Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#194 - Ungeduld: Erfolgskiller oder Erfolgsbringer?
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Heute grüße ich euch direkt vom Fußball-Platz.
Wenn du meinen Podcast schon länger hörst weißt du vielleicht: Das Fußball-Training meines Sohnes ist für mich Podcast-Zeit.
Heute möchte ich dir von einer wertvollen Erkenntnis aus meinem Urlaub erzählen.
Dort habe ich einen Unternehmer kennengelernt, der mir einen ganz wichtigen Gedanken mit an die Hand gegeben hat.
Diesen will ich dir natürlich nicht vorenthalten. ;-)
Nutze die Chance:
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Ja, eine neue Podcast-Folge. Wenn du das Video dazu siehst, dann siehst du einen Fußballplatz im Hintergrund. Dann weißt du, wenn du meinen Podcast kennst, mein Sohn spielt Fußball, da sieht man es. Ich nutze die Zeit, um den nächsten Podcast aufzunehmen. Und zwar wieder eine spannende Lektion, die ich im letzten Podcast schon erzählt habe, die ich wieder aus dem Urlaub mitgenommen habe, weil wenn man sich mit erfolgreichen Menschen trifft, mit erfolgreichen Menschen zu abends, dann hat man nicht nur spannende Diskussion, sondern man kriegt auch wieder Inspiration oder man diskutiert ganz spannende Dinge, vor allem when these men, sehr erfolgreich sind. Ich habe in der letzten Podcast-Folge schon erzählt, ich habe Klaus kennengelernt. Klaus, groß erfolgreicher Unternehmer, 72 Jahre alt, könnte tagelang Geschichten erzählen aus seinem Unternehmerleben und aus seinen, ich weiß nicht wie vielen Gesellschaften, Unternehmen, die er schon gegründet hat, betrieben hat, etc. Und wir haben über das Thema geredet, Geduld und Ungeduld. Also man könnte sagen, hey, was ist denn der Vorteil von Geduld und was ist denn der Vorteil von Ungeduld? Und was ist er denn? Und das Spannende war, dass er ganz klar gesagt hat, Timo, ich bin ungeduldig. Und ich kann es nicht nachvollziehen, wenn Unternehmer geduldig sind. Weil wir müssen halt weitermachen. Der Wettbewerb schläft nicht. Wir können keine Behörde sein. Und er sagte immer zu mir, das größte Schimpfwort, was ich verwende, ihr arbeitet wie eine Behörde. Und dann weiß eigentlich jeder in meinem Unternehmen, oh, jetzt wird es gefährlich, denn jetzt wird der Chef extremst ungemütlich und ist nicht mehr so gut, auf uns zu sprechen. Ich glaube, auch dieser grundsätzliche Gedanke, und ich will gar nicht hier groß diskutieren, weil es gibt natürlich viele gute Gründe, warum man manchmal geduldig sein muss. Und genauso viele gute Gründe, warum man mal ungeduldig sein muss. Also das brauchen wir nicht diskutieren, sondern die Botschaft hier ist eigentlich vielmehr die, dass wir mal uns Gedanken machen sollten, hey, wenn wir ein Tick ungeduldiger sind, dann kann das sehr hilfreich sein. Warum? Weil es einfach darum geht, weiterzukommen, weiterzumachen. Nicht stehen zu bleiben, die nächsten Schritte zu machen, Gas zu geben, eben nicht zu diskutieren ständig, sondern einfach mal zu machen. Und ich glaube, und das kann ich durchaus sagen, wenn ich jetzt mal eine große Competence von erfolgreichen Unternehmers, die ich jetzt kennenlernen durfte, mit denen ich zusammengearbeitet habe, oder die bei mir im Mentoring waren, dann würde ich sagen, ist eben ein Stück weit Ungeduld, oder um es jetzt mal in ein anderes Wort zu verpacken, dieses Umsetzen, dieses einfach mal machen. Der Klaus hat mir zum Beispiel gesagt im Urlaub, er kriegt immer einen Trieb. Wenn dann die Leute wieder zu ihm kommen und mit ihm Dinge diskutieren wollen. Weil er sagt, hey, wir diskutieren das einmal, dann gibt es von mir einen klaren Arbeitsauftrag. Und dann ist meine Erwartung, dass der Mitarbeiter in die Umsetzung geht. Und wenn er den nächsten Meilenstein erreicht hat, dann kann er wieder zu mir kommen. Wenn es was Neues gibt, wenn die Situation sich geändert hat. Aber ich mag die Dinge nicht zwei, drei, vier, fünfmal diskutieren. Und ich weiß nicht, wie es dir geht, was deine Erfahrungen sind, aber ich kenne das aus so vielen Unternehmen, wo wir eine Diskussionskultur haben anstatt einer Umsetzungskultur. Und oh, hinter mir ist ein Tor gefallen, da schreien alle. Genau, wir brauchen mehr eine Umsetzungskultur und nicht diese Diskussionskultur, wo alles zerredet wird, wo jeder mitreden will, wo es nochmal fünfmal besprochen wird, wo es immer wieder erlebe, dass Dinge aufgeschoben werden. So nach dem Motto, in dem Meeting konnten wir das nicht entscheiden, sondern, ei, ei, ei, es muss nochmal was geklärt werden. Wir besprechen das dann im nächsten Meeting weiter. Das Problem ist, das nächste Meeting findet dann halt irgendwie in vier Wochen statt. Und dann ist wieder irgendeiner nicht da, der im Urlaub ist oder krank ist, dann kann wieder nicht entschieden werden. Weil der Dieter, den konnte man noch nicht befragen, ist aber ein ganz wichtiger Mann. Und dann müssen wir es in vier Wochen, also im nächsten Monat bei unserem nächsten Regeltermin entscheiden. Und das ist eben diese Denkweise, die einen langsam macht, wo nichts vorangeht. Das ist Beamtenken. Da bin ich ganz bei Klaus. Und das ist so mein Appell, meine Inspiration an dich, da einfach genauso dynamisch im Kopf zu denken, wie es da Klaus getan hat, und dementsprechend auch so zu handeln. Einfach mal umzusetzen, einfach zu machen und nicht immer und ewig zu diskutieren und zu gucken, gibt es irgendwie die richtige Lösung. Nein, natürlich gibt es auch nicht die richtige Lösung. Weil wir wissen ja gar nicht, was die richtige Lösung ist. Und wir werden es auch nie rausfinden, weil wir können uns ja immer nur für einen Weg entscheiden. Aber wenn wir an einer Weggabelung sind, um das jetzt nochmal bildlich zu sagen, dann müssen wir halt auch mal durchziehen. Dann sagen wir, okay, wir gehen jetzt links rum und dann gehe ich halt auch links rum. Ich kann natürlich noch fünfmal im Kreis laufen und zehn Münzen werfen. Aber ich werde es trotzdem nicht wissen, ob rechtsrum besser gewesen wäre. Und für alle, die dann danach immer klugs scheißen, Entschuldigung, aber das muss ich mal sagen, die sagen, ja, ich habe es ja immer gewusst, anders wäre besser gewesen. Ja, Pustekuchen. Woher will ich denn wissen, dass rechts besser gewesen ist? Oder besser gewesen wäre? Kann ich ja gar nicht sagen. Das ist ja total albern. Also hier heißt es wirklich, durchziehen, umsetzen. Deswegen heißt der Podcast auch Umsetzungschampion. Ich glaube, das ist genau das, was auch echte Umsetzungschampion ausmacht. Da eben ein Stück weit ungeduldig zu sein und zu sagen, hey, woran scheitert es, woran hakt es? Also ich glaube auch, gute Führungskräfte stellen genau diese unbequem Fragen. Und ich erlebe das ja immer wieder, dann Leute, die dann sagen, alles schwierig. Wenn man dann mal sagt, hey, woran liegt es? Was hast du gemacht? Und dann merkt man halt häufig auch, dass dann halt irgendwelche Brandbomben wollte ich schon sagen, Quatschnebelbomben kommen. Wo dann erzählt wird, ja, ging nicht, weil und dies, das und jenes. Ja, alles Pustekuchen ist ja alles Quatsch, sondern natürlich geht es, man muss halt sich nur fokussieren und einfach mal machen. Also machen, machen, machen. Und ja, meine Inspiration heute hier in diesem Podcast, sei mal ungeduldig und geh mal auch vielleicht deinen Dienstleistern, deinen Mitarbeitern, deinen Kollegen, einfach mal auf den Keks. Schubst die mal an und werde mal, das ist wirklich die, also da kannst du wirklich die Leute auch entzaubern, werd mal konkret. Also nerv die mal richtig, wenn die dann sagen, alles schwierig, geht nicht, zu sagen, okay, warum geht es denn nicht? Was ist denn jetzt hier das Problem? Lass uns mal konkret drüber reden. Und dann merkst du ganz schnell, wie du die Luft da rauslässt. Wo dann die Leute ganz schnell zurückrudern, sich verhaspeln, weil sie eigentlich merken, dass sie selber nur verzögern und dass es halt echt eine dumme, dumme, dumme Story is. Also, feel like being ungeduldigsein, and wiren uns im nächsten Podcast.