Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#216 - So löst du emotionale Konflikte mit anderen Menschen sofort auf!
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
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Dieses Thema betrifft jeden Menschen da draußen: egal ob am Arbeitsplatz, in der Familie, Freundschaften oder mit Geschäftspartnern.
Emotionen sind etwas wunderbares, dass aber immer wieder für Konflikte sorgt. Ich behaupte: der Großteil der Probleme mit Mitarbeitern ist durch unsere Emotionen geprägt.
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungsschampion. Ja, in dieser Podcast-Folge müssen wir über ein Thema reden oder will ich mit dir über ein Thema reden, was zu 99,999% dich betrifft. Denn du hast es mit Sicherheit auch erlebt. Und zwar geht es um das Thema Umgang mit Situationen, wenn andere Menschen involviert sind und es hochemotional wird oder ist. Und die große Frage ist, wie können wir damit umgehen, damit wir selber nicht am Rad reden. Und ja, ich erzähle jetzt hier in dem Podcast eine persönliche Geschichte, die sich gestern ereignet hat, also brandfrisch. Und zwar, wie du vielleicht weißt, bin ich leidenschaftlicher Golfspieler. Und gestern habe ich ein Turnier gehabt und ich wusste, dass ich mit jemandem zusammenspielen werde. Ich sag mal so, wo es schon gewisse Spannungen gab und ja, es mit diesem Menschen immer schon auch die ein oder andere Herausforderung gab. Also gar nicht nur unbedingt in meinem Leben, sondern in dem Leben von anderen. Also das heißt, es war schon eine größere Grundspannung vorhanden und das Ganze fing schon für mich damit an, dass ich wusste, okay, es wird spannend. Und vielleicht kennst du auch so diese Situation in deinem Leben, wo du weißt, du begegnest Menschen oder hast ein Meeting oder im familiären Umfeld erleben wir das ja ganz häufig. Ich sage nur Weihnachten ist dafür ganz prädestiniert, dass wir auf Menschen treffen, wo man schon merkt, es ist eine gewisse Spannung da. Und in meinem Fall war es so, also ich habe mich damit viel vor auseinandergesetzt und ich bin da eigentlich sehr, sehr entspannt reingegangen in das ganze Thema. So, und wie es dann so kam oder kommen musste, ist es zu einem Knall gekommen, zu einer emotionalen Eskalation, um es mal so auszudrücken. Zum Glück im Golf, im Turnier spielt man dann zu dritt. Also es ging um eine Regelfrage. Gab es noch eine zweite Person oder eine dritte Person, die dabei war, die mir Recht gegeben hat. Und ja, dann ist das Ganze halt ziemlich eskaliert. Und worauf ich eigentlich hinaus will, ist, es gab dann Beleidigungen in meine Richtung als Person, als Mensch, inklusive Beleidigung von meiner Persönlichkeit und so weiter und so fort. Aber das spielt eigentlich gar nicht so die entscheidende Rolle, weil die große Frage ist ja, was machen wir denn damit? Also wie gehen wir damit um? Also auch wenn du so Situationen hast, wo du vielleicht beleidigt wirst oder wo es einfach total emotional wird, wo dir Dinge vorgeworfen werden, die einfach nicht stimmen. Wie gehen wir damit um? Und der erste Punkt ist erstmal zu verstehen, okay, wir werden natürlich total getriggert. Das ist erstmal ein Angriff. Unser Ego flippt natürlich vollkommen aus und wird im Zweifelsfall auch total emotional. So, das ist das eine. Und eins ist auch sicher. Und ich gehe mal davon aus, du hast das schon auch erlebt, also ich habe es auch schon erlebt, natürlich, unser Ego geht in die Schlacht, in die Battle und es ist ein Kopfkino und der andere ist auch ein Idiot und weiß was ich was, was dann alles noch für Namen fallen. Aber, und das gehört zur Wahrheit dazu, das hilft nicht. Also es hilft vor allen Dingen dir nicht, wenn du weiter in diesem, sag ich mal, emotionalen Kreislauf drinnen bleibst. Du schaukelt dich ja nur hoch, du ärgerst dich, du gibst dem anderen Namen, verurteilst den, beurteilst den. Und es führt eigentlich zu keinem Erfolg. Und zwar Erfolg in dem Fall für dich, weil wir klammern mal diese andere Person komplett aus, weil um die geht es ja im Zweifelsfall gar nicht. Sondern es geht ja immer darum, okay, wie geht's dir, wie kannst du besser mit Situationen umgehen? Und da hilft nur eins. Und da möchte ich jetzt immer eine Lanze brechen, jetzt für die Menschen, wo du dich oder mit denen du dich dann vielleicht auch reibst, ohne dass ich die jetzt in Schutz nehmen will. Aber ich glaube, dass jeder Mensch das Beste gibt. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch, ja, aber ich glaube, jeder Mensch gibt das Beste aufgrund seines Angst- und Denksystems. Was meine ich damit? Wir haben alle eine Geschichte, wir haben alle schon was erlebt in unserem Leben und wir haben Licht und Schatten erlebt. So, und natürlich bilden sich da gewisse Verhaltensweisen heraus, Denkstrukturen heraus. Und ich glaube, dass jeder erstmal aufgrund seiner Historie das Beste gibt. Ob wir das jetzt immer toll finden, gut finden, richtig finden, steht auf dem anderen Blatt Papier. In Klammern natürlich nicht. Aber ich glaube, jeder gibt sein Bestes. So, und was heißt das für mich im Umkehrschluss? Naja, wenn bestimmte Aktionen, Reaktionen, vielleicht von Familienmitgliedern, sage ich jetzt mal, was du vielleicht kennst oder von einem Chef, ja, dann kommen, dann heißt das eigentlich letzten Endes, der weiß eigentlich nicht besser, wie es geht. Oder dieser Mensch weiß nicht besser, wie es geht, und weiß sich auch nicht besser zu helfen. Weil dieser Mensch ist ja in dem Moment der Meinung, er tut das Richtige. So, was hat das Ganze mit uns zu tun? Oder vielleicht mit dir, oder wie können wir da drauf reagieren? Wie können wir da was Besseres draus machen? Ich glaube, das Einzige, was uns hilft in dieser Situation, ist Mitgefühl. Mitgefühl. Und zwar Mitgefühl für den anderen Menschen zu sagen, okay, wow, wenn der so agieren und reagieren muss, was muss dann los sein bei jemandem? Was ist vielleicht da passiert? Was ich gar nicht weiß. Ja, und ich glaube, wir sollten immer vorsichtig sein, den anderen dann zu beurteilen und verurteilen. Und ich weiß, also ich will mich jetzt hier gar nicht außen vor nehmen, ich tue das natürlich auch. Unser Ego macht das ganz schnell. Wir beurteilen, verurteilen andere Menschen, obwohl wir diese anderen Menschen gar nicht kennen, die die Geschichte gar nicht kennen, gar nicht wissen, was die alles erlebt haben. Und vor allen Dingen, ich weiß ja gar nicht, vielleicht würde ich genauso agieren, wenn ich das Gleiche erlebt habe. Und mir geht es ja darum, dir jetzt vielleicht so eine Hilfe mitzugeben. Wie kann man, kannst du damit besser umgehen? Und wenn du es schaffst, und ich weiß, das ist alles andere als einfach. Und ich habe dieses in Coachings immer wieder schon diskutiert, gerade wenn es hochemotionale Situationen sind. Das ist bei mir jetzt, mein Fall, total lächerlich dagegen, völlig unrelevant. Da gibt es ganz andere Situationen, die hochemotional sind. Und ich weiß natürlich, dass wir sofort den anderen beurteilen und die Situation bewerten. Nur, und das ist der Punkt, es hilft dir nicht. Das Einzige, was dir hilft, wenn du es schaffst, aus dieser Position des Egos, ich beurteile den anderen, ich beurteile das Verhalten des anderen rauszugehen, ich nenne es jetzt mal in so eine Hubschrauberperspektive und von oben rauf zu schauen und zu sagen, wow, wenn dieser Mensch das sagt, das tut, das macht, dann scheint er wirklich das ein oder andere erlebt zu haben, was ihn anscheinend zu dieser Handlung treibt oder meint, dass das so richtig ist oder sich einfach auch nicht besser zu helfen weiß. So, und was ist jetzt das Gute daran, wenn du es schaffst, auf diese Hubschrauberperspektive hochzusteigen und Mitgefühl zu haben, du löst dich von deinen Emotionen. Du wirst, also wenn du schaffst, und ich kann dich nur ermutigen, es mal zu probieren, wenn du es schaffst, verzieht sich der Groll, Ärger, Frust, Trauer, was auch immer du gerade in dieser Situation empfindest, der verflüchtigt dich ein Stück weit. Der will noch einen, aber jetzt wird es sehr, sehr heftig, wenn du noch einen oben draufsetzen kannst und sogar noch das Mitgefühl in ein Stück weit Liebe für diesen anderen Menschen umwandeln kannst, dann bist du wirklich top of the Pops, dann bist du ganz oben auf dem Berg angekommen, weil dann bist du wirklich in peace, also wirklich in Frieden mit der Situation und dem Menschen. Und ich weiß, du wirst jetzt vielleicht sagen, ey, Timo, du hast jetzt völlig einen Schuss weg. Wenn du wüsstest, was dieser Mensch mir alles angetan hat oder wie der mit mir umgegangen ist und und und alles richtig, alles richtig. Aber solange wir in diesem Modus bleiben, sind wir Gefangene unserer eigenen Gedanken. Und der einzige Ausweg daraus ist Mitgefühl und am Ende sogar eine Art von Liebe, vielleicht menschliche Liebe. Aber es geht nur, indem du siehst eigentlich, dass der andere Mensch, dass es dem anderen Menschen eigentlich auch nicht gut geht. Und dass der sich nicht zu helfen weiß, dass der nicht anders agieren kann, reagieren kann, sondern meint, dass das so richtig ist. Und wenn du das schaffst, dann ist eine Befreiung. Und ich kann dir auch sagen, alles so, ich denke nicht mehr dran, ich ignoriere diesen Menschen, ich vergesse das, funktioniert alles nicht. Es ist eigentlich ein Schummeln oder sich selbst beschummeln, weil es bleibt immer was hängen. Es ist immer noch dieser Groll in dir, dieser Frust, diese Verletzung, diese Trauer, was auch immer es gerade ist, die wabert noch in dir, hängt noch bei dir fest. Das Einzige, die einzige Befreiung, die es wirklich gibt, um dich wirklich frei zu machen von diesen Menschen, ist in dieses Mitgefühl zu gehen, in diese Endaustauschstufe, hätte ich es fast gesagt, der Liebe zu gehen. Weil dann bist du frei. Das ist der große Gag. Wenn du das schaffst, dann kann dieser andere Mensch dir nichts mehr. Dann hast du dich emotional befreit. Dann triggert er dich auch nicht mehr so sehr. Wenn du ihm dann begegnest oder so, dann musst du immer wieder dich in dieses Bewusstsein, dieses Mitgefühls bringen. Das ist das, was dich dann befreit. Aber wenn du das schaffst, ist es wirklich magisch. Ich kann das selbst bestätigen aus Situationen in meinem Leben, wo ich das immer wieder gemacht habe oder auch ganz aktiv mache. Weil am Ende des Tages geht es ja um dich und nicht um diesen anderen Menschen. Und es geht doch darum, dass du dich besser fühlst. Also probier es einfach mal aus. Lass mir gerne einen Kommentar da, wie es für dich funktioniert. Und ansonsten hören wir uns im nächsten Podcast. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfehle diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Und ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.