In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit. Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Hast du auch öfter Schwierigkeiten eine Entscheidung zu treffen? Dann solltest du UNBEDINGT diese Folge höre, denn sie wird dir ganz genau dabei helfen!
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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungstempion. Ja, ich möchte mit dir in dieser Folge einen Satz teilen, den ich letztens gehört habe und ich muss gestehen, ich habe erstmal ein paar Tage über diesen Satz, wobei es auch nicht mein richtiger Satz ist, nachdenken müssen, weil der so eine Macht hat, also so mächtig ist, so tief ist, so brutal ehrlich ist, wegweisend ist und ja, unglaublich eigentlich, wenn man da mal in der Tiefe drüber nachdenkt. Und deswegen müssen wir drüber reden. Das Ganze ist auf Englisch und heißt what you are not changing, you are choosing. Heißt übersetzt auf Deutsch sinngemäß, was du nicht veränderst, das wählst du. Und ja, also wenn man da jetzt mal drüber nachdenkt, dass man sacken lässt, in der Tiefe drüber nachdenkt, okay, was ich nicht verändere, und ich formuliere es jetzt mal ein bisschen um, dafür entscheide ich mich. Also nochmal, was ich nicht verändere, dafür entscheide ich mich. Und ja, wenn du jetzt mal in dein Leben guckst und überlegst, und so war es bei mir, wo ich so dachte, okay, wir verfallen ja immer ganz gern so in diese Rolle, ich würde ja gerne irgendwas ändern, ich würde was verschieben, aber ich kann ja nicht, weil die Situation ist ein bisschen komplexer, es ist so einfach und ich bin halt das Opfer von den Umständen. Und dieser Satz sagt ja genau das Gegenteil. Nämlich der sagt, okay, wir haben immer zu 100% die Macht, Dinge zu verändern. Und wenn ich sie nicht verändere, dann entscheide ich mich für diese Situation. Und ich glaube, wenn wir das uns mal vergegenwärtigen und immer wieder überlegen, dann hat das unheimlich viel Potenzial. Also ich nehme jetzt hier gerade hier mein aktuelles Buch, neues Buch, ich muss gar nichts außer glücklich sein. So, jetzt fallen mir natürlich tausend Sachen ein. Ha, Timo, geil Satz, toll, aber wenn du wüsstest, was in meinem Leben los ist, ich kann ja gar nicht glücklich sein oder die Lebensumstände sind so schwer und schwierig und furchtbar und so weiter und so fort. Das ist natürlich die eine Variante, aber die andere Variante ist, mal zu überlegen, okay, wenn es so schlimm ist, so unangenehm ist, könnte ich es doch ändern. Und ich habe so eine Diskussion gehabt, ein bisschen abstrus, mit jemand, der einen gut bezahlten Job hat, aber total unhappy ist in dem Job. Und gesagt hat, Timo, ich finde den Job furchtbar und alles so schwierig. Also ist auch in diese Opferstory und Rolle reingeraten und hat mir erzählt, was alles schlimm ist, dass der Chef schwierig ist, dass die Firma blöd ist und so weiter. Und ich habe dann natürlich, wie ich es dann gerne mache, in so Situationen gesagt: Ja, verstehe ich. Also lass uns doch beide mal die Kündigung schreiben. Kündigst du jetzt, gibst morgen deinen Chef ab, in deiner Position wirst du freigestellt, Geld gibt es weiter, hat sich das Thema erledigt. Und dann ist er richtig aus dem Sattel gegangen und hat gesagt, Herr Timo, du bist lustig, das geht doch gar nicht. Das geht doch gar nicht. Ich habe zu Hause zwei Kinder, ich habe eine Frau etc., habe Verpflichtungen jeden Monat, ich kann nicht einfach kündigen. Habe ich gesagt zu ihm, ja, das ist ja interessant. Du kannst nicht kündigen. Ist das wirklich wahr? Natürlich ist es nicht wahr. Natürlich kann er kündigen. Und ja, natürlich hat das einen Preis, wenn er kündigt. Denn, und das ist jetzt der entscheidende Punkt, dann hätte er ein Problem, erstmal seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und müsste seiner Familie erklären, warum das Leben, was sie jetzt gerade leben, vielleicht nicht leben kann. Das ist ja alles nett und das ist alles schön und alles gut, aber das will er ja nicht. So, und wenn wir dieses Beispiel mal durchdenken, was bedeutet das denn wirklich? Er verändert nicht die Situation in seinem Job, also wählt er die Situation aktiv. Auch wenn er das jetzt so spontan gar nicht zugeben würde. Aber es ist die blanke Wahrheit. Er entscheidet sich für diesen Zustand, weil er ihn nicht verändert. Und das ist letzten Endes der Satz, oder das steckt hinter diesem Satz, ja, what you choose, nee, warte mal, wie ging er jetzt? Habe ich ihn selber vergessen. What you don't change, you choose. So war er jetzt, glaube ich. Und ja, da steckt so viel dahinter. Und ich weiß, der Satz ist ja unangenehm für uns teilweise, weil wir uns halt eingestehen müssen, dass wir uns aktiv für die Situation entschieden haben. Und gleichzeitig, das ist immer mein Motto: nur die Wahrheit ist die Tür zur Freiheit. Nur die Wahrheit ist die Tür zur Freiheit. Und wenn wir uns das halt wieder bewusst machen, dann müssen wir uns eingestehen, dass wir genau die Situation in Klammern, über die wir uns beschweren, aber eigentlich gewählt haben. Von daher wünsche ich dir jetzt viel Spaß, Vergnügen, einfach mal darüber nachzudenken, wofür hast du dich entschieden? Welche Situation hast du vielleicht selber gewählt?
SPEAKER_00
Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfehle diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.