In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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In dieser Folge erfährst du, wie du deine Nerven beruhigen kannst, wenn dich gerade jemand richtig aufregt!
Bitte besorge dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 Wie du wieder runterkommst!
Also habe den Mut deinen Weg im Leben zu gehen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Eine Portion Mut für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. So, und ja, was soll ich sagen? Diese Folge nehme ich jetzt am Sonntagabend auf, nach einem sehr schönen Wochenende. Und vielleicht hörst du sie auch jetzt gleich ganz frisch am Montagmorgen. Und ja, in dieser Folge geht es um das Thema, wie soll ich sagen, Emotionen. Ja, wenn du irgendwie merkst, naja, es köchelt vielleicht etwas bei dir hoch, was kannst du tun? So, und um das gleiche ganz pragmatisch zu machen aus dem Erlebnis von heute Abend, ich glaube, ja, die Story, die ich jetzt gleich teilen werde mit dir, kennst du, wenn du Mama oder Papa bist oder falls du kein Kinder hast, ja, dann hast du vielleicht irgendwen schon mal darüber reden hören. Und zwar, jetzt haben wir gerade hier den Mai, Ende Mai, die Tage sind sehr lang. Heute ein wunderschöner Sommertag hier und natürlich ist es extremst lang. Also, mein lieber Sohn, den ich so gerne habe, den Ben, der hat natürlich überhaupt gar keine Lust, ins Bett zu gehen. Ja, also wenn du jetzt Mama oder Papa bist, wirst du grinsen, weil ich weiß, dass du dieses Spiel auch kennst. So, und ich hatte ehrlicherweise noch einige Dinge vor heute Abend, die ich machen wollte. Und ja, Ben hatte einen anderen Plan als ich. Und das führte dazu, naja, dass wir hin und her diskutiert haben, er noch unterschiedliche Vorstellungen von der Abendgestaltung hatte. Er wollte dann noch was mit mir spielen, was aber total ja logischerweise okay ist. Dann wollte er noch was vorgelesen haben und, und, und. Und das zog sich dann noch. Und ja, Kinder haben ja manchmal so die Eigenschaft, da können Dinge extremst lange dauern. Inklusive dann dem Tenor, Papa, ich kann nicht schlafen. Es geht heute einfach nicht. So, und ich sitze dann da so ein bisschen auf heißen Kohlen, in Anführungszeichen, weil ich denke so, einerseits, Ben, ich habe dich ganz doll lieb. Der Tag war lang, wir haben so viele tolle, schöne Sachen gemacht. Wir waren heute Golfspielen, wir haben Eis gegessen, wir haben Fußball geguckt, wir haben uns gefreut, dass die Dortmunder heute gewonnen haben. Liebe Grüße an alle Bayern-Fans. Und eigentlich ein perfekter Tag, wir haben was Leckeres zu Abend gegessen, aber es kommt dann irgendwo zu der Punkt, wo du so denkst, okay, ich hätte jetzt gerne auch nochmal irgendwie so ein, zwei Stunden für mich zwei, drei Sachen sortieren oder wenn es einfach nur auf der Couch ist oder in dem Fall die Küche aufräumen, auch ein weiteres Highlight. Plus, ich wollte noch unbedingt mit meinen Eltern telefonieren. So, und das hat sich dann hingezögert und ich merkte, es kochte langsam so und ich wurde so ein bisschen unruhig und genervt und merkte schon, wie ich dann, ja, also klarere Anweisungen gebe. Und der Ben spiegelt mir das immer sehr schön auch, der sagt gleich, oh Papa, jetzt hast du aber hier so einen komischen Ton, den kenne ich gar nicht, der gefällt mir nicht, der ist doof, etc. Und ich merkte aber auch, wie bei mir so eine innere Spannung da ist. Und darum geht es mir jetzt eigentlich hier in den Podcast, weil ich bin mir sicher, du hast dieses Erlebnis auch schon. Und ob das jetzt in Bezug auf dein Kind ist, auf deine Freundin, Frau, Mann, Freund, Arbeitskollegen, was auch immer oder in irgendwelchen Situationen, wo du merkst, hey, es lädt sich gerade auf, die Spannung wird größer. Und dann ist ja die große Frage, was kannst du tun? Du kannst natürlich jetzt da drin bleiben und dann explodiert das Ganze irgendwie, dann gibt es einen großen Knall. Dann sagen wir häufig Worte, wo wir uns dann später uns wünschten, wir hätten sie nie gesagt. Und das ist eine Situation, die gilt, es zu vermeiden. Und bei mir war es jetzt so, und das ist auch so ein bisschen die Idee, die ich dir mitgeben will. Ich habe schon gemerkt, dass das passiert. Was habe ich getan? Ich bin bei mir auf den Balkon gegangen und habe folgende Übung gemacht. Und diese Übung funktioniert fantastisch. Absolut zielsicher kannst du dich mit dieser Übung wieder runterbringen. Und ich empfehle dir das auch, wenn du in irgendwelchen Konflikten bist, auch wenn du mal in einer heißen Diskussion bist und merkst, wow, es geht gerade heiß her und dein Fass, ja, das läuft nicht nur gleich über, das fliegt gleich in alle Richtungen auseinander, dann ist es echt so Zeit, diese Übung zu machen. Und dann ist es Zeit, einfach mal auf Pause zu drücken, vielleicht auch in diesem Gespräch kurz zu sagen, du, ich brauch mal kurz eine Minute. So, und die Übung ist relativ einfach. Du gehst raus oder gehst irgendwo hin auf Toilette, wo auch immer, und atmest wirklich einmal durch die Nase ganz tief in deinen Bauch ein. Und zählst dabei bis sechs. Also du atmest ein ganz langsam. Entschuldigung, ich habe jetzt bis sechs gesagt, das ist vielleicht für den einen oder anderen schon einen Tick zu viel. Du kannst es auch einfach bis vier machen. Bis vier atmest du ein und du atmest aber länger aus. Also du hältst dann kurz den Atmen an und atmest bis sechs aus. Also vier, ein. Du holst tief Luft und zählst dann eins, zwei, drei, vier. Machst ungefähr ein, zwei Sekunden Pause und dann sechs Sekunden langes Ausatmen. Und das Ganze machst du fünfmal. Und ich garantiere dir, in dieser Zeit bist du wieder runtergekommen. Du wirst dir wieder bewusst, was gerade passiert ist. Du entspannst dich und so war es bei mir auch. Und das Spannende ist ja dann auch, um jetzt noch das Erlebnis hier von mir noch zu teilen oder zu Ende zu bringen, der Ben hat natürlich dann auch nochmal ganz anders reagiert, weil er natürlich gespürt hat, okay, der Papa ist wieder entspannter, der Papa sagt jetzt irgendwie was anderes, der hat eine andere Stimme etc. Und dann hat es auch mit dem Einschlafen ganz einfach geklappt. Ja, und das ist jetzt einfach ein Beispiel vom Kind, kannst du natürlich da wunderbar anwenden, aber auch natürlich in allen anderen Konfliktsituationen. Und bitte, es geht nicht darum, ob du jetzt Recht oder Unrecht hast. Es geht einfach darum, dass du emotional einfach wieder ein bisschen runterkommen kannst mit dieser Atentechnik. Und hast den großen Vorteil, dass du dann ja bessere Argumente hast oder besser reden kannst oder auf die Situation, der du dich gerade ausgeliefert siehst, ganz anders reagieren kannst. Also, das ist mein Tipp an dich. Mach diese Artenübung vier Sekunden ein, ein, zwei Sekunden halten, sechs Sekunden ausatmen. Also ich wünsche dir viel Erfolg dabei und wir hören uns im nächsten Podcast.