In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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In dieser Folge erfährst du, warum du ständig ein Vorbild bist! Welchen Einfluss du auf andere Menschen hast!
Bitte besorge dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 Vorbild sein heißt Verantwortung übernehmen!
Also habe den Mut deinen Weg im Leben zu gehen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Eine Portion Mut für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. So, Teil 4 zum Thema Vorbild. Also, wenn du einen Teil verpasst hast, einmal zurückspringen, damit du hier komplett im Film bist. Und wenn dir die letzten drei Folgen zum Thema Vorbild super gefallen haben, dann überleg mal, wer könnte den Inhalt auch noch gebrauchen könnte und leite einfach den Podcast weiter, damit Stichwort Vorbild auch andere Menschen inspiriert werden können. Ja, wir haben jetzt schon viel drüber gesprochen, über das Thema Vorbild auch. Gerade in der letzten Folge nochmal, wo ich dich inspirieren wollte, dass du nicht nur dir Vorbilder suchen sollst, sondern dass du auch ein Vorbild bist, beziehungsweise auch gleichzeitig eine Warnung bist. Und in der Folge will ich das Ganze nochmal deutlich machen anhand von Geschichten. Und wir springen mal jetzt im ersten Schritt in den beruflichen Kontext rein. Und ich habe, das war bestimmt schon sechs, sieben Jahre her, da habe ich für Pigeot Citroen einen Beratungsauftrag gehabt und das Thema war, dass bei Puot Citroen an einem Tag wirklich 40 Prozent der Belegschaft der Mitarbeiter in Deutschland, der wurde gekündigt wurde. Also es war wirklich ein ganz grausamer, harter Tag. Alle mussten in die Zentrale kommen und innerhalb von 15 Minuten oder in 15-Minuten-Blöcken wurden dann Gespräche mit den Menschen geführt, du bist weiterhin dabei oder du bist draußen. Das war natürlich dramatisch, weil da sind Freundschaften auseinandergebrochen, weil Menschen sich schon 20, 30 Jahre gekannt haben. Der eine war dann weiter dabei, der andere hat eine Abfindung bekommen und eine Kündigung. Also sehr, sehr hart. Und ich bin dann mit einem Kollegen dann reingekommen im Nachgang sozusagen, weil wir hatten den Auftrag, dann den Scherbenhaufen wieder zusammenzukleben, nämlich für Motivation bei dem Rest der Truppe zu sorgen, beziehungsweise zu gucken, wie kann man diesen gesamten Transformationsprozess begleiten und managen. Also eine wirklich heftige Geschichte. Und wenn wir über Vorbilder reden, dann ist natürlich gerade auch in so einem Umfeld brutal schwer. Und wenn du Chefin-Chef bist oder jemanden hast vor dir, also eine Chefin oder Chef, dann hat natürlich so ein Vorgesetzter oder wenn du Unternehmer bist, hast du natürlich eine unheimlich wichtige Vorbildsrolle. Das heißt, die Mitarbeiter gucken immer, was macht die Chefin und Chef. Wie agiert die, wie reagiert die? Und ich erinnere mich da, da habe ich dann ein Gespräch gehabt, Coaching-Gespräch mit einem Direktor, und er sagte dann zu mir, ja, Timo, ich bin selber komplett fertig. Ich bin komplett fertig. Mich nimmt das hier emotional mit. Ich kenne die Leute schon so lange und das geht mir wirklich an die Nieren. Und er sagte dann zu mir, aber Timo, wenn ich jetzt hier, und er sagte damals, ich bin total dankbar, dass du hier bist, weil wir das alles durchgesprochen haben und er konnte sich dann in unseren Coachings immer wieder, ich nenne es jetzt mal, Erden und wieder Energie tanken. Und er sagte dann, wenn ich jetzt hier zur Tür rausgehe, und ich gehe mit der Stimmung zur Tür raus, die ich eigentlich habe, ja, dann ist wirklich Tutengräberstimmung draußen. Weil alle Mitarbeiter, die noch da sind, die gucken natürlich zu mir. Und wenn ich komplett leer da rausgehe, dann wird es da draußen nur noch schlimmer. Und er sagt immer zu mir, okay, ich muss hier mit einer gewissen Energie rausgehen, weil ich bin Vorbild. Wenn ich nicht vorangehe als Chef, wer geht denn dann voran? Keiner. Ich muss, und das ist meine Aufgabe als Chef, für die Menschen da sein, sie inspirieren, ihnen einen Weg aufzeigen, ihnen Energie geben, ihnen Mut geben, ihnen Hoffnung geben, ihnen das Licht am Ende des Tunnels zeigen. Und ich glaube, an dieser Geschichte wird es nochmal so deutlich über diese Vorbildsfunktion, Vorbildsrolle, die man im beruflichen Alltag als Unternehmer, als Führungskraft etc. hat? Beziehungsweise, die kannst du natürlich auch als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter haben. Gegenüber deinen Kolleginnen und Kollegen und sogar, das wäre jetzt nochmal eine extra Folge wert, gegenüber deiner Chefin oder deinem Chef. Also wie agierst du da? Aber gerade jetzt nochmal, lass uns mal darauf fokussieren, auf die Führungsrolle. Wie gehst du da in deinem Unternehmen, in deinem unternehmerischen Alltag mit den Menschen um? Wie bist du drauf? Du bist Vorbild. Die Leute gucken zu dir. Und lass mich eins dann noch sagen in dem Zusammenhang: diese Menschen gucken da drauf, was tust du. Was du erzählst, ist zweitrangig. Die Menschen gucken, was tust du tust. Und es gibt diesen wunderschönen Satz: Ich kann deine Worte nicht hören, denn deine Taten sprechen so laut. Ich sag den Satz nochmal: Ich kann deine Worte nicht hören, denn deine Taten sprechen so laut. Und in diesem Satz steckt, glaube ich, alles drin. Und du kennst auch diese Menschen, wo du sagst, oh, der erzählt und labert schon rum und labert mich voll, aber er tut immer was anderes. Und in dem Augenblick, nachdem du das ein, zwei Mal erlebt hast, ja, schaltest du auf Durchzug. Du sagst, es interessiert mich eigentlich nicht, was der erzählt, weil er tut ja oder sie tut ja immer was anderes. Also vergiss es, ja. Also das passt ja überhaupt nicht zusammen. Und das ist natürlich das Entscheidende, auch hier wieder in der Vorbildsfunktion. Und machen wir das Ganze mal, ich weiß nicht, ob du ein Kind hast oder Kinder hast, aber da ist natürlich das Gleiche. Also wenn ich jetzt gucke, wenn ich dem Ben erzähle, er darf keine Süßigkeiten essen. Oder es gibt heute am Abend kein Eis mehr. Und der geht dann ins Bett. Und sobald er im Bett ist und ich der Meinung bin, er ist eingeschlafen, gehe dann aber in den Kühlschrank und mach mir irgendwie hier das Super Eis mit vier Kugeln Eis und setze mich damit vor den Fernseher. Und der wacht nochmal auf, weil er auf Toilette muss oder was auch immer und kommt raus und sieht, dass ich gemütlich auf dem Sofa setze und vier Kugeln Eis in mich reinstopfe. Ja, was glaubst du, was der dann denkt? Also ich meine, dann sind doch meine Worte Schall und Rauch. Das kann ich doch vergessen. Da kann ich das nächste Mal mit einer Wand reden. Und zu Recht, zu Recht, weil ich natürlich überhaupt nicht das gemacht habe, was ich erzählt habe. Und in einer Kindererziehung wird das natürlich extremst deutlich, wo die Kinder immer nur gucken, was tun wir als Eltern. Und die interessiert es jetzt erstmal gar nicht, was wir erzählen. Wenn das nicht in einem Klang ist, können wir es vergessen. Und von daher ist auch hier wieder im privaten Umfeld und natürlich das Gleiche auch auf die Beziehung gemünzt. Inwieweit bin ich da Vorbild auch in dem, was ich sage und was ich tue. Also im Englischen würde man sagen, walk the talk. Also gehe sozusagen den Weg, den du ankündigst, hätte ich es jetzt mal übersetzt. Also das, was du sagst. Und von daher sind wir da Vorbild. Und zwar extremes Vorbild. Und nur auf unsere Rolle als Vorbild wird in dem Augenblick geschaut. Und von daher, ja, erinnere dich daran. Was willst du? Willst du, ich habe es im letzten Podcast gesagt, eine Warnung sein, ein Beispiel sein für so tut man es eben nicht. Oder willst du, dass andere Menschen sagen, wow, genau so macht man es, indem du das eben vorlebst? Und wie gesagt, unterschätzt deine Rolle hier nicht, die du hier ausübst und mach dir da Gedanken drüber. Ich glaube, es ist sehr, sehr motivierend, eine Riesenchance, sich das bewusst zu machen, wie du andere Menschen inspirieren kannst. Also mich inspiriert es, ja. Ist natürlich ein Stück weit auch mein Beruf, aber wo es mich motiviert, Dinge zu tun, weil ich weiß, okay, ich kann auch ganz vielen anderen Menschen damit helfen, ihnen den Weg zeigen, sie inspirieren. Und ich bin fest von überzeugt, du kannst das genauso. Also sei ein Vorbild, auch für andere Menschen, sowohl im beruflichen wie auch im privaten Bereich. In der nächsten Folge, das ist dann die letzte Folge zum Thema Vorbild, kommt nochmal was Knackiges. Vor allen Dingen für alle Eltern. Und falls du kein Kind hast, musst du dir die Folge trotzdem anhören, weil du kennst mit Sicherheit in einem Freundeskreis oder Schwester, Bruder, die Eltern haben. Und vielleicht kannst du sie da ein bisschen inspirieren. Also wir hören uns, ich freue mich auf dich.