So, und das natürlich, und deswegen erzähle ich gerade so diese Geschichte von mir, um dir auch nochmal zu zeigen, warum diese acht Lebensbereiche so wichtig sind, da ein Auge drauf zu werfen, um nicht erst, um es jetzt mal so ein bisschen bildlich dramatisch auszudrücken, irgendwie in der Notaufnahme aufzuwachen. Oder wie ich auch kenne, Leute kenne, die dann nicht mehr aus dem Bett kommen, weil sie so fertig sind, oder sich irgendwelche Krankheiten auf einmal zeigen. Das muss ja nicht sein. Sondern man kann da auch vorher schon mal aufwachen und merken, hey, da ist irgendwas nicht mehr so ganz korrekt. Da ist irgendwas ziemlich außer Balance geraten. Ja, und das war damals bei mir so. Und ich erinnere mich noch, das war wirklich dann im Urlaub Weihnachten. Das ist immer so eine Zeit, wo man dann nochmal reflektieren kann. Und ich war am Strand und habe von Steve Covey das Buch gelesen, Seven Habits of Highly Successful People. Ja, also ich weiß gar nicht, wie es auf Deutsch heißt. Die sieben Gewohnheiten erfolgreicher Menschen. Ich glaube, so heißt es gar nicht. Aber also, wenn du das Buch nicht kennst, also Superbuch muss man lesen, genial. Auf jeden Fall war das nochmal für mich so ein Aufwachbuch, wo ich so auf einmal merkte, wow, Timo, in was für ein Tunnel bist du denn unterwegs? Passt das so? Ist das überhaupt so richtig? Und eins war klar, ich konnte natürlich überhaupt nicht so weitermachen. Also Tinnitus ist erstmal total ätzend und toi toi toi, also der ist schon lange, lange weg. Weil ich dann einfach erkannt habe, okay, ich muss was ändern, ich muss was umgestalten, weil so ist mein Akku einfach relativ schnell komplett leer. Das rote Licht brannte schon, aber da war wirklich dann Feierabend gewesen. Und deswegen, ja, für dich auch nochmal so der Punkt, zu sagen, wo bist du da unterwegs? Wie schaut es bei dir aus? Ist das einigermaßen in Balance oder gibt es da Lebensbereiche, die komplett dominieren oder komplett unterrepräsentiert sind? Und es muss nicht alles irgendwie total ausgeglichen sein. Weil wir haben ja auch schon über Lebensphasen geredet. Und deswegen sind diese Lebensphasen wieder so wichtig. Und du merkst jetzt vielleicht schon hier in diesem Podcast vorhin, es gibt eine Struktur, ich habe mir Gedanken gemacht, das sind alles Puzzleteile, die ich dir hier erzähle, die nachher aber ein Gesamtbild ergeben. Und natürlich gibt es Lebensphasen, wo du in manchen Lebensbereichen einfach ganz anders und mehr gefordert bist. Also wenn du Mama oder Papa bist, dann weißt du, wovon ich rede, dann hast du einen kompletten Ausschlag. Also Gesundheit, also Schlaf gehört auch zum Thema Gesundheit, verändert sich dann auf einmal dramatisch. Du bist halt fremdgesteuert und du kannst halt nicht mehr so einfach bestimmen, heute gehe ich ins Kino, jetzt gehe ich laufen. Sondern wenn du dein Kind hast und die Windeln sind voll, das schreit. Da kannst du nicht sagen, hey, warte nochmal eine halbe Stunde, ich muss jetzt nochmal hier diese E-Mail fertig schreiben. Oder wenn das Kind Hunger hat, dann hat er es jetzt Hunger. Nicht in einer Dreiviertelstunde, nur weil du gerade gegessen hast. Nein, das will jetzt was essen. Ansonsten schreit das Kind halt die ganze Zeit oder das Baby. Also das ist jetzt nochmal hier so diese Botschaft dieser Folge, für dich da einfach nochmal drauf zu schauen, okay, wie ist es denn? Ja, und wir werden natürlich später noch, wenn wir darüber reden, wo willst du hin, natürlich auch nochmal darüber reden, ja, wie müsste es denn sein. Aber jetzt erstmal für dich nochmal hier zu dieser Erklärung, dass du für dich aus diesen acht Lebensbereichen plus, natürlich aus diesem Kern, also Spiritualität, Emotionen, da auch nochmal schaust, Mensch, wie bin ich eigentlich emotional drauf und ist da noch irgendwie vielleicht ein bisschen Luft nach oben? Also das ist jetzt einmal deine Aufgabe. Und wir haben jetzt noch in der nächsten Folge die letzte Folge, wo wir nochmal auf die Inventur gucken. Und da habe ich ein paar ganz, ganz spannende Fragen für dich parat, die nochmal ganz, ganz wichtig sind, damit du deine Ist-Situation besser einschätzt und aber dir auch nochmal klar wird, wo sind denn meine Stärken in meinem Leben? Weil wenn wir dann darüber reden, was willst du alles erreichen oder wie könnte dein Leben besser werden oder was muss passieren, damit dein Leben besser, schöner, toller, erfolgreicher ist, dann sollten wir wissen, was so deine Stärken und Kompetenzen sind. Also wir hören uns in der nächsten Folge. Ich freue mich.