In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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MUT-Challenge: Mache 2023 zu deinem Goldjahr! Teil 62 In dieser Folge erfährst du, wie du mit dem Fokus-Killer Mails umgehst! Mails sind eine ganz tolles Tool! Wenn wir die Mails aber nicht vernünftig steuern, bestimmen sie uns!
Bitte besorge dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 Der 2. Fokus-Killer!
Also habe den Mut, 2023 zu deinem persönlichen Goldjahr zu machen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcastes Eine Portion Mut für Me, Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. So, wir sind mittendrin in dem Thema Fokus, Fokus, Fokus. Und zwar reden wir heute über den zweiten Fokuskiller. Also, was wer, wie verlierst du deinen Fokus? Und jetzt ein Fokus-Killer aus der Business-Welt. Und das ist für mich das Thema E-Mails lesen. E-Mails lesen. Also, was meine ich damit? Viele Menschen, inklusive Top-Manager, wirklich Vorstände, die haben diese Angewohnheit, jede E-Mail, die reinkommt, zu lesen bzw. zu scannen und wenn es nur der Absender und der Betreff ist. So, keine Ahnung, wie es bei dir ist, aber den ersten Tipp gleich vorneweg. Es gibt ja diese Funktion, die viele E-Mail-Programme haben, dass wenn du an deinem Rechner Laptop sitzt und du arbeitest irgendwo und es kommt irgendeine E-Mail neu rein, dass das einmal kurz angezeigt wird. Also ich muss sagen, ich habe seltens so eine bescheuerte, dumme Funktion gesehen. Ich weiß nicht, welcher Programmierer sich diesen Blödsinn ausgedacht hat. Weil wirklich aus meiner Sicht dämlicher kann man es nicht machen. Zumindest mal in 97% der Fälle mag ja sein, dass diese Funktion hilfreich ist, wenn du irgendwie den ganzen Tag auf eine spezielle E-Mail wartest und dann siehst du, ob die reinkommt. Aber das sind vielleicht 3% der Fälle, in den anderen 97% der Fälle ist es einfach nur Blödsinn. Warum? Ganz einfach. Also vielleicht hast du das auch schon mal erlebt. Du sitzt fröhlich vor deinem Rechner, vor deinem Laptop von mir aus und du hast irgendwie eine E-Mail zu schreiben, die, ja, ich nenne es mal, ein bisschen Hirnschmalz benötigt. Es soll es ja geben, dass man da dann mal sitzt und so geht es mir zumindest, wenn ich da so eine E-Mail habe, das ist nicht so eine zwei-Minuten-E-Mail, sondern ich muss ein bisschen überlegen, was will ich denn schreiben. Man schreibt, man liest es sich durch, hat einen Rechtschreibfehler drin. Also ich zumindest, dann korrigiert man den, dann schreibt man weiter, dann überlegt und dies und das. Also so eine E-Mail kann schon mal, gerade wenn es irgendwie was Wichtigeres ist, die kann schon mal dauern, kann schon mal fünf oder zehn Minuten dauern. So. Und jetzt sitzt du da, bist komplett in dem Thema drin, ja, hast dir da Gedanken gemacht, schreibst dir E-Mail und jetzt macht es plopp, am besten noch mit Sound, ja, das ist dann ganz perfekt, ja. Dann macht Blopp und dann kommt da irgendwie so eine E-Mail reingeflogen. Und was passiert dann? Du guckst, ob du willst oder nicht, du guckst da kurz hoch und hin. So, und jetzt ist es so, dass du da eine E-Mail kriegst mit irgendeinem Betreff vom Absender, wo du dann denkst, da war ja noch ein Thema. Oder was hat denn die oder der jetzt geantwortet? Und dann kommt diese Neugier in dir hoch. Und je nachdem, ob du Links- oder Rechtshänder bist, mal angenommen, du bist Rechtshänder, dann macht deine rechte Hand was, dein Daumen oder Zeigefinger mit der Maus geht hoch in die rechte Ecke oder rechts unten, je nachdem, wie das bei dir ist, und klickt auf diese E-Mail drauf. Kaum zu glauben. Also das ist ja ein Ablauf, der teilweise schon wie eine Gewohnheit, also unbewusst automatisch passiert. So, dann klickst du da drauf, machst diese E-Mail drauf und liest dir die ersten drei Sätze durch und denkst nur, so ein Idiot. Und auf einmal kommt diese ganze Emotionalität in dir hochgestiegen, weil du dich maßlos über die Antwort, die derjenige dir gerade geschickt hat, ärgerst. Weil es um irgendein Thema geht, ja. Also vielleicht geht es nur mir so, ja, du hast sowas noch nie erlebt, das kann natürlich auch sein. Aber falls du sowas schon mal erlebt hast oder wie gesagt, jemanden kennst, der schon mal sowas erlebt hast, kannst du dich vielleicht hineinversetzen. Auf jeden Fall habe ich sowas auch schon mal gehabt. So, und dann lese ich mir die E-Mail durch. Ich bin komplett weg von meinem ursprünglichen Thema, sondern lese nur das, den Blödsinn, den dieser Absender der E-Mail geschrieben hat zu mir. Und ich rege mich auf und denke, das kann gar nicht wahr sein. Und vor allen Dingen kann ich das so nicht stehen lassen. Also, nachdem ich die E-Mail gelesen habe, was tue ich? Ich drücke auf Antworten. Natürlich, antworten. Ja, weil das kann ich mir ja nicht bieten lassen. Also drücke ich auf Antworten und schreibe erst meine emotionale E-Mail. Und dann stoppe ich kurz und denke, ah, Timo, du bist gerade so on fire, so emotional, das ist vielleicht ein Tick zu viel. Okay, nee, ganz so extrem kannst du es nicht schreiben. Also du kannst demjenigen nicht das Letzte zuerst schreiben. Okay, also lösche ich nochmal meine letzten sechs Sätze und denke, okay, jetzt fängst du nochmal an. Aber ich muss schon auf den Punkt kommen. Also schreibe ich dann nochmal meine Antwort und dokumentiere nochmal, dass der andere Unrecht hat, sondern dass ich natürlich recht habe und dass das der größte Blödsinn ist, den der geschrieben hat. Und sagen wir mal, ungefähr 41 Minuten später, nach viel Emotionen, drücke ich auf Senden. Und dann blicke ich wieder auf meinen Bildschirm und denke, ach, da war ja auch noch eine E-Mail. Was wollte ich da eigentlich schreiben? Was war das nochmal? Wo war ich eigentlich? Und dann brauche ich nochmal gefühlte zehn Minuten, um mich argedanklich, emotional von der anderen E-Mail nochmal zu lösen und wieder runterzukommen. Und diese erste E-Mail, die ich ja ursprünglich schreiben wollte, in das Thema, in das ich mich ja so reingedacht habe, dann wieder aufzugreifen und jetzt wieder diese E-Mail zu schreiben. Also, wie gesagt, vielleicht bin ich nur derjenige, der solche Dinge erlebt hat, aber vielleicht kennst du das ja auch irgendwie. Und dann schreibe ich irgendwie diese E-Mail und ja, irgendwie gefühlt nach anderthalb Stunden später habe ich meine Ursprungs-E-Mail endlich geschrieben. Also natürlich nur vorausgesetzt, dass der andere nicht schon wieder in der Zwischenzeit geantwortet hat, ich das gesehen habe und natürlich schon wieder wie so ein HB-Männchen hochgegangen bin und da wieder drauf geantwortet habe. Dann kann das natürlich auch irgendwie zwei Stunden dauern, der ganze Prozess. Also ich glaube, du erahnst schon so ein bisschen, was ich jetzt hier gerade meine. E-Mails haben oder bürgen die Gefahr, dass wir uns extremst schnell ablenken lassen. So, und warum habe ich jetzt hier diese Geschichte erzählt, diese Metapher? Ja, weil ich ganube, dass es ganz wichtig ist, dass wir uns überlegen, wie manage ich meine E-Mails? Wie gehe ich mit meinem Postfach um? Und da gilt so ein bisschen das Gleiche auch wie mit dem Handy, was ich in der letzten Folge erzählt habe. Musst du immer sofort erreichbar sein? Also ich meine, so diese Idee, man muss auch innerhalb von fünf oder zehn Minuten sofort antworten. Also ich meine, was ist, wenn du mal fünf Minuten auf der Toilette bist? Oder was ist, wenn du irgendein Telefonat führst? Dann antwortest du auch nicht in den nächsten zehn Minuten oder in der nächsten Viertelstunde. Und ich führe diese Gespräche gerade in beruflichen Coachings sehr häufig, gerade auch mit Top-Managern. Also da ist, also gerade wenn man einen Konzern unterwegs ist, manchmal ganz ausgeprägt, dieses reflexartige Antworten. Ich muss sofort antworten. Der Vorstand will was. Und ich weiß, ja, du wirst jetzt sagen, ja, Timo, wenn du meine Situation kennst, dann wüsstest du, dass das so ist. Ja, mag mit Sicherheit an der einen oder anderen Stelle so sein, aber ich habe auch ganz häufig ganz große Zweifel, ob wir uns da nicht selber zum Sklaven machen oder zum Sklaven machen lassen. Ja, und ich vielleicht noch ein Beispiel, E-Mails und Smartphone. Also ich habe zum Beispiel, um genau überhaupt nicht in diese Möglichkeit zu kommen, nur eine E-Mail-Adresse. Also ich habe, weiß ich nicht, sechs, sieben verschiedene E-Mail-Adressen zu unterschiedlichen Themen. Aber ich habe nur eine E-Mail-Adresse bei mir auf meinem Smartphone, weil ich gar nicht erst in die Versuchung kommen will, da ständig drauf gucken zu müssen. Sondern ja, wenn es irgendwas Wichtiges ist, kann mir da jemand was zuschicken. Ich kann antworten, ist alles möglich. Also ich bin flexibel, aber ich habe nicht alle meine Arbeits-E-Mails auf dem Handy, weil ich sage, naja, in der Regel sitze ich einmal am Tag, auch wenn es manchmal abends ist, mal kurz vor meinem Laptop und dann sehe ich, was da los ist. Und ich kann sagen, dass es selten so war, dass die Bude so gebrannt hat, dass ich nicht drauf, also dass ich hätte reagieren müssen. Ich weiß, jetzt je nachdem, wo du jetzt unterwegs bist, dass das nicht unbedingt so sein muss, dass man da auch schneller antworten muss, verstehe ich, aber trotzdem, und da werde ich auch später nochmal in einer anderen Folge dir einen Tipp mitgeben, drüber reden, glaube ich, muss man sich aktiv darüber Gedanken machen, wie manage ich da meine E-Mails, weil es kann nicht sein, dass die E-Mails deinen Alltag bestimmen. Beziehungsweise es sollte nicht so sein. Dann müsste man echt mal nach Lösungen suchen. Und gerne, wenn du jetzt sagst, oh, Timo meiner Welt ist das so schwierig, das geht alles gar nicht, schreib mir bitte eine E-Mail an podcast.timopommer.de. Beschreib mir deine Situation und dann entweder antworte ich dir oder integriere das einfach in einen Podcast, weil wenn es dich betrifft, dann wird es noch viele andere betreffen, denen das helfen kann. Also mach dir bitte hier nochmal Gedanken auch. Wie schaut es bei dir aus mit den E-Mails? Hast du da diese Funktion schon aktiviert oder noch aktiviert oder deaktiviert besser, dass E-Mails nicht reinfliegen, dass du dich nicht so von deinen E-Mails steuern lässt? Ich hätte jetzt auch eine andere Geschichte erzählen können. Du bist zum Beispiel dabei, ein Konzept ausarbeiten oder machst eine PowerPoint-Präsentation oder was auch immer. Also irgendwas, wo du wirklich konzentriert arbeiten musst. Wie häufig schaust du dann deine E-Mails rein? Und ja, es hat was mit Neugierde zu tun, auch, und ich weiß, in vielen Unternehmen wird eine schnelle Antwort erwartet, aber ich glaube, wir müssen uns immer wieder fragen, macht das alles so Sinn und müssen wir alles so mitmachen, was vielleicht so ein bisschen, was vielleicht unsere Kolleginnen und Kollegen immer so machen. Oder hilft es manchmal da auch, den Kopf einzuschalten. Ja, das war der zweite Fokuskiller. Und in der nächsten Folge werden wir über den dritten Fokuskiller reden. Auch sehr, sehr spannend. Und bis dahin kann ich nur sagen: sei mutig und pass auf deine E-Mails auf. Also, wir hören uns.