In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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MUT-Challenge: Mache 2023 zu deinem Goldjahr! Teil 44 In dieser Folge erfährst du, wie ich mit dem Thema Selbstliebe umgehe! In welchen Situationen habe ich meine Emotionen manchmal auch nicht im Griff. An meinen Beispielen siehst du, wie damit umgehe und was ich darüber denke. Die Auswirkungen auf das Thema Selbstliebe sind tiefgreifend!
Bitte besorge dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 2 Beispiele mit dem Thema Selbstliebe!
Also habe den Mut, 2023 zu deinem persönlichen Goldjahr zu machen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Ja, eine Portion Selbstliebe gibt es jetzt hier in dieser Folge bei dem Podcast eine Portion Mut für mehr Liebe, ich klammer Selbstliebe, Erfolg und Glücksgefühle. So, und ich hoffe, du hast die letzte Folge auch schon gehört. Das war so das Warm-up für dieses Thema, was so, so, so, so super wichtig ist, nämlich Selbstliebe. Wie sind wir in Liebe mit uns selber? Und ich bin mir sicher, wenn du jetzt überlegst oder wenn du auch diese Übung gemacht hast aus der letzten Runde, das Bild gemalt hast oder dir zumindest mal vorgestellt hast, welche Körperteile oder dein Körper, was du an deinem Körper liebst, magst und was eher nicht, dann haben wir da schon einen wunderbaren Standortbestimmungen oder du hast eine Standortbestimmung. Und es gibt ja auch noch einen Charakter oder Verhaltensweisen, die wir an den Tag legen. Und in dieser Folge will ich dir zwei Geschichten von mir erzählen, wo ja eigentlich bei mir so zweimal die, man sagt, so die Sicherung durchbrennt. Und ja, was das für Folgen hat, beziehungsweise wie das sich auf meine Selbstliebe auswirkt und wie ich damit umgehe. Und die erste Geschichte, ja, die handelt wieder von Ben und mir. Und ich weiß es nicht mehr ganz genau, wie alt er da war. Er muss ein paar Monate alt gewesen sein. Ich denke mal so sieben, acht Monate alt. Und ja, ich habe ihm auf den Arm gehabt und er hat geschlafen. Und ich kann mich noch auch an die Szene sehr, sehr genau erinnern. Ich war damals im Wohnzimmer bei uns im Haus und hatte ihn auf dem Arm und habe Fußball geschaut. Wie du ja vielleicht schon mal gehört hast. Ich bin Fußballfan von der besten Mannschaft der Welt, natürlich Hannover 96. Ja, ich brauche jetzt kein Mitleid. So, und ja, ich habe Fußball geguckt und zwar habe ich geguckt, wer er Bremen gegen Hannover 96. Das waren noch die guten Zeiten, als Hannover 96 auch in der Bundesliga gespielt hat und sogar auch recht gut gespielt hat. Und ich gucke das Spiel und es geht hin und her und Hannover hat in Bremen immer schlecht ausgeschaut, aber das Spiel lief extremst gut und es stand 1 zu 1. Und es liefen so die letzten 10 Minuten, also die Zeit, wo es jetzt wirklich eng wird. Und ich hatte den Sohn auf dem Arm, der schlief, fried voll. Und dann passierte folgendes. Hannover 96 hatte eine Riesenchance, denn ein Hannoveraner Spieler hatte den Ball auf der linken Seite, ist da durchgelaufen und das kam, dann kam Bremer noch, den hat er ausgedribbelt und hat dann den Ball in die Mitte gepasst vors Tor, wo ein anderer Hannoveraner war. Und man könnte fast sagen, es war wie ein Elfmeter. Der Hannoveraner hätte einfach nur den Ball ins Tor schieben müssen. Ja, also so von der Vorstellung würde man so sagen, meine Oma hätte den auch ins Tor gekriegt. Und du ahnst, weil vielleicht schon was passiert ist, er hat den Ball am Tor vorbeigeschossen. So, und in dem Moment, ich war ja so fixiert auf dieses Fußballspiel. Und ja, ich kann da schon, also ich kann gerade, wenn es um Sport geht, sehr emotional werden. Und als dann dabei vorbeiging, habe ich relativ laut geschrien im Wohnzimmer, was zur Folge hatte, dass da noch jemand geschrien hat, nämlich relativ schnell. Das war nämlich der Ben auf meinem Arm, der hat, der ist nämlich aufgewacht, der hat sich so erschrocken von meinem Uhrschrei, was natürlich dann die Mama von Ben auf den Plan gerufen hat, sofort, die mir dann in voller Begeisterung sofort unseren Sohn, wie soll ich sagen, abgenommen hat. Und das Kind, ja, der hat natürlich dann geschrien, etc. Und warum erzähle ich diese Geschichte? Natürlich, was passiert dann eine Minute später oder auch ein paar Sekunden später schon, denkt man sich dann, ach du liebe Zeit, was hast du gemacht? Und man hat so ein schlechtes Gewissen und denkt so, das kann ja nicht wahr sein, dass du dich da jetzt nicht beherrschen kannst, hast deinen acht Monate alten Sohn auf dem Arm und da geht es um ein blödes Fußballspiel und da schießt einer am Ball, am Tor vorbei, ja, oder wahrscheinlich auch am Ball vorbei, und du drehst dir so komplett durch. Also das war mal so die erste Geschichte. Ja, und ich gebe dir gleich noch eine zweite Geschichte mit und dann löse ich das Ganze nochmal auf. Ich habe ja auch erzählt, also ich spiele leidenschaftlich Golf. Der Ben ist auch mit dabei, der hat auch ganz viel Spaß am Golfspielen und wir ziehen dann auch zusammen los. Und ich weiß jetzt nicht, was du so über Golfspielen, über den Sport weißt. Golf ist ja ein Sport, da geht es in der Regel um eins. Du spielst gegen dich und deine eigenen Dämonen. Man könnte auch sagen, Golf ist ein Demutsport, weil du bist da auf dieser grünen Wiese mit so einem kleinen weißen Ball, der in der Regel nicht das tut, was du dir vorstellst. Und das kann teilweise sehr herausfordernd sein und emotional sehr stressig sein, weil du manchmal Schläge machst oder Dinge passieren, wo du sagst, das kann nicht wahr sein. Du bist schon seit 20 Jahren dabei und denkst, du hast alles erlebt und dann passieren Sachen, wo du sagst, das ist der Wahnsinn. Das gibt es alles gar nicht. Und ich muss sagen, früher war ich wesentlich emotionaler, da, also ich habe es auch schon in meinem Golfer Karriere geschafft, den ein oder anderen Schläger aus Versehen natürlich. Also nicht mit Absicht, aus Versehen zu Bruch zu kriegen. Ja, also das artete dann halt aus, dass ich vielleicht etwas fest diesen Schläger irgendwo auf den Boden gehauen habe und das Material war irgendwie brüchig und hat es dann nicht ausgehalten. Also mit anderen Worten, der Schläger war kaputt oder ist durchgebrochen oder sonst irgendwas, weil ich mich so aufgeregt habe oder geärgert habe. Und natürlich, auch wenn ich mit dem Ben spiele, kommen mir manchmal auch die Emotionen und ist auch schon passiert, dass ich dann mal geschaut habe, wie weit kann denn so ein Golfschläger fliegen, also den so weit weggeworfen habe, wie es geht, aus Ärger, Zorn, Frust, was auch immer. So, und jetzt ist es natürlich so, wenn ich mit meinem Sohn, also wenn ich das tue, wenn ich allein irgendwo auf dem Golfplatz sind und maximal der Fuchs und der Hase das sehen oder irgend Reh, was da im Gebüsch steht, dann ist das das eine. Wenn ich natürlich jetzt mit meinem Sohn unterwegs bin, habe ich natürlich ein ganz anderes Thema, weil ja, ich bin Vorbild. Und der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, so wie es so schön heißt. Also unsere Kinder machen natürlich das, was wir ihnen vorleben. Also wenn der Papa jetzt auf dem Golfplatz immer ausrastet, sich ärgert und Schlägerweitwurf macht, dann muss ich mich nicht aufregen oder darf ich mich nicht beschweren, wenn der Ben nach einem schlechten Schlag auch sich aufregt und seinen Schläger vielleicht auch auf den Boden knallt oder gegen die Tasche den Schläger haut oder was auch immer. Und das ist so ein Thema, wo, also wo mir natürlich auch in den Kopf kommt oder auch deinem Nachgang kommt, sagt, hey, Timo, du bist Vorbild, du bist Vorbild für deinen Sohn. Reiß dich bitte mal zusammen. Kann ja nicht sein, kann ja nicht wahr sein, dass du dich hier so gehen lässt und dementsprechend dann, dass diese Auswirkung hat. So, und um jetzt mal so eine Klammer um diese beiden Geschichten zu machen, was kann ich jetzt machen oder was passiert in der Regel? Was machen Menschen? Und vielleicht hast du das auch schon mal erlebt, dass du, weiß nicht, wenn du jetzt Kinder hast, dass du irgendwas schon mal auch mit deinen Kindern gemacht hast oder gesagt hast oder reagiert hast, wo du danach sagtest, ah, das war jetzt aber übertrieben oder das war falsch oder das hätte ich nicht so machen sollen. Oder andere Lebenssituationen in deinem Leben gibt, wo du sagst, naja, da bin ich vielleicht, jetzt habe ich vielleicht übertrieben, das war unnötig, so hätte ich nicht reagieren müssen. Oder wenn ich jetzt heute nochmal in dieser Situation wäre, würde ich ganz anders reagieren. Und genau darum geht es, was passiert jetzt? Und dass es eben auch hier wieder die Einzahnung auf unser Selbstliebe-Konto. Mache ich mich jetzt selber fertig? Ja, mache ich mich jetzt selber fertig. Oder gehe ich hin und sage, naja, das bin ich halt auch. Ich bin halt auch der Timo, der dann halt mal seine Kontrolle verliert beim Sport und sich beim Fußball fürchterlich aufregt, obwohl es dann nur um so einen Fußball geht, oder beim Golf sich fürchterlich aufregen kann, wo einfach nur diese kleine weiße Kugel nicht in das Loch will. Und verurteile ich mich da, mache ich mich fertig? Oder gehe ich hin und verwandle das Ganze? Verwandle das Ganze dahingehend, dass ich sage, okay, Timo, auch das ist ein Teil von mir. Ich finde das zwar jetzt nicht gut und richtig, dass ich mich da jetzt vor Benzo aufgeregt habe und aus meiner Sicht ein schlechtes Vorbild bin, sondern ja, das war ich. Ich kann es auch nicht mehr ändern. Und das ist ein Teil von mir, das ist okay. Und ich nehme mir fürs nächste Mal vor, anders zu agieren oder vielleicht zu reagieren auf die Situation. So, und das ist jetzt hier der entscheidende Unterschied, den ich den Umblick mitgeben will, dass wir uns dann nicht verurteilen, sondern einfach anerkennen, ja, das ist ein Teil von mir. Und das ist okay. Man könnte auch sagen, die ganzen Schattenseiten, die wir so mitbringen und wir sie als Schattenseiten auch so bezeichnen, die in den Arm zu nehmen, wortwörtlich und anzunehmen und zu sagen, okay, das bin ich auch. Das ist okay. Ich muss mich dafür nicht verurteilen, sondern ich analysiere das und sage, okay, da sind bei mir die Sicherungen vielleicht durchgeknallt. Aber ich finde das nicht okay. Also ich würde das jetzt nicht nochmal so machen, aber ich habe es gemacht, also es gehört zu mir und ich werde es das nächste Mal probieren, besser und anders zu machen. Also das ist jetzt hier der entscheidende, wichtige, qualitative Unterschied, dass wir da nicht in die Selbstverurteilung gehen und im Prinzip Abholung von unserem Selbstliebe-Konto machen, sondern dass wir da in Frieden mit uns sind, in Frieden mit uns sind und die Dinge, die wir auch gemacht haben, einfach akzeptieren und sagen, okay, das ist ein Teil von mir, das ist okay, ich muss nicht perfekt sein, sondern das passiert und ich nehme mir jetzt fürs nächste Mal vor, es anders zu machen. Also ich hoffe, dass du jetzt vielleicht, während ich hier diese zwei Geschichten erzählt habe und auch nochmal für mich so die Analyse gemacht habe, dass du auch das ein oder andere Bild in deinem Kopf hast, wo du sagst, ah, ja, da bin ich vielleicht noch so ein bisschen im Struggle mit mir, im Ungleichgewicht, aber ich kann jetzt den Frieden finden mit der Situation oder kann mich da annehmen, dass ich damals das oder jenes gesagt oder gemacht habe oder was auch immer. Ja, also sei da liebevoll mit dir. Und wir werden jetzt in den nächsten Folgen, werde ich dir vor allen Dingen in den nächsten beiden Folgen nochmal so zwei Beispiele mitgeben, wie du ja auch das Thema Selbstliebe trainieren kannst, üben kannst und was du da machen kannst. Also es bleibt tiefsinnig und ich wünsche dir noch eine schöne Fahrt, was auch immer du machst und ein paar friedvolle Gedanken über das, was du vielleicht getan und gemacht hast und was du heute anders machen würdest. Wir hören uns in der nächsten Folge.