In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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MUT-Challenge: Mache 2023 zu deinem Goldjahr! Teil 51 In dieser Folge erfährst du, wie es mir als Projektleiter erging. Meine Energie war am Boden und ich hatte am Ende einen Tinitus. Auch wenn es kein Burnout war, war ich an der Grenze.
Bitte besorge dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 Umsetzungsenergie für deinen Erfolg!
Also habe den Mut, 2023 zu deinem persönlichen Goldjahr zu machen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Nutze die Chance:
Kostenloser Engpass-Check: In 45 Minuten finden wir deinen größten Engpass und die nächsten 2–3 Schritte, die dich sofort entlasten. Kein Verkauf, nur Klartext.
Ja, herzlich willkommen zu einer brandneuen Energiefolge, hätte ich fast gesagt, des Podcastes Eine Portion Mut für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. Ja, warum Energie? Weil ich gerade selber voller Umsetzungsenergie bin, nämlich Umsetzungsenergie bezogen auf diesen Podcast. Denn wenn wir nochmal auf die Golden-Life-Formel zurückschauen, haben wir gesagt, die drei Erfolgsfaktoren sind Klarheit, Umsetzungsenergie und Fokus. Ja, das gibt ein erfolgreiches Ja, beziehungsweise ist die sichere Formel, um deine Ziele zu erreichen. So, nachdem wir jetzt wirklich sehr ausführlich, sehr tief dieses dicke, dicke Brett gebohrt haben, nämlich Klarheit zu gewinnen, fokussieren wir uns jetzt komplett auf das Thema Umsetzungsenergie. Und warum ist Umsetzungsenergie so wichtig? Vielleicht kurze Geschichte, an der es nochmal auch klar wird von mir selber. Wenn du die vorherigen Folgen alle gehört hast, dann weißt du, dass ich mal bei Tank und Rast gearbeitet habe, so 2008, 2009 und da das größte strategische Projekt geleitet habe. Ich hatte da 30 Millionen Budget in der Verantwortung. Nämlich da ging es darum, die ganzen Tankshops an der Autobahn, also da, wo du bezahlst, wenn du tanken warst, umzubauen. Insgesamt 156. Und gleichzeitig, genau, hatte ich 30 Millionen Budget dafür. Das Projekt war aufgeteilt in sechs Teilprojekte. Also ich hatte sechs Teilprojektleiter unter mir. Wir hatten insgesamt 75 Teammitglieder. Und das war ein Projekt oder wie Projekte das immer so an sich haben. Es läuft nicht immer alles rund. Und wir hatten sogar die spezielle Situation, dass Tank und Rast zu dem Zeitpunkt zum Teil, ich nenne es jetzt mal, verkauft oder weiterverkauft werden sollte. Und mein Projekt war ja so die Braut, die noch geschmückt werden musste. Also das war so das Stück Kuchen auf dem Buffet, was das Ganze halt nochmal abrunden sollte. Und deshalb lag besonders viel Erfolgsdruck auf unserem Projekt. Und das war sehr, sehr sportlich, weil es alles andere als gut lief. Vielleicht, um dich da so ein bisschen mitzunehmen, das Herzstück dieses gesamten Konzeptes war, eine neue Kaffeemaschine zu implementieren. Also du hörst richtig eine neue Kaffeemaschine. Und vielleicht warst du mal bei Tank und Rastor, ich bin mir sicher, du hast mal eine Autobahn irgendwann in deinem Leben Kaffee getrunken. Und früher, jetzt wurden die getauscht, aber früher standen da so runde Säulen, das waren so wie Litwassäulen. Und da drin war eine Kaffeemaschine eingebettet oder versteckt. Mittlerweile sind das so viereckige Kästen geworden, aber diese runde Litwassäule, die bis vor ein paar Jahren noch überall zu finden war, das war meine Kaffeemaschine, dieses Herzstück. Und das Problem an der ganzen Geschichte war, dass unsere Marketingabteilung sich dieses Projekt ausgedacht hat und hat gesagt, naja, wenn wir diese Kaffeemaschine da implementieren, dann erhöht sich der Umsatz um 30 Prozent. Das einzige Problem war nur, dass es diese Kaffeemaschine noch gar nicht auf dem Markt gab. Also die ganzen großen Anbieter von Kaffeemaschinen, die konnten diese Kaffeemaschine gar nicht produzieren oder herstellen, weil es die nicht gab. Und es gab nur einen einzigen Anbieter, der sagte, ja, ich habe diese Kaffeemaschine. Und die hatten auch, ja, nach dem Motto, Stramm behauptet, ist halt bewiesen, haben sie uns auch erzählt, naja, also wir haben die neu entwickelt, ganz tolle Kaffeemaschine, funktioniert 1A, Spitzending. Und dann haben wir gesagt, na, wenn die so toll ist und auch noch so gut funktioniert und auch nochmal etwas ganz Besonderes ist, dann kaufen wir die. Also die Fachabteilung, Marketing oder Vertrieb, Konzeption, die wollten diese Kaffeemaschine. So, wir haben sie eingekauft mit dem einen Haken. Ich glaube, wir hatten so ungefähr den ersten Prototypen der Kaffeemaschine, so sinnbildlich gesprochen, auch dann gleich in unseren Tankshops drin. Mit anderen Worten, diese Kaffeemaschine funktionierte überhaupt nicht. Sie funktionierte nicht, dieses Personal kannte sich nicht mit aus. Es kam vor allen Dingen kein Kaffee raus. Und das hat wirklich dieses ganze Projekt ins Wanken gebracht. Das hat sogar mal zu einem kurzfristigen Projektstillstand gefordert. Ja, und warum erzähle ich das alles? Um nicht da so ein bisschen mitzunehmen, dass das jetzt nicht so die ganz entspannte, ruhige Zeit bei mir war, sondern es endlos viele Themen, Probleme zu lösen gab, weil bei Tank und Rast ist das so, dass in der Regel die Tank, die Raststätten, da sind Pächter drauf. Und diese Pächter sind selbstständig und für die bedeutet das natürlich einen Riesenverlust, wenn Menschen da tagtäglich vielleicht, weil es eine Pendlerstrecke ist, auf der Autobahn vorbeikommen, ihren Kaffee trinken wollen und dazu noch ein Brötchen essen. Und dann haben die einen, keine Ahnung, also nicht einen Wareneinsatz, sondern einen Umsatz von 8 Euro, aber der Wareneinsatz sind vielleicht nur 2 Euro. Das heißt, der Pächter macht da eigentlich 6 Euro Gewinn, was sehr, sehr nett ist und sehr viel ist, vor allen Dingen, wenn man das multipliziert und das Tag für Tag. Und auf einmal kam dieser Umsatz nicht mehr, weil die Leute einfach gesehen haben, oh, es gibt keinen Kaffee, dann fahre ich weiter, das Brötchen kaufe ich auch nicht. Und diese ganze Dynamik, die sich unter den Pächtern dann durchsprach, nahm dann seinen Lauf bei uns im Headquarter in Bonn, wo dann die Pächter so sinngemäß aufliefen und sich beschwerten und das ganze Projekt dann kurz zum Stillstand kam und wir dann ja sehr, sehr stark auf den Hersteller eingewirkt haben mit Sonderworkshops und Einzelbetreuung oder Einzelcoaching, könnte man fast sagen. Auf jeden Fall war es eine unheimlich stressige Zeit. Und ich war immer sinnbildlich wirklich so der Erste im Büro und habe abends dann das Licht ausgeschaltet. Ich habe es, glaube ich, in meinem anderen Podcast erzählt, ich bin dann immer um halb zehn raus, um irgendwie noch beim Rewe schnell einkaufen zu können. Auf jeden Fall das Ergebnis, und das war eigentlich jetzt das Traurige und deswegen erzähle ich das, das Ergebnis war, dass ich dann irgendwann mit einem Tinnitus ausstaffiert wurde, beziehungsweise den dann hatte. Und ich kann mich noch daran erinnern, dann wirklich Weihnachten im Urlaub war, irgendwo, ich glaube, in der Karibik und am Strand lag und einfach nur platt war. Also ich war fertig. Also keine Ahnung, ich würde das jetzt nicht als Burnout bezeichnen, soweit war es auf jeden Fall nicht. Aber ich hatte einfach keine Power und keine Energie mehr. Und da ist mir auch wieder bewusst geworden, vor allem diesem Urlaub, und ich habe ein sehr, sehr schönes Buch gelesen, kann ich nur jedem dir sehr empfehlen, Steve Covey. Das heißt auf Englisch Seven Habits of Highly Effective People. Also die sieben Gewohnheiten von sehr high effective, ja, produktiven Menschen. Ja, es trifft jetzt nicht ganz die Übersetzung, aber so ungefähr. Also ein ganz tolles Buch. Und das war für mich nochmal so ein Aufwachbuch, wo ich dann gesagt habe: Hey Timo, das kann es eigentlich nicht sein, dass du so ein schlechtes Energielevel hast und dass deine Umsetzungsenergie so grottenschlecht ist. Und ja, dementsprechend habe ich natürlich da auch nicht immer das Beste und alles umsetzen können. Und genau das ist jetzt unser Thema, dass wir jetzt in der nächsten Folge einmal besprechen, was denn das Energielevel mit deinem Leben zu tun hat. Wir werden dann in den nächsten Folgen darüber sprechen, was sind so die drei größten Energiekiller aus meiner Sicht, was sind die vier Energiebooster, wo du wirklich Energie mit holen kannst. Also ganz viele spannende, sehr, sehr spannende Folgen und vor allem die Tipps und Tricks, die du da kriegst, die kannst du sofort umsetzen. Also sei gespannt und hör dir, wenn möglich, gleich die nächste Folge an. Also, wir hören uns.