Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#222 - Die wichtigsten Fähigkeiten für ein erfolgreiches und glückliches Leben!
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Du willst ein glückliches, erfolgreiches Leben führen - weißt aber nicht was dafür konkret notwenig ist?
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Den es gibt eine ganz bestimmte Fähigkeit, die einen großen Unterschied macht.
Welche das ist, verrate ich dir im Video!
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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Umsetzungstempion. Heute müssen wir über eins der wichtigsten Themen reden, nämlich was unterscheidet Verlierer von Gewinnern? Was unterscheidet Opfer von Menschen, die nach vorne gehen im Leben? Was unterscheidet Menschen, die den ganzen Tag gestresst sind von Menschen, die glücklich sind? Ja, ich erzähle dir eine Geschichte, die heute mal wieder in meinem Haushalt stattgefunden hat, denn es geht um meinen Sohn. Und an dieser Geschichte wird diese ganze Thematik wunderbar deutlich, die sich, ich weiß gar nicht, wahrscheinlich Milliardenmal täglich auf dieser Welt abspielt. Weil ich benutze jetzt die Geschichte von meinem lieben Sohn, aber ich könnte auch eine Geschichte von mir erzählen oder von irgendwelchen anderen Menschen, Kunden, Freunden, was auch immer, weil wir alle haben diese Situation. Und um was geht's? Um da so ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. Ja, mein lieber Sohn kommt heute von der Schule und wie immer im Leben gibt es Hausaufgaben. Und ich sage zu ihm, Ben, mach als erstes deine Hausaufgaben. Wenn du die gemacht hast, dann gehört der Nachmittag dir und wir können tolle Sachen machen. Gesagt, getan, bis zu dem Punkt, wo er sagt, Papa, ich hab den Zettel nicht. Ja, ich sage zu ihm, ja, und? Ja, ich hab den nicht und jetzt ging die Story los. Die Lehrerin hat mir den nicht gegeben, beziehungsweise ich weiß nicht mehr, wo er ist. Und dann war Pause, und wir mussten rübergehen zu dem nächsten Klassenraum Labarber und so weiter. Und vielleicht kennst du das, ja? Also die Leute, die dir dann jetzt erstmal einen kleinen Roman erzählen, warum sie für die Situation nichts können. Und genau das ist der Punkt. Das sind die Storys der Verlierer. Das sind die Storys der Opfer. Oder das sind die Storys der Menschen, die gestresst sind, die unglücklich sind, etc. So, und der Kern der Geschichte ist, dass uns diese Story ja nicht weiterbringt. Oder um es jetzt wieder konkret zu machen, die in der Situation den Bammi weiterbringt. Weil er hatte den Zettel nicht, den er aber brauchte, um seine Hausaufgaben zu machen. Und jetzt kommt der entscheidende Punkt. Jetzt kommt eine Weggabelung, wo sich manche Menschen dafür entscheiden, auf dem Weg der Ausreden, der Opferstorys etc. zu bleiben. Sprich, sie sagen, ich habe den Zettel nicht, ich kann nichts dafür, weil bla bla bla bla. Und dann eben im Falle von Ben ohne Hausaufgaben in die Schule geht. Das ist die eine Variante. Also das heißt, die Menschen, die wirklich da auf diesem Opferweg bleiben und im wahrsten Sinne des Wortes darauf warten, dass sich jemand befreit. Befreit von diesem Weg. Und vielleicht, um das nochmal zu begründen, auch in dir nochmal mitzugeben, warum so viele Menschen, und ich schließe mich damit ein, auch ich spiele dieses Opferspiel immer wieder, wenn es mir nicht auffällt. Und der Grund natürlich, wenn du mal überlegst, in unsere Kindheit zurückreißt, als wir ein oder zwei Jahre waren, da waren wir ja noch gar nicht fähig, selber zu überleben oder selber zu leben. Das heißt, wir brauchten immer jemanden. Und wir haben gelernt, wenn wir irgendwo nicht weiterkamen, da saßen, geschrien haben, dann kam in der Regel jemand und hat uns geholfen und hat uns im wahrsten Sinne des Wortes aus dieser Miserie befreit, in der wir waren. Sprich, mal banal gesagt, die Windel gewechselt, uns was zu essen gegeben, etc. So, das einzige Problem, also, oder nochmal anders formuliert, wir wurden daran gewöhnt, dass diese Opferhaltung Belohnung erfährt. Also jemand anders löst unser Problem. So, die Geschichte ist nur, dass du und ich wir keine zwei Jahre alt mehr sind. Wir sind auch nicht vier oder sechs Jahre alt oder acht Jahre, sondern wir sind erwachsene Menschen und stehen mit beiden Beinen im Leben. Das heißt, wir können für uns selber sorgen oder sollten in der Lage sein, für uns selber sorgen zu können. Das heißt, weg davon, von dieser Geschichte, ich bin der Maikäfer, der auf dem Rücken liegt und warte, dass mich jemand wieder umschubst. Und das Gleiche ist natürlich jetzt hier auch in der Situation mit meinem lieben Ben. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten für mich als Vater. Ja, was mache ich jetzt? Besorge ich ihm jetzt das Blatt? Oder sage ich zu ihm, finde eine Lösung. Welche Lösung gibt es? Und der springende Punkt ist ja jetzt, also jetzt auf meinen Sohn bezogen, ich möchte ihm natürlich beibringen, weil ich es für so lebenswichtig halte, oder eine der größten Lebenskompetenzen halte, dass wir nicht der Maikäfer sind und hoffen, dass irgendwer vorbeikommt, Erbarm mit uns hat und uns dann wieder auf die Füße stellt. Sondern ich möchte, dass er selber einen Weg findet. Weil das Leben bringt immer wieder Geschenke zu uns, wo wir dann manchmal nicht weiter wissen oder wo wir vielleicht in so einer Opferposition sind oder nicht links und rechts wissen. Und da glaube ich, ist ganz, ganz wichtig, dass wir diese Kraft entwickeln, selber Lösungen zu finden. Also, um wieder hier auf mein Beispiel zu kommen mit dem Ben, ich habe ihm dann gesagt, Ben finde eine Lösung. Und wie war die erste Reaktion? Natürlich die Opferreaktion, nein, das geht gar nicht. Und er wollte schon mir wieder das Lied erzählen, warum es nicht geklappt hat. Ich habe zu ihm gesagt, dass ich das nicht mehr hören möchte. Dass es mir auch egal ist, wieso, weshalb, warum, was passiert ist. Weil unser Problem ist, er hat den Zettel nicht. Und die Hausaufgaben müssen aber morgen fertig sein. Also lange Rede, kurzer Sinn. Nach ein bisschen diskutieren kam er dann auf die Idee, er könnte ja einen Klassenkameraden fragen. Und dank neuer Techniken konnte der sogar ihm ein Foto dann am Ende des Tages schicken. Also, was ist jetzt hier die Botschaft? Nur wer sich aufstellt und sagt, okay, die Situation ist so, wie sie ist, ich kann sie eh nicht ändern. Ob ich schuld dran war, irgendwer anders dran schuld war, spielt eigentlich gar keine Rolle. Sondern das Entscheidende ist, die entscheidende Fähigkeit ist, nach vorne zu schauen, zu sagen, was kann ich jetzt tun? Wie kann ich jetzt meine Situation verändern? Und genau das ist der Grund, warum ich am Anfang sagte, genau das sind die entscheidenden Unterschiede zwischen Verlierern und Gewinnern, von Menschen, die in ihrem Unglück baden und Menschen, die ihr Glück produzieren oder erschaffen. Das ist eben der Unterschied zwischen Menschen, die irgendwo stehen bleiben und erklären, warum sie nicht weitergekommen sind. Und das ist der Unterschied zwischen Menschen, die irgendwelche Wege finden. Und ich weiß nicht, vielleicht, ich könnte da jetzt noch einige Storys erzählen, aber ich habe ja 13 Paralympics-Gewinner interviewt. Da, und ich habe das Ganze ja noch im Buch verfasst, was da an Geschichten drinsteckt. Wenn ich die erzähle, dann kriege ich manchmal feuchte Augen und läuft mir den Rücken runter, weil ich immer denke, wow, wow, wow, wow. Diese Menschen haben so viele Situationen erlebt, wo sie wirklich sagen, das Schicksal meinte, ist so ungut mit mir. Ich kann dafür nichts und dies und das und jenes. Aber gerade diese Menschen haben immer wieder dieses Mindset entwickelt, Klick gemacht hier oben im Kopf, zu sagen, ich finde doch einen Weg. Ich finde doch eine Lösung. Und wie gesagt, aus meiner Sicht eine der wichtigsten Lebenskompetenzen, die wir alle haben sollten. Von daher, meine Botschaft heute an dich. Wenn du mal wieder denkst, die Welt und das Leben ist gegen dich, schau mal, was du trotzdem tun kannst. Viel Spaß beim drüber nachdenken und wir hören uns im nächsten Podcast. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfehle diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.