In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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MUT-Challenge: Mache 2023 zu deinem Goldjahr! Teil 37 In dieser Folge erfährst du, wie ich über Feuer gelaufen bin. Dabei hatte ich die Hosen voll und war ganz schön arrogant! Der Feuerlauf hat aber am Ende mein Selbstvertrauen auf ein neues Level gebracht!
Bitte besorg dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 Die Feuerlauf-Methode für mehr Selbstvertrauen!
Also habe den Mut, 2023 zu deinem persönlichen Goldjahr zu machen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge und zwar einer feurigen Folge, das kann ich jetzt schon mal sagen, des Podcastes Eine Portion Mut für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. Ja, ich habe es in der letzten Folge schon angekündigt, als wir über das Thema Selbstvertrauen und Überwindungsprämie gesprochen haben, dass ich jetzt ein Beispiel von mir erzähle, wo es ja eine große Überwindungsprämie für mich nicht nur einmal gab. Und zwar, was meine ich, ich rede von dem berühmten Feuerlauf. Also wenn du Feuerlauf noch nie gehört hast oder gemacht hast, um was geht es da? Es geht um die Belanglosigkeit, dass in der Regel auf dem Rasen glühende Kohlen, also was habe ich gesagt, glühende Kohle ausgeschüttet wird, ungefähr in einer Breite von Dreiviertel Meter bis Meter und je nachdem eine Länge, sagen wir mal, sechs Meter. Das heißt, da liegen auf dem Rasen, sodass der Rasen bedeckt ist, glühende Kohle. Also die glühne Kohle häufig wird die daraus gewonnen, dass irgendwie ein Feuer gemacht wird. Und dann wird diese glühende Kohle da verbreitet. So, und die Aufgabe besteht darin, da mit nackten Füßen, also Barfuß, rüber zu laufen. Ja, du hast richtig gehört, ohne Schuhe soll man da rüberlaufen. Barfuß. So, und dein erster Gedanke, wenn du das noch nie gehört hast oder gesehen hast, der ist richtig. Wenn ich da einfach so meinen Fuß drauf stelle, dann kannst du gleich ins Krankenhaus fahren, weil dann hast du einen verbrannten Fuß, was nicht witzig ist und was Schweine wehtut. So, und ich habe ja auch schon in den Folgen davor erzählt, ich war bei Toni Robbins, das erste Mal 2009. Und ich war in Rom und hatte da ein Vier-Tagess-Seminar bei ihm gebucht. Und beim Toni ist es so, dass am ersten Tag, am Abend des ersten Tages, dieser Feuerlauf stattfindet. So, und jetzt vielleicht mal, um dich da so ein bisschen in den Film zu schießen. Ich bin ja nach Rom schon sehr widerspenstig hingefahren. Also ich habe mich damals so 2007, 2008, unheimlich viel so mit Erfolgsliteratur beschäftigt, habe ganz viele Bücher gelesen, Seminare besucht und überall ist mir dieser Name Tony Robbins über den Weg gelaufen. Also der ist irgendwie in jedem Buch zu finden und alle Welt sprach über ihn oder spricht ja heute auch noch über ihn, zumindest mal in dieser Szene. Und ich habe dann da ein Ticket gebucht und wusste schon oder habe gehört, da sind dann irgendwie, weiß nicht, 4.000 oder 5000 Menschen in einer Halle, was sich ja schon mal für völlig bekloppt und schwachsinnig hielt. Aber ich war neugierig und habe das Ding gebucht und war dann wirklich vier Tage in der letzten Reihe. Also ich habe von ganz hinten zugeschaut, kannst du jetzt überlegen oder vorstellen, bei 4.000, 5.000 Zuschauern ist man dann nicht ganz weit vorne, aber es gibt genug große Screens, Leinwände, wo natürlich alles übertragen wird und man bekommt jede Menge von der Atmosphäre weg. Also der Tag neigte sich so langsam dem Ende und es wurde dann, oder wir wurden dann von ihm so ein bisschen vorbereitet, der Feuerlauf, wie geht der, worauf muss man achten, etc., etc., etc. Und ich habe mir das so angeschaut und ja, hatte dann so meine Mutter in den Ohren, die sagt, ah, hier, Massenpsychologie, ja, ganz schwierige Geschichte, gefährlich, gefährlich. Man rennt dann der Masse hinterher, blind links und macht dumme Dinger. Also schaute ich da hinten von hinten zu und hatte dann so in meinem Kopf den Kinofilm laufen, naja, Timo, komm, du musst ja gar nicht mitmachen und nur weil die jetzt hier alle sich da aufpumpen und über Feuer laufen wollen, das musst du ja nicht machen. Du kannst das auch einfach bleiben lassen. Du musst dich ja da gar nicht von dieser Masse beeinflussen, in Klammern zwingen lassen. Also so war mein Gedanken. In Wahrheit hatte ich einfach nur Angst, um ehrlich zu sein. Aber unser Geist ist dann ja, unser Quatsch im Kopf ist dann ja sehr geschickt und intelligent und erzählt uns dann eine nette Story. Und die Story ist häufig auch sehr, sehr gut, sodass man nicht Angst hat, sondern einen guten Grund hat, warum man es eben nicht tut. Also so war das bei mir dann auch in dem Fall. Und das Ganze war dann so, ich musste mal einen Schluck trinken, dass auf einmal jemand neben mir stand, der ja zu der Organisation gehörte, über die ich dieses Ticket gebucht hatte. Also ich kannte den und er kannte mich, weil wir uns vorher schon unterhalten hatten. Und ich muss sagen, vielleicht kennst du das, man neigt ja manchmal dazu, Menschen aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes zu bewerten. Also du siehst einen Mensch und hast einen Eindruck und hast ein Bild, du findest jemanden sympathisch, du findest jemanden unsympathisch, manchmal urteilt man auch. Und ich hatte auch geurteilt über diesen Menschen, über diesen jungen Mann und zwar, und jetzt kommt der Gag, also ich dachte eigentlich, dass der ziemlich feige wäre. Naja, und der war dann so neben mir und eigentlich war der so ganz happy und gut drauf, in Klammern alles andere als Feige. Und ich hatte ja die Hosen voll, ja, bei dem Moment. Ich hatte ja Schiss eigentlich. Naja, und ich fragte ihn dann so, ich weiß gerne mehr, wie er hieß, ich sage jetzt mal Thomas, hey Thomas, läufst du denn da über Feuer? Oder wahrscheinlich ja auch nicht. Und er guckte mich nur an, strahlte mich an und sagte, ja, natürlich, bin schon sechsmal, total cool. Und das war so ein Moment in mir, wo ich so dachte, ey, das kann nicht wahr sein. Ja, also erstmal verurteilst du diesen Menschen, ja, mit etwas, was A, gar nicht stimmt und B, natürlich völlig anmaßend ist. Und gleichzeitig bist du derjenige, der hier total Schiss hat und die Pempas umgeschnallt hat. Und das war so der Moment, wo ich dann sagte, okay, Timo, naja, wenn der jetzt läuft und du so arrogant bist, dass du über den urteilst, dann musst du auch. Also lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin mit ihm dann mitgelaufen, sondern du musst dir so vorstellen, da laufen dann diese 4.000, 5.000 Menschen irgendwann aus der Halle, weil das Feuer natürlich nicht oder die glüne Kohle nicht in Halle da irgendwo rumliegt. Die laufen alle draußen raus. Und naja, du wirst von dieser Dynamik und natürlich auch von diesen vielen Menschen da getragen und man hat da noch so ein paar, ich nenne es jetzt mal, aufpuschende Elemente. Ja, also dass man sich Mut macht auf dem Weg zum Feuer. Und ich war ja eh an seiner Seite und dann sind wir dahin und dann stellt man sich in mehrere Reihen auf, weil es natürlich nicht nur eine Reihe gibt mit glüner Kohle, sondern, keine Ahnung, hundert oder so. Und dann steht dann immer so rein, man riecht schon, dass es nach glühender Holzkohle riecht. Und ich erinnere mich noch, man steht da in der Schlange und am Anfang stehen so zehn Leute vor ihm. Und das geht relativ schnell, weil man geht da hin zu der glühenden Kohle, man hat ja ein Ritual, was man machen muss. Also du solltest jetzt nicht unbedingt auf die glüne Kohle starren, weil das ungefähr nur Panik und Angst auslöst, sondern du sollst eher nach oben gucken und kriegst ein, zwei Sätze gesagt, auf die du dich konzentrieren sollst. Also in dem Fall zum Beispiel kaltes Gras. So, und das geht relativ schnell, weil dann steht da jemand, der schreit dich mehr oder weniger an, der pusht dich richtig auf und fragt dich dann, bist du bereit? Und du brüllst nur, ja, ich bin bereit, und dann schreit er zurück und lauf, lauf, lauf. Und dann läufst du los. Also, wobei das Laufen eher Gehen ist, also Laufen ist verboten, darfst du nicht, weil dann könntest du ausrutschen und das wäre wirklich schlecht, sondern G, G, G, ruft er dann und dann gehen die Leute los. Warum erzähle ich das? Weil am Anfang sind noch zehn Leute vor dir, auf einmal sind acht vor dir, auf einmal sind fünf vor dir und dann sind nur noch vier vor dir und dann ruft dieser Mensch, der da immer dann die Leute losschickt, wir brauchen neue Kohlen, wir brauchen glühne Kohlen. Und du stehst da und denkst so, ey, ich brauch, also hey, die Kohlen sind doch heiß genug bestimmt. Ich brauche jetzt nicht nochmal extra frische, super glühne Kohlen, ja. Und dann kommen da zwei Leute mit der Schubkarre und mit Schaufel und schütten da neue glühende Kohlen rüber. Und dann geht dir natürlich auch wieder die Muffe und gehen dir wieder Dinge durch den Kopf und dann musst du dich wieder in deinen State bringen, ja, in dein Feuerlauf-State, also emotional musst du sehr, sehr entschlossen sein, total fokussiert. Und irgendwann bist du dann dran, beziehungsweise in meinem Fall war es so, dass dann dieser, ich nenne jetzt mal Kumpel, vor mir loslief und dann war der weg. Und in dem Augenblick merkst du dann ganz schnell, jetzt wird es ernst. Also jetzt wird es super ernst, weil als nächstes bist du dran. Aber bevor du überhaupt nachdenken kannst, ja, wirst du schon wieder angeschrien, ob du bereit bist und dann scheißt du nur zurück, ja, ich bin bereit. Und dann geh, geh, geh und dann läufst du los. So, und das Wahnsinnige ist in der Tat, du verbrennst dir nicht den Fuß. Du verbrennst dir nicht den Fuß, wenn du in diesem inneren Zustand der Klarheit und Fokussierung bist. Ich meine, wir kennen das ja auch gerade von Schalingmönchen oder auch gerade so auch aus der, wie soll ich sagen, Kampfkunst, dass natürlich da einiges möglich ist, wenn du dich in einen gewissen emotionalen Zustand versetzt. Und das macht man hier natürlich auch. Und wenn du dann diese sechs Meter über diese glühnen Kohlen gegangen bist, dann ist natürlich Party und Feiern angesagt. So, und warum erzähle ich diese ganze Geschichte? Um einfach dir auch nochmal dieses Prinzip dieser Überwindungsprämie, von der ich in der letzten Folge geredet habe, nochmal deutlich zu machen. Also diese vier Schritte, die ich da durchlaufen bin. Ich habe mir dann irgendwann vorgenommen, ich mache diesen Feuerlauf. So, und dann habe ich wirklich meinen Mut hochgehalten und mir immer wieder Mut gemacht, mit allen möglichen Dingen natürlich auch, hey, da sind noch 4000 andere Bekloppte, die das machen und können. Und dann habe ich es getan. So, und danach ist es natürlich eine wahnsinnige Erlösung, dass du denkst, yes, ich kann das, ich schaffe das. Und das ist natürlich so ein wirklich bleibendes Erlebnis in meinem Leben, was ich nicht vergessen werde. Und jetzt könnte man ja meinen, ich habe diesen Feuerlauf gemacht, ich weiß, es geht, es funktioniert. Jetzt kann man das ja problemlos wiederholen. Und es war drei Jahre später, da war ich nochmal mit der Vanessa da. Also, wenn du jetzt die ganze Zeit schon auch zuhörst, Vanessa war mal eine Zeit lang meine Bonustochter. Und zwar von der Mama, oder sie ist die Tochter von Bens Mama, die ich da ja auch sozusagen adoptiert hatte. Und die war damals, ich weiß es gar nicht, die Vanessa war bestimmt schon 18 oder so. Da sind wir dann auch nach London gefahren, auch zu diesem Event wieder, und da war wieder dieser Feuerlauf. So, und ob man es glaubt oder nicht, also ich hatte davor schon auch nochmal so einen Feuerlauf gemacht. Und da war, ich glaube, das war jetzt das dritte oder vierte Mal, dass ich da war. Ist auch egal. Aber das Spannende ist, auf einmal kam der Quatsch wieder, hat sich gemeldet und hat gesagt: Timo, Kumpel, du musst doch niemand mehr was beweisen. Du hast den Quatsch doch schon zwei, dreimal gemacht. Hey, du kannst doch dieses Jahr aussetzen. Easy going, du musst doch das nicht machen. Also ging dieser Kinofilm wieder los. So, und dann habe ich gedacht, naja, okay, du kannst die Vanessa jetzt ja nicht alleine schicken. Also da kam dann die andere Stimme in mir hoch, die gesagt hat: Nee, nee, nee, nee, Sportsfreund, ja, jetzt nicht der Angstfreien Lauf lassen und wieder eine neue Story erfinden, sondern hey, da ist die Vanessa und du musst dir helfen, dass die da rüberkommt. Du musst mit gutem Beispiel vorangehen, so wie das damals beim ersten Mal diese andere Typ auch gemacht hat. Und um es jetzt kurz zu machen, ja, ich bin natürlich rübergelaufen, ich bin vor ihr rübergelaufen, um natürlich ihr auch zu zeigen, hey, es geht, um ihr Mut zu machen, um ihr diese Sicherheit auch zu geben. Und es hat mich aber auch wieder Überwindung gekostet, es hat mich wieder Mut gekostet, um das wirklich zu machen. Und natürlich war das wieder eine Überwindungsprämie für mich auch, weil es mir wieder natürlich oder weil es wieder eine große Einzahlung war auf mein Selbstvertrauenskonto, zu wissen, hey, ich kann mich wirklich überwinden, ja, auch Dinge zu tun, wo ich am Anfang denke, das geht gar nicht. Und einfach auch diese Erlebnisse, weil ich die natürlich auch in mein Erfolgsjournal geschrieben habe und natürlich auch immer wieder drüber rede, so wie jetzt auch, mir natürlich immer wieder präsent mache, mich selbst daran erinnere und sage, hey, ich kann das. Ja, und das gibt mir natürlich Selbstvertrauen, gibt mir Mut, auch andere Herausforderungen, die das Leben manchmal so mitbringt, zu meistern. Also ich hoffe, das war jetzt mal so Inspiration für dich, auch nochmal drüber nachzudenken, was gibt es in deinem Leben, wo du sagst, Mensch, das könnte ich eigentlich mal angehen. Den Schritt könnte ich mal wagen, weil ich bisher so ein bisschen um den heißen Brei herum tanze. Mach dir mal darüber Gedanken und in der nächsten Folge erzähle ich dir nochmal eine Geschichte, woran es nochmal deutlich wird, wie, ja, wie soll ich sagen, wie groß der Gewinn ist, dieser Überwindungsprämie, wenn du Dinge wirklich tust, von denen du ja vielleicht im ersten Moment denkst, ich mach's lieber nicht. Also, wir hören uns in der nächsten Folge.