Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit

#204. Aus Steuern Eigenkapital machen - Interview Steuerberater Nelson Cremers

Timo Pommer

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 58:58

Schick mir hier Fragen oder Feedback!

Heute habe ich einen besonderen Gast für dich hier auf diesem YouTube Channel: Nelson Cremer. 

Nelson ist Steuerberater - und nicht irgendeiner, sondern ein echter Experte. 
Denn Nelson ist kein Steuerberater, der dir nur erklärt wann du wieviel Steuern zahlen musst - er zeigt dir, wie du deine Steuerlast in Vermögen umwandeln kannst.

In diesem Interview sprechen wir über Unternehmer, Steuern, aber auch über die Reduzierung von Arbeitszeit. 
Denn Nelson hat seine Arbeitszeit von einer fünf Tage Woche auf eine eine Tage Woche reduziert.

Wie er das geschafft hat und vieles mehr erfährst du hier im Interview

Mehr zu Nelson:
https://cpdigital.de/cremersundpartner-vorschau-start-1/
https://www.youtube.com/channel/UCQbv56SFLywZr9MwciWq0uw
https://www.instagram.com/cremers_und_partner/?hl=de

Mehr zu mir:
Über mich:
Folge mir auf Instagram: https://www.instagram.com/timopommer  
Meine Website: https://timopommer.de/
Buch dir dein kostenfreies Klarheitsgespräch: hhttps://calendly.com/pommer/klarheitsgespraech
Lade dir den Umsetzungs-Champion Report kostenfrei runter:
https://auswege.timopommer.de/mehrzeitfuerunternehmer

Kontakt zu Timo Pommer:

Mail für Feedback und Fragen:
podcast@timopommer.de

Webseite:
https://timopommer.de
Das Mutmach-Buch "Egal wie Scheiße die Lage ist - Es gibt einen Ausweg!
https://www.digistore24.com/product/334396

Facebook:
https://www.facebook.com/Timo.Pommer
Instergram:
https://www.instagram.com/timopommer/
Linkedin:
https://www.linkedin.com/in/timo-pommer-33941037/

Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!

Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.

SPEAKER_01

Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungsschampion. Ja, herzlich willkommen. Ich bin heute bei Nelson Kremers, einem Steuerberater, und ich freue mich richtig bei ihm heute zu sein, weil das ist ein Mann, der nicht nur Steuerberatung macht, sondern auch Steuergestaltung macht. Und es ist jemand, der von einer Fünf-Tage-Woche seinen Job auf eine Ein-Tage-Woche reduziert hat. Ich bin bei ihm, ich freue mich, dass ich da sein darf, Nelson. Ja, herzlich willkommen. Nimm uns doch mal mit in den Film. Was hat dich bewegt? Oder ich habe schon ein bisschen im Vorgespräch gehört, du hast gesagt, Mensch, örtlich wolltest du flexibler werden, zeitlich wolltest du flexibler werden. Das ist ja für einen Steuerberater eigentlich gar nicht möglich.

SPEAKER_00

Genau, das dachte ich auch. Genau, das dachte ich auch. Und ich nehme dich einfach mal mit so auf die Reise, so wie bin ich überhaupt an den Beruf oder beziehungsweise von dem Beruf Steuerberater dann so weit gekommen, dass ich es mir erlauben konnte, dann nur noch einen Tag die Woche zu arbeiten. Hat ja eine ganz große Vorgeschichte. Aber ich versuche die mal in kurzer Form dir wiederzugeben. Alles hat ja begonnen, 2005, als ich mich selbstständig gemacht habe, klassisch auf der grünen Wiese. Tatsächlich mit einer Mitarbeiterin, die übrigens heute noch da ist. Die Mitarbeiterin der ersten Stunde, die Mitarbeiter der zweiten Stunde, hast du gerade eben kennengelernt. Genau, der hat hier die Ausbildung gemacht und sich dann auch eben weiterentwickelt. Und ja, wie man halt dann so anfängt, als Steuerberater, wahrscheinlich auch in anderen Jobs, du denkst, du bist der Nabel der Welt bist und nur du kannst alles machen. Und mir war aber schon sehr, sehr früh klar, dass ich will nicht in die Situation kommen, dass ich jetzt die nächsten 10 oder 20 Jahre Jahresabschlüsse, Steuererklärungen, alle Beratungen, mich um Druckerpapier kümmert und die IT kümmert, sondern mir war klar, ich will schon schneller wachsen, als man üblich man vielleicht denkt, wie so eine Steuerberatungskanzlei sich aufbaut. Ich wollte schon ein richtiges Unternehmen, aber damals waren mir all die Mechanismen, die ich heute so anwende, überhaupt nicht klar. Und dann war es so, die Mitarbeiterzahl wurde mehr. So bis 2010 hatte ich etwa 8, 9 Mitarbeiter und dann 2014 waren es dann vielleicht schon 15, 16, 17 Mitarbeiter. Und das war dann so der Punkt, du kommst an eine gewisse Grenze. Also 10 Mitarbeiter war eine Grenze, 20 Mitarbeiter war irgendwie eine andere Grenze. Jetzt hast du 30, ne? Und jetzt sind es 30 plus, also wir wachsen so mit ungefähr zwei, drei Mitarbeitern pro Jahr. Und dann weiß man, du musst dich irgendwie anders aufstellen.

SPEAKER_01

Nur mal zum Mitschreiben, das finde ich ja ganz spannend. Also du wächst, hast jetzt 30 plus Mitarbeiter, hast aber deine Arbeitszeit komplett anders aufgebaut. Das ist jetzt immer der Denkknoten. Ich glaube auch, viele, die jetzt zuhören, denken, okay, wie geht das?

SPEAKER_00

Ja, indem du einfach Strukturen schaffst, Verantwortlichkeiten schaffst, Abläufe und Prozesse. Also jetzt redet ja jeder in Prozessen, also wir leben damit und für uns ist das eines der wichtigsten Dinge. Also irgendwann mal wird halt so ein richtiges Unternehmen daraus, weil ich habe halt gemerkt, du hängst an einer bestimmten Umsatzgrenze fest, das kannte ich nicht. Gründung 2005, ab da ging es immer nach oben. Am Anfang steil, nach oben ist ja klar, weil du hast ja nichts, womit du beginnst, dann verdoppelt sich der Umsatz logischerweise alle drei Monate oder sowas. Und dann fällt das ab. Und dann bei 20 Mitarbeitern bin ich immer gegen die Wand gerannt. Und ich wusste nicht, warum geht der Umsatz nicht nach oben geht? Warum funktioniert es nicht? Und das war drei oder vier Jahre so. Das war frustrierend. Ich kannte nicht Unternehmen ohne Wachstum. Das kannte ich nicht. So, und da kam dann das Umdenken. Und da war mir klar, okay, du hast überhaupt nicht the organisation wachsen mit dem Wachstum an Mandanten. Es ist ja immer noch alles so wie mit zehn Mitarbeitern. Also keine klaren Verantwortlichkeiten, keine zweite Führungsebene oder dritte Führungsebene, kein Organigramm. And then habe ich mir eins aufgemalt. Einfach die ist Situation. Und dann war dann so, der Nelson war ganz oben. Da waren ganz viele Leute. Da drunter gab es auch Leute, but this lining under mean. And then I'm like, okay, you can all. So then fingers that I believed, hey, you must in Kanzle a rich. And that meant I can't when I flush. Then I was fertig.

SPEAKER_01

This is 100% agreement, and I think by middle standard, by underneath, when I underwent, it's many organic, many, and so half so a point where you said, Okay, I've been not the Nabel, or it can it not be, but I want this, by me it's schneller, so machine.

SPEAKER_00

Also, when the punishment I must just delegieren. Yeah, yeah, that was der Punkt, wo du halt einfach saumäßig viel zu tun hast. Also es war der Punkt, wo einfach ich montags beginne und gefühlt immer gegen die Zeit renne. Und der Tag ist rum, dann kommt der nächste Tag und du beginnst wieder gegen die Zeit zu rennen. Das war der Punkt, wo ich gesagt habe, so exakt dafür bin ich ja gar nicht angetreten. Und das war ja irgendwann mal anders, als ich angefangen habe. Klar, es war anders, weil ich einfach weniger Mandanten hatte und weniger Mitarbeiter. So, und dann ist das alles mehr geworden, mehr Mitarbeiter, mehr Mandanten, aber die Arbeitsweise und die Strukturen sind eben nicht mitgewachsen. Und da war mir klar, du musst einmal Stopp sagen und etwas komplett anders machen. Von jetzt auf gleich. Also nicht mache mir einen Plan, sondern von jetzt auf gleich.

SPEAKER_01

Radikal durch.

SPEAKER_00

Radikal. Ich war dann, ich hatte auch einen Coach, der mich dabei begleitet hat und das fing damit an, einen Tag, weiß ich noch, in der Pfalz. Da war meine Frau auch dabei, weil die arbeitet ein bisschen im Unternehmen mit oder in bestimmten Bereichen, jetzt nicht in dem steuerlichen Bereich, aber in anderen Bereichen, weil ich Nebesteuerberatung eben auch noch andere Unternehmen habe. Und da hatte ich bestimmte Aufgaben und die ist dann mitgekommen. Und dann hinterher habe ich mir überlegt, war auch gut. Ich hatte mich zuerst gefragt, warum soll sie mit soll. Und dann sind wir irgendwie einen Tag so durch den Wald gelaufen und dann ging es darum, erstmal zu sehen, wo man steht. Der war auch echt sehr aufregend, der Tag. Und hier und da auch Tränen. Also da ist einem bewusst geworden, was alles gerade eigentlich nicht so ist, wie man sich das wünscht. Und da ist mir klar geworden, okay, so wie es gerade läuft, ist wirklich nicht das Bild von Unternehmer, was ich darstellen will. Ich will wieder meine Freiheit zurück. Ich will als Unternehmer wieder die Freiheit haben, die ich irgendwann mal hatte. And that geht nur, indem ich loslasse and endlich Menschen finde, die mir helfen. Jetzt habe ich immer ein super Team gehabt, muss ich sagen, ich hatte immer tolle Mitarbeiter, habe ich auch heute. Aber ich habe ja nie definiert, wer übernimmt jetzt Aufgaben, die ich jetzt übernommen habe. Das habe ich ja nie gemacht. Weil ich halt auch nicht losgelassen habe und weil mir das gar nicht klar war, dass das geht. Weil als Steuerberater wirst du darauf conditioniert, Freiberufler, alles hängt von dir ab und du musst alles controllieren, den Stempel drauf drücken. Das ist Unsinn, musst du nicht.

SPEAKER_01

Wie bist du denn umgegangen? Also, gerade so dieses Thema loslassen, was so gemacht, wie es richtig is and when it has.

SPEAKER_00

It gave viele conflicts. Du musst dir vorstellen, this war ein Prozess of 18 Monaten. Also in 18 Monaten of einer 5-Tage-Woche runtergekommen auf eine 3-Tage-Woche. In 18 Monaten. Und danach gab es nochmal einen Cut, und dann bin ich sofort von quasi Monat 18 auf Monat 19, von drei auf einen Tag. Da können wir nachher nochmal drüber reden, was der Anlass war und wie das funktioniert hat. Aber dieser Wechsel von fünf auf drei Tagen ging natürlich mit Konflikten einher. Weil du bist ja jetzt nicht so dieser Unternehmens-organisationspapst per se, sondern das geht ein bisschen über Trial and Error. Natürlich mit einer Begleitung durch einen Coach, der mir schon gesagt hatte: Nelson, es gibt eigentlich zwei Möglichkeiten. Du kannst das in einem Jahr schaffen, dann wirst du aber 50 bis 70 Prozent deiner Mitarbeiter verlieren. Oder wir machen das über einen Zeitraum von drei Jahren, dann wirst du nur ein Drittel verlieren. Und dann habe ich gesagt, okay, ich nehme Variante zwei. Wäre mir doch ein bisschen sicherer, ne? Genau, weil ich mir dachte, es ist nicht mehr so einfach, also das Wort Fachkräftemangel nehme ich ungern in den Mund. Ja, aber es wird etwas schwieriger, einfach gute Leute zu finden. Und dann habe ich mir überlegt, in der Größenordnung, das ist schon wirklich high risk. Wenn du das machst in einem Jahr machst, das kann schon existenzvernichtend sein. Ich sage das so, weil es so ist. Ja, klar. Wenn du 70% verlierst, du brauchst Mut und du musst die Vorkehrungen treffen. Und da war der Punkt, da war mir klar, okay, ich nehme drei Jahre Zeit, am Ende hat es aber auch nur anderthalb bis zwei Jahre gebraucht, aber das Ziel war drei Jahre und mir war klar, okay, die Mitarbeiter werden mir natürlich nicht alle folgen. Und genauso ist es dann auch eingetreten. Also ich habe gewusst, dass das so eintreten wird. Warum? Weil einfach nicht jeder diesen Weg mitgeht. The erste Hürde war, warum ist der denn nicht da? Warum ist der zu Hause? Ich habe zu Hause einen Homeoffice and my other name. Auch drauf, aber vorher habe ich das irgendwie zwischen Tür and Angel gemacht und jetzt habe ich mir die Zeit. Und wir wollen nur von Nelson geführt werden. And we can not damage leave, dass jemand and unsag, what's to do. And weiß Nelson dash, hat er das freigegeben, weiß er, dass ihr das jetzt so macht. Diese ganze Historie. Die kannten das nicht. Und dann muss ich sagen, also in Prozenten kann ich es gerade nicht sagen, aber ich glaube, 30% waren weg. Also ich habe innerhalb von ein paar Monaten, so neun Monaten, habe ich sieben Mitarbeiter verloren.

SPEAKER_01

Und gab es da so einen Schreckmoment? Also das eine ist ja in der Theorie, ja, das wird passieren. Wenn dann aber so zwei Kündigungen auf dem Tisch liegen und der Film läuft, wer macht die Arbeit? Muss ich vielleicht jetzt doch wieder mehr reinkommen? Also gab es die Momente und wenn ja, wie bist du mit umgegangen?

SPEAKER_00

Ja, also es gab Schreckmomente gab es nie, weil ich wusste, dass es passieren wird. Und weil ich das wusste, habe ich ja angefangen, die Strukturen zu setzen, dass ich ein richtiges Unternehmen werde. Das hat zum Beispiel damit angefangen, dass ich sofort eine Recruiting-Upteilung aufgebaut habe. Weil uns ja klar war, es gibt jeder. Also haben wir ein professionelles Recruiting gemacht, was ja auch nicht gang und gab, is in Steuerkanzler.

SPEAKER_01

Ja, auch mit der Unternehmensgröße.

SPEAKER_00

Systematisch neue Mitarbeiter, gute neue Mitarbeiter zu finden über ein professionelles Auftreten, über Anzeigen, über ein System, über Software, über Außendarstellung, über Videos. So, das haben wir installiert und das lief. Und dann kommen auch tolle Bewerbungen rein. Und dann geht auch mal jemand und jemand Neues kommt rein. Was ich gemerkt habe, was wirklich ein bisschen spooky auch ist, dass auch Mitarbeiter gegangen sind anders the stelle is unmittelbar besetzt. Wow. Und auch oftmals genau da, wo man sie braucht. Vielleicht Zufall, but that is three more passification. That was really spooky. Bis dazu, an Azubi is getting another Azubi comes so forth, also unmittelbar. It comes the bewer and it passed. So really the Staffel Staff.

SPEAKER_01

So by Wunsch Dir was.

SPEAKER_00

Yeah, eighteen as by Wunsch Dir was. It's a bit common, but this is passible. I describe what passific is. And nature gave a phase, wood war and then hates a monate gebraucht, bis jemand geeignetes wieder gekommen ist. Was ich aber auch gemerkt habe, die Mitarbeiter, die das verstanden haben and all, die heute da sind, haben das ja verstanden. Die waren schon glücklich und haben gesehen, okay, der besetzte Stellen neu, da kommen gute neue Leute, die halt auch extrem gut passen und sind auch mitgezogen, and there are viele dabei, die sich auch freuen, dass sie jetzt mehr Verantwortung tragen dürfen als vorher. Wenn du Mitarbeiter hast, die sagen, ich freue mich, dass ich mehr Verantwortung tragen kann, dann sind das tendenziell diese R-Player, die sich jeder wünscht. Und die sind dann auch, die R-Player sind geblieben und neue R-Player sind gekommen.

SPEAKER_01

Ja, ja. Ja, die, die du ja auch brauchst, um weiter wachsen zu können. Weil ich erlebe es immer wieder, dass Leute sagen, ja, ich würde ja, wenn ich könnte. Und wenn man dann sagt, here is das Verantwortungspaket, uiuiui. Also das ist genau ganz kritisch. Ja, du hast es eben jetzt schon angedeutet, interessiert mich natürlich, also was hat dich da bewogen oder was war der Auslöser zu sagen, ich mache das? Also auch mit vielleicht einem gewissen Risiko, aber was war der Antrieb oder der Moment, wo du sagst, ich gehe von fünf auf drei und dann von drei auf eins?

SPEAKER_00

Also der Antrieb war der folgende. Also es gab eigentlich mehrere Antriebsfedern. Ein großer Antrieb war, ich mache das ja jetzt schon seit manch. Seit 22 Jahren selbstständig und vorher war ich ja ein paar Jahre angestellt, so immer so in diesem Steuerthema drin. Und das ist eine lange Zeit. Und ich muss sagen, also mir ist nicht langweilig geworden, ich mache den Job auch immer noch gerne. Aber ich habe immer davon gelebt und wir hier alle in der Kanzlei, dass wir immer Probleme unserer zukünftigen Mandanten, also die, die wir haben wollen, lösen. Also hier ist jedem klar, wir wachsen über Lösung von Problemen. Und wir haben uns immer Probleme gesucht, die andere Steuerberater nicht lösen. Da haben wir Produkte entwickelt, Beratungsprodukte, und darüber sind wir gewachsen. Also wenig Steuerberater haben damals Mandanten betriebswirtschaftlich betreut und mit denen zur Bank gegangen, damit die Kredite bekommen. Und Unternehmensplanungen gemacht. Das haben wenig Steuerberater gemacht, das haben wir gemacht, haben ein Unternehmen dafür gegründet, darüber sind wir gewachsen, auch in der Kanzlei. Das ist ein Beispiel. Dann kam irgendwann mal kam der Tag, da musstest du Verfahrensdokumentationen machen. So, ich will jetzt gar nicht lange und breit erklären, was es ist. Aber jeder Barbetrieb in Deutschland braucht es. Wir haben die erste elektronische Verfahrensdokumentation gemacht, die quasi in vier Stunden fertig ist, wo andere Berater drei bis fünf Tage brauchen.

SPEAKER_01

Also wirklich an dem Problem. An dem Problem.

SPEAKER_00

Und dann kam halt eine ganze Zeit lang nichts. Und dann habe ich mir überlegt, jetzt muss irgendwie irgendwas passieren. Und dann habe ich mich zurückbesinnt auf meinen Steuerberater da sein und hab gesagt, Mensch, ich möchte, ich komme aus einer großen Gestaltungskanzlei, kann man sagen, oder eine internationale Wirtschaftsprüfung- und Steuerberatungsgesellschaft, eine dieser Big Four. And ich habe gesagt, hey, ich möchte mittelständischen Unternehmern, Freiberuflern, Selbstständigen dabei helfen, ihre Steuerlast zu senken. Also das, wo die denken alle, das machen doch Steuerberater per se. Was nicht so ist, weil das nicht so Teil der Ausbildung ist, aber es sind in Köpfen der meisten drin. Muss doch der Steuerberater machen. Und dann habe ich gesagt, okay, da ist so ein großer Schmerz. Das ist wieder ein großes Problem, was übrigens, also nach meinem Empfehlungen, so gut wie alle Selbstständigen have. Also suche ich dafür eine Lösung. Und da war dann der Punkt, wo ich gesagt habe, kann ich ja nicht schon wieder alles selber machen. So, dann bin ich ja schon wieder operativ im Unternehmen. Dann wärst du wieder drin im Tagesgeschäft. Im Tagesgeschäft. Das war das erste. So, und dann habe ich mir überlegt, ich hatte noch ein zweites Ziel, weil ich halt relativ viel, du weißt das ja, ich bin relativ viel in Portugal unterwegs, weil ich ja auch meine Wurzeln habe und eine Wohnung habe und so weiter. Und ich wollte einfach, so nach 22 Jahren, habe ich mir überlegt, ich will halt einfach viel Zeit dort verbringen. Und nicht wenn ich in Rente bin, sondern jetzt. Jetzt, ne? Jetzt. Und ich will jetzt das Leben so leben, wie ich mir das eigentlich vorstelle. And that geht aber nicht, wenn ich fünf Tage in der Kanzlei bin. Das funktioniert nicht. Also muss ich ein System finden, dass ich hier abkömmlich bin auf der einen Seite. Auf der anderen Seite eben dadurch auch die Zeit gewinne, ein neues Business aufzubauen. Und das möchte ich da betreiben, wo ich dann halt gerade bin. Das kann in Deutschland sein, das kann aber auch im Ausland sein. Also Flexibility. Flexibilität. And that you online unterwegs bist. So indem du nicht for Ort sein muss. And so is then what he mentoring is entstanden. With my being, the Michael and the David, who you have, or has not gone in a relatively time. But I am much flexibler as in a Kanzlei. And that is heute the Motor for the Kanzlei. That muss man. It streift inefficient. And so habe ich das Ziel erreicht, quasi Zeit zu gewinnen, indem ich nicht mehr fünf Tage in der Kanzlei bin, um ein anderes Unternehmen aufzubauen, was mir die Flexibilität bringt, jetzt und auch in Zukunft, und auch automatisch dafür sorgt, dass auch neue Mandanten in die Kanzlei kommen. Automatisch. Ohne dass ich da ein Riesenrad drehen muss und wieder in der Kanzlei Werbung machen muss, Texte schreiben muss und kann dadurch eben de facto auch automatisch wachsen, im Übrigen ja fast schon kontrolliert, weil da eben das so groß geworden ist, dass wir das gar nicht abbilden können und froh sind, wenn eben auch andere Steuerberater bei uns mitmachen im Steuermentoring und dann eben auch die Betreuung der Mandanten übernehmen, weil das gar nicht mein Ziel ist, da jetzt irgendwie überbordend die Kanzlei wachsen zu lassen. Aber ich will sie natürlich qualitativ schon wachsen lassen. Und das funktioniert, ohne dass ich ständig da bin. In Kombination mit guten, sagen wir mal, neuen Führungsebenen, dem Aufbauen und Coachen der Mitarbeiter, funktioniert das. Und dafür habe ich jetzt die Zeit, die ich vorher nicht hatte.

SPEAKER_01

Jetzt die Frage, also jetzt kennst du viele Unternehmer natürlich, die auch bei dir in der Kanzlei sind. Jetzt hast du diesen Schritt gemacht. Ich behaupte mal, die meisten würden sofort here schreien. Ich will auch flexibel sein, ich will auch Zeitort. Also mir aussuchen, das Leben jetzt leben statt irgendwie in 20 Jahren, wenn ich in Anführungszeichen in Rente bin oder auch nicht. Was beobachtest du bei denen? Also, woran scheitert das? Und was hast du vielleicht anders gemacht?

SPEAKER_00

Also, was ich beobachte ist, dass doch viele so Ängste entwickeln. Also die Angst, wenn ich nicht mehr da bin, oder wenn ich vielleicht nicht jeden Tag in der Kanzlei bin, sondern mich zurückziehe, dann passieren Fehler. Und ich muss die ausbaden. Gedankliches Problem, warum sollen denn mehr Fehler passieren, wenn du nicht da bist, wenn du tolle Mitarbeiter hast. Würde ja suggerieren, dass du alles weißt und der Mitarbeiter nur halb so gut ist. Die Realität sieht anders aus, weil ich bin kein Fachmann für Buchhaltung. Derjenige, der jeden Tag Buchhaltung macht, kann das tausendmal besser als ich. Deswegen kann nichts passieren. Jahresabschuss genauso. Ich habe Jahresabschussmitarbeiter, die Steuerberater sind, auf dem Weg zum Steuerberater, auch Steuerfachwirte, Steuerfachangestellte sind, die jeden Tag machen. Da kann ich auch nicht besser sein. Ich muss denen nur immer dieses Wissen geben, Neuerungen, Strategien, die anwenden können, aber wenn die gut sind, werden die das umsetzen. Und auf der Beratungsebene genauso. Du musst nur die Steuerberater dahin coachen. Diese Angst ist aus meiner Sicht überhaupt nicht gerechtfertigt and auf der falschen Annahme that I als Inhaber all and the Mitarbeiter nicht.

SPEAKER_01

Sagen, also meine These ist ja immer: will an seinem Unternehmen wachsen, muss auch die Unternehmerpersönlichkeit wachsen. Also, du musst als Unternehmer mitwachsen, weil deine Rolle sich verändert. Wie würdest du vielleicht sagen, wie hat sich deine Rolle verändert? Du hast gerade so ein bisschen angedeutet, aber nochmal so zum Anfassen.

SPEAKER_00

Komplett. Also die Persönlichkeit, also natürlich die Persönlichkeit, die du bist, bleibt, aber du entwickelst dich innerhalb deiner Möglichkeit weiter. Was ich gemerkt habe, ist, du kannst dich deutlich weiterentwickeln, als du vorher gedacht hast. So, wenn du viel liest über solche Themen, dann stößt du immer wieder auf den Punkt, wie groß das Potenzial eines jeden ist und wie wenig wir nutzen, ganz wenig, weil wir irgendwelche Ängste immer entwickeln und uns selbst limitieren. Und der Weg bei mir war, ich habe das deutlich gemerkt, ich kann dir das Ja nicht genau sagen, aber das muss so um 2018 rum gewesen sein, 2018, 2019. Da war mir klar, du musst jetzt, wenn du these schritt willst, who on your life, then brauchst du, to entwick, other umfeld. That's right. I had the feel, day, I have an umfeld, so I give energy and they give energy and they give energy, but who gives them energy? I had the feel that I can learn. So it's a bit hoch, but I had the investor, also. So I have kissed invested, and so we like. But I was in my umfeld, and that was vermissed. And then I'm gonna say, Yeah, eighteen is doing clear, you can't umfeld such. Just a friend, and family not. So it's critical, day musst du mit klarkommen, denke ich mal. But so Freunde and so weiter kannst du schon ändern. Du kannst dein Umfeld ändern. And I have hold, ich suche mir einfach ein krasses neues Umfeld. And ich möchte Unternehmer um mich herum haben, weil ich auch Unternehmer bin, die im besten Fall sollen die weiter sein als ich. Damit du lernen kannst. Genau. Damit ich mir da mal was abgucken kann, damit ich weiterkomme. Weil Seminare, schau dir mal die Seminarlandschaft für Steuerberater an. Also nichts gegen alle, die jetzt in Seminarinstituten oder so arbeiten, macht einen super Job. But persönliche Weiterentwicklung, ich kenne nichts am Markt. Und dann habe ich gesagt, ich muss in andere Branchen rein, ich muss in Unternehmerkreise rein. Und das habe ich dann noch gemacht.

SPEAKER_01

Was ist, also 100% agreement? Ich sage immer, das Umfeld ist der größte Klebstoff, also du kommst nicht weiter, oder es ist quasi die Rakete. Also abhängig mit wem bist du zusammen und wie es so schön heißt, du bist so der Durchschnitt der fünf Personen, mit denen du am meisten zu tun hast. Frage, wer ist das? Willst du der Durchschnitt sein? Was waren da, also wie hast du es gemacht, weil genau der Punkt, wie du sagst, okay, ich habe Freunde, hab Bekannte, weil man hat jetzt ein soziales Leben und es bedeutet ja, okay, mit dem Holger oder Tante Frieda weniger Zeit dafür woanders hin.

SPEAKER_00

Also, Timo, ich nehme mal unser Beispiel, wie haben wir uns eigentlich kennengelernt. Ich habe einfach geguckt, wem folge ich so. Und dann gab es eine Persönlichkeit, der ich damals auch schon gefolgt bin, so auf YouTube, Videos angeguckt, und meine Geschäftspartner kannten den auch, den lieben Alexander, darf man ja an der Stelle auch mal ruhig sagen. Den Alexander Christiani, über den haben wir uns ja auch kennengelernt. Ich fand den einfach super. Und dadurch, dass wir halt dieses Steuermentoring, diese Plattform auf oder gerade dabei waren, die aufzubauen, haben wir uns dann eine Mastermind gebucht. Klar, kriegst du die nicht für 2,50 Euro. Das muss klar sein. Also, dass du da irgendwie fünfstellig für hinblättern musst, ist klar, ne? So, und dann haben wir gesagt, gut, klar, aber wer das tut und wer sich drei Tage in die Schweiz begibt, dann auf den Berg steigt und dann drei Tage sich das volle Programm mit Alex gibt und dann auch bereit ist, das Geld auf den Tisch zu legen dafür, ne? Auch wo viele Kollegen von mir gesagt haben, wie kannst du denn irgendwie so, wie gibt man denn so viel Geld für Fortbildung aus? Die kennen so kostet 500 Euro, 1000 oder 2000 Euro, wo ich sagte, ja, ganz einfach, weil A, finde ich den super und B hat er eben, da sind die Unternehmer. Und dort werde ich mit Sicherheit wachsen können, weil dann waren wir, wie viele Leute? Ich weiß gar nicht, sieben, acht oder so, waren wir dann und das waren alles tolle Persönlichkeiten. Und dann kann man daran selber auch wachsen. Und ich habe nicht eine so eine Veranstaltung gemacht, sondern mehrere Veranstaltungen. Ich habe immer geguckt, geh dahin, wo wahrscheinlich gute Unternehmer sind. Und gute Unternehmer sind da, das muss man auch ganz klar sagen, die bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen, auch, wo andere sagen, das gebe ich nicht aus. Da treffen sich wahrscheinlich Menschen, die weiterkommen wollen. So, und so habe ich das dann gehandhabt. Und das hat mich dann auch bewegt, nochmal diese Plattform Steuermentoring da richtig Gas zu geben, weil mittlerweile baue ich mit meinen Partnern selber so eine krasse Unternehmercommunity aus. Und da sind jetzt Hunderte, da sind Tausende von Selbstständigen und Unternehmern, wo ich sage, jede Veranstaltung mit denen führt dazu, dass ich selber auch wachse. Absolut, und da zieht man viel raus. Zieht man raus, der kann das, der kann jenes. Und da ist natürlich die Motivation hoch, weil das kostet auch Geld. Und die Leute, die da bezahlen, die erwarten eben auch so eine Community. Und so befruchtet sich das gegenseitig und dann hast du, baust du dir dein Umfeld selber. Und das kann ich nur jedem raten, wenn ihr nicht so ein dolles Umfeld have, weil es einfach so is. Also bei mir was auch so, yeah, dann bastelt euch eins. Es gibt ja heute viele Möglichkeiten, das zu machen.

SPEAKER_01

Yeah, ich glaube auch das, was du sagst, we have the gleich mindset. The best investment is in dich selber. And not so is Wachstum möglich. And when I king, from women soll ich lernen. Aber lernen bedeutet halt auch von anderen da was raussaugen. Jetzt hast du gesagt, this Steuermentoring Tipps raus zu hauen. Was sind so aus deiner Sicht so die größten Potenziale oder Böcke, die du bei Unternehmern siehst?

SPEAKER_00

Ja, also vielleicht einen Glaubenssatz, den ganz viele haben, den hatte ich eben mal kurz angeteasert. Ja, im Moment, der Steuerberater steckt ja schon im Wort drin, der ist der Steuerberater. Also ist der Berater für Steuern. Also ich gehe da hin, lege Geld auf den Tisch, Beratungshonor, und der sagt mir dann, was ich tun muss, damit ich viel Steuern spare und weiterkomme. Vermögen aufbauer, mein Vermögen sicherer, das ist so richtig gut aufgestellt. Haben wir jetzt auch gesagt, ja? Genau. So, und das ist das Mindset von vielen. Das würde aber bedeuten, der Steuerberater kann das.

SPEAKER_01

Ja, also ich denke, das ist, manchmal hat man eher, glaube ich, Steuerberater, die erklären einem, warum man jetzt bezahlen muss und nicht, wie man spart, aber ja. Okay.

SPEAKER_00

So, und das ist doch der Punkt. Viele denken, der kann das. Der Punkt ist, der Steuerberater wird es nicht richten. So, und jetzt an alle Steuerberater da draußen, ich bin selber einer. Das ist etwas, wo ich aktuell am meisten anecke, weil wir damit ja auch rausgehen. Und dann sagen viele Steuerberater, ja, wie kann der, das ist doch aggressive Werbung. Wie kann der denn das sagen? Was wir meinen, oder was ich auch meine, das ist meine persönliche These, wir lernen sowas nicht als Steuerberater. Wir lernen nicht Steuergestaltung, diese unternehmerische Art der Steuergestaltung, so wie ich als einer der Experten, aber da sind ja noch ein Dutzend andere Experten in dem Steuermanning, den Teilnehmern auch beibringen und die dann weiter begleiten. Kannst du ein banales Beispiel machen zum Anfassen? Ja, oder? Komplett banal. Ob es banal ist, bei Steuern, muss man immer gucken, was the issue. But it's zum Beispiel eine Möglichkeit, wie du eigentlich machen kannst. Das ist ja schon mal nett, oder? When you just say, Timo, du hast jetzt in 2023 einen bestimmten Gewinn, dann musst du eine Steuer drauf zahlen. And when you say, Es gibt eine Möglichkeit, wenn du bereit bist, in bestimmte Dinge zu investieren, also das sind so bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Also das ist ein Tiny House zum Beispiel. Das ist mal so mein beliebtes Beispiel oder Photovoltaikanlage, Tiny House. Aber auch Einrichtungen, EDV. Ich nehme gern das Tiny House, weil das kannst du vermieten und damit Geld verdienen. Und wenn du sagst, in 2023, ja, damals, in 2023, im letzten Jahr, wollte ich mir so ein Tiny House kaufen und dann wollte ich das vermieten. Oder ich gebe das an einer Agentur, die das vermietet wie eine Ferienwohnung. Dann konntest du in 2023 die Hälfte der Kosten für dieses Tiny House absetzen, obwohl du das noch gar nicht gekauft hattest. Du hattest ja nur die Absicht. Wow. So, und jetzt, wenn du sagst, okay, was kostet das? So 100.000 Euro, ja in 2023 kann ich ja dann 50.000 Euro abschreiben, obwohl das Ding ja noch gar nicht da ist. Und verrechne diese 50.000 mit meinem Gehalt oder mit meinem Gewinn aus meinem Einzelunternehmen und spare Steuern auf 50.000 Euro in der Spitze, im Spitzensteuersatz 45%, bist du bei 22.500 Euro, die du einfach jetzt auf dem Tisch.

SPEAKER_01

Da kann man mit essen, ja?

SPEAKER_00

Da kann man ein paar. And you can also die 22.500 Euro, and then you have eigen, which you forgot, and this investment entitled in this tiny house or in other things that have a not bigger rendite have, like the tiny house. And the tiny house of the bank. Okay? And then baust 22.500 richtiges vermögen auf. And then, wer sich das immer noch nicht vorstellen kann, der geht jetzt auf Google, gibt einen Zinseszinsrechner. Oh, sehr schön, ja. Dann findest du ja jede Menge. So, dann suchst du den Zinseszinsrechner, dann tippst du da ein, 22.500, sagst, was ist so eine realistische Rendite, 6%, das ist wirklich nicht viel. Die Christe über 20 Jahre, was wird dann aus meinen 22.500? Und dann siehst du irgendwie 70.000 kommt da raus. Wow. So, dann hast du nach 20 Jahren 70.000 Euro Vermögen. Was hast du selber von deinem eigenen Geld gegeben? Ja, gar nichts. Genau. Weil die 22.500 kommt für ein Finanzamt. Weil du hast einfach über diesen IAB aus Steuern Eigenkapital gemacht. Das Tiny House hat wer bezahlt? Die Bank. Die Bankrate zahlt wer zurück, der Mieter vom Tiny House. Du hast gar nichts gegeben, sondern einfach nur 70.000 Euro Vermögen nach 20 Jahren aus dem Nichts. Nämlich aus Steuern, die plötzlich zu Eigenkapital geworden sind. Und das ist Steuergestaltung, so wie ich sie selber ja auch lebe. Alles, was wir im Steuermentoring machen, sind ja Gestaltungen, die ich selber auch entwickelt habe, selber umgesetzt habe. Ich investiere selber in solche Gegenstände und weiß eben aus eigener Erfahrung und aus Beratung, dass es einfach funktioniert. So, das lernst du aber nicht in der Steuerberaterausbildung. Und dafür brauchst du drei Bestandteile. Steuerwissen, wie funktioniert der IAB? Haben alle Steuerberater.

unknown

Alle.

SPEAKER_00

Würde ich jetzt mal so behaupten. Aber dann, wo investierst du das Geld für ein Tiny House? Ein IAB für ein Tiny House, da steigen schon viele aus, weil die verbinden, nee, das können ja nur Sachen sein, die du für dein Unternehmen kaufst. Nein, nein, du gründest ein anderes Unternehmen, wo du Tinyhäuser reinkaufst, die du professionell vermietest. Da brauchst du Investmentwissen. Und das geht nicht nur mit Tinyhäusern, sondern mit PV-Anlagen, mit Autos, mit Segelbooten, mit dem Schwächen. Also ich merke schon, jede Menge Möglichkeiten. Und Finanzierungswissen brauchst du auch. Und die Kombination führt dann dazu, dass du Vermögen aufbaust. Und das ist dieser Denkfehler, der oft besteht.

SPEAKER_01

Ja, also ich merke schon, wir haben jetzt mal so an der Eier am Eisberg oben gekratzt. Gibt es eine Vision oder so, wo du sagst, also da will ich jetzt hin oder das ist so ein next step für dich?

SPEAKER_00

Ja, auf jeden Fall. Also die Vision ist, dass wir mit wir meine ich halt einfach mich und meine Partner, die da mitwirken. Das Steuermentoring ist ja jetzt auch schon ein Team of Nummer 30 Personen, die da mitwirken. When we equal person who's an office had recharted, we sound Marktfirm in Deutschland for this thing with Steuer Gestalting with the rich concepts for client and middle, freiberufler and selbständige. I wish that this group the same steuering chances have as the concerne, die this schon machen, but they have Abteilungen, eighteen Mitarbeiter, die steuerlich fit and Betriebswirte, Manager, or eben die Big Four as Berater have, die sich der Mittelstand im Zweifel nicht leisten kann.

SPEAKER_01

Jetzt mal eine Frage, also es ist ja super, schon nochmal so ein großes Unternehmen aufgebaut. Gab es auf dem Weg dahin irgendwo auch mal so der Punkt, wo du sagst, so bin ich hier richtig unterwegs? Wird das klappen? Scheiße, wie geht es denn weiter? Gab es auch so Momente und wenn ja, wie hast du sie gemeistert?

SPEAKER_00

Ja, die gab es, satt und genug. Wir haben uns kennengelernt in der Schweiz, da waren wir ganz am Anfang, vielleicht erinnerst du dich noch. Ich weiß gar nicht, wann war das? 2020.

SPEAKER_01

Ich glaube vor Corona, naja, Corona gab es schon. Ich weiß gar nicht, wann Corona gab.

SPEAKER_00

Das war, glaube ich, so. 2021, da waren wir am Anfang. Da haben wir das Konzept ja dann nochmal irgendwie gefühlt in der Schweiz umgeschmissen. Danach noch, glaube ich, zwei, dreimal umgeschmissen. Und wir hatten wirklich, wirklich eine schwierige Zeit. 21 bis Oktober 23. 21, 22, also drei Jahre lang, da war nichts mit Riesenerfolg und also überhaupt nicht. Nur wenn du halt konsequent nicht aufgibst, sondern immer an der Sache arbeitest, das, was nicht funktioniert, neu machst, das, was funktioniert, verstärkst und ein super Team hast, die es schon bewiesen haben in anderen Projekten, dass sie es können, und du bei der Stange bleibst und keiner springt ab, dann kommt dann irgendwann mal der Erfolg. Der Durchbruch, ne? Der Durchbruch. Und der kam dann auch ziemlich genau Oktober 2023, wo wir dann eben auch unsere richtig gute Sales-Abteilung aufgebaut hatten. Da hatten wir wirklich eine nervige Zeit im Sales, wo das funktionierte. Alle Zahnräder greifen ineinander. Wir machen gute Konzepte, wir haben guten Content, richtig gute Gestaltungen. Die Experten funktionieren super auch zusammen. Marketing funktioniert, Sales funktioniert, die Betreuung der Kunden funktioniert und dann greifst zusammen und dann geht's durch die Decke.

SPEAKER_01

Wo hast du die Energie hergeholt? Also ich meine, drei Jahre, ich sage mal, Kampf durch Strecke. Das ist ja nicht immer so, dass man jeden Abend aufgepumpt nach Hause geht and sagt, tschaka, sondern das Gegenteil. Wie hast du immer wieder the motivation gefunden, or den Glauben?

SPEAKER_00

It would clappen. Also, den Glauben hatte ich immer, weil das Team, was daran mitwirkt, nicht das erste Mal gemacht hat. It's not in the steuering, in other ways. But it was a hook-motivated team, was at a family. Where the Zusammenhalt days, where we are givense pushed, where we are given that judgegründung dauert three years. So it can also schneller, but im Schnitt. This is a geburt. Da musst du durch, damit hinterher was schönes entsteht. Daraus have energy geschöpft, natürlich the eighteen family. Man darf nicht forgessen, and that bin ich auch sehr, sehr ehrlich. I have then, when sold entwicklings day the Unternehmensentwicklung for the family gesteht. Also so hard that it's, but it's the pure Wahrheit. Also klar priorisiert. Ich könnte jetzt sagen, nee, war anders, hört sich besser an. Aber es war so, und das geht auch nur, wenn die Family, insbesondere meine Frau, dahinter steht und sagt, okay, ich erkenne einen Mehrwert auch da drin, weil das Ziel war ja, etwas aufzubauen, dass man hinterher, weil ich habe ja aus den fünf Tagen eine Ein-Tage-Woche gemacht, aber die vier Tage genutzt, um Unternehmen aufzubauen. So, und ich will ja irgendwann mal tatsächlich dahin, dass ich nicht jeden Tag Unternehmen aufbaue, sondern die vier Tage auch gerne für mich nutzen darf, um eben auch ganz andere Dinge zu machen, die vielleicht gar nichts mit Steuern zu tun haben.

SPEAKER_01

But that's a wichtiger punch, wie du sagst, there is a privates.

SPEAKER_00

In the roufen, was danach viele nachgemacht haben und auch heute noch teilweise so praktiziert. Jetzt bin ich gespannt. Jetzt bist du gespannt. Nämlich, wenn du dann ganz viel arbeitest, dann laufen ja zu Hause trotzdem Themen auf. Die müssen ja auch bearbeitet werden. Das kann ja ganz schnell zu Frust führen. Aber du bist ja nie da. So, ne? So, kennst du. So. Und da war dann die Vereinbarung mit meiner Frau, dass wir gesagt haben, das praktizieren wir seit vielen Jahren schon. Jeden Donnerstag gehen wir essen. Super. Jeden. Und das ist, also nach dieser Veranstaltung hier bin ich übrigens zum Essen verabredet mit meiner Frau. Wir gehen essen und wir suchen uns immer ein anderes Lokal aus und dann gibt es Themen, die man bespricht. Und dann sagen wir immer, wir besprechen mal die Themen, die da sind, die betreffen dann Unternehmen 1, 2, 3, vielleicht auch mal zu Hause ist das und das. Und das besprechen wir und dann essen wir und genießen einfach den Abend, verbinden diese zwei Sachen. Aber wir haben auch da so Routinen eingerichtet. Genauso wie die Routine am Freitag endet der Tag, aber nicht irgendwie 18, 19 Uhr, der endet viel früher. Und der Freitag ist dann der Tag, wo ich mit meiner Frau zu Hause bin und da bearbeiten wir mal dies, das oder jenes, wo wir es was zusammen machen. Oder man hat einfach mal den halben Tag frei.

SPEAKER_01

Wann hast du den Freitag den Cut drin?

SPEAKER_00

Also wann? Um 13 Uhr ist der Cut drin, sozusagen. Also um 13 Uhr sind keine Termine eingeplant, sondern die Zeit nutzen wir halt einfach dann für uns. Okay.

SPEAKER_01

Aber das ist ja ein super Kompliment, also diese Klarheit auch zu haben. Und das sind wahrscheinlich auch die Erfolgsformel. Auch das zu kombinieren, oder? Oder was gibt es noch?

SPEAKER_00

Ja, ja, also das war auf jeden Fall eine Erfolgsformel und man darf sich auch immer wieder daran erinnern, Achtung, das ist die Vereinbarung. Und dann wurde die zwischendurch auch mal aufgeschrieben und an die Pinwand gehängt, dass du immer weißt, das ist unsere Vereinbarung. Und die Tage zu strukturieren. Also montags ist bei mir komplett der Tag, da steht oben drüber Steuermentoring. Weil da mache ich nur diese Themen. Dienstags ist der Tag für die Steuergestaltungskanzlei, Textdesign. Mittwochs ist der Tag, das ist Kremas und Partner, eigentlich meine Kanzlei, das ist dieser eine Tag. Donnerstags ist dann für was anderes geordnet und freitags habe ich dir gerade ungefähr geschildert, wie der abläuft. Also ich habe einfach eine Structure in die Tage, damit nicht die Tage überbordend werden. Auch nicht zu lang werden, weil ich habe ja keine Lust, 60 Stunden jetzt die Woche zu arbeiten, sondern ich will ja auch irgendwo so einen geregelten Ablauf. Und bei mir hilft es sehr stark, dass ich jeden Tag, der ist vorhersehbar. Ich weiß einfach, was ich an dem Montag bis Freitag mache. Und ich arbeite sehr stark daran, dass da auch nichts reinkommt. Also Terminmanagement, Zeitmanagement im Sinne von Terminordnung zu schaffen. Und ja, man darf seine Kunden auch gerne dahin erziehen, dass das so eine gesetzte Sache ist. Und nee, ich kann aber nur am Freitag, ja, früher habe ich gesagt, ich mache alles möglich. Mittlerweile sage ich, ich mache nicht alles möglich, sondern dafür habe ich bestimmte Zeiten anders vor allen Dingen mein Team. Ich bin ja gar nicht mehr operativ im Unternehmen so tätig.

SPEAKER_01

Genau, jetzt habe ich schon so die Gedanken von dem einen oder anderen Unternehmer, der jetzt hier zuhört, der sagt, super Nelson, aber was ist denn bei mir brennt, der Kunde beschwert sich, the Mitarbeiter rennt ins Büro and sagt, ah, wie geht's mit diesen Themen um?

SPEAKER_00

In dem ich in the organization a person have, or two, that is, and die kümmer sich darum. Also bei mir is es zum Beispiel die liebe Carina, die seit vielen Jahren da ist, hat das vorher auch nicht gemacht, before ich nicht diese krass organisation so entwickelt habe. But jetzt macht sie das. Also sie bearbeitet, wenn wir neue Aufträge kriegen, die Verträge dazu, die Rechnungen, das Einholen der Rechnungen, also das Zahlungsverkehr, alles, was so damit zusammenhängt, aber eben auch Beschwerden. Und wenn Kunden Beschwerden oder Mandanten, wie sie bei uns heißen, Beschwerden kommen, ja gut, dann passiert das mal, aber die landen bei der Carina und die Carina habe ich fit gemacht, dass die weiß, wie die damit professionell umgehen. Bei mir landen die nicht mehr. Und ja, es wird passieren, dass trotzdem Kunden, weil die noch die WhatsApp-Nummer haben, weil dann trotzdem zu dir durchkommen. Dann liegt es aber an dir, die Discipline to have. So consequently muscle. And so consequent am I. Egal was happy.

SPEAKER_01

Feel that life, or has a learning curve? Also, gives you the unsicher, what machine? Or there is the AAA-Kunder or Mandant an, wichtig. Soll ich nicht doch lieber in Sonderfall machen.

SPEAKER_00

Yeah, also natürlich gibt es die Fälle, du darfst keine Angst haben, Mandanten zu verlieren. Oder du darfst keine Angst haben, Kunden zu verlieren. It's befreit, oder? The reality kann ich dir sagen, is, dass die AAA-Kunden das gar nicht machen. Die AAA Kunden würden dich niemals stalken über WhatsApp und dich nötigen, irgendwas zu tun, weil die selber wissen, wie es ist und die respektieren, wenn du sagst, das sind hier meine Spielregeln. Vielleicht musst du auch sagen, ja, früher habe ich sehr viel zugelassen, habe mich sehr aufgerieben, aber ab jetzt habe ich neue Spielregeln und das sind meine Spielregeln. Und du darfst auch zu den Kunden sagen, und das sind die Regeln. Und wer mit den Regeln nicht leben kann, dem kann ich ja nicht helfen. Also das ist ja, jeder hat ja, jedes Unternehmen hat seine Spielregeln. Also, ich kann mich nicht erinnern, dass ich irgendwie bei meinem Stromanbieter irgendwie sagen kann, dass ich aber zu anderen Zeit anrufen will. Das funktioniert nicht. Und dann sagen die, dann sind die Regeln, da kannst du ja oder nein sagen. Und das ist schon schwierig, das zu machen, weil du es anders gewohnt bist und vielleicht auch der one or the other Kunde. But du musst diesen Weg gehen, indem du es auch vernünftig erklärst. And the Erfahrung, AAA-Kunden machen es sowieso nicht. Das sind, sagen wir mal, vielleicht eher die Kunden, wo du dir überlegen solltest, ob du die wirklich weiterführen möchtest. Denn das ist auch ein Ausleseprozess, der automatisch passiert. So wie Mitarbeiter gehen, werden auch Kunden gehen. Das ist okay. Das ist okay. Ich muss sagen, bei mir waren es mehr Mitarbeiter, die gegangen sind als Kunden. Aber das passiert auf Kundenebene auch. Kann sein, dass ein Kunde sagt, nö, das mache ich nicht mehr mit, so ich möchte das genauso wie vorher auch. Und jetzt haben wir den komisches Kommunikationstool, was wir hier eingeführt haben. Wir haben auch viele technische Änderungen gemacht. Möchte ich nicht nutzen. Ja, aber dann können wir nicht zusammenarbeiten.

SPEAKER_01

Ja, sehr klar. Was würdest du jetzt aus deiner Erfahrung sagen? Also von deinem Mandanten her, aber auch aus deiner eigenen Unternehmensentwicklungen, gibt es für dich so ein oder zwei Erfolgsfaktoren, wo du sagst, also das wäre für mich so der Faktor für einen erfolgreichen Unternehmensaufbau. Oder sagen wir mal so, du hast das vorhin schön beschrieben, man kommt immer irgendwie dann an so eine Wand, wo für mich ist, ich sage mal, Treppenstufe, jetzt geht es aufs nächste Level und da musst du halt einmal springen oder hochhüpfen oder hochsteigen. Gibt es da was aus deiner Sicht?

SPEAKER_00

Eine absolute Klarheit. Weil es wird ja diese beschriebenen Ausstellungen, ja, kannst du, da muss ich da nicht doch noch anrufen, weil er ist ja dann doch wichtig, was es ist, wenn der Mandant geht, der Kunde geht, dann fehlt dir da Umsatz. Dieses Mangeldenken musst du ausschalten. Weil die Erfahrung, die ich gemacht habe, ist, wenn du, das ist so ein bisschen wie Kindererziehung, wenn du in einer Kindererziehung nicht so ganz konsequent bist, dann checken die das absolut voll schamlos aus und communizieren mit dem, wenn da nicht geht, dann mit dem. Also sei einfach konsequent, weil du die Klarheit hast, dass das der Weg ist, den du gehen willst. Und ich sag auch, wahrscheinlich, also ich respektiere das auch, dass Menschen sagen, ich finde das super interessant, ich probiere es, and danach geht der one or the other Kunde, the one or another Mitarbeiter, and duckstar kalte Füße und hörst auf. Respektiere ich. It's echt nicht für jedermann. Du musst wirklich ein dickes Feld dafür haben. That can't show you. But du wirst aus meiner Sicht hinterher belohnt, weil du bekommst dann die Freiheit zurück, die du vielleicht mal hadst, weil du nicht getrieben wirst, sondern du setzt die Maßstabe, du sets the Spielregeln, wie du sie brauchst, and you machst the way so wie du siehst willst. And not that wollen, dass du arbeitest. That is the point.

SPEAKER_01

Du hast es eben schon so schön gesagt, so viel umgesetzt. Jetzt wissen wir ja, es scheitert ja nicht am Wissen, sondern häufig an der Umsetzung. Was war das bei dir, was dich auch so consequent umsetzen lassen? Also gab es da irgendwas?

SPEAKER_00

Dieser krasse Wunsch, diese örtlich anderes Unabhängigkeit zu haben. Also ich bin sehr gerne in Portugal, we live there and we won't einfach mehr davon. Und das ist dann die Vision. And when you die and die, weil ich weiß, das wird nur gehen, wenn alles andere, was ich dir hier beschrieben habe, wenn das nicht funktioniert, mach einen Haken daran. Vermiet dir das so für keine Ahnung was Ferienwohnung oder was. Mach was anderes. Also einen klaren Antrieb. Klar, du brauchst ja etwas. Du brauchst ja irgendwo so ein klares Fernziel, wo es sich ja auch lohnt. Und bei mir war es diese örtliche, zeitliche Unabhängigkeit zu haben. Da habe ich eben gelernt, wie schön das ist, wenn du einfach vier Wochen Zeit hast. Und ja, du machst was, du arbeitest was, aber du setzt das da rein, wo es dir passt, weil du musst ja auch und solltest dich ja auch erholen. Und den Tag so zu gestalten, auch wenn man nicht zu Hause ist oder in Deutschland ist, und alles funktioniert, und es funktioniert sogar besser, denn seitdem, also wir sind noch nie so stark gewachsen wie jetzt. Natürlich am Anfang, wo wir keine Mandanten hatten. Aber seit, sagen wir mal, diesem Jahr 2017, 2018, wo dann diese Sperre war, wo es nicht weiter ging. So seitdem sind wir noch nie so stark gewachsen wie jetzt. Und das Schöne. Jetzt kommen auch die Kunden oder die Mandanten, die du dir auch wünschst. Die kommen dann auch. Weil du das ja klar auch definierst. Wen willst du und wen nicht, ne? Yeah, genau. Und die Mandanten, die sagen, okay, ich akzeptiere, dass die so eine Struktur haben und der wird sich schon Gedanken gemacht haben, warum das so ist. Und es wird wohl eine Logik haben, wenn ich einen Termin mache, dann macht das Frau X oder Herr Y. Und der nächste Step könnte auch sein, dass das eine andere Person ist und der dritte Step, die haben sich schon Gedanken gemacht. Und für mich als Kunde ist ja wichtig, meine Sache wird vernünftig erledigt, wird schnell erledigt, wird gut erledigt. Wenn du dann die Erfahrung gemacht hast, dann sagen die, okay, also egal was er da macht, aber das Ergebnis stimmt für mich. Und mich interessiert ja nur das Ergebnis und nicht, ob du alles machst und du derjenige bist, der einen Termin macht und du derjenige bist, der den Schritt 2, 3, 4, 5 geht. Ja, naja, super, super spannend.

SPEAKER_01

Nelson, vielleicht mal so zum Abschluss: eine Annahme. Wir nehmen jetzt mal an, es gibt deine ganzen Videos nicht, deine Mentorings nicht. Alles wäre weg. Und irgendwann gehen wir alle ja mal von der Welt und du durftest drei Botschaften noch an Family and so weiter, an die Welt quasi nochmal hinterlassen. Was wären deine drei Botschaften, die du hier lassen würdest?

SPEAKER_00

Jetzt bringst du aber nochmal so einen richtigen Krach. Also, du meinst die drei größten Empfehlungen, Botschaften oder?

SPEAKER_01

Ja, Brutto, wo du sagst, okay, das ist auch nochmal family-mäßig, du bist ja auch Vater, was gibt es, wo du sagst, okay, Junge, das ist wichtig. Machen wir es mal so konkret, Sohn. Was sind so drei Dinge hier, mein ganzes Leben, alles was ich jetzt hier so erzählt habe, Quintessenz.

SPEAKER_00

Das sind so die drei Dinge, die wirklich wichtig sind im Leben. Also, ich kann eine Sache sofort her sagen: nämlich gestalte dir, und heute weiß ich das, aber halt vor ein paar Jahren oder Jahrzehnten war mir das gar nicht so klar. Gestalte dir dein Leben so, wie es für dich passt. Und mach dir einfach deine Realität selber. Also gestalte dir einfach deine Lebensrealität selber. Denn die Realität ist ja nicht das, was man draußen sieht, sondern es ist ja das, was du selber aus deinem Leben machst. Und das war mir überhaupt nicht klar, logischerweise, so weit habe ich gar nicht gedacht. Ich habe gedacht, die Realität ist da, wo ich gerade drin bin, fünf Tage-Woche. Punkt. Und so muss es sein, ne? So ist es normal. Und so ist es normal. Aber du kannst es selber beeinflussen und du kannst diesen Rahmen for dein Leben selber setzen. Mach es so früh wie möglich. Das wäre nummer eins. So, vielleicht Empfehlung nummer zwei ist, fang an, dir ein Umfeld von Anfang an aufzubauen, was dich positiv nach vorne bringt. Also denke nicht in Mangeln und in Problemen, sondern umgib dich mit Leuten, die so wie du, im Idealfall solltest du natürlich so gepolt sein, eben in Lösungen denkst, weil das Leben hat ja sehr viele Probleme vorgesehen. Du wächst an den Problemen. Und je größer die Probleme sind, die du bekommst, dann je mehr traut dir das Universum wahrscheinlich zu, dass du die löst. Und denk einfach nicht in den Mangel. Und ja, also meiner Familie kann ich einfach nur dank aussprechen, dass die das alles begleitet haben. Und ja, meiner Frau, meinem Sohn, einfach, dass die das so begleiten, positiv begleiten und auch den Sinn da drin sehen. Und der Beweis da ist, dass du erfolgreich sein kannst und trotzdem solltest du deine Familie natürlich mitnehmen. Das muss dir gelingen. Und das ist der größte Appell, wenn du erfolgreich werden willst, dann darf nicht nur die Kasse klingeln, sondern du musst glücklich sein mit deinen Finanzen, klar. Du musst glücklich sein mit deiner Tätigkeit klar. Beziehung muss funktionieren, deine Gesundheit muss funktionieren und du selber darfst dich eben auf der Wegstrecke auch nicht vergessen, was halt oftmals so war bei mir. So, und wenn diese fünf Bereiche gut gefüllt sind, dann machst du alles richtig. Auch das ist mir sehr spät klar geworden. Reicht nicht nur, wenn du so zwei, drei Röhrchen füllst. Du musst irgendwie alle Röhrchen füllen und besser ist, die sind nicht alle randvoll, aber die sind alle so ganz gut gefüllt.

SPEAKER_01

Ja, super. Klasse, Nelson. Für alle, die jetzt sagen, hey, wow, mega spannend und das mit einem Tiny House, da will ich mehr wissen. Wo kann dich jemand finden oder über Steuergestaltung mehr erfahren.

SPEAKER_00

Also es gibt mehrere Möglichkeiten. Wenn du googelst und Nelson Kremers eingibst, dann wirst du viele Möglichkeiten finden. Geh gerne über steuermentoring.de, das ist meine Aktivität, über die eigentlich so alles gesteuert wird. Das ist das Steuermentoring. Darüber findest du auch den Weg zu uns in die Gestaltung, in die Kanzlei. Ja, Kanzlei, Kremers und Partner kannst du auch natürlich googeln, wirst du auch finden. Also es gibt wenig Möglichkeiten, glaube ich, an mir vorbeizukommen, wenn du einfach den Namen eingibst, weil irgendwann mal, wenn du viel Werbung machst, dann ist irgendwie das Internet vergisst nichts. Super. Herzlichen Dank, Nelson. Es war mir ein Vergnügen. Ja, mir auch. Timo, schön, dass das geklappt hat und nach so langer Zeit haben wir uns ja nochmal wiedergesehen. Absolut, danke.

SPEAKER_01

So, hier. Hi ja. Ja, und? Wie war's für dich? Top, war schon coole Fragen. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfiehl diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.