Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
Mehr zu mir:
www.timopommer.de
Ansonsten findest du mich unter meinem Namen auf Linkin, YouTube, Instagram, TikTok oder Facebook
Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#257 - Mastermind mit Jochen Schweizer & Hermann Scherer in Kenia: Das waren meine Learnings - Teil 1
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Schick mir hier Fragen oder Feedback!
Ich bin wieder zurück - denn ich durfte Mastermind mit Jochen Schweizer und Hermann Scherer erleben!
Meine Learnings möchte ich jetzt gerne hier mit dir teilen.
Zu diesem Video wird es noch einen zweiten Teil geben, folge mir also unbedingt, um ihn nicht zu verpassen.
Melde dich hier zu meinem kostenlosen Workshop an!
https://tp.timopommer.de/umsetzungschampion
Nutze die Chance:
Kostenloser Engpass-Check: In 45 Minuten finden wir deinen größten Engpass und die nächsten 2–3 Schritte, die dich sofort entlasten. Kein Verkauf, nur Klartext.
👉https://calendly.com/pommer/kostenloses-engpass-gespraech
Kontakt zu Timo Pommer:
Mail für Feedback und Fragen:
podcast@timopommer.de
Webseite:
https://timopommer.de
Linkedin:
https://www.linkedin.com/in/timo-pommer-33941037/
Instergram:
https://www.instagram.com/timopommer/
Facebook:
https://www.facebook.com/Timo.Pommer
Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungstempchen. Ja, so meine Kenia-Reise, meine Mastermind-Reise ist zu Ende, und von daher ist es Zeit, ja einerseits ein Resümee zu ziehen, andererseits mal die zehn größten Erkenntnisse hier zu teilen. Und ja, es sind zehn geworden. Also das zeigt schon so ein bisschen, wie gehaltvoll diese ganze Reise war. Und jetzt hier in diesem ersten Video möchte ich die erste Erkenntnis teilen. Und zwar aus meiner Sicht eine hochspannende, die häufig den Unterschied macht. Und zwar das Thema Eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung treffen. Und das klingt jetzt so ein bisschen banal oder vielleicht langweilig, aber ich möchte so zwei, drei Geschichten erzählen. Und wenn du jetzt so ein bisschen so meine Social Media Accounts verfolgt hast, dann weißt du auch, mit wem ich da war. Und unter anderem Jochen Schweitzer, wenn du ihn kennst oder ein bisschen was über ihn weißt, ein absolut verrückter Typ. Und das meine ich jetzt total im positiven Sinne, was der alles gemacht hat in seinem Leben, ist unglaublich. Ich habe ja auch das Vergnügen gehabt, ihn zweimal im Podcast bei mir zu haben. Und was ich aber noch nicht wusste zum Thema Entscheidung treffen, das habe ich in Kenia erfahren beim Abendessen, als wir da zusammensaßen. Und zwar ist ja er ein Kanute. Also er fährt für sein Leben gerne Kajak, bezeichnet sich auch selber als Kajak-Fahrer. So, und man könnte jetzt einfach Kajak fahren, das wäre aber für Jochen Schweizer viel zu lang. Also von daher ist er immer auch extrem Kajak gefahren. Das heißt, irgendwelche Flüsse und auch Wasserfälle runter. So, und früher war es so, wie er gesagt hat, dass die Kajaks noch anders gebaut waren. Und hieße, wenn man gewisse Wasserfälle runterfährt, dass es manchmal sein kann, dass dieses Kajak mit der Spitze natürlich als erstes runterschießt. Und wenn man so ein bisschen Pech hat, auch richtig tief ins Wasser reingeht. Und wenn man richtig Pech hat, dann bleibt diese Kajakspitze irgendwo unten im Grund, zum Beispiel zwischen zwei Felsen, hängen. Und bei dieser Aktion, wie er sagte, hat er auch schon den ein oder anderen Kajakbruder in Anführungszeichen verloren. Und er hatte auch so eine Situation, dass er als erster von seiner Truppe damals den Wasserfall runtergefahren ist, sein Kajak ins Wasser geschossen ist und sich verklemmt hat. Das heißt, so muss man sich das mal vorstellen, so hat er das erzählt, das Kajak steht fast senkrecht im Boden, in Anführungszeichen. Also man ist unter Wasser und jetzt ist das große Problem, dass man aus diesem Kajak nicht mehr wirklich rauskommt, weil natürlich von oben auf den Rücken diese Wassermassen drücken, ja, über eine Tonne, wie er sagte. Also das heißt keine Chance, da irgendwie rauszukommen, irgendwas zu machen. Und die meisten sterben dann, weil das geht dann recht schnell. Also man hat dann nur noch einige Sekunden. Und als der Fall bei ihm auch so war, und das klingt jetzt vielleicht ein bisschen salopp, aber er hat die Entscheidung getroffen, nicht da unten zu bleiben. Also so hat das Wort wirklich gesagt. Sprich, er hat gesagt, nee, ich bleibe nicht, also ich sterbe da jetzt nicht in dem Kajak. Und was hat er gemacht? Er hat sich bewusst das Knie und das Bein gebrochen. Das muss man sich jetzt mal auf der Zunge zergehen lassen. Das Knie und das Bein gebrochen. Bewusst absichtlich. Weil das war die einzige Chance, um aus diesem Kajak rauszukommen. Und ich meine, man muss sich das allein mal vorstellen, so eine Entscheidung innerhalb von, keine Ahnung, einer Millisekunde, einer Sekunde oder von mir aus drei Sekunden, I don't know, zu treffen. Zu sagen, okay, er hat das so beschrieben, dass er so ein bisschen sich verschieben konnte in dem Kajak und dann so ein bisschen rüberlehnen konnte und den Wasserdruck, das muss man sich mal vorstellen, also vom Wasserfall den Wasserdruck nutzen konnte, dass er sich so in Anführungszeichen in dem Kajak verklemmt hatte, dass das ihn so nach vorne gedrückt hat und dadurch das Knie und das Bein gebrochen hat. Dadurch hat er auch ein künstliches Knie jetzt und hat dadurch überlebt. Und das einfach dahingehend, weil er eine Entscheidung getroffen hat. Und in der Folge war er dann, also saß er dann im Rollstuhl gefesselt. Und auch hier hat er dann erzählt beim Armbut, dass er auch hier eine Entscheidung getroffen hat, nicht mehr im Rollstuhl zu sitzen, sondern das Gehen wieder zu erlernen. Und warum erzähle ich diese beiden Geschichten, die ich finde schon wahnsinnig extrem sind? Ich erzähle sie deswegen, weil eine Entscheidung treffen. Man kann eine Entscheidung treffen oder man kann eine Entscheidung treffen. Und das meine ich, dass wir häufiger im Leben, glaube ich, mal überlegen sollten, wollen wir jetzt nach links oder rechts gehen? Treffen wir eine Entscheidung. Kommitten wir uns, wie es so schön heißt auch auf Neudeutsch, kommitten wir uns zu einem Weg. Der Jochen Schweizer hat sich committed, ich muss über die Beine brechen, um hier rauszukommen. Und dann alles in Anführungszeichen dafür zu tun. Und ich glaube, dass wir im Leben oder gerade jetzt in unserer Zeit, wo wir so viele Möglichkeiten haben, es häufig an Commitment, an Entscheidungen fehlt. Zu entscheiden, zu sagen, okay, ich will körperlich fitter werden, weil mir das gut tut. Also ich entscheide mich für körperliche Fitness und ich entscheide mich dann auch dafür, Sport zu machen. Und dann tue ich es aber auch. Das meine ich mit Entscheidung. Ich entscheide mich für eine Beziehung, dass ich sage, okay, ich bin hier committed in dieser Beziehung und tue alles, was dafür notwendig ist, um diese Beziehung am Laufen zu halten, zu verbessern. Und ich sage immer, ja, eine gute Beziehung ist wie ein gepflegter Garten. Dem muss man hegen und pflegen. Ansonsten wird das nichts. Oder im Business, ja, eine klare Entscheidung zu treffen, will ich diesen Mitarbeiter behalten oder eben nicht. Ja oder nein. Also diese Qualität an Entscheidungen zu treffen. Und vielleicht noch eine Geschichte dazu. Wenn wir klare Entscheidungen treffen, dann heißt es natürlich auch gleichzeitig, dass wir zu gewissen Optionen Nein sagen. Und ich weiß, wir leben in dieser Welt, wo wir 28 Optionen am liebsten gleichzeitig haben würden. Aber diese Vorgehensweise verändert unser Leben nicht. Das heißt, wir bleiben immer da irgendwo stehen, wo wir gerade stehen, weil wir eben keine Entscheidung treffen. Und in Klammern gesagt, keine Entscheidung zu treffen, ist natürlich auch eine Entscheidung. Und von daher, ja, mein erstes großes Learning, was ich hier teilen möchte aus Kenia und eben durch diesen Abend mit dem Jochen beim Abendessen, wo er diese Geschichte erzählt hat, die ich vorhin in den beiden Podcasts noch nicht von ihm gehört hatte, dass es wirklich manchmal diese Klarheit benötigt, sich für links oder rechts zu entscheiden. Oder für geradeaus. Einfach eine klare Entscheidung treffen. Und von daher, ja, überleg du auch mal, wo ist vielleicht in deinem Leben gerade eine Situation, eine klare Entscheidung zu treffen und dann auch zu dieser Entscheidung zu stehen. Und nicht wie die Fahne im Wind, je nach Windrichtung dann gerade zu wehen. Also, überleg mal, wo du eine Entscheidung treffen kannst und halte Ausschau nach der zweiten Erkenntnis, die gibt es morgen.