Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit

#270 - So tradet man über eine Milliarde € – Interview mit Trader-Legende Mario Lüddemann

Timo Pommer

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 1:03:12

Schick mir hier Fragen oder Feedback!

Der Finanzmarkt steht Kopf. Seit dem sogenannten Bloody Monday, ausgelöst durch den eskalierenden Handelskrieg unter Donald Trump, sind die Börsen weltweit in Aufruhr. Viele Privatanleger wissen nicht mehr, wohin mit ihrem Kapital. Panik, Unsicherheit und massive Kursverluste prägen die Stimmung an den Märkten.

Doch genau in solchen Krisenzeiten werden die großen Vermögen gemacht.

In diesem exklusiven Interview spricht Trader-Legende Mario Lüddemann darüber, wie er es geschafft hat, mehr als eine Milliarde Euro an der Börse zu handeln und was du jetzt tun musst, um von der aktuellen Marktlage zu profitieren, statt unterzugehen.

🔴 Sichere dir Marios Know-How und spare dabei mit dem Rabattcode: TIMO20

🔴 Schau dir Marios 2 Tage-Webinar an: 
Rendite Unlimited:
https://mariolueddemann.com/fuer-beginner-rendite-unlimited
Mit dem Rabatt-Code RU 100

🔴 Buch - Wie Sie Ihr kleines Konto zu einem großen Traden:
https://bit.ly/mariobuch

Sichere dir Marios Bücher kostenfrei 

🔴 Dein Millionendepot:
https://invest.mariolueddemann.com/buch?hsCtaTracking=d3d2acc2-ada0-4ac3-8a98-46d4e54f2718%7Ca7d2292a-d893-427a-8fcf-afbfa629d6a4

🔴 Traumberuf Trader:
https://mariolueddemann.com/traumberuf-trader?hsCtaTracking=b5c7c695-ef3a-4f32-b1f8-a60966a25dd3%7Cada854aa-c613-49a0-a42d-c2f36db1ae41

Mehr zu Mario: 
✔️ Website: https://mariolueddemann.com/ 
✔️ Instagram: https://www.instagram.com/mariolueddemann/
✔️ Facebook: https://www.facebook.com/mariolueddemann/#
✔️ Linkedin: https://www.linkedin.com/in/mario-l%C3%BCddemann-41b48012a/

In diesem Interview erfährst du: 
✅ Wie Mario Lüddemann mit Krisen wie dem Bloody Monday umgeht
✅ Welche Strategien er heute anwendet, um stabile Gewinne zu erzielen
✅ Welche Fehler 99 % aller Privatanleger machen – und wie du sie vermeidest
✅ Warum Emotionen dein größter Feind im Trading sind
✅ Wie du dein Mindset auf das nächste Level bringst, um langfristig erfolgreich zu sein

Dieses Interview ist ein absolutes Muss für jeden, der tradet oder mit dem Gedanken spielt, an der Börse aktiv zu werden.
Gerade jetzt – in dieser instabilen Phase – kann der richtige Input den entscheidenden Unterschied machen.

🔔 Vergiss nicht, den Kanal zu abonnieren für mehr exklusive Einblicke in die Welt des professionellen Tradings, Mindset-Tipps und Analysen zur aktuellen Marktlage.

#Trading #Börse #MarioLüddemann #Finanzmarkt #Handelskrieg #DonaldTrump #BloodyMonday #Aktien #Daytrading #Investment #TraderInterview #Börsencrash #geldanlage 

Über mich:
Folge mir auf Instagram: https://www.instagram.com/timopommer  
Meine Website: https://timopommer.de/
Buch dir dein kostenfreies Klarheitsgespräch: https://calendly.com/pommer/klarheitsgespraech
Lade dir den Umsetzungs-Champion Report kostenfrei runter:
https://auswege.timopommer.de/mehrzeitfuerunternehmer

Kontakt zu Timo Pommer:

Mail für Feedback und Fragen:
podcast@timopommer.de

Webseite:
https://timopommer.de
Das Mutmach-Buch "Egal wie Scheiße die Lage ist - Es gibt einen Ausweg!
https://www.digistore24.com/product/334396

Facebook:
https://www.facebook.com/Timo.Pommer
Instergram:
https://www.instagram.com/timopommer/
Linkedin:
https://www.linkedin.com/in/timo-pommer-33941037/

Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!

Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.

SPEAKER_01

Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzung Champion. Ja, heute freue ich mich auf einen ganz besonderen Gast, nämlich jemanden, der es geschafft hat, aus 5000 D-Mark eine Million Gewinn zu machen. Das innerhalb nur von fünf Jahren und zusätzlich mittlerweile schon über 65.000 Trades gemacht hat und man halte sich fest, über eine Milliarde Handelsvolumen dabei hatte. Und darüber müssen wir reden, wie man das schafft und vor allen Dingen, wie man 20 plus X Prozent im Jahr mit seinem Investmentkonto schafft oder für alle, die traden wollen, 40% plus X. Von daher freue ich mich auf Mario Lüdemann. Herzlich willkommen, Mario. Hallo Timo. So, jetzt nehmen wir uns mal mit. Das waren ja noch die alten guten D-Mark-Zeiten. 5000 D-Mark hattest du, wie bist du zur Börse gekommen? Und vor allen Dingen, wie macht man aus 5000 D-Mark eine Million Gewinn?

SPEAKER_00

Also wenn du mich das 1995 gefragt hättest, hätte ich dir auch keine Antwort darauf geben können. Denn bis dahin habe ich mit Börse gar nichts zu tun gehabt. Also Anfang 1996 gab es damals Werbung im Fernsehen für die Deutsche Telekom. Die Aktie gab es noch gar nicht an der Börse. Manfred Krug hat damals, der war Tatort-Kommissar und hat Werbung für die Volksaktie damals gemacht. Und wir hatten gerade eine Eigentumswohnung gekauft und unser erster Sohn war unterwegs gewesen. Und dann haben wir noch genau 5000 und ein paar gequetschte auf unserem Konto gehabt und haben gesagt, lass uns doch mal einfach mit Börse was probieren. Dann haben wir unsere Hausbank damals einen Auftrag gezeichnet, haben die Aktie gekauft und dann drei, vier Tage später war dann der erste Handelstag gewesen an der Frankfurter Börse. Und natürlich haben wir zugeschaut, als die Glocke geklingelt hat und dann der erste Kurs festgelegt wurde und da waren wir weit über 20 Prozent im Plus. Die Prozente hören sich deutlich spannender an als der nominale Wert von gut 1000 Mark damals, aber das war für mich so die Initialzündung, wo ich gedacht habe, boah, wenn man in einer Woche eigentlich ohne was zu tun 20 Prozent Rendite machen kann, dann will ich das halt auch lernen. Und dann habe ich halt angefangen, wirklich sehr kurzfristig auch zu agieren, wobei kurzfristig heute und vor 25 Jahren ist ein himmelweiter Unterschied, weil früher musstest du anrufen bei deiner Bank, dann wurde der Auftrag am nächsten Tag mittags erst ausgeführt. Du hast am darauffolgenden Tag, also am zweiten Tag dann danach erst die Ausführung schriftlich bekommen und konnst dann erst reagieren. Das hat sich zum Glück alles ein bisschen geändert. Aber das war die Initialzündung für mich, loszulegen, mich mit Börse zu beschäftigen mit einzelnen Unternehmen. Und es war dann nicht so einfach, wie ich es am Anfang gedacht habe. Also ich habe da wirklich ein ganzes Jahr neben meinem Hauptberuf als Vertriebsleiter, der auch jeden Tag zehn, zwölf Stunden gekostet hat, manchmal auch mehr, sich dann abends noch zwei Stunden hinzusetzen und zu gucken, zu planen, Aktien zu kaufen. Es war super spannend, aber es hat am Ende tatsächlich in den ersten zwei Jahren ein volatiles Konto mit sich gebracht, aber noch nicht so wirklich den Game Changer. Bis ich dann angefangen habe, die Börse tatsächlich mal von einer anderen Seite zu betrachten, nämlich nur noch Aktien zu kaufen, nicht die optisch günstig sind, sondern die, wo wirklich viel Nachfrage ist, wo viele Nachrichten in den Zeitungen sind, also Momentum Aktien herauszufiltern, wo Nachrichten dahinterstehen. Und dann habe ich es dann sehr schnell verstanden, dass das eigentlich der Schlüssel für mich zum Erfolg ist. Und dann konnte ich sehr schnell kontinuierlich eben recht hohe Gewinne auch einfahren. Es ist, wenn man das im Nachgang betrachtet, so eine Kombination aus Glück und Zufall und viel Zeit. Denn Ende 1998 habe ich mich dann entschlossen, weil ich dann kontinuierlich mehr Geld mit Börse verdient habe, mit Trading, als in meinem Hauptberuf und als Vertriebsleiter habe ich damals schon recht gut verdient, die Entscheidung ist dann mit meiner Frau zusammengetroffen. Weil das ist auch keine einfache Zeit gewesen, denn unser ältester Sohn, der ist 97 geboren, der war da und der zweite war unterwegs, dann die Entscheidung zu treffen, einen sicheren Beruf aufzugeben als Vertriebsleiter, um dann Trader zu werden. Das war schon eine spannende Zeit, das wirklich auch gemeinsam zu tragen. Aber meine Frau hat immer gesagt, wenn du glaubst, du kannst es, dann mach das ruhig. Und das war eigentlich initial.

SPEAKER_01

Ja, ja, lass mich da kurz einhaken, weil das ist ja jetzt eine ganz spannende Zeit, oder weil da schwingt ja auch ganz viel Verantwortung mit. Also wie du gerade sagst, also du hast eine Frau, du hast zwei, also ein Kind ist schon da, das andere ist halb da. Und wie du schon sagst, du hast jetzt einen guten Job, wo du eigentlich jetzt mal ganz neutral sagen musst, Mensch, also die Family kann ich eigentlich ganz gut durchbringen, dann ist der Honigtopf des Tradings natürlich da. Also kannst du jetzt nochmal so mitnehmen, also in die Gedanken auch. Also war das für dich immer glasklar oder gab es auch mal so, naja, Mario, sollst du es wirklich machen? Oder lieber irgendwie abends von acht bis zehn, so ein bisschen nebenbei?

SPEAKER_00

Also ich sag mal so, also die ersten anderthalb Jahre hat sich diese Frage gar nicht gestellt, weil ich mit Trading nicht so viel verdient habe, als dass es möglich gewesen wäre, meinen Hauptberuf aufzugeben, weil ich auch gar nicht so viel Geld hätte ins Trading hineinbringen können, dass man eine gute Basis hat, um wirklich hauptberuflich zu starten. Als wir uns dann aber Ende 1998 mit dem Thema auseinandergesetzt haben, da war es schon so, dass ich in etwa das mit Trading verdient habe, was ich auch in meinem Hauptberuf verdient habe. Und da war schon die Überlegung, wenn ich das mit zwei Stunden am Tag hinbekomme, namens nach meiner Arbeit, wie wäre es, wenn ich jetzt jeden Tag acht Stunden oder zehn Stunden traden würde, dann sollte ich eigentlich in der Theorie mindestens das Doppelte rauskommen. So war damals die Idee und wir haben auch immer gesagt, naja, wenn du im Vertrieb gut bist und ich habe eben eine sehr große Mannschaft bei alten Arbeitgebern gehabt, habe ich gedacht, da finde ich zur Not auch immer wieder was Neues als Vertriebsleiter. Deswegen war das jetzt so eine Entscheidung, wo wir gesehen haben, okay, auf der einen Seite verdiene ich mit dem Trading gutes Geld und auf der anderen Seite, was gebe ich auf. Und ich habe als Vertriebsleiter halt auch eine 60, 70-Stunden-Woche gehabt und habe eigentlich auch relativ wenig Zeit mit meinen eigenen Kindern erleben können zu der Zeit, weil ich eben auch immer unterwegs gewesen bin. Und da war es schon so eine Kombination aus, okay, damit kannst du locker mehr Geld verdienen als das, was ich jetzt verdiene. Und auf der anderen Seite, du hast halt viel mehr Zeit zu Hause. Zumindest war die Grundidee so, denn ich war zwar zu Hause, aber ich habe trotzdem nicht sehr viel Zeit gehabt, denn als ich dann hauptberuflich gehandelt habe, waren es nachher doch zwölf bis 14 Stunden auch. Wow, ja.

SPEAKER_01

Und ja, also dann ging es, also gab es die Entscheidung und dann bist du nochmal richtig durchgestartet. Oder was war dein Geheimnis da? Warum hat das alles so gut geklappt?

SPEAKER_00

Ja, also wir haben, ich habe mir vorher wirklich eine ganze Zeit mir halt sehr genau angeschaut, nach welchem Muster muss man eigentlich schauen. Also es war eigentlich so, dass man es gar nicht von der technischen Seite großartig anfassen darf und schon gar nicht fundamental. Und das ist mir relativ schnell klar geworden, weil ich doch sehr viel mit Zahlen auch arbeite und damit auch sehr gut umgehen kann. Sprache ist nicht so meins, also gerade so Fremdsprachen, aber Zahlen, das fliegt mir einfach zu. Und ich konnte sehr schnell sehen, dass eigentlich die Aktien am stärksten gestiegen sind, die auch in den vergangenen Wochen und Monaten besonders stark gewesen sind. Und die habe ich dann gekauft, habe gleichzeitig ein Konto nicht mehr bei meiner Hausbank gehabt, sondern bei einem Online-Broker, der war nämlich schon mal rund 80 Prozent günstiger. Das heißt also, ich konnte auch hier sehr schnell 30.000, 40.000 Euro dann, wir sind ja dann auch in die Euro-Zeit dann reingekommen, tatsächlich im Jahr auch sparen, dadurch, dass ich zu einem Online-Broker gegangen bin. Also es hat schon dann sehr viele Vorteile gehabt. Und dann kam noch dazu, dass ein Jahr später, 1999, ein guter Freund von mir auch mit dem Trading angefangen hat. Und wir tagtäglich wirklich zwischen vier und sechs Stunden telefoniert haben und uns gegenseitig Tipps gegeben haben, wo ist gerade eine spannende Aktie, denn wir sind dort ins Daytrading dann rübergegangen. Das heißt also, mit dem neuen Broker war es möglich, vom mittelfristigen Handel auf Tagesbasis ins Intraday-Handel zu gehen. Und das war dann für uns nochmal ein echter Game Changer, weil wir plötzlich sehen konnten, dass das, was wir sonst im Monat verdient haben, plötzlich in der Woche möglich war. Und das hat dann schon nochmal richtig Fahrt dann ins Konto gebracht.

SPEAKER_01

Das hat dann Spaß gemacht, ne?

SPEAKER_00

Ja. Kann man einfach so sagen, weil das ist wirklich eine richtig, richtig coole Zeit gewesen. Es sind so mehrere Faktoren zusammen. Also einmal der kurzfristige Handel und was wir dann gemacht haben die ersten Jahre, war tatsächlich der sogenannte Arbitragehandel. Das heißt, du konntest über unseren Broker sehen, wo auf welchem Markt welche Aktie zu welchem Preis angeboten wurde. Und du konntest parallel sehen, dass auf einem anderen Markt die gleiche Aktie höher nachgefragt wurde. Das heißt, du hast ja einfach gekauft und konntest du kurz danach auf dem anderen Börsenplatz wieder verkaufen. Das Risiko war sehr begrenzt. Du konntest eine sehr hohe Stückzahl, also Schlagzahl auch an den Tag legen. Das ist eigentlich das, was es nachher so spannend macht, wenn du 30, 40 Transaktionen am Tag machst. Das habe ich in der Spitze bis zu 50 Mal am Tag gemacht. Das bringt dann im Prinzip die Performance.

SPEAKER_01

Das ist ein bisschen wie Geldwechseln dann in die richtige Richtung.

SPEAKER_00

Ja, also ich sag mal tatsächlich so ein Wechselbüro, so wie man es früher oft kannte oder heute noch vielleicht am Flughafen, die eigentlich bei jeder Transaktion 5 bis 10 Prozent verdienen. So ähnlich war es auch, nur dass unsere Margen deutlich kleiner waren, so bei 0,1 bis 0,2 Prozent nach Kosten. Aber wenn du es halt oft genug machst am Tag, bleibt halt am Ende dann doch irgendwie was bei 2, 3 Prozent über. Und das ist halt ein Rieseneffekt, sonst kannst du auch gar nicht von 5000 auf ein siebenstelliges Konto kommen. Das war halt wirklich so ein Mischding zwischen einer guten Strategie, zur richtigen Zeit die richtigen Dinge. Es war ein Riesenhype, das kann man sich heute gar nicht vorstellen. Ich weiß noch, 99, 2000. Ich bin auf vielen Veranstaltungen eingeladen gewesen, weil ich immer zu den Top-Tradern damals auch von Konsos gehört habe. Also das war mein Online-Broker, die haben immer ihre zehn besten Kunden eingeladen zu allen möglichen Events, sowohl hier in Deutschland, in Berlin, wo die auch ihren, beziehungsweise das war damals auch in Nürnberg gewesen, ihren Sitz hatten und dann sind wir überall hingefahren, ob das nach Paris gewesen ist, nach Mallorca. Es waren also wirklich tolle Reisen. Und das hat halt schon sehr, sehr viel gebracht, auch Motivation auch zu sehen, dass andere genauso gut sind. Und es war halt echt Goldgräberstimmung. Man kann das wirklich so vergleichen wie Krypto in den letzten drei, vier Jahren. Das war die Zeit des neuen Marktes. Es ging nicht darum, ob ein Unternehmen Gewinne macht. Du musst es nur eine geile Geschichte haben. Ich kenne auch Unternehmen wie EMTV, Mobilcom. Ja, also die sind einfach unfassbar gestiegen. Du hast sie morgens für 100 gekauft, abends standen sie bei 104, am nächsten Morgen bei 106. Und das Spiel ging eigentlich jeden Tag weiter, so bis Mitte, Ende 2000 und dann ist die ganze Blase geplatzt. Das ist wie so eine Nadel, den man in so einen Ballon reinschiebt und plötzlich sind die Märkte stark gefallen und das hat auch mir dann später auch wehgetan. Aber der Weg dahin bis 2000 war halt cool, hat richtig viel Geld gebracht, wie du schon gesagt hast, eine Million auf diesem Weg von 96 bis Ende 2000 und das war so der Startschuss eigentlich meiner Börsenkarriere.

SPEAKER_01

Jetzt nehme ich mal so ein bisschen mit in dein Mindset, weil natürlich, wenn du so einen Lauf hast, das ist natürlich auch Euphorie, Adrenalin, du sitzt dabei und siehst das Konto, sag ich mal, wächst, wächst, wächst. Also, wie hat es sich für dich angefühlt und gab es da auch irgendwie Gefahren oder klar, die Blase ist irgendwann geplatzt, du hast auch gesagt, das hat wehgetan. Also gab es da auch mal so diesen Aufschlag so hoch, wie so die kalte Dusche, auf einmal, was ist denn jetzt los? Das Geld fließt ja jetzt in die falsche Richtung auf einmal.

SPEAKER_00

Ja, das ist tatsächlich so, also anfänglich in den ersten zwei Jahren gab es das öfter, dieses, du bist relativ schnell unterwegs und fällst dann wieder. Das liegt einfach daran, dass ich am Anfang einen grundlegenden Fehler gemacht habe, nämlich dass ich immer nur eine Aktie gekauft habe. Also nicht von dem Unternehmen eine Aktie, sondern als ich 20.000 hatte, habe ich für 20.000 einen Unternehmen gekauft, als ich für 50.000 hatte, habe ich für 50.000 ein Unternehmen gekauft. Also ich habe keine Diversifikation gemacht. Das sorgt dafür, wenn du die richtigen Aktien hast, dass es sehr schnell hochgeht. Aber ich habe dann auch mal eine Aktie besessen, BID, Börseninformationsdienst aus Berlin. Und nachdem ich die gekauft hatte, bin ich nachmittags zum Sport gewesen. Und als ich am späten Nachmittag wiederkam, denke ich, es gibt gar keine Kurse mehr für die Aktie, was ist denn da passiert? Jetzt muss man sich vorstellen, 1998 war es so, Internet, so wie wir es heute kennen, gab es damals noch gar nicht. Das heißt, also um aktuelle Kurse zu bekommen, musste man eine Hotline anrufen, so eine 090er-Nummer und für irgendwie 1,98 die Minute und dann hat man seine Wertpapierkennnummer eingegeben und hat man den Kurs genannt bekommen. Und dann war da nur, ist ausgesetzt gewesen. Und die Informationsquelle, die damals die schnellste war, war tatsächlich NTV. Die haben den ganzen Tag über die Börse berichtet. Und ich weiß das noch wie heute, Carola Ferstl hat damals noch gesagt, ja, wie viele dumme Investoren und Trader gibt es, die auf dieses Unternehmen hereingefallen sind. Das ist nur so eine ganz kleine Firma gewesen, extremst hoch bewertet im Telefonhandel. Und die ist dann ausgesetzt worden, als die Zahlen gekommen sind. Zwei Tage wurde die Aktie auch nicht gehandelt und dann kam tatsächlich dieses böse Erwachen. Die Aktie ist nämlich 90% tiefer wieder eingesetzt worden. Das heißt also, ich habe wirklich dann mit einem einzigen Trade damals etwa 45.000 verloren gehabt. Und das Einzige, was mir im Kopf durchgegangen ist, ist, wie erkläre ich das meiner Frau? Wie hast du es erklärt, wenn ich nur mal fragen darf?

SPEAKER_01

Was hat die Anke gesagt?

SPEAKER_00

Ja, also das war nicht ganz so easy, weil die kam nach Hause und ich saß im Schlafzimmer und ich war völlig fertig und sie kam rein und hat gedacht, es wäre irgendwas ganz Schlimmes passiert, was für mich auch wirklich ja schlimm war, weil ich habe im Prinzip 90 Prozent unseres Geldes verloren. Aber sie hat gedacht, das wäre ein Todesfall gewesen, weil ich wirklich kaum reden konnte. Und dann hat sie gefragt, was ist denn? Und dann habe ich ihr das halt erklärt, dass das ganze Geld, die ganze Arbeit des letzten Jahres, alles weg ist. Und dann, ja, aber warum? Und dann habe ich ihr das gesagt, ja, das Unternehmen halt ganz blöd gelaufen und schlechte Zahlen. Und dann fragte sie wieder, ja, aber was ist wirklich passiert? Und dann habe ich gedacht, will dem ich eigentlich verarschen, ich habe es ihr noch gerade erklärt. Und dann habe ich ihr das wieder erklärt. Und dann sagt sie, ja, aber was wo war der Fehler? Und dann erst ist mir das bewusst geworden, worauf sie eigentlich hinaus wollte, nämlich wo ist der Fehler bei mir gewesen? Also nicht, dass das passiert ist, sondern was habe ich falsch gemacht? Und der Fehler war halt, dass ich alles auf eine Karte gesetzt habe. Und ich wollte auch zu dem Zeitpunkt eigentlich nicht mehr weiter traden. Für mich war eigentlich schon klar, ich gehe wieder in den Vertrieb und mache da weiter. Und da hat sie gesagt, das ist doch völlig blödsinnig, du hast es doch geschafft, dein Konto hoch zu bekommen. Das wird auch wieder funktionieren, was einmal klappt, klappt auch zweimal, aber du darfst die Fehler halt nicht mehr machen. Also lerne aus dem, was du falsch gemacht hast. Nur so werden Gewinner geboren, indem du immer wieder loslegst. Und das ist eigentlich eines der Dinge, die wir in den letzten 25 Jahren echt gut gemacht haben. Denn du bist selber Unternehmer, ich auch, selbst eigene Unternehmen, Start-ups und ich kann immer nur sagen, du kommst immer bis zu einem bestimmten Punkt und dann geht es irgendwann nicht weiter und meistens geben die Leute an der Stelle auf oder fallen und stehen nicht wieder auf. Du musst halt immer wieder loslegen. Und das war für mich so das größte Learning. Ich habe dann wieder gestartet, hab dann immer zwei unterschiedliche Positionen gekauft. Das war schon mal am Anfang und dann nachher drei, vier, heute habe ich im Regelfall immer acht bis zehn Positionen gleichzeitig, wenn ich trade, um das Risiko einfach wegzunehmen. Und das ist auch tatsächlich ein paar Jahre später wieder passiert. Damals war es eine Fluggesellschaft Delta Airlines, die Gläubigerschutz beantragt hat. Also solche Sachen passieren. Es war dann aber nicht mehr dramatisch, vom Preis her zwar schon, aber nominal halt, das war alles überschaubar. Es waren nachher 7, 8 Prozent in meinem Portfolio, die hakst du dann einfach ab, weil die machst du dann in zwei Wochen wieder und dann ist es völlig in Ordnung. Aber das sind Dinge, die prägen einen. Und deswegen habe ich mich auch heute, wenn ich mich irgendwo auch mich beteilige, ich bin übervorsichtig, wir haben ja auch in Kenia auch darüber gesprochen, dass ich also immer versuche, auch hinter alles zu schauen, damit man solche Sachen nicht nochmal erlebt. Also das ist schon sehr prägend. Und ich muss ganz einfach sagen, wenn meine Frau damals nicht gewesen wäre, wäre ich niemals im Trading geblieben. Also ich hätte es einfach aufgegeben. Also das ist schon, deswegen sage ich auch heute immer zu unseren Kundinnen und Kunden, wichtig ist, dass ihr euren Partner mit auf diese Reise nehmt und dass die auch wissen, was ihr macht und dass die auch im Idealfall auch hinter euch stehen, weil solche Phasen, wo es mal nicht läuft, die können auch immer wiederkommen. Also so schön das Traderleben ist, für mich gibt es nichts Besseres als das, was ich mache. Sowohl wirtschaftlich auch auch was die Freiheit angeht, aber du kannst halt zwischendurch echt auch mal auf die Nase fallen.

SPEAKER_01

Ja, ja. Also ich meine, ja, Kompliment an Anke da, die da wirklich eine ganz starke Position eingenommen hat und dir ja die richtigen Fragen dargestellt hat, wie du gerade gesagt hast. Jetzt erinnere ich mich, genau, du bist weiter durchgestartet und dann erinnere ich mich zumindest mal aus unseren Gesprächen an einen anderen, wie soll ich sagen, an ein Stoppschild, sage ich jetzt mal, wo du dann irgendwie nicht mehr traden durftest.

SPEAKER_00

Ja, das waren tatsächlich einige Jahre später dann tatsächlich. Also das erste war eine schwierige Zeit, die 2001 kam, weil da war tatsächlich dieser ganze Boom vorbei. Die Märkte sind dann massiv gefallen. Das war das Platzende New Economy. Das war für mich deswegen erstmal schwierig, weil ich nur bei einem Broker war, wo man nur auf steigende Kurse setzen konnte. Das heißt, ich musste erstmal umdenken, hat auch zu der Zeit einen Mentor gehabt. Der hat mich dann aber innerhalb von sechs Monaten wieder auf Spur gebracht. Wir haben ein neues Konto gemacht, ich konnte long und short handeln. Und dann lief das eigentlich ab 2002 wieder extremst gut. Wir haben eine neue Strategie bekommen fürs Trading. Und dann kam das, was du gerade angesprochen hast, tatsächlich, dass ich meine Zeit lang nicht handeln durfte. Das war eine Barfin-Überprüfung, auch das gibt es regelmäßig, wenn du im aktiven Handel bist. Und der Punkt ist, du darfst während dieser Barfind-Überprüfung nicht handeln. Also nicht als Daytrader. Ich durfte auf Tagesbasis handeln, das wäre kein Problem gewesen, habe keine Daytrades. So, und jetzt habe ich nicht gewusst, wie lange dauert das Ganze. Und mein Anwalt sagt, ja, das kann sich ewig hinziehen, bis da jetzt wirklich mein Ergebnis kommt, weil die haben einen Anwalt und sagen, das sollte man nicht machen. Und mein Anwalt hat gesagt, doch, als privater Leger darf man das und dann ging das halt sehr viel hin und her. Und dann habe ich gedacht, ja, was mache ich denn jetzt in der Zeit? Also ich kann Vertrieb und ich kann Börse. So, und was dann aber so aufgekommen ist, und das war so in der Zeit gewesen, ganz stark, 2006, 2007, das war tatsächlich dieser Online-Pokermarkt, der gerade hochgekommen ist. Und das ist etwas, was wir schon seit Jahren privat immer gemacht haben. Wir haben uns immer einmal im Monat zum Pokerspielen getroffen, jeder hat einen 50er in die Mitte geworfen, eine Kiste Kaltgetränke dazu, was zu essen, wird gegrillt und der Gewinner hat halt alles bekommen. So, und dann habe ich einfach angefangen, ein bisschen nebenbei online zu spielen, weil ich ja auch nicht wusste, wie lange das dauert. Und dann habe ich festgestellt, okay, das funktioniert ganz gut. Und hat aber jetzt nicht so viel gebracht, dass ich jetzt auch nur annähernd das verdienen konnte, was ich als Trader verdienen konnte. Und dann gab es damals so eine Plattform, so eine Online-Plattform Pucker Strategie. Und die haben damit geworben, dass sie Coaches haben, die dich dann auf so Level hochbringen, wo du 1, 2, 300 Dollar in der Stunde verdienen kannst. Und da habe ich gedacht, das ist ja ziemlich cool. Und dann habe ich das auch gemacht und war ganz überrascht, dass mein damaliger Coach, den ich hatte, 22 Jahre war, studiert hat und dann so viel Geld verdiente. Und der hat mir dann auch gezeigt, wie er spielt. Der hatte dann auch zu der Zeit um die 300, 400 Dollar die Stunde gemacht. Und da habe ich gehört, das will ich auch lernen. Also zeig mir, wie das funktioniert. Und am Ende ist Online-Pokerspielen eigentlich auch nicht viel anderes, als das, was wir an der Börse machen. Es geht nur um Risiko und Money Management und du musst ein bisschen auch mit Zahlen können. Also das heißt, es geht um Wahrscheinlichkeiten. Das geht es aber beim Traden und beim, vor allen Dingen beim Investieren eben auch, um Wahrscheinlichkeiten. Und wenn du das aber hinbekommst, kannst du das recht gut machen. Ja, und so bin ich dann zum Pokern gekommen. Es gibt sogar, glaube ich, noch bei YouTube ein ganz altes Video von mir, auch wo ich einfach so in der Mittagspause immer Poker spiele, um dann noch so eben nebenbei noch einige Euros oder Dollars zu machen. In der Spitze war es dann so, dass ich tatsächlich mit Pokerspielen doch ganz gut auch verdient habe. Die Arbeitszeiten sind allerdings ein bisschen anders, als man das normalerweise gewohnt ist, denn du musst nachts spielen, wenn du wirklich viel Geld verdienen willst, weil dann die Amerikaner mit an den Tischen sitzen. Das heißt, ich habe abends um 21 Uhr gestartet, bis morgens um fünf. Das heißt, meine Frau und die Kinder sind dann aufgestanden, wenn ich ins Bett gegangen bin. Also wir haben so ein bisschen dann tatsächlich 18 Monate nebeneinander gelebt, aber es war halt eine sehr angenehme Zeit. Wirtschaftlich, okay.

SPEAKER_01

Mario, jetzt musst du mir nochmal mitnehmen. Also, das hieß ja, Bafin hat dich kontrolliert und sagen wir mal, die Rechtsanwälte haben sich Liebesbriefe geschrieben. Und das heißt, diese Einkommensquelle fiel ja dann weg. Also, war das dann auch für dich, wo du sagst, okay, dieses Pokerspielen, das muss ich jetzt machen, um Geld zu verdienen, die Familie zu ernähren, oder war es so, wo du sagst, naja, okay, das ist jetzt ein gutes Zubrot und ansonsten kann ich ja eh nichts machen.

SPEAKER_00

Tatsächlich war es das Zweite, weil ich habe zu der Zeit schon siebenstellingsvermögen gehabt, sodass es auch gut möglich war, auch von den Erträgen zu leben. Ich habe auch auf Tagesbasis weiter handeln können. Das war nicht das Problem. Aber der Unterschied ist halt, im Tageshandel machst du bei Weitem nicht die Performance wie im kurzfristigen Handel. Und da ich einfach sehr schnell gemerkt habe, dass der Tag sehr lang ist, wenn du nicht arbeitest, habe ich halt sehr schnell eben diesen Switch ins Pokern reingemacht. Weil der hat dann doch schon dafür gesorgt, dass du halt in der Nacht auch mal schnell ein Tausender gemacht hast, was auf dem Monat gesehen dann auch nicht ganz schlecht ist. Und das haben auch zu der Zeit wirklich extremst viele gemacht. Das war auch ein tatsächlich ein Thema, was sehr viel im Fernsehen gespielt wurde. Auf sehr vielen Sportkanälen wurde stundenlang über Pokerturniere live in Las Vegas gezeigt. Und das hat schon echt viel Spaß gemacht. Bei mir war es so eine Kombination aus, ich möchte Geld verdienen, aber ich möchte auch nicht für 20, 30, 40 Euro die Stunde irgendwo was machen, weil ich habe ja vorher eher mehrere hundert Euro die Stunde verdient als Trader. Und von daher war das für mich eigentlich ein ganz guter Switch, das zu machen. Und als dann aber klar war, das Verfahren ist eingestellt worden, ich kann wieder ganz normal handeln, dann habe ich das Pokerspielen auch weit wieder zurückgefahren und habe es nur noch sonntags gemacht und dann eben entsprechend Turniere gespielt und habe mich dann gefreut, wenn ich mal an einem Sonntag vielleicht so nebenbei ein, zwei tausend Euro gemacht habe.

SPEAKER_01

Wenn du jetzt nochmal auf diese Pokerzeit zurückblickst, gab es da so zwei, drei Learnings, Erkenntnisse? Also ich glaube, da lernt man ja auch viel A über sich, über Psychologie und aber auch über Wahrscheinlichkeiten. Also gab es da irgendwie sowas, wo du gesagt hast, das habe ich so mitgenommen oder das war eine spannende Erkenntnis?

SPEAKER_00

Ja, also einmal, dass es tatsächlich Pokern und Börse mehr miteinander gemeinsam haben, als es unterschiedlich ist. Also ich glaube, der einzige Unterschied ist, dass Börse nicht mit Karten gespielt wird. Ansonsten dieses ganze Risiko und Money Management, was man aus dem Pokerspielen kennt oder was man auch von der Börse kennt, ist eigentlich nahezu identisch. Die Idee hinter Poker und auch hinter Trading ist eigentlich, dass du niemals dein ganzes Geld verlieren darfst. Das heißt, wenn du weißt, du hast eine Strategie und das ist bei beiden eben identisch, du brauchst eine Strategie mit einem positiven Erwartungswert. Also egal was passiert, du musst auf, ich sag mal, beim Pokern auf 10.000 Kartenspiele, die du machst, musst du Winning Player sein. Und das Gleiche beim Traden auch. Du musst nach 200, 500, 1000 Trades immer wissen, dass dein System einen positiven Erwartungswert hat. Positive Erwartungswert kennt man, wenn man schon mal im Casino gewesen ist und man ist am Roulett-Tisch. Da kann man gewinnen. Wenn man Pech hat, verliert man. Meistens verliert man tatsächlich, weil die Bank immer 3% Wahrscheinlichkeit, dass sie gewinnt. So, und das ist beim Blackjack so, das ist beim Roulette so, das ist bei jedem Spiel, was sie anbieten, außer beim Pokern. Deswegen bieten Spielcasinos im Prinzip nicht an, dass du gegen die Bank spielst, außer im Heads-up. Da haben sie auch eine Möglichkeit gefunden, einen Vorteil strategisch rauszuziehen, aber ansonsten eigentlich nicht. Und genau so ist es an der Börse auch. Du musst eine Strategie haben, sowohl als Investor als auch als Trader, die diesen positiven Erwartungswert hast. Du musst also immer das Spielcasino sein, der Automatenaufsteller, der Spielautomaten aufstellt, die gewinnen ja auch immer. Und dann weißt du, du kannst dieses System eigentlich endlos fortführen, wenn du denn genügend Geld hast. Das heißt, dein Risiko muss immer im Verhältnis relativ klein sein und dann kannst du es immer wieder und immer wieder und immer wieder machen. Und wirst langfristig gewinnen. Das sehen wir ja auch bei unseren Teilnehmern in den Mentorings, sowohl beim Investment als auch beim Trading, die es eben schaffen, kontinuierlich hohe Gewinne zu machen, weil das Risiko und Moneymanagement ist das, was bei beidem gleich ist und beide haben auch gleich, dass es um Wahrscheinlichkeiten geht. Also reine Statistik werden wir ja vielleicht auch gleich drauf kommen. Es gibt einfach noch Statistiken im Investment, die dafür sorgen, dass du automatisch besser bist als eine Fondgesellschaft und das mit viel weniger Zeitaufwand und Risiko als alles andere. Und genauso ist es da eben beim Investieren, beim Traden und eben auch beim Pokern. Du musst halt wissen, dass zwei Asse besser sind als zwei Könige. Das glaube ich, das kriegt noch jeder hin, weil da Asse immer höher sind. Aber dass zum Beispiel ein Pärchen mit Zweiern mehr wert ist als zum Beispiel irgendeine Zahlenkombination. Und das ist eben oft das Spannende, weil manche glauben, dass Ass König mehr wert ist als Pocket Zweier. Das ist aber statistisch nicht so. Und klar, wenn du Ass oder König triffst, dann wirst du Winning-Player sein, aber das weißt du ja am Anfang noch nicht. Wenn du aber zwei ein Pärchen hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit einfach größer, dass du gewinnst. Und diese Wahrscheinlichkeit müssen wir halt alle kennen. Die lernt man einmal auswendig und dann ist Online-Spielen, das hat auch nichts damit zu tun, ob ich dein Gesicht lesen kann, weil bei online sehe ich das nicht. Da geht es wirklich nur um Wahrscheinlichkeiten.

SPEAKER_01

Ja, also in Anführungszeichen, so einfach ist es. Bevor wir gleich konkret werden, was würdest du nochmal vielleicht sagen aus deiner Erfahrung und weil du ja auch viele Mentoren hast oder auch Leute hast, die bei euch ins Mentoring gehen, was ist das Mindset von erfolgreichen Menschen an der Börse?

SPEAKER_00

Also wenn wir es rein auf das Mindset runterbrechen, ist glaube ich immer, dass du dir vorstellen können musst, alles zu erreichen. Also, wenn du dir bestimmte Dinge nicht vorstellen kannst, beispielsweise war es bei mir damals, ich wollte unbedingt eine Million verdienen an der Börse, weil ich als junger Mensch schon davon geträumt habe, mal Millionär zu werden. Und meine Oma und Opa haben immer gedacht, das kann man nur mit Lottospielen erreichen. Menschen wie wir erreichen das nicht mit Arbeit. Das kann ich bestätigen, es ist sehr, sehr schwer, wenn du nicht gerade selbstständig oder Unternehmer bist, dahin zu kommen. Oder du erbst, das hilft manchmal auch. Aber ansonsten, du musst es dir halt vorstellen können. Und das ist auch heute noch so. Die Vorstellungskraft ist enorm, weil du schon alles dafür tust, wenn du dir das vorstellen kannst, dass du dieses Ziel erreichst. Das gilt aber nicht nur für Trading oder Börse grundsätzlich, sondern ich glaube allgemein. Ich bin jetzt seit zehn Jahren Unternehmer und da auch da alles, was du dir vorstellen kannst, kannst du erreichen. Klar, manchmal gibt es auch Hindernisse, aber auch da gibt es Möglichkeiten, diese ganz gut zu umschiffen. Das lernen auch Unternehmer mit der Zeit, wie man das machen kann. Und das unterscheidet nachher auch die, ich sag mal, die sehr erfolgreichen von den, in Anführungsstrichen, nur erfolgreichen Unternehmern.

SPEAKER_01

Okay, dann lass uns jetzt mal zu den spannenden Dingen kommen, in Anführungszeichen. 20% plus Investment, 40% plus Trading. Finde ich jetzt erstmal hochattraktiv. So, jetzt hilf mir mal, wie kann das denn? Oder alle, die jetzt sagen, ach du liebes halt jetzt wieder so eine coole Show mit Labrahabarber, aber ich weiß ja, dass es kein Labrabarber ist, wie würdest du es erklären? Fangen wir mal mit dem Investment an. Ja, wie geht das?

SPEAKER_00

Also, das ist auch ein Grund, warum wir tatsächlich einen Weg gewählt haben, um das zu kommunizieren, der schon etwas besonders ist. Denn wenn du, wie du schon sagst, wenn du jetzt irgendjemandem draußen erzählst, du kannst 15 bis 20 Prozent Rendite machen oder auch mehr als Investor, nicht als Trader, dann werden acht von zehn wahrscheinlich sagen, nee, das kann nicht sein, der spinnt rum. Oder es ist mit erheblichen Risiken oder was auch immer. Und ehrlich gesagt, ich hätte das wahrscheinlich vor 25 Jahren auch genauso gesagt oder gedacht, wenn ich nicht das Wissen gehabt hätte, was ich heute habe. Deswegen gehen wir immer einen Zwischenstep, das heißt also, wir nehmen die Leute tatsächlich mit auf eine Reise im Rahmen unseres Infowebinars oder wenn ich Vorträge halte, wo wir eine Brücke bauen, nämlich wie viel macht denn eigentlich eine Fondgesellschaft im Durchschnitt oder wie stark steigen Aktienmärkte im Durchschnitt? Und das haben die meisten auch als Ankerpunkt, das ist irgendwo zwischen 6 und 8 Prozent Rendite im Jahr. Und das ist ja auch schon mal sehr gut und ich freue mich über jeden, der einen Fonds hat oder einen ETF-Sparplan, weil der hat schon mal was für sich getan, was deutlich besser ist als sein Geld als Tagesgeld oder Festgeld anzulegen oder wie Olaf Scholz mal in einem Interview gesagt hat, dass er sein Geld auf dem Sparbuch hat. Also alles ist eigentlich besser als das. So, ja, das muss man, der war ja Finanzminister zu der Zeit, das darf man nicht vergessen. Um Gottes Willen. Ja, ja. Und was machen wir? Also wir zeigen im Infowebinar tatsächlich oder auch in den Vorträgen ein Beispiel, wie jeder, und das kann auch jeder jetzt hier im Podcast einfach für sich umsetzen und auch nachprüfen. Nämlich, wenn du das ganze Jahr tatsächlich an der Börse investiert bist, beispielsweise mit einem ETF. Vielleicht nochmal kurz zur Erklärung, was ist ein ETF? Fondgesellschaften planen ewig dran rum, welche Aktien sie in ein Portfolio reinnehmen wollen, um diese typischen 6 bis 8 Prozent Performance zu machen. Ein ETF, übersetzt Exchange Trading Fund, hat keinen Portfoliomanager. Die bilden einfach eins zu eins einen Index ab. Und der bringt dann auch irgendwie zwischen 6 und 8 Prozent im Jahr, aber eben ohne Kosten, diese 5% Ausgabeaufschläge, Verwaltungsgebühren und und und das gibt es da halt alles nicht. So, was wir gemacht haben bei uns, ist, dass wir gesagt haben, okay, wenn wir mehr Performance machen wollen, müssen wir einen anderen Weg gehen. Und wir haben uns einfach angeschaut, zu welcher Jahreszeit welcher Markt eigentlich besondere Geschichten erzählt. Und das letzte Quartal beispielsweise hat ganz viele Geschichten, die sich auf die Börse positiv auswirken. Es gibt nämlich drei wesentliche Feiertage im letzten Quartal. Das sind es für die Amerikaner, es ist Thanksgiving, für die Deutschen ist es Weihnachten und für alle gibt es Black Friday. Das heißt, auf der Konsumseite wird wirklich sehr viel gespielt, weil wir geben alle durchgehend in diesen letzten Quartal mehr Geld aus, als wir das sonst machen. Ob das für Lebensmittel ist, ob das für Geschenke ist. Wenn ich Heiligabend, ich bin einer derjenigen, der tatsächlich Heiligabend über die letzten 20 Jahre Geschenke eingekauft hat. Da wird nicht drüber diskutiert, wie teuer das ist, da bist du froh, dass du was noch kriegst. Und da sind die Margen natürlich auch dann entsprechend. Also das ist der eine Punkt, warum an der Börse das letzte Quartal das Beste ist. Dazu kommen, dass natürlich die meisten Unternehmen auch im letzten Quartal tatsächlich extremst hohe Gewinne einfahren und auch hohe Umsätze. Und ein dritter Faktor ist, dass viele Unternehmen, aber auch Kommunen, Länder und Gemeinden, also alle eigentlich sogenannte Pötte haben, die sie ausgeben können für bestimmte Projekte. Und wenn man das Geld nicht abruft, dann kriegt man im nächsten Jahr weniger. Das heißt, die bemühen sich auch im letzten Quartal alles rauszuballern, wenn sie sich schon weg haben. Und das fließt alles irgendwie in die Wirtschaft rein. Und Börsianer, man kann ihnen nachsagen, was man will, aber die sind halt auch nicht auf der Scholle dahergeschwommen. Das heißt, die wissen, dass diese Faktoren alle da sind und investieren dann massiv tatsächlich im letzten Quartal. Und jetzt kommen wir mal zur Statistik, wer in den letzten drei Monaten in einem ETF investiert, beispielsweise in den DAX, der macht durchschnittlich eine Rendite von 7,65 Prozent. In drei Monaten. So, damit ist schon mal klar. Kurze Frage. Statistisch über was für einen Zeitraum? Es ist genau, das ist eine gute Frage. Es ist völlig egal, ob du dir 10 Jahre anschaust, 20 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre. Du hast immer, wenn wir mal die letzte Stelle hinterm Komma mal weglassen, bist du eigentlich fast immer in jeder Dekade auf über 7 Prozent. So, und das ist in den letzten Jahren sogar noch stärker geworden. Das heißt also, wir gucken uns immer mindestens 25 Jahre in der Historie an bei allem, was wir tun, bei allem, was wir selber handeln. Und erst dann geben wir es eben auch an Kunden weiter. Und der spannende Punkt ist halt, wenn du 7,65 Prozent machst, schlägst du schon mal den Markt, du schlägst alles, was es an Fonds gibt im Schnitt. Und du hast ja nur drei Monate angelegt. Das heißt, du hast ja noch neun Monate über, wo du jetzt andere Strategien verwenden kannst. Und erst jetzt kommt dieser Switch, dass Menschen verstehen können, aha, 15 bis 20 Prozent, das können ja gar nicht so unrealistisch sein, weil, wenn ich weiß, ich kann in drei Monaten schon über 7% machen. Die meisten Menschen sind in der Lage, dann einfach mal zu sagen, okay, wir haben vier Quartale, also 20 Prozent hört sich jetzt doch nicht mehr so unrealistisch an. Aber du musst diesen Step wirklich machen, weil sonst wird es schwierig, das hinzubekommen. Weil du könntest ja hingehen, das könnten jetzt auch alle, die den Podcast hören, machen, die sagen, ich bin noch mit 10% zufrieden, die machen einfach so eine Strategie und nutzen diese Möglichkeit. Das kann man übrigens auch die letzten 10, 20, 30 Jahre in jedem Chart nachprüfen. Und den Rest der Zeit legt man das Geld einfach nur in West Staatsanleihen an, die bringen dreieinhalb, vier Prozent. Dann ist man schon bei über 10% Rendite. Das schlägt alles, was man für viel Geld draußen kaufen kann. Da muss man ja noch sagen, da sind Aktienfonds ja schon fast das Beste. Wenn man jetzt auch noch an Versicherungsprodukte oder so denkt, da sagt man ja zweimal Gebühren drauf, auf vongebundene Lebensversicherung und sowas. Das ist also wirklich sehr problematisch. So, wenn man aber sagt, man möchte mehr machen, dann ist das wirklich kein Hexenwerk, weil wie gesagt, wenn man im Quartal 7% macht, 20%, das ist wirklich das, was extremst gut machbar ist. Und wir haben das auch über die letzten 20, 25 Jahre. Die Backtests, die legen wir auch alle offen. Wir zeigen auch, welche Schwankungen sind im Konto, all das. Begleiten wir im Mentoring und haben auch ein sechsstelliges Echtgeldkonto dahinter. Das heißt, da sieht man also auch jede Strategie, die wir machen, von der Basisstrategie, wenn man sich so eine Vermögenspyramide vorstellt, haben wir unten die Basisstrategien drin. Dann kommen die eben mit der hohen Performance. Und wer oben dann wirklich noch ein E-Töpfelchen draufsetzen möchte und sagt, mir reicht auch das nicht, ja, wird dann meistens das Trading für sich gewinnen.

SPEAKER_01

Wenn du wissen willst, wie man dauerhaft 20% X an der Börse verdienen will, so wie es Mario ja in unserem Podcast sehr ausdrücklich beschrieben hat, dann hast du eine Chance, denn er hat ein Geschenk mitgebracht. Unter dem Video oder in den Shownotes findest du den Link zu seinen Büchern. Ich glaube, das Buch gibt es sogar kostenfrei oder sogar zu einem exklusiven Webinar von ihm, wo er alles nochmal intensiver erklärt. Das Ganze ist for free. Ich empfehle es, mache ich normalerweise nicht, aber ich kenne Mario schon länger, ich kenne auch seine Produkte, selber schon seinen Kurs, was er so alles macht, gekauft und der Mann hat es wirklich drauf, ich sag mal so, nicht umsonst über eine Milliarde Trading Volumen. Das ist eine unglaubliche Nummer, unglaubliche Hausnummer. Er weiß, wovon er redet und von daher meine ganz klare Empfehlung, hol dir das Buch, trag dich ein für ein Webinar. Er weiß, wie es geht und kann dir das wirklich sehr, sehr einfach auch beibringen mit minimalem Aufwand, so wie wir ja auch im Podcast das Ganze besprochen haben. Jetzt hilf mir mal für alle, die jetzt da zuhören und einen, ich will nicht sagen, kritischen Geist haben, aber zumindest mal sagen, okay, hört sich gut an. Ich habe trotzdem nochmal zwei, drei Fragen. Was sind denn jetzt so, sag ich mal, die sauren Jahre gewesen? Also wenn ich jetzt so das vorhin ja 2001 gesagt, wann war es noch? 2008, glaube ich, ne?

SPEAKER_00

Also an der Börse waren es tatsächlich die Zeit so 2001 bis 2003 ungefähr. Zu der Zeit hatten wir auch eine Rezession gehabt. Dann 2008 war die Finanzmarktkrise, 2011 war Griechenland, Europa betroffen. Wir haben das gesehen, dass die Griechen vor den Geldautomaten standen und haben so 50 Euro rausbekommen. 2015, 2018 China, 2020 Corona, da sind die Märkte auch um 40% eingebrochen. Und 2022 Ukraine-Krieg, zumindest der Staat. Ich meine, er ist ja immer noch da, jetzt im Jahr 2024, aber die Börse hat das natürlich alles schon hinter sich gelassen.

SPEAKER_01

Was war denn da so, die Performance dann im Jahr? Also ist das ja, wenn man jetzt sagt, wenn jemand sagt, hey, klingt spannend, 20% super, aber was machst du denn mit der Strategie in diesen schwierigeren Jahren, sage ich mal. Ist das trotzdem austariert oder muss ich da minus 10% aushalten und die kompensieren sich wieder über 10 Jahre?

SPEAKER_00

Ja, es ist tatsächlich so ein Mischding zwischen dem Ganzen. Also grundsätzlich Schwankungen kannst du an der Börse niemals eliminieren. Mir hat damals mein Mentor gesagt, wenn du Schwankungen nicht ertragen kannst, dann brauchst du ein Knacksparbuch, sonst wird es schwierig. Du darfst auch nicht mehr als 100.000 Euro haben, weil da greift die Einlagensicherung auch nicht mehr. Bei den Banken, das heißt also, wenn du mehr als 100.000 Euro besitzt, bist du eh gekniffen, wenn du dein Geld nicht an der Börse anlegst. So, also das ist der eine Punkt. Der zweite Punkt ist also, Börsen schwanken grundsätzlich. Du wirst also Schwankungen auch von 10% nie wegbekommen. Die hast du eigentlich fast jedes Jahr bei den Börsen, selbst wenn du nur einen Index hast, den du, wo du drinnen bist, auch der schwankt im Jahr mindestens um 10 Prozent. Die spannende Frage ist ja, wie sieht es am Ende des Jahres aus? Und ob wir jetzt die Krise, das Platz in der New Economy nehmen oder 2008 oder 2011, 2015, alle diese Jahre haben wir im Plus geschlossen mit den Strategien. Außer das Jahr 2018, weil da ist es im letzten Quartal dann tatsächlich auch richtig zur Sache gegangen. Und die haben uns dann das positive Ergebnis dann tatsächlich verhagelt. Wir waren dann bei minus 3,8 Prozent gewesen im Jahr 2018. 2020, Corona, 40 Prozent ging es bergab. Das war eines unserer stärksten Jahre mit weit über 20 Prozent und auch die Zeit der Ukraine, des Ukraine-Kriegs 2022 haben wir zweistellig im Plus abgeschlossen. Das heißt also, das liegt daran, dass wir nicht nur auf Aktienmärkte setzen, sondern auch einen zweiten Part haben und der setzt eben auf Rohstoffe. Und dadurch bekommen wir eine Balance innerhalb des Depots hin, dass wir trotz der extremst hohen Performance als Investor, weil der Zeitaufwand ist maximal vier bis sechs Stunden im Jahr eine hohe Performance haben, die mindestens doppelt so hoch ist, wie du das jemals mit Aktienfonds oder mit ETF-Sparplänen irgendwie erreichen könntest. Wow, wow.

SPEAKER_01

Also das heißt sogar, das ist eine Strategie für Menschen, die sagen, ich will A, hohe Rendite, aber B will ich eigentlich mich auch nicht wirklich kümmern. Weil vier bis sechs Stunden im Jahr ist für mich dicht an gar nichts.

SPEAKER_00

Ja, das ist auch dicht an gar nichts, das ist auch so, weil du musst im Prinzip, je nachdem, ob du jetzt nur eine Strategie fährst oder auch mehrere, ist der zeitliche Aufwand wirklich gering. Also wir sagen im Regelfall tatsächlich für jede Strategie brauchst du so im Monat zwischen fünf und zehn Minuten, das war's. Also wenn du eine hast, dann kannst du ausrechnen, du brauchst ja niemals die vier Stunden. Wenn du zwei, drei parallel fährst, dann kommst du eben auf diese typischen vier bis sechs Stunden Zeitaufwand. Der größte Aufwand ist eigentlich auf den Knopf zu drücken, den Rechner hochzufahren und dich anzumelden bei deinem Online-Broker. Weil eine Order aufzugeben, dauert eine Minute. Wieder etwas zu verkaufen auch. Also das ist wirklich relativ simpel, das Ganze. Das ist wie investieren auf Schienen, weil es ein komplett einfaches System ist, was duplizierbar ist und du das jedes Jahr wieder anwenden kannst. Also das Beispiel, was ich dir vorhin gesagt habe, mit Kauf am 1. Oktober und verkauf ab 30. Dezember, ein ETF auf den DAX, ist ja jetzt wirklich nicht schwierig. Und das funktioniert, aber obwohl ich das seit acht Jahren jeden Monat zweimal in großen Webinaren erkläre, aktuell mit 1000 bis 3000 Teilnehmern in diesen Webinaren, das weiß also auch gefühlt schon fast jeder und trotzdem die meisten setzen es tatsächlich auch nicht um. Das muss man auch ganz klar sagen. Warum, Mario, warum? Das ist eine gute Frage, weil eigentlich würde man ja sagen, ist doch total easy, selbst wenn ich nichts mitnehme, weiter aus so einem kostenfreien Webinar. Und ist einfach nur, oder jetzt bei dir im Podcast, ist eigentlich nichts dabei. Viele vergessen es, wenn der Zeitpunkt X da ist, der 1. Oktober, das umzusetzen. Andere sagen, ach, wegen der 8% oder 7,5%, weil sie auch Zinseszins nicht verstehen. Also das ist ja so das zweite Geheimnis, wie man reich wird. Das ist ja wirklich, du brauchst eine gute Strategie und du brauchst Zeit. Diese beiden Faktoren sorgen immer dafür, dass Menschen, die Geld haben, immer reicher werden. Es ist nicht ohne Grund, dieser Spruch, dass Reiche immer reicher werden, weil die einfach zwei, drei Dinge in ihrem Leben nur richtig machen. Die brauchen gar nicht viel mehr richtig machen. Die wissen aber, dass wenn sie Geld für sich arbeiten lassen und Zeit haben, deswegen werden ja auch große Vermögen über Generationen geschaffen. Und das ist einfach etwas, weil unser Gehirnolinear denken kann. Das kann halt keinen Zinseszins. Wer das nämlich einmal in so einem Zinsrechner eingibt, der kriegt sehr schnell raus, dass das keinen Sinn macht, sein Geld irgendwie für drei oder von mir aus auch sechs Prozent anzulegen, wenn die Alternative 15, 20 Prozent und mehr ist, weil du einfach so oft dein Geld verdoppeln kannst in kürzester Zeit. Ich sage mal ein ganz einfaches Beispiel. Wenn du 50.000 Euro hast und legst es zu 3% an, in der Lebensversicherung, auf deiner Bank, wie auch immer, dann brauchst du tatsächlich 24 Jahre, um dein Kapital zu verdoppeln. Also um aus 50.000 100.000 zu machen. 50.000 Euro gemacht. 24 Jahre, ja. 24 Jahre, genau. Wenn du jetzt einen Aktienfonds kaufen würdest, einen ETF-Sparplan, würdest du 6% Rendite machen, dann schaffst du es in 12 Jahren. Das heißt, du kannst dein Geld zweimal verdoppeln, von 50 auf 100 und von 100 auf 200.000. Du hast also einmal 50.000 Euro Gewinn oder jetzt schon 150.000 Euro Gewinn. Wenn du das Ding jetzt weiterspinnst und sagst, naja, wenn ich jetzt 18% oder 20% mache, so wie wir das bei uns im Mentoring machen, dann verdoppelst du alle vier Jahre dein Geld. So, und wenn du jetzt das Spiel wieder mit den 50.000 machst, dann verdoppelst du einmal auf 100, das zweite Mal auf 200, auf 400, auf 800, auf 1,6, auf 3,2 Millionen. Ja, du musst auch Steuern darauf bezahlen, auf die 3,2 Millionen, das ist schon klar. Aber der Unterschied ist, bei dem einen hast du 50.000 Euro Gewinn gehabt, bei dem zweiten Beispiel 150.000 und jetzt hast du über 3 Millionen gemacht. Das ist Zinseszins und das kann unser Gehirn leider nicht. Und deswegen ist immer die Problematik, dass die meisten eben lieber Geld ausgeben, als dass sie es einfach mal stehen lassen und sparen.

SPEAKER_01

Also ich meine, so wie du es ja jetzt auch beschreibst, also gerade auch das Thema Zinseszins, also ja, also wenn ich das Bedürfnis habe, drei Euro mehr auf dem Konto zu haben, also ist es dämlich, wenn man es nicht macht.

SPEAKER_00

Ja, also ich sage ja immer, du sollst Geld an der Börse nur das investieren, was du jetzt gerade nicht brauchst, weil das macht einfach keinen Sinn. Wenn du sagst, ich muss in sechs Monaten meine Steuern bezahlen, dann darfst du dieses Geld nicht an der Börse anlegen. Wenn du aber sagst, ich brauche mein Geld in den nächsten zehn Jahren nicht, wir sind beide Unternehmer, normalerweise zahlst du Geld in eine Rentenversicherung ein. Wenn du befreit bist, umso besser, dann leg das Geld vernünftig an an der Börse mit einer guten Strategie. Dann machst du daraus ein Vermögen, wenn du es richtig anlegst. Also ich selber zahle schon seit über 25 Jahren nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung rein und habe allein dadurch ein Vermögen im siebenstelligen Bereich aufbauen können, nur alleine mit dem Geld, was ich monatlich nicht in die Rentenversicherung einbezahlen muss, weil du dadurch eben diesen hohen Effekt hast. Das kann jeder mit einem Zinseszinsrechner sich mal ausrechnen, wenn er 1.000 bis 2000 Euro, das trifft natürlich jetzt auf die Unternehmer zu, die sonst in die gesetzliche Versicherung einzahlen müssen, wenn du da sparst. Aber das Gleiche kannst du auch mit 200, 300 Euro machen. Funktioniert genauso. Du brauchst halt nur Zeit. Das ist eigentlich der einzige Faktor. Und klar, wenn du schon fünfstellig bist oder sechsstellig, dann ist es ein easy Game. Da gibt es eigentlich auch keinen Grund, das nicht zu tun, sondern geht es eigentlich nur darum, kannst du es dir eigentlich leisten, es nicht zu tun.

SPEAKER_01

Absolut, sehe ich auch so. Also wir halten fest, für alle, die die 20% plus X machen wollen, ich sag mal fünf bis 15 Minuten im Monat Investment. So, und für alle, die sagen, naja, so eine Kirsche obendrauf, das fände ich jetzt auch spannend. Ich habe auch noch zwei, drei Stunden mehr Zeit. Dann machst du ja noch so die Geheimnisse des Tradings und da weiss ich, dass wir nochmal von einer anderen Schlagzahl reden. 40 plus X. Für alle, die jetzt zuhören und sagen, also jetzt spätestens jetzt steige ich aus. Wie kannst du da wieder die Leute mit reinholen oder wie geht das?

SPEAKER_00

Ja, also ich glaube, der erste Step ist schon dadurch geschafft, wenn man das verstanden hat mit dem Oktober bis Dezember, dass man 7,5 Prozent in einem Quartal machen kann. Dadurch hat man die 20% im Investment dann verstanden und auch gekauft. Beim Trading ist es ein komplett anderes Ding, weil du einfach mehr Zeit investieren musst. Deutlich mehr Zeit. Und was die Performance angeht, nur mal um das auch mal zuerst den Beweis aufzulegen. Wir fragen jede Woche unsere Kunden, wie hoch war deine Wochenperformance. Damit die auch antworten, haben wir uns auch was einfallen lassen. Also unsere Kunden bekommen auf der einen Seite dafür, dass sie einen Handelsplan haben, dass sie ein Tradingjournal führen und das erste Mal 4% Performance machen, bekommen sie eine eigens geprägte Silbermünze von uns. Das zweite ist, um die Performance jede Woche abfragen zu können, gibt es einen Award für den, der die höchste Performance gemacht hat, sowohl auf Wochenbasis auch als auf Monatsbasis. Das haben wir als Grundlage dafür genommen, dass Kunden uns ihre Ergebnisse zur Verfügung stellen. Die brauchen einfach nur einen Screenshot zu machen von ihrem Konto, wie die Bewegung gewesen ist. Daraus können wir sofort ablesen, wie hoch die Performance war.

SPEAKER_01

Also auch nachvollziehbar, ne?

SPEAKER_00

Nachvollziehbar, genau. Also 95% unserer Kunden sind alle beim gleichen Broker. Das liegt daran, dass der einfach extremst günstig ist. Das ist einer der größten amerikanischen Broker. Und die nutzen halt dann tatsächlich den Broker und da kann man es auch sehr einfach zeigen und nachweisen, wie die Performance ist. Und diese Performance veröffentlichen wir sowohl auf unserer Webseite als auch jede Woche Dienstag bei Instagram. So, das heißt also, jeder Interessierte, der sich für Börse interessiert und irgendwann mal logischerweise dann auch auf uns stößt, der sieht, aha, das ist also die durchschnittliche Performance, die Woche für Woche erreicht wird. Auch wenn sie im Minus war bei unseren Kunden, publizieren wir das, weil das gehört ja auch zur Ehrlichkeit mit dazu, auch das zu zeigen. Aber das sind alles Menschen, die im Mentoring sind, sechs Monate. Das heißt, ob die jetzt ein Monat dabei sind oder sechs Monate, wir fragen bei allen die Performance ab. Das heißt, es ist also ein Mischwert und der kommt halt konstant auf über 40 Prozent, weil diese Frage kommt natürlich sehr häufig. Wie kann man das denn nachweisen? Und wir sind schon immer hingegangen und haben im Investment gesagt, okay, wir zeigen die Strategien, wir haben ein Echtgeldkonto im sechsstelligen Bereich, legen das da und beim Investment, weil der keinem was nutzt, wenn er meine Performance hat, weil da kann man immer noch sagen, ja, du machst das auch schon 25, 30 Jahre, nehmen wir unsere Kunden als Maßstab. Und also das ist erstmal die Grundlage. Wie funktioniert das, so viel Performance zu machen? Eigentlich machen wir nichts anderes, als ich schon seit über 25 Jahren mache. Wir suchen nach Momentum. Das heißt also, da, wo die stärksten Bewegungen sind in den Aktien, da wollen wir rein investieren. Und wir sind jetzt Ende 2024, ich bringe mal ein, zwei Beispiele. Nvidia beispielsweise hat dieses Jahr über 160 Prozent Performance gemacht. Also das ist einer der großen Gewinner gewesen. Wir waren sehr oft in Nvidia, nicht das ganze Jahr, sonst hätten wir ja 160% Performance gemacht. Wir sind aber Trader, wir sind also immer nur bestimmte Zeiträume drin. Aber solche Unternehmen helfen natürlich. Oder Tesla, die jetzt massiv natürlich profitiert hat seit der Präsidentschaftswahl von Donald Trump. Und das sind einfach Dinge, auf die schauen wir. Da gibt es ein festes System für, das nennen wir das Sech-Phasen-Modell. Das habe ich damals mit meinem Mentor vor 23 Jahren entwickelt. Das nutzen unsere Kunden bis heute. Es ist auch dazu draußen nichts zu finden, kein Video, kein gar nichts, weil es eine interne Möglichkeit ist, die stärksten Aktien innerhalb von ein bis zwei Sekunden zu finden. Und diese dann mit einem gewissen System, wo es auch wie so eine Checkliste beim Piloten eins zu eins möglich ist, solche Trades dann eben auch aufzusetzen, zu verwalten und dann am Ende auch wieder zu schließen. Wow.

SPEAKER_01

Durchschnittlich, wie viel Zeit investieren die Trader? Also ich meine, klar, ich kann es jetzt Fulltime machen, aber wenn ich jetzt sage, ich habe meinen Vertriebsjob, so wie du damals und ich mache das jetzt mal am Abend, in Anführungszeichen. Oder was ist da so deine Empfehlung? Was muss man mindestens mitbringen an Zeit?

SPEAKER_00

Ja, also erstmal grundsätzlich wichtig, dass das tatsächlich so aufgebaut ist, dass es wirklich für Menschen ist, die Vollzeit in ihrem Beruf sind. Es ist völlig egal, ob du morgens deine Transaktion, deine Orders aufgibst, ob du das mittags in der Mittagspause machst oder abends, wenn du wieder nach Hause gekommen bist. Du brauchst ungefähr 30 bis 60 Minuten am Tag im Schnitt. Also wir sagen immer so, in der Woche, wenn du vier bis sechs Stunden kalkulierst, bist du eigentlich safe. Mehr Zeit braucht wirklich keiner, um diese Performance von 40% plus X zu erreichen. Klar, du musst es kontinuierlich machen, klar, du musst auch entsprechend nicht zu viel rumexperimentieren, sondern dich auch einfach an Regeln halten können. Auch emotional musst du mit den Phasen des Traders umgehen können, sowohl mit den sehr guten Phasen, wobei wir als Mensch sehr gut damit umgehen können, wenn wir viel Geld verdienen. Aber du kannst auch als Trader einfach mal eine Phase haben, wo du fünf, sechs Mal alles richtig machst und der Markt trotzdem nicht so läuft, wie du das willst, heißt also, du verlierst. Das kann man selber auch sehr gut testen. Wenn man mal einfach nur eine Münze nimmt und die dann einfach mal hundertmal hochschnippt und immer schaut, ob Kopf oder Zahl kommt, dann sieht man, dass es auch nicht sich immer abwechselnd. Das ist nicht immer Kopfzahl, obwohl die Chance 50, 50 ist, kann es passieren, dass du drei, vier, fünf, sechsmal hintereinander Kopf oder auch Zahl hast. Das kennt man auch bei beim Casino, es am Roulettisch, rot oder schwarz. Das ist das Gesetz der großen Zahlen. Auf 10.000 Mal gleicht sich das aus, aber wenn du jetzt nur 50 Mal, 100 Mal, das hast, ist halt alles möglich. Und du musst halt damit klarkommen, dass du bei so einer Chance von 50, 50 oder besser tatsächlich auch mal fünf, sechs Mal hintereinander nicht gewinnst. Und das ist eine emotionale Sache. Also die eine Hälfte ist, du brauchst eine Strategie, die dauerhaft funktioniert. Das hatten wir schon mal heute das Beispiel, du besitzt ein Casino oder du besitzt einen Spielautomaten, dann kommt das Geld automatisch zu dir. Aber du musst auch genügend Transaktionen haben, damit das funktioniert. Das ist das eine. Und die zweite Hälfte ist einfach tatsächlich das, was zwischen deinen Ohren passiert, also in deinem Gehirn. Du musst Angst und Gier im Griff behalten. Weil gierig sein ist nicht gut, aber der Schisser zu sein auch nicht. Das bringt dich auch nicht voran, weil dann gehst du keinen Trade ein. Also das ist schon so ein Mischding. Das bekommen aber der größte Teil unserer Kunden sehr gut geschafft, weil wir sie sehr gut betreuen in täglichen Mentorings. Und ja, die Spanne ist nicht bei jedem gleich. Also nicht jeder macht 40 Prozent, wir haben welche, die machen nur 30 Prozent im Jahr oder auch 25, aber du hast auch welche, die machen halt im Jahr 50 Prozent, 100 Prozent. Wir haben manchmal, wenn wir mal den November nehmen, im Durchschnitt alleine eine Performance all unserer Trader von 11 Prozent. Das ist sensationell, das ist mehr, als du normalerweise im Jahr an der Börse verdienst. Und das haben wir als Durchschnittswert, egal ob du einen Monat oder sechs Monate dabei warst, und die besten haben auch mehr als 50 Prozent gemacht.

SPEAKER_01

Wow, also November war ein Sahlermonat, kann man sagen.

SPEAKER_00

Ja, die Wahl des US-Präsidenten Trump hat halt wirklich geholfen, wenn du zu der Zeit, es stand ja auch in vielen Zeitungen, welche Aktien davon profitieren und wenn du da halt drin warst, da hat es einfach richtig geklingelt. Das muss man einfach ganz klar sagen.

SPEAKER_01

War eine schöne Zeit. Es ist noch so eine Erkenntnis, wo du sagst, also das macht die erfolgreichen Trader aus. Also wenn du jetzt mal so deine Schäflein anguckst, was sind da so die zwei, drei Merkmale?

SPEAKER_00

Ja, wir hatten jetzt gerade vor einigen Wochen das Treffen mit den erfolgreichsten Tradern. Das machen wir mal zweimal im Jahr. Wir haben es jetzt gerade in Riedberg gemacht, das ist ja nicht so weit von uns hier weg. Anfang des Jahres haben wir es auch mal in Hamburg im Vierjahreszeiten gemacht. Da treffen wir uns mit den besten Tradern. Und dann schauen wir natürlich, was machen die denn besonders. Und der erfolgreichste Trader, der jetzt schon zehnmal den Trader der Woche gewonnen hat und auch schon zweimal Trader des Monats war, wo man wirklich nicht mehr von Zufall reden kann, der hat im Interview dann ganz klar gesagt, also das Hauptargument, warum das so gut funktioniert, ist, er hält sich an den Plan. Und zwar zu 100 Prozent. Das ist das eine. Und du musst mental wirklich mit Schwankungen umgehen können, das ist so das Zweite. Und du darfst auch tatsächlich dann, wenn du das alles richtig machst und dann auch große Ziele haben und weiter an dir arbeiten, um das weiter zu verbessern. Das heißt, Trading Journal, das heißt, jede Transaktion, die du gemacht hast, schreibst du auf und schaust im Nachgang, hast du wirklich alles so gemacht, wie es im Plan steht, oder könntest du das auch noch besser machen? Das kannst du aber erst nach einigen Monaten feststellen, wenn du wirklich die ersten 100 Transaktionen gemacht hast, wo musst du noch was verändern, damit du noch besser bist. Das machen ja Leistungssportler auch. Wenn ich Läufer bin, was ich nicht bin, aber dann würdest du ja auch gucken, wenn du plötzlich bei einer Olympiade oder was mitmachen willst, dann wird ja auch auf die kleinen Dinge geachtet und die werden halt immer mehr ausgemerzt, bis du es halt aus dem FF kannst. So, und genauso ist es beim Trading auch. Also wenn du es lernst, es ist 0815, du lernst, wie Trading funktioniert, du weißt, worauf achten musst, setz die ganzen Sachen eben auch um, dass du eben erfolgreich tradest. Aber wenn du dann nachher über die 40% nach oben willst, dann musst du auch an der arbeiten, dann musst du auch mehr Zeit investieren, um dann wirklich auch Performances weit oberhalb von 40% anzustreben.

SPEAKER_01

Ja, sehr, sehr spannend. Mario, also ich sag jetzt mal, wem würdest du was empfehlen? Also ich glaube, jetzt haben wir einmal diese tollen 20 Prozent mit 5 bis 10 Minuten im Monat. Jetzt haben wir 40 plus mit, was hast du gesagt, 4 bis 6 Stunden?

SPEAKER_00

3-5 Stunden brauchst du schon in der Woche, um das hinzubekommen. Also deswegen kann man es schon relativ schnell auseinanderbringen. Also wenn du wirklich wenig Zeit hast und auch sagst, will ich eigentlich gar nicht, ich habe ein bisschen Geld, das will ich vernünftig anlegen, 50.000, 500.000, was auch immer, dann würde ich immer Investment wählen. Weil du kannst es mit einem geringen Zeitaufwand machen, du kannst ein Handy nutzen, wo du sogar einträgst, wann musst du was machen, dann kriegst du den Alarm und dann weißt du, okay, morgen muss ich halt das und das machen oder sollte ich das und das machen. Und wo du es mal nicht machen möchtest, aus welchem Grund auch immer, dann lässt es halt sein. Es ist ja dein Geld, dein Konto, das ist ja völlig entspannt. Für die, die sagen, ich habe eigentlich mehr Zeit und ich liebe auch den Reiz der Börse. Das ist nämlich bei ganz vielen so, bei mir auch. Also selbst wenn ich im Urlaub bin, beschäftige ich mich jeden Tag 30 bis 60 Minuten trotzdem mit Nachrichten, mit Börse. Ich sehe auch, wenn ich Nachrichten lese, sofort Chancen, was ich machen muss, dann lebt man das Ganze halt. Und dann würde ich auch sagen, dann ist genau Trading auch das Richtige. Wir haben auch 70 Prozent tatsächlich der Teilnehmer, die beides machen. Die haben dann entweder mal mit Investment angefangen, freuen sich über die Performance, aber denken auch, du, ich habe eigentlich viel mehr Zeit, ich kann auch jede Woche zwei, drei, vier Stunden zusätzlich investieren. Die nehmen dann halt Trading mit dazu. Und bei den Tradern ist es oft so, die fangen mit Trading an und dann gibt es immer zwei Dinge. Entweder haben sie dann doch weniger Zeit, als sie gedacht haben, strengen dann auf Investment, oder die verdienen so viel Geld mit Trading, dass sie sehr schnell auf die Idee kommen, ich will das gar nicht alles im Trading immer wieder anlegen. Das war ja bei mir damals auch so. Als ich dann siebenstellig war, habe ich mich halt mich dann auch damit beschäftigt, will ich wirklich alles fürs Trading aufwenden, oder will ich nicht lieber einen Gang rausnehmen. Ich habe sogar zwei Gänge rausgenommen. Einmal, indem ich Investment dazu genommen habe. Und der zweite Gang war, dass ich von zwölf Stunden dann auf acht Stunden runtergeschraubt habe. Also versucht habe, dann tatsächlich ein mehr oder weniger normales Leben zu führen. Aber am Anfang habe ich halt jeden Tag zwölf bis 14 Stunden gemacht. Ich habe morgens um 8 Uhr angefangen, als die deutschen Börsen aufgemacht haben und dann um 22 Uhr, wenn die Börsen in den USA geschlossen haben, habe ich auch meinen Handel eingestellt. Ich glaube, das muss man auch, wenn man wirklich, so wie ich, aus dem Nichts kommt, ein großes Vermögen aufbauen möchte. Kann man sich die Frage stellen, ist sieben stelle ich dann ein großes Vermögen? Für mich war es das damals. Und dafür habe ich eben alles getan. Und das war eben Zeit, hatte ich, Zeit kostete mich nichts und hat auch viel gebracht. Ich glaube, das ist so das Ding. Also du musst Spaß dran haben, du musst an dich glauben. Ist auch immer gut, wenn dein Partner auch Bock hat, dass du das machst, weil es nützt dir gar nichts, wenn dein Partner oder Partnerin sagt, nee, lass das sein, weil dann kämpfst du nicht nur gegen die Börse, sondern auch noch gegen deinen Partner. Das ist kein gutes Verhältnis. Deswegen, aber Spaß brauchst du halt. Und dann kommt die Performance meistens von alleine.

SPEAKER_01

Super. Also ich glaube, für alle, die jetzt hier, ich sag mal, Blut geleckt haben und Lust auf Performance haben, mach mal einen Link in die Shownotes, wie man da zu dir kommt, wie man das genau lernen kann. Und dann kann jeder auch durchstarten, kann sich entscheiden, will ich 20% machen oder 40%. Je nach Gusto, hätte ich fast gesagt. Mario, die Zeit ist ja jetzt mega verflogen. Ich habe noch eine Abschlussfrage für dich. Und zwar, jetzt mal angenommen, dass dein ganzes Wissen, was du alles hast, Videos und so weiter, verschwindet. Und es ist ja nun mal leider so, unsere Zeit ist ja so ein bisschen endlich auf dieser Welt. Und du hast aber Kinder, zwei Söhne. Und du könntest ihnen als einzige Übermittlung drei Botschaften, drei Tipps mitgeben. Was würdest du deinen drei Söhnen mitgeben? Also deinen zwei Söhnen mitgeben an drei Botschaften.

SPEAKER_00

Ja, also das erste erstmal, mach das, was dir Freude macht, weil damit wirst du immer viel Geld verdienen, wenn du etwas richtig gut kannst und gerne machst, glaube ich, ist eines der wichtigsten Dinge. Das zweite ist dann sicherlich, fang so früh wie es geht, an zu investieren. Das haben unsere Jungs auch schon, bevor sie 18 waren, über uns, weil sie sehr schnell verstanden haben durch das Spiel Cashflow, wie wichtig es ist, an Aktien zu haben. Und das dritte ist einfach, genieße dein Leben. Also das ist, ich glaube, es gibt nichts Wichtigeres, als ein sorgenfreies Leben zu führen. Dafür braucht man, wenn man ehrlich ist, auch meistens etwas Geld. Auch wenn immer Menschen sagen, Geld ist nicht so wichtig. Ja, mag sein, das kann man aber leicht sagen, wenn man es hat, wenn man es nicht hat, ist Geld halt oft ein zentrales Thema. Deswegen einen Beruf zu haben, den man wirklich sehr gerne macht, sich um Freunde, Familie kümmern, das Leben genießen und tatsächlich investieren, das Geld für sich arbeiten lassen. Zinseszins ist einfach so mächtig. Also eigentlich kann wirklich absolut jeder Millionär werden. Er muss halt nur anfangen und die Zeit für sich arbeiten lassen. Aber grundsätzlich kann das jeder und das würde ich auch denen immer raten. Und dadurch würde ich mir auch keine Sorgen darum machen, dass die ein sorgenfreies Leben führen. Wunderbar, Mario.

SPEAKER_01

Das ist doch eine Botschaft. Jeder kann Millionär werden. Ich sage jetzt mal, jeder, der es ein bisschen schneller werden will, der klickt bei uns auf den Link, der kriegt hier die Performance bei dir. Und ich sage ganz herzlichen Dank für diesen super spannenden Podcast.

SPEAKER_00

Ich sage auch vielen Dank. Timo hat wirklich richtig, richtig viel Spaß gemacht und wünsche allen wirklich ein gutes Händchen bei ihren Entscheidungen. Wichtig ist einfach anzufangen. Ich glaube, das ist das Wichtigste. Egal ob als Unternehmer, Sport, womit man auch loslegen will, das Loslegen ist einfach wichtig und das am besten innerhalb der ersten 48 Stunden. Dann kommen die Erfolge meistens schneller als man denkt.

SPEAKER_01

Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfehle diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.