In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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MUT-Challenge: Mache 2023 zu deinem Goldjahr! Teil 12 In dieser Folge erfährst du das Geheimnis, wie du richtig deine Ziele setzt! Ich zeige dir an dem unglaublichen Beispiel von Vanessa Low, wie es genau geht. Vanessa ist 2 fache Weltmeisterin und Goldmedaillen-Gewinnerin bei den Paralympischen Spielen. Ihre Geschichte ist nicht nur inspirierend sondern auch ein klasse Beispiel, wie es geht!
Insgesamt habe ich 13 Paralympic Gewinner/innen zu ihrem Leben interviewt. Daraus habe ich das Mutmach-Buch "Egal wie Scheiße die Lage ist - Es gibt einen Ausweg!" geschrieben. Es enthält alle 13 Interviews. Du lernst zwei Dinge. 1. Wie geht Krise und 2. wie geht Erfolg! Hier kannst du es dir bestellen: https://www.digistore24.com/product/334396
Bitte besorg dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 Von einer Weltmeisterin lernen, wie es geht!
Also habe den Mut, 2023 zu deinem persönlichen Goldjahr zu machen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Eine Portion Mut, für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. So, und das ist jetzt hier eine ganz besondere Folge heute. Die wird sehr, sehr spannend. Und ich werde, ich habe ein für mich persönlich total bewegendes Beispiel mitgebracht, was mich immer wieder, also diese Geschichte immer wieder unglaublich inspiriert. Und ich bin mir sicher, sie wird dich auch inspirieren. Also was haben wir vor? Wir werden über das Thema Ziele setzen heute reden. Und ich hoffe, du hast auch schon die letzten Folgen nochmal gehört. Ansonsten abonniere einfach den Kanal, dann verpasst du nichts. Und ja, wenn wir jetzt anfangen und sagen, okay, wir setzen uns jetzt unsere Ziele in diesen acht Lebensbereichen aus der letzten Folge, dann ist eins wichtig. Das sind natürlich acht Lebensbereiche, wenn du jetzt dir da zwei, drei Ziele pro Lebensbereich setzt, ja, acht mal drei sind gleich 24. Also das ist relativ einfach, dass du da mal schnell 24, 25 Ziele zusammenkriegst. Und das ist eine Menge. Also das ist richtig, richtig viel. Und auch schon ein Stück zu viel. Weil das kann uns sehr stark unter Druck setzen oder du schreibst das jetzt vielleicht auf und denkst, hey, alles easygoing, das schaffe ich. Das sind ja gar nicht so große Ziele oder nur ein paar große Ziele. Also ich spreche jetzt mal aus eigenerfahrungen. Ich habe das auch schon alles hinter mir, habe das auch schon alles gemacht, mit dem Ergebnis, dass da viel Frust in mir hochstieg, weil ja, ich habe ein paar Ziele erreicht und habe aber auch einige nicht erreicht und habe dann ein schlechtes Gewissen gehabt und hab dann so ein bisschen mich abgewertet und habe gesagt, ah, Timo hier, ja, ist ja nett, dass du die Ziele erreicht hast, aber die nicht erreicht und, und, und, und. Also eigentlich eine nicht so günstige Strategie, um es mal so zu formulieren. Und ich möchte jetzt hier schon mal einen Punkt mitgeben, der wesentlich besser ist. Also erstmal Punkt 1. Deine Ziele, die du jetzt hoffentlich vielleicht gestern oder vielleicht heute oder in den nächsten Tagen spätestens aufschreibst, ja, aufschreiben bitte. Aufschreiben. Also das ist vielleicht nochmal ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Werde ich später nochmal sagen, aufschreiben. Also ich weiß, ich kenne die Leute und ich habe das auch alles hinter mir. Also wenn jetzt bei dir der Gedanke kommt, ja, Timo, ich habe die im Kopf und Aufschreiben, das ist ja was für Anfänger, brauche ich nicht und mich jetzt da hinsetzen, ich habe die eigentlich im Kopf, ich weiß schon diese drei, vier Dinge, die ich will. Ich kann dir sagen, ich war auch so. Und es ist nicht, es ist dämlich. Ich sage es mal so direkt raus, es ist dämlich, weil du hast sie nicht so im Kopf, so präsent, wie du dir das vielleicht vorstellst. Und vielleicht, wie du das jetzt gerade hast. In einer Woche, in einem Monat verändert sich das. Und ich meine, es gibt da sogar Studien dazu, es gibt ja eine berühmte Harvard-Studie, die immer wieder auch zitiert wird, schon Ewigkeiten alt, kurz gesagt, dass wirklich alle die Studenten, die in diesem Experiment die Ziele aufgeschrieben haben, in ihrem Leben wesentlich viel, viel erfolgreicher waren. Und das gemessen, glaube ich, über fünf oder zehn Jahre, weil sie sich diese Ziele aufgeschrieben haben, präsent hatten. Du kannst dir die Ziele mal wieder durchlesen. Und ja, wenn du schreibst, musst du halt auch konkret werden. Also ich sag mal, schreiben ist strukturiertes Denken und in unserem Kopf passieren also andere Dinge. Also deswegen, klar, das Plädoyer, schreiben. Ja, schreiben, schreiben, schreiben. So, jetzt hast du die Ziele vielleicht aufgeschrieben. Jetzt ist nochmal eins wichtig. Also die Ziele oder unsere Ziele sollten auch nicht immer in Stein gemeißelt sein. Also es gibt mit Sicherheit Ziele, da sagst du, oh, die sind mir super, super wichtig und die sind fast in Stein gemeißelt. Aber mach dir auch bewusst, weißt du, das Leben dreht sich weiter. Wir wissen nicht, was im Vierteljahr oder im halben Jahr passiert. Und vielleicht macht es dann total Sinn, da auch mal Ziele zu verändern, auszutauschen, weil sich vielleicht neue Dinge ereignet haben, du musst neue Schwerpunkte in deinem Leben setzen, neue Schwerpunkte in Lebensbereichen setzen. Und dann macht das total Sinn, jetzt nicht krampfhaft an einem Ziel festzuhalten. Punkt 1. Punkt zwei, der meiner Ansicht auch ganz wichtig ist, wenn du jetzt auf einmal 24, 25 Ziele hingeschrieben hast, große, kleine Ziele etc., dann solltest du auch hier nochmal priorisieren, weil ich gehe mal davon aus, dein Leben ist jetzt nicht so, dass du sieben Tage in der Woche dich langweilst und nicht weißt, was du morgens, mittags, abends machen sollst, sondern die Gefahr ist, dass es genau umgekehrt ist, dass du schon einen vollen Kalender hast, ein volles Leben hast. Und da jetzt noch diese ganzen Ziele rein zu klatschen, führt häufig dazu, dass viele Menschen dann in Stress geraten. Und von daher sollten wir A, B, C-Ziele setzen. Und was meine ich damit? Also A-Ziele sind sogenannte Muss-Ziele. Also diese A-Ziele, die willst du auf jeden Fall erreichen. Die musst du machen, weil die einfach ganz, ganz wichtig wesentlicher Bestandteil deines Lebens sind. Also gerade wenn wir zum Beispiel über Gesundheit, Fitness reden, ja, das sollten A-Ziele sein. Oder auch alles, was sich so in dem Bereich Partnerschaft, Familie abspielt, das sind A-Ziele. Weil wenn da einfach Dinge nicht passen, aus dem Ruder gelangen, das ist halt häufig, da reden wir häufig über, ja, wie soll ich sagen, also massive Schäden oder manchmal auch Totalschaden. Und da habe ich einfach zu viele Menschen schon gesehen, die immer meinten, das passt, alles geht schon. Und ja, dann hat es gerumst und dann war das Familienauto Totalschaden, bildlich gesprochen. Also da sollte man einen Fokus drauf haben. Aber also von daher, A-Ziele sind Mussziele. Dann haben wir B-Ziele und das sind so sogenannte, ich nenne es jetzt immer Kannziele. Das heißt, wenn du noch Zeit hast und Buße hast, nachdem du alles getan hast, um deine A-Ziele zu erreichen, dann sind die B-Ziele dran. Und das ist jetzt aber keine Tragödie, wenn du sie nicht erreichst. Schon ärgerlich, ja, und da muss man mit Sicherheit auch gucken, wieso, weshalb, warum. Aber es ist möglich. Es ist ein Kann-Ziel, kein Mussziel. Und die C-Ziele, das sind Nice-to-have-Ziele. Also du schreibst dir natürlich die auf, weil du da schon irgendwas machen willst, erreichen willst, aber es ist nice-to-have. Es ist überhaupt gar kein Weltuntergang, wenn dieses Ziel eben nicht stattfindet. So, und ich möchte jetzt gleich noch, wie gesagt, eine Geschichte hier erzählen, die diesen Ziel, also diese Klarheit, warum setze ich mir Ziele, wie setze ich mir Ziele wirklich auf den Punkt bringt. Und ich weiß gar nicht, ob ich es schon mal erzählt habe, ich habe vor einigen Jahren 13 Paralympics-Gewinnerinnen und Gewinner interviewt. Und ich weiß nicht, ob du weißt, was jetzt so Paralympics sind. Das sind in der Regel Menschen, die ein Handicap haben. Das heißt, die haben, sind entweder mit einem Handicap, mit einer Behinderung zur Welt gekommen oder irgendwie hat das Schicksal sie erreicht. Häufig haben die irgendwelche Unfälle gehabt, wodurch die ja, also zum Teil Gliedmaßen verloren haben oder Querschnittslebungen haben oder andere Einschränkungen hinnehmen mussten. Und ja, diese Sportlerinnen und Sportler, die habe ich interviewt, 13 an der Zahl. Und die sind alle Weltmeister geworden und haben auch alle mindestens eine Goldmedaille bei den Paralympischen Spielen gewonnen. Und das ist natürlich, wenn man sich diese Geschichten anhört, der Wahnsinn. Also ich sage immer, in diesen Interviews, da stecken zwei Botschaften drin. Einmal, wie geht Krise? Ja, weil diese Menschen, ja, wir haben, ich denke jetzt gerade an eine Unfall gehabt, Motorroller, schwerste Bedingungen im Ausland, querschnittsgelähmt, etc. Andere, von der ich gleich erzähle, die Vanessa Law auch einen ganz schlimm Unfall gehabt. Und da geht, also da lernt man sehr viel, wie komme ich aus einer Krise wieder raus aus den Interviews und gleichzeitig steckt da noch drin, wie geht Erfolg? Also wie geht Erfolg? Wie gewinnst du eine paralympische Goldmedaille? Wie wirst du Weltmeister? Also das ist ja nicht so, als ob man sich mal eben sich entscheidet, ich stehe bei der Rewe an der Kasse und nehme mir noch eine Packung Kaugummis mit. Das ist harte Arbeit, die sind teilweise Profis, trainieren sechs Tage die Woche, acht bis zehn Stunden, beschäftigen die sich mit ihrem Sport. Also wirklich Chapeau allerhöchsten Respekt vor deren Leistung. Und ich möchte jetzt gleich mal eine Inspiration geben von Vanessa Law. Vanessa Law, ein junges Mädchen, ich glaube, ich weiß gar nicht mal, die war, glaube ich, 16, 17 und sie ist vor Entzug gefallen. Und am Bahnsteig war viel los, gedrängt, sie ist auf jeden Fall vor den Zug gefallen, hat dabei beide Beine verloren, um das jetzt mal so kurz zu machen und war im Koma, lag im Krankenhaus und so weiter, also ganz, ganz schlimm. Und nach einer gewissen Zeit, und Stichwort, warum müssen wir hier Ziele setzen? Was ist der Sinn von Zielen? Warum ist es so wichtig? Wird gleich in dieser Geschichte so deutlich, ja, warum wir diese Klarheit haben. Und mir läuft so immer kalten Rücken runter, wenn ich diese Geschichte von ihr erzähle, von der Vanessa, weil die in ihren jungen Jahren noch nicht mal 18 so klar ist, das ist unglaublich. Also da wünschte ich mir, ich wäre ansatzweise in meinem Leben auch danach so klar gewesen wie sie. Und wie gesagt, also sie hatte, sie hatte keine Beine mehr. Es ging eigentlich um Prothesen etc. Und ja, ich lese das jetzt mal aus dem Interview durch. Also ich habe so ein Mutmachbuch geschrieben, vielleicht das nochmal als Randnotiz. Ich werde auch für alle, die das interessiert, gerne mal in die Shownotes den Link machen. Das Mutmachbuch, egal wie scheiße die Lage ist, es gibt einen Ausweg. Und ja, dieser Titel ist treffend, weil genau das steckt da in dem Buch drin. Da gibt es viele Situationen, wo man nicht weiß oder wo die Athletinnen, also die Frauen und Männer nicht wussten, wie geht es weiter. Und trotzdem haben sie einen Weg gefunden. Also unglaublich, wenn ich da drüber erzähle, wie gesagt, mir läuft es kalt ein Rücken runter oder auch kriege ich feuchte Augen, weil es einfach so bewegend ist. Und ja, gucken wir uns mal, also hören wir uns mal an, Vanessa Law. Die hat gesagt, gehen bedeutet, selbstständig zu sein, sich draußen bewegen zu können. So, das war für sie der Leitgedanke und das Leitziel. So, und jetzt muss man überlegen, naja, die hatte gar keine Beine. Und was hat sie gemacht? Also ich lese das jetzt mal hier aus dem Buch vor. Aber wenn man ein Fernziel hat, wenn man etwas gefunden hat, worauf man nicht verzichten kann oder will, dann muss man sich fragen, was man dafür tun kann, um dahin zu kommen. Also allein jetzt schon mal hier dieser Satz, wenn man den sich auf der Zunge zergehen lässt, was sie da sagt, also ich finde das so kräftig, so machtvoll, so inspirierend und trifft es genau auf den Punkt, wenn ich mir was vornehme, wenn ich irgendwas erreichen will, muss ich mir überlegen, wie kommt man dahin. So, was hat sie weitergesagt? Ich glaube, mir kurz-, mittel- und langfristziele zu setzen, hat mir sehr dabei geholfen, mit meinem Schicksal umzugehen. Also auch hier nochmal, diese Aussage finde ich unheimlich machtvoll, unheimlich klar. Und wenn man jetzt mal sieht, was sie gemacht hat, wie sie das umgesetzt hat, dann ist das Inspiration pur. Für mich war zuallererst wichtig, wieder am normalen Leben teilhaben und zur Schule gehen zu können. Ich wusste, dass ich das am schnellsten erreichen kann, wenn ich erst mal Rollstuhl fahre. Es war einfach nicht realistisch, erst zur Schule zu gehen, wenn ich wieder laufen konnte. Denn ich wollte das Schuljahr nicht wiederholen, wollte schnell zurück in den Alltag, daher habe ich Abstriche gemacht. Also auch hier nochmal, also nochmal übersetzt, was sagt sie da? Also sie hat die Klarheit, sie sagt, okay, ich bin, also ich will gehen, das ist mein Langfrisstziel. Aber sie hat auch das Ziel, sie will nicht die Schule wiederholen und weiß aber, wenn sie jetzt so lange wartet, bis sie wieder gelernt hat, gehen zu können, dann ist der Schule herum. Also sagt sie, okay, ich muss da einen Kompromiss finden. Der Kompromiss heißt erstmal Rollstuhl, obwohl ich den Rollstuhl gar nicht will. Das ist ihre Aussage. Und weiter sagt sie, mein mittelfristiges Ziel war, zu Fuß zur Schule gehen zu können und nicht mehr darauf angewiesen, zu sein, gefahren zu werden. Ich habe mir dann überlegt, wie das möglich sein könnte und Pläne gemacht. Also auch das jetzt hier wieder zu sehen, was da passiert ist, was sie gemacht hat. Und ich lese gleich mal weiter nochmal, was sie dann gemacht hat. Und das ist für uns so ein schönes Beispiel. Also ich lese das deswegen vor, dass wir uns, dass du dich auch parallel nochmal hinterfragst, was kannst du machen für das, was du erreichen willst vielleicht? Oder wie solltest du denken, über was solltest du dir Gedanken machen? Damit das nicht alles, also ich kenne diesen englischen Satz so schön: Hope is not a strategy. Also Hoffnung ist keine Strategie. Und darum geht es ein bisschen. Also weniger weg davon, so, ja, ich hoffe mal, irgendwie kommt mein Ziel zu mir und erreiche ich und dann sitzen wir da betrübt, weil wir festgestellt haben, es kam halt doch nicht zu mir. Sondern was ist unsere Strategie? Und sie sagt weiter in dem Interview, ich wusste, dass ich dabei Unterstützung benötige. Diese habe ich mir bei der Krankenkasse geholt. Bei dieser habe ich mich erkundigt, wo ich in der Nähe meines Wohnortes die Rehe absolvieren konnte, damit ich nach der Schule dorthin gehen konnte. Ich habe mir immer wieder neue Ziele gesetzt. Zum Beispiel, dass ich an einem Tag zweimal die Treppe hoch und runter gehen wollte, um das Treppensteigen zu üben. Ich habe mir auch vorgenommen, bestimmte Dinge zu trainieren. Ich habe mir also wirklich handfeste Ziele gesteckt, die ich jeden Tag einhalten konnte. Natürlich gab es Ausnahmen. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Ich hatte auch mal eine schlechte Woche. Aber dann muss man zurück auf seinen Weg finden und sich sein Ziel wieder vor Augen halten. Ich hatte mir vorgenommen, mein mittelfristiges Ziel in zwei Jahren zu erreichen. Das heißt, mein kurzfristiges Ziel habe ich mir für die nächsten Monate oder die nächsten Monate gesetzt. Das gehörte zu meinem Alltag. Und für die nächsten zwei Jahre hatte ich das Ziel, wieder laufen zu lernen und mein Alltag zu Fuß zu bewältigen. Zur Schule gehen, draußen unterwegs sein, mit Freunden etwas unternehmen. Wow. Also ich weiß nicht, wie es dir jetzt geht. Bei mir kribbelt es, obwohl ich jetzt hier gerade bei minus drei Grad im Auto sitze, während mein Sohn Fußball spielt. Und mir läuft es gerade wieder kalt den Rücken runter oder warm, ja. Also es kribbelt am ganzen Körper, weil also in diesem Absatz oder in diesen Zeilen, da steckt so viel drin, es ist so viel Inspiration, wie wir uns Ziele setzen sollten. Und nur nochmal, damit wir hier geredet haben, ja, wir reden hier nicht von einer Frau, die irgendwie 60 Jahre alt ist, das Leben erlebt hat und irgendwie Lebensweisheit zu uns spricht. Wir reden hier über eine Frau, die noch nicht mal 18 Jahre alt war. Ein Mädchen. Ein Mädchen, was vor den Zug gefallen ist, beide Beine verloren hat und monatelang im Krankenhaus lag und wund war, weil sie immer auf dem Rücken liegen musste. Das ist die Realität. Und die hat solche klaren Gedanken und setzt sich solche Ziele und beschreibt auch, und das vielleicht auch nochmal als Inspiration. Deswegen, also wenn sie irgendwie anspricht, hol dir das Buch, weil es sind so viele von diesen Geschichten drin. Wie gesagt, ist in den Shownotes drin. Sie spricht davon, ja, es gab auch schlechte Tage, es gab auch schlechte Wochen, wo sie nicht wollte, aber sie hat es trotzdem getan. Und sie hat es erreicht. Nebenbei zwei Goldmedaillen gewonnen bei den Paralympischen Spielen in Rio. Und allein das, ja, könnte, also auch diese Story werde ich wahrscheinlich an späterer Stelle nochmal einbauen, weil das ist auch schon wieder Inspiration pur. Also es ist ja nicht nur diese eine Geschichte aus ihrem Interview, die unglaublich ist. Aber lass die nochmal wirken auf dich. Also auch jetzt, dass du für dich dich nochmal hinsetzt hast, okay, welche Ziele will ich setzen, was habe ich vor. Überleg dir das da nochmal. Also wie viel Power da drin steckt und sie zeigt es uns nochmal, warum es so wichtig ist, sich hinzusetzen und mal Ziele zu setzen, diese Klarheit zu gewinnen und nicht einfach in den Tag reinzuleben, in die Woche reinzuleben und dann ist der erste Monat rum, dann haben wir Sommer, dann haben wir Herbst und irgendwie schon wieder Winter und dann stellen wir fest, in zwölf Monaten, hups, das Jahr ist rum, wo es ist geblieben und ja, ich weiß auch nicht. Und dann fängst du wieder an zu überlegen, ja, ich müsste mir mal Ziele setzen. Also, Nike hat da so einen ganz tollen Slogan zu entwickelt: Just do it. Also, mach es jetzt. Ich höre jetzt auf mit dem Podcast, damit du jetzt Schreibezeit hast. Weil das ist das Fundament auch für die nächsten Folgen. Wenn wir dann nochmal weiter das konkretisieren, wir werden deine Ziele jetzt nochmal fein polieren und du wirst noch weitere Tipps und Tricks kriegen, wie du diese Ziele vielleicht besser dir setzt, besser formulierst. Aber der erste Schritt ist, schreib mal auf, welche Ziele hast du. Also viel Spaß, wir hören uns in der nächsten Folge.