Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#155 Wenn die Angst im Kopf mal wieder viel zu groß ist!
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In dieser Folge erfährst du, wie du deine Angst im Kopf besiegen kannst bzw. du dich von ihr nicht vor dir hertreiben lassen musst!
Bitte besorge dir etwas zum Schreiben! Du wirst hier so viele Ideen und Erkenntnisse bekommen!
Dein Diamant in dieser Folge:
👉Warum die Angst in unserem Kopf manchmal größer ist als sie wirklich ist!
Also habe den Mut deinen Weg im Leben zu gehen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Eine Portion Mut für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. So, in dieser Folge geht es um das wunderbare Thema Angst. Angst, Angst, Angst. Ich habe gehört, wir haben alle irgendwann mal mehr, mal weniger Angst. Das kommt in unserem Leben ganz gut vor. Und ich glaube, und die Geschichte gibt es gleich dazu, dass Angst häufig überbewertet wird von uns. Und dieser Angst, Luftballon viel, viel größer aufgeblasen wird, als er in Wirklichkeit ist. Und eine wunderschöne Geschichte von meinem Sohn. Und zwar, es ist Sonntag. Und am Montag beginnt ja bekanntlich die neue Woche, spricht die Schule. Und mein Sohn erklärt mir am Sonntag, ich will nicht in die Schule, Papa. So, also ist mir jetzt grundsätzlich, ich will mal sagen, nichts komplett Neues. Also wenn er jetzt wählen kann, zu Hause bleiben oder Schule, findet er irgendwie zu Hause bleiben zehnmal cooler als in die Schule gehen. Okay, soweit nichts Neues. Also meine Antwort ist natürlich, Montag ist Schule. Sprich, die meisten Menschen gehen montags zur Arbeit und du gehst halt auch in Anführungszeichen zur Arbeit, nämlich der Schule. Aber das Thema wurde ein bisschen emotionaler und ich merkte, er mäckelt rum und will nicht. Aber wir haben ein bisschen diskutiert und ich habe ihm klargemacht, ja, Montag ist Schule. So, am Montagmorgen sitzen wir im Auto und fahren fröhlich, also ich zumindest mal fröhlich, mit ihm zur Schule. Und wir haben so einen kleinen Fahrtweg, also sitzen ein paar Minuten Schul im Auto und er ist immer noch nicht happy, dass er in die Schule geht. Und ich merke schon, okay, das ist etwas mehr als ich habe keine Lust auf Schule. Und es stellte sich heraus, an diesem Montag gab es die Deutscharbeit zurück. So, und wir sind jetzt halt relativ früh in der Schulsaison, hätte ich fast gesagt. Das Schuljahr hat ja bei uns in Bayern jetzt gerade erst angefangen, und das war seine erste Arbeit. Und ich merkte, okay, er hatte Angst vor dieser Arbeit. Also dass er die zurückbekommt. Und das war jetzt für mich erstmal gedanklich komplett neu, weil ich das selber gar nicht auf dem Schirm hatte, aber dann durch verschiedene Fragen herausgekriegt habe, okay, dass er da ja negativ unterwegs ist und er ist jetzt in der vierten Klasse. Das heißt, das ist das Jahr des Übergangs. Ja, da wird ja ganz groß geschrieben, scheidet sich ja dann, auf welcher Schule es weitergeht. Seine Ambitionen sind, er möchte aufs Gymnasium gehen. Also ist die Note für Deutsch schon ganz relevant und wichtig. Also er sagte dann zu mir, naja, Papa, was ist denn, wenn ich eine 5 oder 6 habe, sage ich. Und dann ist alles ganz schlimm und er hat mir erklärt, dass eigentlich dann die Welt untergeht und er nicht aufs Gymnasium gehen kann, wie er sich das vorstellt. So, ich habe ihm dann erstmal erklärt, in Klammern voller Stolz, ich habe gesagt, hey Ben, der Papa, der hat auch schon, der hat nicht nur eine 5 in der Schule gehabt, der hat sogar auch die ein oder andere 6 mit nach Hause gebracht, ja. Also der Papa hat nicht nur eins und zweien gehabt, sondern der war auch hat auch mal eine 5 und 6 hingekriegt. Und schau mal her, lieber Sohn, der Papa kommt ziemlich gut im Leben zurecht. Und der Papa verdient auch so viel Geld, dass wir uns ein Brötchen kaufen können und auch noch ab und zu mal frische Erdbeeren dazu noch essen. Also wir kommen ganz gut klar im Leben. Und ich habe dann zu ihm gesagt und er hörte dann natürlich zu, er lachte natürlich erstmal, ja, Papa hat eine 5 und eine 6 gehabt in der Schule. Ich kann in Klammern auch mittlerweile da drüber lachen oder schon lange drüber lachen, als ich in der Schule war, war das nicht immer ganz so cool, Klammer zu. Aber ich meine, genau, ich habe ihm gesagt, ja, du, das ist gar kein Problem, das kann immer mal passieren, wenn es denn so ist, weil das Leben geht dann weiter. Und nur weil man ja vielleicht mal eine 5 oder 6 geschrieben hat, heißt das ja noch nicht, dass man auf dem Zeugnis eine 5, 6 oder 4 oder was auch immer kriegt, sondern es gibt ja mehrere Chancen, es gibt ja mehrere Möglichkeiten. Ja, und nur weil man einmal hingefallen ist, heißt das ja nicht, dass das Rennen vorbei ist und dass man am Boden liegen bleibt und guckt, wie die anderen ins Ziel laufen. Sondern das Entscheidende ist, man muss halt einmal mehr aufstehen, als dass man hinfällt. Also aufstehen, ja, den Staub Dreck abklopfen und dann weiterlaufen. Dann geht es weiter. Und ich habe ihm das relativ intensiv erklärt, sodass er dann auch, sag ich mal, dass es für ihn dann okay war und dann guten Mut es war. Und auch als er dann aus dem Auto ausstieg, für ihn das total okay war, weil er verstanden hat, die Welt geht nicht unter, egal welche Note er da mit nach Hause bringt. Und lange Rede, kurzer Sinn, ich kriegte dann von ihm eine Nachricht, weil ich war dann weg und kriegte eine Nachricht von ihm, dass er sagte, naja, er hätte keine 6, hätte keine 5, hätte auch keine 4, sondern er hat eine 3 bekommen. Und mit der 3, weil die Arbeit ziemlich schwierig war, hätte er das zweitbeste Ergebnis in seiner Klasse. So, und das Schöne war, er kriegte dann von mir so eine kleine Nachricht zurück, indem ich ihm erklärte, naja, dass das da wieder ein wunderbares Beispiel ist. Und deswegen teile ich das jetzt hier mit dir. Ein wunderbares Beispiel ist, wie unser Kopf Ängste aufblasen kann und in die tollsten Geschichten verwandeln kann. Und am Ende man dann feststellt, dass dieser ganze Frust, diese ganze Energie, diese ganze Negativität ja alles umsonst war. Alles umsonst, totale Verschwendung. Ja, weil auf einmal merke ich, dass dieser ganze Horrorfilm wie eine Seifenblase in der Luft zerplatzt und sich herausstellt, dass das alles war, nur nicht der Realität und Wahrheit entsprochen hat. Sondern dass die Wirklichkeit am Ende ganz anders ausschaut und viel besser ist und alles eigentlich gut ist. Und ich mir diese ganze Dramatik, diese ganzen Themen hätte alle sparen können und völlig unnötig gewesen sind. So, und das ist doch das Spannende, das Interessante, dass wir uns immer mal wieder fragen können, Mensch, was machen wir denn da? Macht das wirklich Sinn? Müssen wir uns wirklich da so in unseren Angstfilm reingehen? Und ich wünsche mir, dass du mal überlegst, wie häufig ist es dir vielleicht schon passiert, dass du dich total in so einen Angstfilm verloren hast, dein hingegeben hast und wirklich Horrorszenarien im Kopf hattest und dann am Ende sich herausgestellt hat, dass alles nur halb so wild war oder noch nicht mal halb so wild war, sondern es eigentlich wirklich gut ausgegangen ist, ein Happy End gab. Also bitte, wenn du wieder mal in so einem Angstfilm drin bist, überlege dir mal, bevor du da einfach so rauf und runter dich emotional schießen lässt, überlege mal, macht das wirklich alles Sinn, ist das wirklich die Realität? Oder kann es sein, dass es vielleicht gar nicht so wild ist? Oder ist es wirklich so wichtig? Also es ist wirklich ein Weltuntergangsszenario. Wenn das so eintritt, wie ich mir das vorstelle, ich nehme jetzt wieder das Beispiel, sagen wir mal, es wären 5 rausgekommen, geht dann wirklich die Welt unter? Oder geht dann am nächsten Morgen doch wieder die Sonne auf und es beginnt ein neuer Tag und ich habe wieder eine neue Chance, es vielleicht besser zu machen. Also in dem Sinne, gute Erkenntnis aus diesem Podcast und ich freue mich, wenn wir uns in der nächsten Folge wiederhören.