In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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MUT-Challenge: Mache 2023 zu deinem Goldjahr! Teil 26 In dieser Folge erfährst du, wie Hans-Peter Durst mit zwei gebrochenen Handgelenken die Silbermedaille bei den Paralympics gewinnen konnte!
Bitte besorg dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 Eine Story, die Motivation pur ist!
Also habe den Mut, 2023 zu deinem persönlichen Goldjahr zu machen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcastes Eine Portion Mut für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. Ja, ich hoffe, du hast die letzte Folge auch gehört und die vorvorletzte, denn wir sind bei dem Thema Mindset angekommen. Ein ganz, ganz zentrales und wichtiges Thema für das, was wir vorhaben. Und in der letzten Folge habe ich ja über mein Mindset bezüglich dieses Podcastes geredet, wie das alles entstanden ist, beziehungsweise was mein Vater dazu sagte und seine Gedanken und warum oder was meine Antwort darauf war und warum ich das Ganze mache. So, in diesem Podcast möchte ich dir ein weiteres Beispiel für ein Wahnsinns-Mindset, so nenne ich das jetzt mal, dir geben. Und zwar habe ich ja schon erzählt, ich habe 13 Paralympic-Gewinner interviewt. Also Paralympics sind ja die Sportler, die eine Behinderung irgendeiner Art haben. Und ich habe 13 interviewt zu ihren Leben, Schräg-Schrich-Schicksalsschlägen und zu ihren Erfolgen. Und daraus habe ich auch ein Buch gemacht mit dem Titel, egal wie scheiße die Lage ist, es gibt einen Ausweg, wo diese 13 Interviews drin sind. Und das ist ein absolutes Mutmachbuch. Und ich sage mal, in dem Interview stecken zwei Sachen. Einerseits, wie geht Krise? Wie geht man mit seinen Behinderungen Schicksalsschlägen um, die unglaublich vielfältig sind. Und ich werde jetzt gleich eine Geschichte daraus erzählen. Und in dem Buch steckt aber auch drin, wie geht Erfolg? Denn diese Frauen und Männer, die sind alle mindestens einmal Weltmeister geworden und haben auf jeden Fall bei den Paralympischen Spielen mindestens eine Goldmedaille gewonnen. Also Riesenerfolge. So, und heute möchte ich dir die Geschichte von Hans-Peter Durst erzählen. Hans-Peter Durst hatte einen Autounfall und hat da, ich weiß es gar nicht, eine Gehirnverletzung erlitten. Und er hat dann angefangen, drei Rad zu fahren. Also Dreirad heißt, für Menschen, die Gleichgewichtstörung haben und die nicht auf einem normalen Fahrrad sitzen können, gibt es Fahrräder mit drei Rädern. Also vorne ein Rad und hinten zwei Räder, sodass man nicht umfallen kann. Und der Hans-Peter hat trainiert und hat sich für die Paralympischen Spiele in London qualifiziert. Und jetzt, um dich da so ein bisschen in diesen Film reinzubegeben, für diese ganzen Athleten, Leichtathletik und allen anderen Sportarten, die es da noch so gibt, sind diese Paralympischen Spiele alle vier Jahre das Nonplusultra. Also es gibt eigentlich nichts Vergleichbares, wirklich alle vier Jahre dieses Highlight. So, und du musst dir vorstellen, Hans-Peter ist aus dem Trainingslager wiedergekommen, hatte sich vorbereitet, hat trainiert und sein Trainer sagte noch zu ihm, Hans-Peter, du warst jetzt so lange im Auto aufgrund der Rückfahrt. Ich glaube, der war im Höhentrainingslager in Alpen und der wohnt in Dortmund. Und wenn du dann zu Hause angekommen bist, dann schnappst du dir noch dein Dreirad und fährst noch eine Runde um den See, so ein bisschen die Beine lockern, man könnte sagen, ausradeln. Und seine Frau wollte ihn dann wieder einsammeln. Und dann passierte etwas, wo man eigentlich sagt, eigentlich unglaublich. Und zwar ungefähr 200, 300 Meter bevor die Strecke zu Ende war, kam ein betrunkener Fahrradfahrer mit 3 Promille und hat ihn im wahrsten Sinne des Wortes über einen Haufen gefahren. Und das war so schlimm, also er hatte schwerste Verletzungen und kam der Krankenwagen und er hatte vor allen Dingen eine ganz schwere Verletzung an einer Hand am Daumen, sodass der Daumen mehr oder weniger abgenommen werden musste. Und er hatte wirklich Glück im Unglück, denn sein Auto, beziehungsweise der Krankenwagen konnte nicht zu dem Krankenhaus fahren, also was in der Nähe lag, sondern musste zu einem anderen Krankenhaus fahren. Und wie der Schicksal es wollte, erkannte ihn da dementsprechend ein Arzt, der nämlich durch die Vorberichterstattung merkte, das ist der Hans-Peter Durst, der eigentlich in, ich weiß nicht, ein paar Tagen bei den Paralympischen Spielen antreten sollte. Und der hat dann wirklich seinen Freund, einen renommierten Handchirurgen, angerufen und hat ihm sozusagen den Daumen nicht abgenommen, weil du musst dir jetzt vorstellen, wenn du keinen Daumen mehr hast und dann Rennrad fahren willst, dann ist das echt ein Problem. Lange Rede, kurzer Sinn. Man hat ihn operiert und auch sein Sohn und seine Frau haben immer wieder Mut ausgesprochen, haben gesagt: Mensch, der muss irgendwie nach London fahren und da Fahrrad fahren. Weil wie gesagt, nochmal, du trainierst vier Jahre, vier Jahre auf diesen Moment hin. Und Training heißt hier sechs Tage die Woche, mehrere Stunden. Also es ist wirklich wie ein Profi verhalten sich diese Paralympoliken. Und auf jeden Fall hatte man dann ein Problem, weil man konnte ihn nicht so operieren, wie man wollte, weil das dem Reglement der Paralympischen Spieler nicht entsprach. Also konnte man gewisse Operationen nicht durchführen. Und so kam es, dass man auch seine Handgelenke, die gebrochen waren, nicht vernünftig operieren konnte. So, und jetzt war die große Frage: Was kann man tun? Also ich meine, alleine, wenn du diese Geschichte jetzt schon mal bis hierhin gehört hast, ist ja schon mal der Wahnsinn. Aber es ging weiter. Und zwar hat man dann ihm Schienen gebaut. Und zwar hat man ihm Schienen gebaut in der Haltung, als wenn er auf dem Fahrrad sitzen würde. Also ich weiß nicht, ob du schon mal so Rennfahrer, Zeitrennfahrer gesehen hast. Die sitzen in einer wirklich so aerodynamischen Position auf ihrem Fahrrad, um besonders windschnittig zu sein. Also die Ellbogen ganz dicht am Körper, gebückte Haltung etc. So, und jetzt hatte man dann wirklich in Dortmund dafür gesorgt, dass man ihm eine Art Prothese gebaut hat. Prothese ist, glaube ich, das falsche Wort, wie so ein, ich weiß gar nicht, wie man es nennt, ich sage jetzt einfach mal, wie so ein Gips gebaut hat, also ein Hightech-Gips, sodass er auf dem Fahrrad sitzen konnte. So, und jetzt ist der Hans-Peter dann nach London gefahren. Du musst wissen, wenn deine Arme so eingegipst sind, sodass du dich auf so ein Rennrad setzen kannst, dann losfahren kannst, dann kannst du nicht alleine mehr auf Toilette gehen und kannst auch nichts essen mehr. Also das heißt, er war komplett abhängig von anderen Menschen, die ihm da geholfen, Unterstützer. Unabhängig davon, dass das Schlafen und alles, also allein die Vorstellung, total crazy. Aber warum erzähle ich dir das? Er ist nach London gefahren und ich mach's kurz. Dieser Typ hat es dann noch geschafft und hat eine Silbermedaille gewonnen. Ist zweiter geworden mit zwei gebrochenen Handgelenken und diesem komischen Gips, den er da hatte. So, und warum erzähle ich diese unglaubliche Geschichte? Also, ich meine, wenn ich sie nicht gehört hätte und er sie mir erzählt und hätte und ich die Bilder gesehen hätte, kann ja kein Mensch glauben. Aber das viel, viel Spannendere ist, und ich weiß nicht, ich hoffe, du hast die Geschichte auch von Birgit Kobe schon gehört, die ja genauso unfassbar ist. Falls du es nicht gehört hast, bitte hör sie dir an. Da muss man einfach sagen, das ist ein Mindset. Oder anders gefragt, was für ein Mindset muss jemand haben, der unter solchen Umständen die Goldmedaille, äh, die Silbermedaille bei den Paralympischen Spielen gewinnt. Und das ist der Grund, warum ich dir diese Geschichte erzähle, um dir einfach nochmal deutlich zu machen, wie viel Power, wie viel Macht, wie viel Stärke in unserem Kopf steckt. Wenn wir etwas unbedingt wollen. Und ja, ich gebe zu, und das ist ein Faktor, den werden wir noch später hier besprechen. Er hat natürlich ein ganz tolles Umfeld gehabt. Ein Umfeld gehabt mit seiner Frau, mit seinem Sohn, später auch mit dem Betreuerteam, die ihm natürlich immer Mut gemacht haben, die bei ihm waren, die ihm geholfen haben. Weil das war natürlich alles andere als leichte Stunden und Tage. Die haben ihn unterstützt, die waren immer für ihn da, keine Frage. Aber am Ende war er es, der auf dem Fahrrad saß und wie ein Irrer in die Pedalen getreten hat, um eben diese Silbermedaille zu erfahren in London. Und das ist eben Mindset und das ist das Potenzial von Mindset. Und deswegen müssen wir in den nächsten Folgen über Mindset reden. Also freu dich drauf, das Thema wird richtig, richtig spannend. Wir hören uns in der nächsten Folge.