In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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MUT-Challenge: Mache 2023 zu deinem Goldjahr! Teil 67 In dieser Folge erfährst du, wie du mit Menschen umgehst, die deinen Fokus beeinflussen. Unsere Beziehung zu Menschen zu pflegen, ist immer sehr wichtig! Wir sollten nur schauen, ob es gerade der richtige Zeitpunkt ist oder ob es sich um Ablenkung handelt!
Bitte besorge dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 Der 4. Fokus-Killer!
Also habe den Mut, 2023 zu deinem persönlichen Goldjahr zu machen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcastes Eine Portion Mut für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. Wir reden jetzt hier über den Fokuskiller Nummer vier. Ich hoffe, du hast die ersten drei Fokuskiller-Folgen schon gehört. Falls nicht, unbedingt bitte zurückgehen und anhören. Weil diese ersten drei Fokuskiller, die sind so mächtig und es waren so exzellente Folgen. Also was soll ich sagen, es waren die drei besten Podcast-Folgen, die ich bisher in meinem Leben aufgenommen habe. Nein, Schmarrn beiseite. So, der kleine Werbestreifen hört jetzt auf. Wir schauen uns den vierten Fokuskiller an. Und wir haben jetzt schon über die ersten drei intensiv geredet. Der vierte Fokuskiller sind für mich andere Menschen. Andere Menschen. Und die große Frage, über die du mal am besten laut oder leise mal nachdenken solltest, von wem lässt du dich ablenken? Oder ein bisschen anders formuliert. Wer lenkt dich ab? Wann und wie? Also nochmal, von wem lässt du dich ablenken? Oder wer lenkt dich ab? Und natürlich reden wir darüber, über die Situationen, Phasen, Zeiten, wenn du es gerade nicht gebrauchen kannst. Also natürlich. Und ich glaube, das wurde an verschiedenen Stellen schon auch deutlich. Ich bin ein großer Fan, also ich meine, wir sind alles Menschen, wir sind alles Rudeltiere. Wir brauchen andere Menschen. Wir brauchen den Austausch mit anderen Menschen. Der ist sehr, sehr wichtig. Und gerade wenn du auch dein eigenes Unternehmen hast, ja, ich glaube, als Unternehmerin oder Unternehmer ist der Austausch mit deinen Mitarbeitern extremst wichtig. Weil wenn du diesen Austausch mit deiner Mannschaft, mit deinem Team nicht hast, dann weißt du nicht, wie geht es deinem Team, was ist da los, wo brodelt es, was sind die Probleme. Du brauchst diesen Austausch. Oder umgekehrt, wenn du angestellt bist, ja, Führungskraft, Mitarbeiter, Sacharbeiter, Sacharbeiterin, whatever in einem Unternehmen, dann ist dieser Austausch auch ganz, ganz wichtig. Weil du musst halt wissen, was los ist. Also, ich meine, ich hätte heute Morgen erst im Coaching die Diskussion über, ja, wie soll ich sagen, über Homeoffice-Arbeit. Und ich sage es mal ganz klar, ich bin kein großer Fan vom Homeoffice. Also wird es bei mir in der Firma nicht geben. Ja, oder ich mache mal Klammer auf, natürlich. Homeoffice macht in verschiedenen Situationen, Lebenssituationen total Sinn. Ist eine ganz, ganz tolle Sache. Aber ich glaube, dass dieser Austausch vor Ort mit anderen Menschen, mal beim Kaffee kurz was besprechen oder man sitzt auch mal in einem Raum, einfach unglaublich wichtig ist. Gerade wenn wir über Teams reden, über Zusammenarbeit reden mit anderen Menschen, dann ist es einfach wichtig, dass ich diese Smalltalk-Gespräche auch habe. Und vielleicht Geschichte von mir. Als ich bei Tank und Rast gearbeitet habe, da hatte ich ein Büro, das war, wie soll ich sagen, das war im zweiten Stock und das war an einer Stirnseite eines Langganges. Und an diesem Langgang, ja, da waren mehrere Büros, aber da waren auch mehrere Besprechungsräume. Also das heißt, wenn es irgendwie größere Besprechungen gab, dann fanden die immer auf meiner Ebene im zweiten Stock statt. Und da mussten die meisten Leute auch immer bei mir vorbei, inklusive der Vorstände. So, und nach dem Motto mit Speck fängt man Mäuse, was habe ich gemacht? Ich habe bei Bonn, also aus Bonn kommt der Haribo, wie du vielleicht weißt. Und da gibt es auch einen Haribo-Verkaufsshop-Laden, also so ein, ach, wie nennt man das jetzt hier? Firmenverkauf, nenne ich es jetzt mal. Auf jeden Fall gibt es da den riesengroßen Mega-Haribo-Shop, wo es alles an Haribos gibt, was man sich so vorstellen kann. In großen, kleinen und in sehr großen Tüten, inklusive, das nennt sich dann Bruchware. Da hat man dann einfach so einen großen Karton gekauft für, weiß gar nicht, 10 Euro und dann hatte man irgendwie 10 Kilo Harbibos da drin in unterschiedlichen Varianten. Also man wusste nicht, was drin war. Es war immer Überraschung. Aber man konnte sicher sein, bei 10 Kilo Haribos, es war immer irgendwas dabei. So, und ich muss dazu sagen, ich mag Haribur gar nicht so sehr. Also in der Regel ist mir das zu klebrig, wie auch immer. Aber viele Menschen mögen Haribos. Also was habe ich gemacht? Ich habe dann immer diese Bruchware gekauft und habe dann bei mir auf dem Schreibtisch immer so zwei, drei Haribkästen aufgestellt. Also diese runden Plastik-Haribo-Behälter, so nenne ich es mal. Sprich, jeder konnte von außen sehen, was für Haribos da drin waren und in salzig, süß und sauer und was weiß ich was. Und was ist passiert, nach dem Motto, ja, mit Speckfängermäuse, wie ich eben schon sagte, sind die Menschen zu mir, weil ich hatte dann meine Tür auch in den richtigen Momenten, natürlich reiner Zufall, ja, offen. Und dann sind die Leute immer zu mir reingekommen, weil sie wussten, beim Timo Pommer gibt es Haribos for free. Das for free war natürlich nicht ganz for free, sondern die Leute sind reingekommen und haben sich dann natürlich drei, vier, fünf Haribos genommen. Manchmal, Timo, ich brauche Nervennahrung, gib mir mal drei, vier. Aber was ist jetzt passiert, zum Thema auch nochmal Menschen und Austausch? Es war natürlich so, dass die Leute nicht einfach nur reingelaufen sind, sich fünf Haribos rausgenommen haben und gleich wieder abgehauen sind. So dreist wollte ja auch keiner sein. Sondern die Menschen sind dann reingekommen und haben natürlich mit mir noch mal drei Minuten, mal fünf Minuten und manchmal auch zehn Minuten geredet. Und das war für mich immer die Gelegenheit, auch Themen zu besprechen, Themen loszuwerden oder auch Themen zu erfahren, die ich sonst nie erfahren hätte. Oder wo ich Probleme gehabt hätte, die irgendwie zu platzieren. Weil bei mir auf einmal Bereichleiter im Büro standen oder auch dann eben Vorstände im Büro standen und mit mir kurz geredet haben. So, was, warum erzähle ich das Ganze jetzt? Um einfach auch nochmal zu verdeutlichen, natürlich, wie wichtig dieser Austausch ist, und dass das jetzt hier ganz bewusst von mir eine Beziehungsaustauschzeit ganz bewusst gewählt wurde. Also hier gab es für mich keinen Fokus-Killer, sondern ich habe sozusagen ganz strategisch einen Köder ausgeworfen mit dem Hintergrund, wie kann ich mein Beziehungslevel zu verschiedenen Menschen einfach verbessern. Oder ich wusste, ich kriege bei diesen Menschen gar keinen Termin, weil die ständig irgendwie belegt sind oder ich war einfach nicht wichtig genug, dass sie gesagt haben, ich will mit dem Timo Pommer reden, aber durch meine Haribo-Aktion sind sie dann zu mir gekommen und dann war ich zumindest mal für fünf oder zehn Minuten wichtig und konnte meine Dinge platzieren. So, das ist natürlich jetzt was Positives, aber im umgekehrten Maße natürlich dieser Fokus-Killer-Mensch, ja, wenn natürlich Menschen zu dir reinkommen oder dich die ganze Zeit stören, wo du es gar nicht gebrauchen kannst, oder wenn du im Großraumbüro sitzt und dann, oder wenn es dann laut ist und andauernd redet jemand neben dir und du hörst das Ganze mit, dann ist das natürlich Ablenkung pur. Und dann stellt sich die Frage, gibt es nicht auch Zeiten, wo du dich von den anderen Menschen zurückziehen müsstest? Also das heißt, du gehst dann vielleicht ins Homeoffice, was dann in dem Aublick mal eine gute Geschichte ist, um am Nachmittag oder am Tag dein Ruhe arbeiten zu können, oder du ziehst dich zurück in ein anderes Büro. Aber die große Frage ist ja, wann hast du einen Bedarf für sogenannte Fokuszeit und wann ist zum Beispiel Family Time oder wie ich es jetzt eben beschrieben habe, Beziehungsaufbauzeit, so nenne ich es jetzt mal. Also wo ich gezielt sage, okay, ich will hier meine Beziehungskonten aufbauen, erweitern, stärken oder dass du sagst, hey, jetzt ist Family Zeit, jetzt ist Zeit mit meiner Partnerin, mit meinem Partner oder mit den Kindern, wo du dich dann drauf einlässt. Aber wann ist denn deine Zeit auch, wo du sagst, jetzt brauche ich mal eine Stunde für mich, jetzt brauche ich nicht andere Menschen um mich drumrum, jetzt passt es mir nicht, wenn andere Leute zu mir ins Büro reinlaufen, jetzt passt es mir nicht, und wir haben schon auch über das Smartphone geredet, wenn mich Leute ständig anrufen. Also auch da diese Überlegung, einfach mal dein Handy leise zu schalten, wegzulegen, weil jetzt bist du gerade mit einem Thema beschäftigt, wofür du Fokus brauchst. Weil um das jetzt auch nochmal an dieser Stelle ganz klar zu sagen, das Thema ist, wenn wir unseren Fokus verlieren, und ich habe das beim ersten Fokus-Killer, glaube ich, nee, bei der E-Mail-Geschichte, glaube ich, nochmal ganz gut erklärt. Wenn wir unseren Fokus verlieren und dann wieder zurückkommen, weil wir haben uns ablenken lassen und dann uns wieder auf das alte Thema fokussieren wollen, das dauert extrem lange, Punkt eins. Und Punkt zwei, wir brauchen für unsere Arbeit 50 oder manchmal sogar 100 Prozent mehr der Zeit, weil wir einfach draußen waren und wieder in unser Thema reinkommen müssen. Also Fokusverlust könnte man auch gleichzeitig sagen, kostet uns extremst viel Produktivität, weil wir einfach für das, was wir tun, wesentlich länger brauchen. Deshalb, ja, überlege mal für dich, wo in deinem beruflichen oder privaten Umfeld, wo gibt es Situationen, wo andere Menschen dich ablenken oder du dich ablenken lässt und mal als Denksportaufgabe, wie kannst du das verhindern? So, das waren die vier Fokus-Killer. Und um dir schon einen Ausblick zu geben, in den nächsten Folgen werden wir uns darüber unterhalten, was sind Fokusbooster. Also was sind drei Tools oder drei Methoden, Techniken, Strategien, die ich dir mitgeben werde, wie du besser und einfacher deinen Fokus halten kannst. Also schalte wieder ein und sei bis dahin mutig. Wir hören uns.