Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#196 - Mein Learning eines erfolgreichen Unternehmers
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Schick mir hier Fragen oder Feedback!
Ich durfte einen erfolgreichen Unternehmer interviewen und habe ein mega Learning aus der Sache gezogen.
Dieses Learning möchte ich gerne mit dir teilen!
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungschampion. Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungschampion. So und ich möchte in dieser Folge über ein Interview, über eine andere Podcast-Folge heute reden. Und zwar habe ich gestern Boris Thomas interviewt und zwar zu seinem neuen Buch Trust, die Vertrauensrevolution, um Gottes Willen. Also Trust, die Vertrauensrevolution heißt sein neues Buch. Er ist Vollblutunternehmer, ist der Eigentümer von Latoflex, also das ist eine Firma, die Lattenröster herstellt. Genau. Und ein Vollblutunternehmer, ganz starke Persönlichkeit, total inspirierend. Und ich möchte gerne mit dir heute hier so ein bisschen teilen, etwas, was mich wieder bestätigt hat und inspiriert hat. Genau. Nämlich, wie funktioniert erfolgreiches Leadership? Und ein entscheidender Punkt, und deswegen hat er ein ganzes Buch über das Thema Vertrauen geschrieben, ist eben Vertrauen als, ich nenne es jetzt mal, natürliches Werkzeug in Punkt Führung einzusetzen. Denn wenn wir mal das Ganze umdrehen, ja, und das ist wirklich meine Erfahrung auch aus 20 Jahren Unternehmensberatung in großen Konzernen, in mittelständischen Unternehmen und so weiter, das umgekehrte Fall von Vertrauen ist ja eher Misstrauen. Man könnte auch noch das Wort Kontrolle damit reinbringen. So, das heißt, was passiert denn? Oder was habe ich immer auch beobachtet in Unternehmen, wo das Misstrauen oder die Kontrolle sehr groß geschrieben war? Das bedeutet erstmal, keiner traut sich was. Keiner traut sich was, das heißt, alle machen erstmal Dienst nach Vorschrift. Dienst nach Vorschrift heißt, ich will nicht auffallen. Also das heißt, lieber Entdeckung bleiben, ja, bloß nicht den Kopf aus dem Gebüsch strecken, weil dann könnte ich auffallen, dann könnte mir irgendwas passieren. Und im negativen Fall kriege ich noch irgendwelche negativen Konflikte, wollte ich sagen. Hat das negative Konsequenzen, war das Wort, nachdem ich suchte, ja. Hat das negative Konsequenzen. So das bedeutet, dass natürlich Unternehmen, also die so eine Kultur haben oder Führungskräfte, die diesen Führungsstil praktizieren mit Kontrolle und mit Misstrauen, bedeutet natürlich, dass alle langsam arbeiten. Also jeder versucht sich natürlich doppelt und dreifach abzusichern. Also, weil falls mal irgendwas schief geht, was irgendwas nicht funktioniert, dann bin ich es wenigstens nicht alleine gewesen, sondern dann wissen es noch zwei, drei andere. Also ich muss immer lachen und vielleicht kennst du das auch, je nachdem, wo du gerade unterwegs bist, aber diese Eigenart, Gott und die Welt in CC zu setzen. Also das ist so eine Unart geworden. Es geht zwar die Leute nichts anderes, aber ich nehme die mal mit rein, ich informiere sie mal nach dem Motto, ich habe es ja gesagt oder die wussten es ja auch. Also maximal bescheuert. Aber das ist eben diese Konsequenz oder das ist, ich mache es mal noch deutlicher, das ist der Preis, den ja wirklich Unternehmen zu zahlen haben, wenn sie eben auf Misstrauen und auf Kontrolle setzen. Weil logischerweise ist es auch gleichzeitig, um das auch nochmal hier zu betonen, Misstrauen und Kontrolle tötet Innovation. Und ich sage absichtlich das Wort tötet. Es tötet Innovation. Weil keiner natürlich auch was irgendwie mal probiert oder sich traut, weil wir haben hier klare Strukturen, wir haben einen Plan, nach dem wird sich gerichtet und das wird gemacht, ja. Aber bloß nicht ausbrechen, bloß nicht mal was anderes probieren. Und ich glaube, es ist wirklich, also er hat es ja Trust und Vertrauensrevolution genannt. Also ich glaube, da können wir wirklich gerade in größeren Unternehmen so eine Revolution gebrauchen, denn mal anders zu denken, mal umzudenken und mal die andere Seite der Medaille uns anzuschauen und zu überlegen, hey, was bringt denn Vertrauen? Also was sind denn die Vorteile von Vertrauen? Und das heißt jetzt ja nicht, um das auch hier an der Stelle mal klar zu sagen, dass ich sage, okay, ich schenke da Vertrauen, schließe die Augen, packe mir hier so Kopfhörer auf den Kopf und höre auch nichts mehr, ich sehe nichts mehr und bete zu Gott, dass es irgendwie gut geht. Nein, das hat nichts mit Vertrauen zu tun, sondern Vertrauen hat auch was damit zu tun, einen Freiraum zu geben und gleichzeitig, und das ist für mich der entscheidende Punkt hier auch, und den haben wir gestern auch diskutiert, natürlich einen Rahmen vorzugeben, zu sagen, hey, wo wollen wir denn auch hin? Also was ist denn der Nordstern? Wo wollen wir denn das Unternehmen hin entwickeln? Und dann natürlich die Menschen abzuholen und zu sagen, hey, ihr dürft gerne mitdenken. Weil ich als Chef, als Unternehmer beispielsweise oder als Führungskraft, ja, ich habe doch die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen. Tut mir leid, ich weiß, ich kenne auch solche Chefs oder Unternehmer, die meinen, sie hätten es, aber Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall, ist natürlich völliger Blödsinn, sondern ich kann ja wirklich, man nennt das so schön auch Schwarmintelligenz nutzen, indem ich eben die anderen Menschen, meine Mitarbeiter, nutze, deren Ideen, deren Kreativität, deren Erfahrung, deren Perspektiven, die ja total vielfältig ist, indem ich denen sage, hey, da wollen wir hin. Und Freunde, alles, was uns in die Richtung bringt oder zu dem Ergebnis bringt, ist erlaubt. Ja, herzlichen Glückwunsch. Dann kann ich nur sagen, just do it, machen. Das ist doch fantastisch, wenn Leute sich einbringen, weil dann komme ich doch schneller voran. Dann entsteht Innovation, dann können wir neue Wege gehen. Dann hebe ich auch erst das Potenzial meiner Mitarbeiter. Und im umgekehrten Fall, wenn ich kontrolliere, wenn ich Misstrauen sehe, ja, ich sage es jetzt absichtig und wieder, dann töte ich das Potenzial eigentlich meines Teams. Oder um noch ein Beispiel zu bringen, aus meiner Sicht ist das genauso, ich habe einen Porsche und ich fahre mit dem fröhlich im zweiten Gang durch Hamburg. Das kann auch lustig sein, das ist auch ganz nett. Aber ich könnte auch im fünften Gang mal auf der Autobahn Gas geben und wenn ich schon einen Porsche habe, dann auch dementsprechend mal dieses Fahrgefühl haben oder genießen oder was auch immer. Also einfach mal als Symbolik zu sehen. Also um es nochmal zusammenzufassen, ich glaube, Unternehmen, Teams, wo der Wert, Vertrauen hochgehangen wird, gelebt wird, thematisiert wird, haben einen absoluten strategischen Vorteil. Erzielen innovativere Ergebnisse, finden innovativere Lösungen und am Ende des Tages sind sie auch produktiver und verdienen damit auch mehr Geld. Also, und jetzt die Aufgabe an dich, je nachdem, wo du bist, wenn du in der Führungsposition bist, Führungskraftunternehmer, frag mal, wie viel Vertrauen spürst du bei dir in deinem Unternehmen, von 1 bis 10, bewerte mal aus dem Bauch heraus, überlege mal, was könntest du tun, um nochmal eine Schippe obendrauf zu legen, um nochmal das nächste Level an Vertrauen zu gewinnen. Und wenn du auf der Konsumentenseite sitzt, also in irgendeiner Art und Weise Mitarbeiter bist, dann überlege mal im Handsch, was würde es denn brauchen, damit mehr Vertrauen bei uns in Bereichabteilung, whatever da sein würde. In dem Sinne, viel Spaß. Ich freue mich, wenn wir uns in der nächsten Folge wieder hören. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfehle diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Und ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.