In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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In dieser Folge erfährst du, wie du deine Angst besiegen kannst! Häufig ist Angst, wie ein Gespenst. Das ist aber völlig unnötig! An dem Beispiel von Ben erkläre ich, wie es geht!
Bitte besorge dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 Wie du deine Angst entzauberst!
Also habe den Mut deinen Weg im Leben zu gehen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Eine Portion Mut für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. Und heute in dieser Folge geht es um ein ganz spannendes Thema, was wir alle kennen, was uns alle beschäftigt, nämlich Angst. Angst. Und ich möchte dir heute hier ein Beispiel geben. Deswegen ja wieder Dank an meinen Sohn Ben, der mich inspiriert hat zu dieser Folge. Und zwar ist es heute Morgen passiert, beziehungsweise es fing gestern bei ihm schon an, dass er mir sagte: Oh, Papa, es war am Sonntag, ich will nicht in die Schule gehen. Ich sage, wieso das denn? Ja, morgen schreiben wir so einen Riesen-Mathe-Test, irgendwie zwei Stunden lang. Habe ich gesagt, ja, okay, aber du kannst ja Mathe, du bist gut in Mathe, also wirst du es schaffen. Und dann haben wir noch ein bisschen weiter geredet und dann kam der heutige Morgen. Ja, also er steht auf, heute besonders müde. Ja, obwohl er gestern früh ins Bett gegangen ist. Und dann sagt er, oh Papa, ich will heute nicht in die Schule. Ich sage, ja, wieso denn? Ja, weil. Ich sage, ja, was heißt denn ja, weil? Ja, weil ich nicht will. Ich sage, okay, warum willst du denn nicht? Und ich ahnte ja schon so ein bisschen, worum es geht. Und ich sagte dann, weil du heute den Mathe-Test schreibst. Und dann sagt er, ja, ich kann doch zu Hause bleiben. Und ich sagte, lieber Ben, nee, das ist keine Option, aber du gehst heute zum Mathe-Test schreiben. Aber ich will ja nicht. Und dann sagte ich zu ihm, ja, warum willst du denn nicht? Wovor hast du denn Angst? Weil am Ende des Tages geht es natürlich nur um Angst. Und dann sagt er, ja, dass ich eine schlechte Note schreibe. Und dann habe ich zu ihm gesagt, naja, okay, jetzt machen wir mal ein Denkspiel. Du schreib eine ganz schlechte Note. Was macht das dann? Ja, dann fühle ich mich doof. Okay, er fühlt sich doof. Dann habe ich zu ihm gesagt, na, wenn du jetzt eine schlechte Note schreibst, mögen dich dann Mama und Papa nicht mehr? Doch, ihr mögt mich. Habe ich gesagt, schimpft die Mama oder der Papa mit dir? Nein, ihr schimpft nicht. Was passiert denn sonst noch irgendwas Schlimmes? Also er druckst du so ein bisschen rum und kam dann selber zu der Einsicht, dass ja nicht so richtig was Schlimmes passiert. Und ich sagte dann zum Ben, naja, also, jetzt halten wir nochmal fest, also die Mama und Papa, die haben dich lieb, egal was du für eine Note schreibst. Egal, ob du mit einer Eins oder mit einer Sechs nach Hause kommst. Und dann habe ich ihm, ich habe es, glaube ich, an ein oder zwei Stellen schon hier in einem Podcast erzählt, dann habe ich ihm wieder mein Beispiel erzählt. Da habe ich gesagt, Ben, du weißt, ich habe es dir erzählt, der Papa hat in seiner Schulkarriere schon alle Noten durch. Der Papa hat eine Eins gehabt, hat aber auch nicht nur eine Sechs gehabt, geschweige denn von den vielen Fünfen, die ich hatte. Ja, eine kleine Randgeschichte. Und habe ihm das nochmal gesagt und habe gesagt, naja, aber trotzdem geht das Leben weiter, trotzdem kann man weitermachen. Und die Oma war auch nicht böse mit mir, sondern die hat mir dann geholfen, das nächste Mal eine bessere Zensur zu schreiben. Und ich habe zu ihm gesagt, naja, Ben, das Einzige, was ich von dir möchte, ist, dass du, wenn du heute die Aufgaben hast, dass du einfach dein Bestes gibst. Und dann gucken wir, was rauskommt und dann schauen wir, ob wir halt ein bisschen mehr trainieren müssen. Das ist ja wie immer im Leben. Wir müssen immer, oder haben wir angenommen, wir wollen irgendwas erreichen, muss man irgendwas dafür tun. Und wenn man irgendwo gut sein will, ob das im Gitarre spielen ist, ob das im Tennisspielen ist, ob das im Fußball ist oder im Podcast machen ist oder in YouTube-Videos machen ist oder im Kochen ist, man muss es üben, trainieren. Ja, es ist noch kein Star vom Himmel gefallen. Und ja, das haben wir so gemacht und ich bin mal gespannt, was er nachher, wenn ich ihn abhole, sagt, wie der heutige Tag war. Aber ich erzähle dir natürlich die Geschichte nicht, weil ich denke, ich will ein bisschen mit dir über Ben reden, sondern das natürlich jetzt mal als Metapher zu benutzen. Und ich glaube, wir haben ja alle Ängste und zwar unterschiedlichste Ängste. Und wir lassen uns von dieser Angst häufbändigen, ja, die, die, wie soll ich sagen, die hält uns fast fest. Und das ist völlig unnötig. Denn was ich immer wieder erlebe, und so wie ich es mit dem Ben ein bisschen gemacht habe, wenn du mal überlegst, wovor hast du Angst, wenn du dann mal hingehst und sagst, was passiert denn wirklich? Weil das tun wir häufig nicht. Also wir haben Angst vor irgendwas, der Kunde ist unzufrieden oder mein Chef oder Chefin, die ist unzufrieden. Und dann bleiben wir quasi in dieser Emotion der Angst stecken. Aber wir gehen nicht weiter und hinterfragen wir wirklich, ja, hat denn die Angst recht? Was passiert denn wirklich? Ist es denn wirklich dieser Weltuntergang, den mir dieses Gefühl der Angst gerade suggeriert? Und ich behaupte mal, in 99,9% der Fälle geht auch morgen die Sonne wieder auf. Und ein weiterer neuer Tag bricht an. Es ist nicht immer dieser Weltuntergang, in den wir uns da so hineinversetzen, den wir da so emotional dann häufig erleben. Und ich glaube, dass es ganz, ganz wichtig ist, dass wir viel häufiger, wenn wir mal Angst haben oder kurz vor der Angst sind oder große Angst haben, was auch immer, dass du dich dann mal fragst, okay, was bedeutet das denn wirklich? Wenn ich jetzt den Kunden nicht zurückrufe, habe ich den Kunden schon verloren und bin dann pleite, mein Unternehmen am Ende und muss meine Mitarbeiter entlassen. Natürlich nicht. Oder sehr, sehr wahrscheinlich nicht. Genauso wenn du vielleicht jetzt nicht gleich ans Telefon von deinem Chef gehst, ist auch nicht gleich der Weltuntergang parat, beziehungsweise kriegst du deine Papiere und bist gekündigt. Oder wenn du mal einen Fehler gemacht hast. Es ist nicht wirklich so dramatisch in der Regel, wie wir uns das ausmalen. Und der beste Weg, diese Angst zu besiegen, ist, sie wirklich in Arm zu nehmen und sie zu entzaubern, indem man wirklich mal guckt, ist es so schlimm, wie ich mir gerade vorstelle? Also, wenn du das nächste Mal eine Situation hast, wo du Angst hast, ja, oder wo so ein ungutes Gefühl hochkommt, wo du merkst, oh, da zieht sich der Bauch zusammen. Überleg dir einfach mal, was ist denn wirklich die Konsequenz? Ist es wirklich so lebensbedrohlich, wie du dir manchmal vorstellst? Und ich garantiere dir, wenn du diese Übung machst, ganz oft wirst du dann denken, ach, so schlimm ist es gar nicht. Und das nimmt ganz viel Druck von deinen Schultern, gibt dir eine gewisse Leichtigkeit und die Angst verschwindet sogar vielleicht. Also ich freue mich, wenn du mir Feedback gibst, wenn du mir schreibst, wenn du so ein tolles Erlebnis hattest. Und ansonsten empfehle den Podcast weiter, bewerte ihn mit fünf Sternen, damit das Baby weiter wächst. Herzlichen Dank und ich freue mich, wenn wir uns in der nächsten Folge hören.