Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#209 - Werde zum Emotionsmanager und führe richtig!
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Warum du als Führungskraft Emotionen managen können solltest und wie das geht!
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungstempchen. Wir müssen heute über Führung reden. Wie geht richtige Führung? Wie geht einfache Führung und vor allen Dingen, wie geht Führung, die funktioniert? Also, ich bin ja in so vielen Unternehmen schon unterwegs gewesen und kann wirklich sagen, ich habe gute Führung gesehen, aber noch viel, viel, viel, viel, viel mehr schlechte Führung. Und ich glaube, das größte Problem ist, dass die meisten Menschen, und ich meine damit jetzt nicht nur die Chefs, sondern auch das mittlere Management und auch den, in Anführungszeichen ganz normalen Mitarbeiter, nicht verstehen, wie führt man. Und ich möchte es mal an einer Titelbezeichnung ganz einfach deutlich machen. Ja, wenn wir von Führungskräften reden oder definieren, was ist denn überhaupt die Aufgabe von Führungskräften, und da fängt es ja meistens schon an, wenn ich ein Unternehmen unterwegs bin, dass den meisten Chefs auf allen Ebenen schon mal nicht klar ist, was ist eigentlich ihre Rolle. Und es gibt immer noch ein paar Experten, die meinen, ihre Rolle sei, sachlich-fachlich alles zu bestimmen. Und da fängt das Problem ja schon in ganz vielen Unternehmen an, dass natürlich häufig der Mitarbeiter irgendwie durch zu verschäft geworden ist, der sich fachlich am besten auskennt. Aber das ist ja völliger Quatsch, ein Blödsinn, denn ein fachliches Wissen zu haben, das ist ganz toll, aber doch Menschen zu führen, das ist eine andere Disziplin. Also wenn jemand im Weitsprung richtig gut ist, heißt das doch nicht gleichzeitig, dass er auch im Kugelstoßen Weltklasse ist. Eben nicht. Und da ist einfach das Problem, dass viele Führungskräfte dann meinen, okay, sie müssten ihre Mitarbeiter über sachlich-fachliche Themen führen und ihnen erklären, wie Dinge gemacht werden und ihnen erklären, warum Dinge falsch sind. Und sie es überhaupt nicht verstehen, wenn auf einmal eine menschliche Komponente gibt. Und wir dürfen doch bitte eins nicht vergessen. Wir reden immer von Menschen. Und Menschen haben Emotionen. Und deshalb ist die Kernaufgabe einer jeden Führungskraft und auch eines Unternehmers, zumindest mal eines Unternehmers, der wachsen will, der sich weiterentwickeln will, und vor allen Dingen, der verstanden hat, dass er Aufgaben delegieren, Aufgaben abgeben muss. Und dafür braucht er ja nur ein Team, von daher braucht er andere Menschen. So, und der Kern da drin ist, ich muss verstehen, dass ich ein Emotionsmanager werden muss. Ja, du hast richtig gehört, ein Emotionsmanager. Ich bin fest überzeugt, und ich habe das so häufig gesehen: die Lieder, die Führungskräfte, die erfolgreich sind, die einen großartigen Job machen, die Menschen bewegen können, die Menschen auch durch schwierigste Situationen führen können, durch Transformationen, die wirklich schmerzhaft sind, das sind Menschen, die verstanden haben, dass sie eigentlich Emotionsmanager sind. Das heißt, die große Kernaufgabe ist, wenn du es schaffst, die Emotionen deiner Mitarbeiter zu managen. Und falls du jetzt gerade keine Führungskraft bist, dann sage ich mal, die Emotionen vielleicht deines Kindes oder deiner Frau oder deines Mannes zu managen. Also wir können ja nicht nur im beruflichen Kontext führen, sondern wir sind die ganze Zeit am Führen. Nämlich wir können auch im privaten Umfeld unsere Kinder, unseren Partner, Freunde, Menschen, die man so in seinem Sportverein trifft oder wo auch immer, auch führen. Und es geht immer um Emotionen. Und je besser ich verstanden habe, wie tickt der Mensch, je besser ich verstanden habe, wie man Emotionen bei anderen Menschen managt und damit auch beeinflusst, bin ich immer fünf, acht, neun, zehn Schritte voraus gegenüber demjenigen, der immer noch irgendwas versucht, auf einer rein rationalen Ebene zu strukturieren, weiterzugeben, zu kommunizieren, weil das ist alles Blödsinn, das funktioniert eben nicht. Und ich kann mich noch daran erinnern, schon einige Jahre her, da war ich in einem größeren Unternehmen und hatte auch diese Diskussion mit Führungskräften und dann sagte einer, naja, Herr Pommer, also Sie können das ja gar nicht so sagen. Also Job ist Job und Privat ist privat. Und wir haben ja einen Job zu erledigen und der Mitarbeiter muss, und jetzt kommt mein Lieblingswort in dem Zusammenhang, funktionieren. Und wenn er funktioniert, dann ist es gut. Und wenn er nicht funktioniert, dann muss er sanktioniert werden. Punkt, aus. Da habe ich erstmal natürlich hier mit den Ohren geschlackelt und dachte, okay, das wird jetzt eine interessante Diskussion werden, weil ich bin komplett anderer Meinung, mein Freund. Ja, das ist doch Blödsinn. Jetzt seien wir mal ehrlich. Wir sind Menschen, wir haben ein berufliches Leben und wir haben ein privates Leben. Ja, wunderbar. Aber der entscheidende Punkt ist doch, wenn bei dir gerade in deinem privaten Leben die Post abgeht, vor allen Dingen im negativen Sinne. Ja, vielleicht ist irgendwas in der Familie, ist irgendwer vielleicht ernsthaft krank. Und du hast dich das ganze Wochenende damit beschäftigt. Ja, sorry, dann kommst du doch nicht am Montagmorgen wie das blühende Leben in das Unternehmen und sagst, hey, ich habe Energie getanken am Wochenende, ich kann Bäume ausreißen, tretet bitte alle zur Seite, jetzt komme ich. Nein, das wird nicht so sein. Sondern es gibt noch keinen Trick, wie wir diesen emotionalen, belasteten Rucksack einfach, ich sage mal, bei uns im Kofferraum lassen und dann fröhligen Schrittes ins Büro gehen oder ins Unternehmen gehen. Nein, das ist nicht so. Sondern natürlich werden wir diesen Rucksack mitnehmen und werden vielleicht nicht energiegeladen drauf sein, wir werden auch nicht strahlen, wir werden auch nicht fröhlich sein. Aber genau das ist es ja. Das ist es doch, dass wir da dann jemanden brauchen, der uns hilft, der uns unterstützt, der uns vielleicht hilft, unsere Emotionen zu managen. Und ich erlebe es immer wieder: Derjenige, der schafft die Emotionen seines Teams, seiner Abteilung, seines Bereichs, whatever, zu managen, und zwar das Niveau zu erhöhen, dass die Menschen sich wohlfühlen, besser drauf sind. Ja, ist doch logisch, die Leistungsfähigkeit geht nach oben. Und wenn die Leistungsfähigkeit nach oben geht, wenn die Leute wollen, wenn sie motiviert sind, wenn sie Freude haben, es ist die logische Konsequenz, es ist schon fast ein Naturgesetz, dass natürlich dann auch andere Schrägstrich bessere Ergebnisse rauskommen. Nur, ich muss eben mich nicht im ersten Schritt auf die Ergebnisse produzieren. Und das machen halt die meisten falsch, die drücken, drücken, drücken und sagen, ich will Ergebnis, aber sie verstehen nicht, dass sie mit diesem Druck eigentlich viel, viel weniger bekommen, als sie haben könnten. Nämlich, wenn sie den anderen Weg gehen würden, die Menschen da zu sehen, wo sie sind, abzuholen, deren Emotionen zu managen, auch wenn man selber vielleicht mit dieser Emotion oder mit der Lage vielleicht gar nichts zu tun hat, in der der Mitarbeiter gerade ist, aber ihm trotzdem hilft, ihm unterstützt, begleitet etc., ja, dann ernt ich natürlich auch die Früchte und habe am Ende des Tages einen ganz anderen Mitarbeiter oder ein ganz anderes Team und damit schlussendlich auch ganz andere Ergebnisse. Also, von daher, meine Empfehlung an dich oder die Anregung in diesem Podcast, ja, konzentrier dich mal weniger auf die Sachebene, sondern mehr auf die emotionale Ebene, wenn du Menschen führen willst. Sei es im beruflichen Kontext, sei es aber auch im privaten Kanickelzüchterverein oder bei der Fußballmannschaft oder beim Flötenchor oder was auch immer, ja, tu dir den Gefallen und manage die Emotionen der anderen Menschen. Viel Spaß damit. Wenn du Fragen hast, schick mir gerne eine Nachricht podcast.timopommer.de, weil ich freue mich immer, wenn es eine kontrolliert ist. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfehle diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.