Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#167 Mein Tiefpunkt als Selbständiger und was ich lernte!
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In dieser Folge erfährst du, was mein Tiefpunkt in meiner Selbständigkeit war und was ich daraus gelernt habe.
Wenn du Menschen kennst, denen die Folge hilft, darfst du die gerne weiterleiten!😉
Dein Diamant in dieser Folge:
👉 Was ist wirklich wichtig im Leben!
Also habe den Mut deinen Weg im Leben zu gehen!
Ich wünsche dir eine Portion Mut!
Viele Grüße
Timo
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Eine Portion Mut für mehr Liebe, Erfolg und Glücksgefühle. Und wenn du jetzt hier so ein bisschen so ein Rascheln im Hintergrund hörst, dann hat das einen einzigen Grund. Ich sitze im Auto und draußen schneit oder graupelt so ein bisschen, während mein Sohnemann gerade beim Fußballtraining ist und ja, ich das Vergnügen habe, eine neue Folge aufzunehmen für dich. Und zwar hatte ich vorgestern ein Interview und da kam dann so die Frage, naja, Timo, was war denn so dein größter Tiefpunkt in deiner Unternehmerselbstständigen Karriere? Und da habe ich ein bisschen nachdenken müssen und dann fiel mir in der Tat ja eine Geschichte, ein Tiefpunkt ein. Und den möchte ich gerne mit dir teilen, einfach zur Inspiration. Vielleicht ist da auch was für dich drin, wo du sagst: Mensch, da kann ich auch einiges daraus lernen. Das Ganze ist schon so, ich hätte mal gesagt, so fünf, sechs Jahre circa her. Und zwar musst du dir vorstellen, ich mache ja meinen Job total gern. Also ich liebe das, was ich tue. Es ist wirklich meine Berufung, anderen Menschen zu helfen, ihre PS auf die Straße zu bringen, ihre Umsetzungsknoten zu lösen und sie wirklich zu begleiten, das zu erreichen, was sie erreichen wollen. Also häufig Menschen dabei zu helfen, dass sie einfach mehr wachsen, satte Gewinne einfahren, wenn sie Unternehmer, Selbstständige sind und wie sie schaffen, auch gleichzeitig entspannt Feierabend zu machen. Und ich liebe immer den Begriff, den Menschen eine leere To-Do-Liste zu präsentieren, beziehungsweise ihnen zu zeigen, wie das geht. So, und ich habe da sehr viel gearbeitet und viele Coachings gemacht und dann je nachdem, und das immer der Vorteil, natürlich als Selbstständiger und gleichzeitig Nachteil, ich habe das Ganze immer sehr flexibel gehandhabt. Also das heißt, es kann durchaus vorkommen, dass ich gesagt habe, am Nachmittag mache ich dann nichts. Vielleicht eine Stunde Pause oder auch zwei Stunden und ich gehe dann joggen oder einkaufen oder sonst irgendwas, was man halt so macht im Leben. Und dann mache ich aber auch manchmal abends mit Kunden um 8 oder um 21 Uhr dann noch Coachings, die dann auch teilweise mal länger gehen können, ja, wenn das halt so anderthalb oder zwei Stunden dauert. So, und das war wieder eine Phase, wo unheimlich viel los war. Ich weiß nicht, ob du es weißt. Ich habe ja mal 13 Paralympics-Gewinner interviewt zu deren Leben und auch zu deren Schicksalsschlägen und habe daraus ein Buch gemacht. Das Buch heißt, egal wie scheiße die Lage ist, es gibt einen Ausweg. Ja, also kriegst du bei Amazon oder bei mir auch über die Webseite. So, und das war halt natürlich eine Zeit, was da habe ich unheimlich viel Zeit investiert, das hat unheimlich viel Arbeit gemacht. Ich bin jeweils zu den Athleten hingefahren nach Stuttgart, nach Leipzig, nach München, da wo die gerade nun halt saßen oder sitzen. Und habe danach natürlich auch, als dieses Buchprojekt anstand, unheimlich viel machen müssen. Also so Interviews müssen transkriptiert werden, durchgelesen werden, korrigiert werden. Wie soll das Buch ausschauen? Was ist der Titel des Buches, wie viele Seiten, Schriftgröße, laberababa, also jede Menge Arbeit und dann war wieder mal ein Wochenende, wo ich mich intensivst damit beschäftigt habe, hatte dann gleichzeitig noch am Nachmittag dann ein Interview, so ein Podcast-Interview anderthalb Stunden lang. Und an einem Samstag war es schon so, dass der Ben, der bei mir war, mehrmals gesagt, hey, Papa, komm, lass uns mal was machen, lass uns mal spielen, mir ist langweilig. Und ich habe gesagt, hey Ben, komm, ich komme gleich, ich muss noch hier den Text fertig machen, ich muss noch das Interview machen, komm, ich mach dir ein Hörspiel an und dann kannst du Playmobil spielen. Du hast hier ein wunderbar schönes Piratenschiff, du hast hier dies und das und jenes, ja. So, und der Band ist dann auch immer wieder spielen gegangen und ich habe weitergearbeitet. Und vielleicht kennst du das, dass man ja so chronisch manchmal auch die Länge der Arbeit unterschätzt, ja, also wo ich dann denke, ja, dauert nur noch 20 Minuten, eine halbe Stunde, dann hast du den Text durchgearbeitet. So, Pustekuchen, das dauert dann halt alles länger. Und so war es dann, dass wirklich der Samstag irgendwie vorbeizog und ich eigentlich keine Zeit hatte für den Ben, obwohl ich ihm etwas anderes versprochen habe. Wir haben zwar am Abend noch was gemacht, aber das war eher eine Schmalspurlösung. Und ich war natürlich voll in dem Film drin, hey, das Buch muss fertig werden, du musst das machen, du musst das hier noch durchlesen, Zeitdruck und so weiter und so fort. Also vielleicht kennst du das, wenn du irgendwie auch Projekte hast, die fertig werden sollen. So, und dann ging es weiter. Nächsten Tag, Sonntag, ich natürlich, am Samstag nicht alles geschafft, also Sonntag wieder losgelegt, noch das Buch weiter Korrektur gelesen, hatte mir dann noch am Vormittag ein Coaching mit jemandem reingelegt. Das habe ich natürlich auch noch gemacht. Und der Ben sagte am Morgen beim Frühstück, ja, Papa, heute möchte ich aber auch mal was mit dir machen. Ja, also ich habe natürlich gesagt, klar Ben, heute machen wir was mit zusammen. Also lange Rede, kurzer Sinn. Es war dann, und ich kann mich wirklich noch daran erinnern, 14.23 Uhr, weil ich gerade auf die Uhr gucke, wo dann der Ben kam zu mir und sagte, Papa, ich habe keine Lust mehr mit dir. Ich will das hier alles nicht mehr. So, und das war so ein Satz, das war so ein Stich ins Herz, muss ich dir ehrlicherweise sagen. So ein Schockmoment, als ob einer wirklich mit einem kalten Wassereimer dir das Ei oder das Eiswasser besser gesagt, über den Kopf gießt und du einmal so aufwachst und denkst so, Scheiße, in welchem Film bist du eigentlich unterwegs? Da steht ein viereinhalbjähriger Sohn vor dir und hat eigentlich das ganze Wochenende schon gejammert und hat gesagt, hey, ich will mit dir Zeit verbringen, Papa, lass uns doch mal was spielen. Und ich bin einfach nur in so einem Arbeitstunnel, das muss fertig werden, dies noch und mache noch ein Coaching und mache noch ein Interview und schreib noch eine Rechnung und schreib noch drei E-Mails, koordiniere hier noch einen Termin und sagt noch, wie das Buchcover fertig werden soll. Also völlig im Wahn und sehe eigentlich nicht das, und das ist jetzt auch meine Botschaft an dich, was wirklich wichtig im Leben ist, nämlich das eigene Kind Zeit mit einem Vierjährigen zu verbringen, der auch nur einmal im Leben vier Jahre alt ist. Und einfach auch zu sagen, Mensch, Timo, einerseits musst du mal deine Arbeit da nochmal anders organisieren, beziehungsweise dir muss mal bewusst werden, was wirklich zählt und wofür du das Ganze auch machst. Also am Ende, wofür arbeite ich? Ja, natürlich will ich meine Kunden glücklich machen, macht mir meine Arbeit auch Spaß. Aber am Ende tun wir doch das alles auch nur, weil wir eine Familie haben, weil wir vielleicht Kinder haben, weil wir irgendwie unsere private Zeit anders gestalten wollen und machen wollen. Und das war wirklich ein Geschenk, das mir der Bänder gemacht hat, was mich wirklich zum Aufwachen gebracht hat, auch wenn es eine kalte Dusche war. Aber was mir dann klar geworden ist und was ich dann wirklich bis zum heutigen Tag sehr, sehr konsequent geändert habe, wo ich gesagt habe, wie heißt es so schön, First Things First. Also was ist wirklich wichtig, ich muss das anders einteilen. Und ganz einfach, mein Sohn hat halt da höchste Priorität, dass ich auch ganz klar einplane, ja, wie ein Coaching-Termin, sage ich jetzt mal, wo ich sage, hey, das ist jetzt Benzit, da machen wir was zusammen, da spielen wir was zusammen. Weil wie gesagt, wenn du Vater oder Mutter bist, dann weißt du, so ein Kind ist nur einmal klein. Also, was ist meine Botschaft heute an dich? Überleg dir mal, was wirklich wichtig ist. Und überleg dir, ob du dafür auch wirklich die Zeit einplanst, die Zeit dir nimmst, oder ob du Dinge, die vielleicht wichtig erscheinen, aber in Wahrheit zweitrangig sind, vielleicht überpriorisierst. Also viel Spaß beim drüber nachdenken, wir hören uns im nächsten Podcast.