Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#199. Sollte man wirklich seiner Leidenschaft folgen?
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Schick mir hier Fragen oder Feedback!
Ich habe heute ein ganz spannendes Thema für euch und zwar habe ich vor einiger Zeit ein Telefonat geführt, das für mich ein wichtiges Learning beinhaltet hat.
Die Frage die darin steckt: Sollte man seiner Leidenschaft folgen, auch wenn diese nicht zwingend Geld bringt.
Die Antwort darauf bekommst du in der heutigen Podcast Folge.
Viel Spaß beim zuhören!
Nutze die Chance:
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungchampion. Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungschampion. Ja, und in der Folge möchte ich über Stefan reden. Stefan ist jetzt nicht der ganz richtige Name, aber wir benutzen mal Stefan. Und zwar mit Stefan habe ich gestern ein Videocall gehabt und wir haben zusammen studiert vor 20, 25 Jahren zusammen und nicht ganz außen Augen verloren dank Social Media. Und jetzt in den letzten Monaten hatten wir wieder Kontakt. Er hat auch an einem Webinar teilgenommen und ist Podcast-Fan. So, und Stefan hat mich kontaktiert und hat gesagt: Hey Timo, können wir nicht mal irgendwie ein bisschen sprechen? Weil ich habe da so eine Herausforderung. Und um dich da mal in den Film zu schießen, Stefan ist Familienvater, hat drei Kinder, hat einen tollen Führungsjob, verdient gutes Geld und hat aber noch eine Leidenschaft. Und zwar ist er leidenschaftlicher Musiker. So, und da ist er jetzt immer so ein bisschen in einem Konflikt, weil er sagt: eigentlich, Mensch, hätte ich ja auch Lust, ein bisschen mehr Musik zu machen, also Lieder zu komponieren beispielsweise und die richtig nach vorn zu bringen. Und gleichzeitig habe ich natürlich die Verantwortung für meine Familie und meinen Job macht mir auch Spaß. So, und in dieser Zwickmühle war er und er erzählte mir das Ganze so und sagte dann, ah, Timo, ja, der jetzige Job ist auch cool und der nervt uns und es gibt eigentlich gar nicht viel zum Beschweren. 99% der Menschen auf dieser Welt würden wahrscheinlich sofort mit mir tauschen. Trotzdem stelle ich mir die Frage, was wenn? Ja, was, wenn ich gar nicht studiert hätte, sondern gleich meiner großen Liebe der Musik gefolgt wäre. So, da erzählt mir das Ganze und dazu muss man auch sagen, dass er ja auch dann abends gerne mal komponiert, mal Lieder schreibt, da immer wieder sich ausprobiert und dies, das und jenes macht. Ich sag mal mit einer gewissen Leichtigkeit bzw. mit einer gewissen Schwere, was ich jetzt nämlich genau mit dir besprechen will. Und zwar hat er mir das so erzählt, alles und sagte, was sollte ich denn jetzt machen? Und ich habe zu ihm gesagt, und das ist jetzt auch gleich hier so die große Botschaft für dich dann später, ich habe zu ihm gesagt, Stefan, ich höre raus, du hast richtig Bock auf dieses Musikthema, ja, weil es irgendwie deine Liebe ist, du willst es irgendwie machen. Und wenn ich dich da so drüber reden höre, dann hat das ganze Thema so eine Schwere, ja. Und es ist so anstrengend, ja, so, oh, ich lebe noch in der Vergangenheit. Hätte ich damals dies gemacht, hätte ich damals jenes gemacht, hätte ich nicht studiert, hätte ich weiß ich nicht alles, ja. Und ich glaube hier, Lothar Matthäus hat mal gesagt, hätte, hätte Fahrradkette. Es ist ja wurscht, ja. Also ich meine, wir können ja jetzt nicht das Leben 20 Jahre, 15 Jahre, 5 Jahre zurückbeamen. Selbst die letzte Minute kann ich nicht wieder ausgraben. Die ist geschehen. Also das heißt auch, jede Entscheidung, die wir getroffen haben, haben wir getroffen. Und ich möchte, wenn du jetzt vielleicht in deinem Leben auch an der einen oder anderen Stelle vielleicht wankelmütig bist oder denkst, oh Timo, damals hätte ich mich doch für diesen Typen entschieden und nicht für den anderen Mann. Oder hätte ich eine andere Frau geheiratet oder hätte ich einen anderen Job gemacht. Oder, oder, oder. Ich glaube, diese Fragestellung, habe ich die falsche Entscheidung getroffen, ist völlig falsch. Diese Entscheidung ist absoluter Mumpitz. Und ich möchte sie in einem ganz banalen Beispiel deutlich machen. Stell dir vor, du planst deinen nächsten Urlaub mit deiner Familie, keine Ahnung, Frau, Mann, wem auch immer, diskutierst du, wo wollen wir hinfahren. So, die eine Hälfte ist, wir wollen an die See fahren, das ist super, und die andere Hälfte ist für ich will in die Berge fahren. Und aus welchen Gründen auch immer, nach langer Diskussion entscheidet man sich für die See. Also es soll diesen Sommer die Nordsee sein. So, und du fährst also an die Nordsee fröhlich, kommst da an, hast für zwei Wochen gebucht und du hast zwei Wochen absolutes Sauwetter. Sauwetter, es regnet, es ist windig, es ist kalt, es ist so abtörnend wie nur was und du bist mehr drin als an der frischen Luft und du kannst den Satz am dritten Tag auch nicht hören, man braucht nur die richtige Kleidung. So, und was geht jetzt los? Jetzt kommt natürlich das Thema, ja, wir sind an die blöde See gefahren, ans Meer. Ich habe ja gleich gesagt, wir wollten eigentlich oder hätten in die Alpen fahren sollen und natürlich, Social Media oder das Handy macht es möglich, hast natürlich geguckt, in den Alpen, bestes Wetter, 27 Grad, blauer Himmel, Traum. Ja, so, und jetzt beschwerst du dich natürlich, warum du nicht dahin gegangen bist. So, aber was du natürlich nicht weißt, ja, und hier hinkt das ganze Thema, ja, vielleicht sind in den Alpen 25 Grad oder 27 Grad, blauer Himmel, Traumwetter. Aber was wäre denn, das wissen wir ja eben nicht, du wärst vielleicht in den Alpen bei schönsten Wetter, bei einer ganz tollen Panorama-Wanderung umgeknickt und hättest dir komplett drei Bänder gerissen. Ja, und hättest diesen schönen Urlaub beim besten Wetter nach dem zweiten Tag schon abgebrochen. Und dann hättest du wahrscheinlich auch gesagt, oh, wäre ich mal an die See gefahren und schön, dass es da 14 Tage regnet. Das wäre ja mega cool. Also, was will ich mit diesem banalen Beispiel sagen? Wir tun ja immer so, dass wir wüssten zu 100 Prozent, dass die andere Entscheidung besser gewesen wäre und total cool gewesen wäre und easy peasy gewesen wäre. Aber das ist ja eine absolute Illusion. Das ist ja Quatsch, können wir ja gar nicht sagen. Ist ja lächerlich. Und so geht es natürlich mit allen anderen Entscheidungen in unserem Leben auch. Also sich da aufzuhalten, immer wieder zurückzugehen und sagen, hätte ich es doch mal anders gemacht, ist völliger Blödsinn. Beziehungsweise bringt nichts, außer dass du dich schlecht fühlst. Also ich meine, klar, wenn du jetzt sagst, hey, ja, ich will mich mal schlecht fühlen, cool, dann mach das so. Also bitte. Ich meine, am Ende ist es deine Entscheidung, aber ich möchte hier jetzt darauf hinweisen, dass es eine Alternative gibt. So, und um jetzt wieder zurückzukommen auf Stefan, ich habe ihm das auch gesagt. Ich habe gesagt, pass auf, Stefan, du kannst dich ja jetzt heute hier entscheiden, es anders zu machen. Also, du bist noch jung, ja, du bist noch nicht so ganz alt und ich habe eben die Geschichte von dem KFC-Gründer erzählt. Also KFC kennst du vielleicht, ist so eine Fastfood-Kette aus den USA, wo alles frittriert ist. Und ich weiß jetzt nicht genau das Alter, aber der Gründer von KFC, ich glaube, der war 64, 65 oder so. Also, um es mal auf den Punkt zu bringen, dieser Mann hat einen Weltkonzern gegründet, in dem Alter, wo andere Menschen in Rente gehen. Nur um das mal richtig einzuordnen. Also habe ich gesagt, Stefan, du bist noch viel, viel jünger, weit weg von deinen 65 Jahren. Also mach deine Musik. Wenn das deine Liebe ist, nimm dir arme Zeit, investiere Zeit und mach Musik. Und mach es aber mit Liebe. Ja, und zwar, was meine ich mit Liebe? Also nicht mit dieser Verzagtheit, mit diesem Frust, hätte ich mal früher angefangen, wäre ich schon viel weiter, sondern mit ich bin da, wo ich jetzt gerade bin und ich freue mich drauf. Ich habe jetzt Bock, diese Musik zu machen. I love it. Und selbst wenn ich den Durchbruch nicht schaffe, ich liebe einfach Musik machen und ich mache das jetzt einfach. Und das mit einer Leichtigkeit, mit einer Freude zu tun, ist doch etwas ganz anderes. Plus, das ist meine These und auch beim Stefan, er wird damit erfolgreich früher oder später haben, wenn er dranbleibt, wenn er es weiter mit Freude macht. Und von daher jetzt auch die Frage an dich so ein bisschen: Was gibt es denn bei dir im Leben, wo du eigentlich mal die Dinge mit etwas mehr Lächeln im Gesicht machen könntest. Also du tust es ja eh schon. Wenn du die Dinge tust, dann lach wenigstens dabei oder schmunzle, ja. Das ist doch dann viel leichter, als es mit so einer Schwere zu tun. Und glaub mir, ich habe auch genug Dinge, die ich ätzend finde. Also ich mag einfach nicht Staub saugen und sowas. Und heute war es mal wieder so weit, wo ich Staub gesaugt habe und ich finde es ätzend, aber es muss ja gemacht werden, wenn es kein anderer macht. Also tue ich das mit dem Lächeln, ja, und schau mir zu, lache über mich selber, dass ich es eigentlich total doof finde. Also das ist so meine Inspiration für dich heute hier in diesem Podcast. Verzage nicht, die Mundwinkel sollten nicht Richtung Boden zeigen, sondern lieber gern Himmel, denn das Leben ist zu kurz für schlechte Laune. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich, wenn du da, wo du es hörst, natürlich mal fünf Sterne hinterlässt, beziehungsweise wenn du in deinem Freundeskreis irgendwem hast, wo du sagst, ey, der macht auch so viel mit schlechter Laune, dann darfst du natürlich sehr, sehr gerne diesen Podcast weiterleiten. Freue ich mich, wenn du ihn weiterempfiehlst, damit noch mehr Menschen mit guter Laune die Welt bereichern. In dem Sinne, wir hören uns im Podcast. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfiehl diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Und ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.