Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit

#273 - Mario Hintermayer feiert mit den Geissens und verrät, wie er es an die Spitze geschafft hat

Timo Pommer

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Was haben Luxus, Disziplin und der Wille zur absoluten Spitze gemeinsam?
Dieser Unternehmer lebt sie alle und ist heute dort angekommen, wo andere Urlaub machen: Auf Events mit den Geissens. Und hat dabei schon einen unglaublichen Weg hinter sich: mehr als 200 unterstütze Charity Projekte und 

Im Interview mit Timo gibt er exklusive Einblicke:
🔹 Wie er vom „Normalo“ zum gefragten Unternehmer wurde
🔹 Warum er lieber Business-Class denkt als Mittelmaß lebt
🔹 Und was du lernen kannst, wenn du nicht nur zusehen, sondern dazugehören willst

Dieses Gespräch ist kein normales Interview, es ist ein Weckruf an alle, die sich mit „ganz okay“ nicht zufriedengeben.

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SPEAKER_03

Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzung Champion. Herzlich willkommen zu einer ganz neuen Folge. Und heute habe ich einen Menschen im Podcast, ich habe mich schon riesig darauf gefreut, ein Vollblutunternehmer, sage und schreibe schon 43 Jahre dabei. Jemand, der alle Höhen und Tiefen des Unternehmertums erlebt hat, der über 200 Charity-Projekte veranstaltet hat, darüber müssen wir reden. Der bei Prinz Albert in Monaco, das ein oder andere Mal in anders gegangen is, and nicht zuletzt auf den Geburtstagspartys unterwegs. Also wir haben viel zu reden. Mario, herzlich willkommen. Danke, dass du dir Zeit nimmst.

SPEAKER_00

Ja, schön und danke für die Einladung, Timo.

SPEAKER_03

Mario, before we in die Gegenwart springen, springen wir mal ein Schritt zurück. Wie bist du denn überhaupt Unternehmer geworden? And was macht Unternehmertum für dich aus?

SPEAKER_00

Ich bin in einer Unternehmerfamilie, ist vielleicht gut gesagt. Ich bin in einer Kaufmannsfamilie groß geworden. Meine Eltern hatten zwei so kleine Lebensmittelgeschäfte. Es waren zwar Selbstbedienungsläden, aber wo man halt eine Runde mit so einem Weg gefahren ist, ist viele Jahre zurück, war so in den 50er, 60er Jahren. Und als Kind war ich schon immer im Geschäft. Das heißt, jede freie Minute durfte ich mit Papa im Geschäft arbeiten. Und ich wusste ja als Schüler schon mehr vom Geschäft als wie unsere Angestellten. Also wenn man so einer Familie aufwachst, dann geht es beim Frühstück, beim Abendessen, beim Mittagessen und dann noch irgendwann dazwischen eigentlich immer um die gleichen Themen. Und so wächst man, glaube ich, ähnlich wie wenn jemand in ein Hotel aufwachst, wächst man da einfach rein und man kann gar nicht anders.

SPEAKER_03

Also du hast es quasi mit der Muttermilch aufgesaut, könnte man so sagen. Was macht einen guten Unternehmer für dich aus? Also hast du da so ein Bild oder selber so einen Anspruch, wie du Unternehmertum lebst?

SPEAKER_00

Naja, das hat sich auch sehr verändert, das ganze Unternehmertum, weil früher waren es halt wirklich, das heißt waren sie halt einfach Einzelunternehmer oder haben Firmen aufbaut, waren wirklich Unternehmer, da gibt es ja auch noch ein paar jetzt im deutschsprachigen Raum, aber das meiste sind ja mittlerweile Konzerne und nur mehr Manager. Und da geht es halt um ganz andere Werte, weil als Manager muss ich heute hergehen und schauen, dass die Zahlen stimmen, dass meine Investoren glücklich sind. Und das Personal und die Teams sind eigentlich zweitrangig. Beim Unternehmer geht es eigentlich darum, dass er seine Mannschaft hält, dass die hinter ihm steht, auch in schwierigen Zeiten hinter ihm steht und gemeinsam was aufbaut. Es geht um Philosophie, es geht um Führung und auch die Führungsstils ändern sich natürlich. Wir sind ja da in einer ganz neu Zeitqualität drinnen, darum versuche ich da jetzt auch immer Brücken zu schlagen zwischen der jungen Generation, weil der hält mir immer vor, dass sie nicht arbeiten wollen und der älteren Generation. Und ich sage, wenn wir es schaffen, die ältere Generation mit dem Know-how mit dem Geld zusammenzubringen, mit der Jungen, die ein ganz anderes Wissen mitbringen, die schon mit einem ganz anderen Bewusstsein zur Welt kommt. Ich glaube, dann kann ein neues Unternehmertum entstehen, weil das eine löst sich sowieso gerade auf. Aber für mich ist es einfach als Unternehmer wichtig, dass man erstens einmal hinter seinem Unternehmen anderes Produkten staat, dass man an Sinn in the Welt bringt. Das heißt, dass man nicht irgendwas produziert, was andere, naja, wie soll ich sagen, was der Menschheit nicht dient. We wissen ja, gerade in der jetzigen Zeit wurden ja in den letzten fünf, sechs Jahren viele Umsätze mit Produkten gemacht, die wir eigentlich nicht brauchen, die uns nicht gut tun, and die eigentlich nur zerstören, entweder den Körper oder die Umwelt oder Menschenleben zerstören. Das sind Dinge, wo ich als Unternehmer nie reingehen würde, weil das für mich einfach keine Ethik und keine Moral hat. Aber es gibt viele Dinge, die wir auf den Markt bringen können, die wirklich Nutzen bringen, die langfristig für Menschen, Tiere und Umwelt Nutzen bringen. Und ich glaube, wenn wir wieder mehr von dieser Art der Unternehmer bekommen würden, die so denken, dann hätten sie auch junge Leute, die mitmachen, die begeistert sind, weil genau die wollen ja jetzt auf das aufspringen, die wollen ja einen Nutzen bringen. They will jetzt nicht rein und sagt, ich will jetzt 40 Stunden in der Woche arbeiten, bis ich 65 oder 67 bin und auf eine Pension hoffen, sondern ich will jetzt leben, ich will einen Nutzen bringen, ich will aber auch meine Freizeit haben dazwischen. Und ich glaube, das ist für viele Unternehmer heute schon eine große Herausforderung und da versuche ich heute ein bisschen mitzuhelfen.

SPEAKER_03

Mario, also für alle, die unseren Podcast jetzt hier auf YouTube sehen, ich halte mein Schild hoch. So ein Smiley, sondern so handel klatschen. Ich bin absolut bei dir. Got the new generation up to holy über Sinnhaftigkeit. And deswegen mag ich dich jetzt so oder auch deine Story, weil du eben Unternehmer mit Herz bist aus meiner Sicht. Du hast hohe Werte hast. And that comes down from a line. Also, I think in the world, we knew we've shown a time, this is also a herstema by you. Also, wizard, 200 Charity Veranstaltungen to make sure, and what hast du there gemacht? There are a growth in these days.

SPEAKER_00

When it can nut for the allgemein bringing, and this was for me so an entscheid point where I said, Let me do this, which I've define, while I in Monaco living. Let me know so as it was classic for us in the line, sort of bewildered on Menschen, which it's not so good. And it was to find. Dann habe ich das Auto für die Special Olympics versteigert mit 350.000 D-Mark seiner Zeit. Der Cable hat die Gala moderiert, hat ja wieder zum Sport, zum Auto gepasst. Die Bessie war dabei. We have Leute mit im Auto gehabt, wie Prinz Leopold von Bayern, Jutta Kleinschmidt, Roger Moore. They are all in this Auto gefahren. Ich habe es dann in Seefeld bei meiner Gala versteigert für 350.000 Thema und habe mit dem Geld dann für 750 behinderte Sportler die Schwimmeuropameisterschaften in Monaco finanziert. Und dann war ich eingeladen in der Loge, durfte bei Albert bei Stefanie setzen. So hat die ganze Geschichte in Monaco eigentlich begonnen.

SPEAKER_03

Ja, wow, also auch ein wunderschönes Beispiel, was passieren kann, wenn man vom Herzen aus handelt und agiert, oder? Also, weil es war ja nicht von dir geplant, sondern es hat sich ja so entwickelt.

SPEAKER_00

Ja, es hat sich so entwickelt und ich habe dann auch Freude daran gewonnen. Weißt du, ich hatte zu der Zeit in Sri Lanka in Nizza einen Ayurveda-Arzt aus Sri Lanka, zu dem bin ich halt so einmal im Monat gefahren und habe ein gutes Ayurveda bekommen. Und dann war der Tsunami in Sri Lanka, überhaupt in Südostasien. Und dann hat er mich gefragt, ob ich nicht spenden würde für die Schule, für den Wiederaufbau der Schule, weil seine Schwester arbeitet dort. Und ich sagte, du spenden in große Geschichten oder in Projekte, die ich nicht selbst kenne, mag ich eigentlich nicht. Ich möchte mit dabei sein. Wenn du mich mitnimmst nach Sri Lanka, dann schaue ich mir diese Geschichte vor Ort an. Und wenn ich dann das Gefühl habe, da will ich mithelfen willst, dann helfe ich auch mit. Und so war es dann. Wir sind gemeinsam nach Sri Lanka geflogen, haben dort geschaut und gesehen, dass die Millionen, die gespendet wurden, wurden dort einfach nicht umgesetzt. They wurden nicht eingesetzt. It was fast gar nichts passiert, merke ich zumindest nichts. Die grossen Institutionen, die man ja vom Namen her kennt, nehmen wir heute weltweit NGOs, in vielen Bereichen sind dort aufgetaucht mit zwei großen Autos, with wahrscheinlich Business oder First Class geflogen, anders 10.000 Dollar gespendet. Die haben aber 30.000 gebraucht, um einmal dorthin zu kommen.

SPEAKER_03

Wahnsinn.

SPEAKER_00

Ich bin halt hingeflogen und habe dann angefangen und habe gesagt, was braucht es denn? Und dann habe ich für die eine Schule renoviert, wir haben Fenster reingemacht, wir haben wieder Fenstergitter reingemacht, wir haben Klimaanlagen reingemacht, die haben 10 Computer gekauft, ich habe über 8 Jahre Englischlehre gezahlt, Computerlehrer bezahlt, ich habe die Lebensmittel für 400 Kinder acht Jahre lang finanziert, nicht alleine mit meinen Freunden und Partnern, die halt da mitgemacht haben. Wir haben so kleine Bilder gemacht von den Kindern und haben so ein kleines Patenschaftsprojekt gemacht. Aber ich bin halt alle zwei Jahre mit Freunden, ich habe immer andere Leute dann mitgenommen, bin ich immer hingeflogen, waren dann ein paar Tage dort und haben dann noch so ein Fest bekommen von den Kindern dort, mit Blumengrenzen, mit Musik. Und diese Energie, die kann man nicht beschreiben. Das ergibt sich dann halt einfach. Und das war so eines meiner wichtigsten Projekte war Sri Lanka und China auch. In China habe ich einen Tempelbaut am obersten Schau Limberg.

SPEAKER_03

Wow, toll. Ja, also ich weiß das. Also Hans Dampf in allen Gassen könnte man so sagen. Überall unterwegs bist du da, Mario. Also ganz, ganz toll. Jetzt hast du es eben schon so anklingen lassen. Also, natürlich, um da aktiv zu sein, also um etwas geben zu können, muss ich natürlich auch etwas haben. Jetzt schien aber in deiner Karriere als Unternehmer auch nicht immer die Sonne, sondern es gab auch mal Regenzeiten. Wie war das? Also, da auch mal nichts mehr zu haben. Also wirklich, erst es läuft gut, und ich meine, viele können sich das immer nicht vorstellen, aber als Unternehmer steht man ja dann doch auch immer mit allem im Feuer, wenn es dann brennt.

SPEAKER_00

Ja, und du hast halt, heute hat sich ja auch vieles ein bisschen verändert durch die rechtlichen Situationen dort zumals leider noch nicht. Du tragst halt einfach die Verantwortung. Heute rückblickend bin ich sehr froh, dass es so gekommen ist, weil mein ganzes Leben, das hat meine ganze Lebensgeschichte umgeschrieben. Aber fassen wir es kurz zusammen, eben in dem Dorf, wo meine Eltern ein kleines Geschäft hatten mit 60 Quadratmetern, ist in den 80er Jahren, es war 81er Konzern gekommen, mit dem wir gearbeitet haben. Die Österreicher werden den kennen, der hat es eine Tanne als Logo. Und die haben gesagt, wir wollen den Standort sichern. Und es waren noch vier andere kleine Geschäfte da. Und mein Papa hat gesagt, du, bis das bezahlt ist, bin ich zu alt, fragt sie Mario, ich war 21, dann sind sie zu mir gekommen, wie die Planung begonnen hat. Und dann habe ich gesagt, ja, ist meine Chance, bauen wir da einen 300 Quadratmeter-Markt hin, von 60 auf 300, das ist eine Perspektive. Da kann man auch langfristig was aufbauen. Dann haben sie dann gebaut, da ist aber dann anders gebaut worden als geplant. Vorher war geplant gegenüber von unserem Geschäft. So im zweiten Stockwerk, sodass man direkt reingehen kann. Dann ist die Gemeinde ausgestiegen, da waren geplant, unten Garagen zu bauen oder Feuerwehr und Musikheim. Und dann haben sie das runtergebaut in diese Senke. Und dann mussten die Leute einen Kilometer weit laufen, das heißt, durch den Ort durch, bei allen anderen Geschäften vorbei, über den Berg runter und dann hinten zu mir. Das war halt einfach schwierig für die Leute während der Woche. Am Wochenende haben wir viel Umsatz gemacht, da waren die Autos zu Hause und unter der Woche war es halt schwierig. Und da habe ich es ja spät, wir haben im November 81 eröffnet und im Juli 1982 sind sie gekommen und haben gesagt, wir haben uns davor kalkuliert, aber sie haben unterschrieben. Und haben mich dann über Nacht mit 5 Millionen, also 4,9 Millionen, dazu waren es noch Schilling, aber es kannst du heute 1,2 auf Euro umrechnen, das ist ja über 40 Jahre her. Einfach in Insolvenz geschickt. Und wenn du mit 23 5 Millionen Schulden hast, 13% Zinsen, keine GmbH, keine Privatinsolvenz möglich, dann musst du deine Schulden bezahlen und dann wird es schwierig.

SPEAKER_03

Ja, Marvel, da müssen wir mal einsteigen, weil ich meine, das ist ja so ein Schockerlebnis. Und ich meine, du hast es ja gemeistert. Aber wenn du nochmal zurückblickst, wie geht man mit solchen Themen um? Also ich weiß, du bist ja auch beim Thema Resilienz, also mit Widerständen umzugehen, bist du ja ganz, ganz stark, weil das war ja nicht das einzigste Erlebnis in deinem Leben. Jemand, der jetzt zuhört und vielleicht auch manchmal so die ein oder andere Herausforderung in seinem Leben hat, was wären da so deine, ich sag mal, drei Tipps für Resilienz oder wieder klar im Kopf bekommen?

SPEAKER_00

Naja, am Anfang war es ganz schwer, weil du musst dich erst einmal sortieren. Das hat bei mir, glaube ich, so mindestens zwei, drei Stunden gedauert.

SPEAKER_03

Das ist ja schon kurz, ne?

SPEAKER_00

Eines, was ich immer in mir hatte, war mich auf das, was kommt, zu konzentrieren und nicht auf das, was war. Das heißt, ich habe mich sofort wieder fokussiert darauf, wie komme ich aus der Geschichte raus und habe nicht begonnen zu lamitieren, was mache ich jetzt. Klar, ich habe mir Flaschen Wodka kaufen können, unter die Brücke legen und nichts mehr arbeiten. Ich habe gesagt, okay, dafür bin ich zu jung und ich hätte gar nicht das Geld für Wodka. Also musste ich wieder planen und habe dann relativ schnell, ich habe innerhalb von drei Wochen das alte Geschäft meiner Eltern wieder eröffnet. Klar, war es eine schwierige Zeit, weil man erinnert sich zu rückwirkend, erinnert mich, erinnert man sich ja immer nur an das Schöne, oder? Das andere vergisst man ja Gott sei Dank, ist im Leben allgemein so. Aber ich habe dann das Geschäft wieder öffnet mit Bratwurst, mit Blasmusik und habe gesagt, Mario bringt mir nicht um. Der ist noch da und ich musste dann drei Jahre arbeiten, bis ich wieder einen alten Umsatz von meinen Eltern hatte. Aber ich habe mich halt dann mit Themen beschäftigt, wie warum passiert das? Und da ist mir so ein Buch in die Hand gefallen, Bestellung beim Universum.

SPEAKER_03

Uh, ja.

SPEAKER_00

Und da ist gestanden, man kann eigentlich beim Universum alles bestellen, was man möchte. Man muss es nur visualisieren, man muss drinnen leben, man muss es manifestieren, man muss daran glauben. Und dann kommt es schon. Und dann habe ich angefangen, Parkplätze zu bestellen. Und überall, wo ich hinkommen bin, war ein Parkplatz frei. Aber ich hatte kein Auto. Und dann habe ich mir gedacht, jetzt bestell einfach das Auto, wie ein bisschen mutiger. Und dann habe ich ein Auto bestellt. Und dann habe ich gesagt, okay, wo lerne ich den Menschen kennen, die so viel Geld haben, als was ich verloren habe, weil mein Ziel war, nie, auf null zu kommen. Ich habe gesagt, wenn ich jetzt da alles mache, was möglich ist, in meinem Einkommensspektrum, wo ich dort damals war, mit 13% Zinsen, dann würde es ungefähr 500 Jahre dauern, bis ich auf null bin.

SPEAKER_03

Oh, lange Zeit.

SPEAKER_00

Und ich habe gewusst, so lange werde ich nicht leben. Dass ich 100 überlebe, das ist mir schon klar. Ich habe mir auf 136 programmiert, damit ich mich jetzt nicht mit dem Thema beschäftigen muss, in 15 oder in 20 Jahren ist Schluss. Schluss ist, das wissen wir alle nicht, aber ich habe das Thema einfach nach hinten verlegt.

SPEAKER_02

Sehr gut.

SPEAKER_00

Das ist einer meiner Bausteine, den ich habe, dann sage ich, okay, kommt jetzt bei mir einfach nicht rein. Und das zweite war, dass ich gesagt habe, okay, welche Dinge kann ich denn machen, welche verrückten Dinge kann ich machen, dass ich da vielleicht wieder rauskomme. Zu der Zeit war dann der Exekutor, der jedes Monat einmal gekommen ist, mein Sparingpartner. Der hat gewusst, ich kann nichts für die Situation. Ich wurde dort reingetrieben. Aber ich hatte unterschrieben und dann hat er mir halt gecoacht, er hat mir gezeigt, wie ich mit dem Finanzamt verhandeln muss. Ich habe mir Tipps gegeben, wie ich mit den Banken verhandeln kann. Und er hat mir das war ein ganz wichtiger Tipp für ihn, er hat gesagt, er kommt immer von der Gebietskrankenkasse. Und die Gebietskrankenkasse ist im Rang Nummer 1, aber mit denen kann man nicht verhandeln. Aber mit denen kann man eine Ratenzahlung vereinbaren. Und zu dem Zeitpunkt habe ich ja wirklich nicht viel verdient, aber ich habe mit denen eine Ratenzahlung vereinbart, so von 500 Schilling im Monat. Wenn man das heute umrechnet, 500 Schilling, was sind das? 70 Euro? Oder nicht mal, nein, sind sie gar nicht. Lass mich einmal kurz rechnen, 35 Euro. Und mit 35 Euro könntest du heute nicht viel bewegen, oder?

SPEAKER_03

Nee, das ist übersichtlich, ja.

SPEAKER_00

Genau, und darum, jetzt mache ich noch schnell großer drin.

SPEAKER_03

Ja, vielleicht noch eine Frage zwischendurch. Also was ich gerade so rausgehört habe, also einerseits wirklich nach vorne zu gucken, nicht verharren. Und was ich gerade so rausgehört habe, du hast ja mehr oder wie einen Coach gehabt, einen Mentor gehabt, der dich da durchbegleitet hat. Glaube ich auch ganz wichtig. And hast du noch vielleicht so einen dritten Punkt, den jemand anwenden könnte oder von dir lernen könnte?

SPEAKER_00

Nein, ich habe dann sofort angefangen, Zielcollagen zu basteln. Ich habe ein bisschen Board gebastelt und habe mich einfach mit meinen Zielen beschäftigt. Und habe gesagt, ich brauche große Ziele, die so verrückt sind, dass sie eigentlich nicht realistisch in meinen Kopf reingehen. Aber sie müssen so verrückt sein, damit ich aus meiner Komfortzone rausgehe. Und das ist auch vielleicht ein wichtiger Punkt. Wenn es mir einmal nicht ganz so gut geht, dann muss ich meine Komfortzone verlassen. Denn wenn ich immer nur das tue, was ich immer schon getan habe, dann würde ich immer nur das bekommen, was ich immer schon bekommen habe. Und die Frage ist, reicht man das? Und wenn man das nicht reicht, dann muss ich was verändern.

SPEAKER_03

Ja, also das heißt Zielcollagen, also auch dir neue hohe Ziele gesetzt, um dich dann da selber rauszuholen. Jetzt hast du eben schon so Universum gesprochen. Ja, also ich glaube viele kennen diese Thematik schon, aber vielleicht für alle, die da nicht so richtig drin sind, erklär nochmal. Also so warum ist dieses Thema Manifestieren aus deiner Sicht extremst wichtig. Und vielleicht kannst du mal ein, zwei Beispiele nennen, wo du sagst, Mensch, das Ding habe ich mir manifestiert, und ich hätte es eigentlich totaler Wahnsinn.

SPEAKER_00

Du, grundsätzlich ist es ja so, dass Energie der Aufmerksamkeit folgt. Und wenn du jetzt die Aufmerksamkeit immer auf den hast, was nicht funktioniert, dann kriegst du immer das. Du kriegst zwar auch immer die Bestätigung, weil du sagst, ja, weil ich wusste, dass das nicht funktioniert, aber es ist nicht unbedingt das, was du willst. Und ich habe zu dem Zeitpunkt einfach gesagt, okay, ich treffe in unserem Dorf niemanden oder ich kenne niemanden, der so viel Geld hat, als wie was ich Schulden habe. Also muss ich irgendwo hingehen, wo Menschen leben, die mich dort coachen können, die wissen, wie man an Geld kommt oder wie man Schulden bezahlt, wie man aus alten Geschichten wieder rauskommt. Und für mich war klar, die leben in einem Steuerparadies. Steuerparadiese dieser Welt auswendig lernt. Und da habe ich mit der Karibik beschäftigt, mit allem Möglichen. Und ich habe mir Liechtenstein angeschaut und gesagt, okay, sind ein paar Kriterien wichtig geworden in dieser Zeit. Ich möchte mit dem Auto hinfahren können, es muss am Meer liegen. Und es muss die Sonne scheinen.

SPEAKER_03

Also Monaco.

SPEAKER_00

Ja, und dann ist halt Liechtenstein rausgefallen, San Marino ist auch rausgefallen. Also ist nur Monaco übrig geblieben. Und dann habe ich mir eine Busreise gekauft für 350 D-Mark. Seiner Zeit und bin dann von Kiefersfelden aus mit Astelreisen, eine Nacht nach Monaco gefahren, habe da unten alles fotografiert und dann bin eine Nacht mit dem Bus zurück. Dazwischen am eine Nacht in Ventimilia geschlafen in so einem Drei-Stern-Hotel. Aber ich war da und habe dort alles fotografiert, habe ein Bild gemacht vom Palast runter auf die Schiffe, auf den Hafen. Sage, da unter die Kanone stelle ich mein Schiff und mache auf das Dach mein neues Firmenlogo. Und da drüben wohne ich mal. Und dann habe ich eine Brille ausgestiegen von Prinz Albert und ein Bild von mir mit einem Blumenstrauß, die habe ich zusammengeklebt, sage ich, und das wird mein Freund. Und das habe ich in mein Haus oder in unserem Elternhaus und im Büro überall aufgeklebt, und all die haben mich gefragt und alle haben mich ausgelaufen und gesagt, du kennst nicht meinen Präsidenten von Österreich, aber du lebst in Monaco, stellst ein Schiff unter die Kanone, Albert wird dein Freund. Wie soll denn das gehen mit deinem Schuldenberg?

SPEAKER_03

So, und jetzt ist eine große Frage, Mario, wie lange hat es gedauert, bis du dann in Monaco warst und bis du dann Albert getroffen hast?

SPEAKER_00

Also es war eine lange Zeit, ich habe viele Dinge gemacht, ich bin dann in Network Marketing reingegangen, viele Jahre, habe dann ein paar Texilboutien aufgebaut, ich habe dann mit Mapler gearbeitet, habe ganze Bauernhöfe umgeschuldet, alles Mögliche gemacht, bin da auf Magnetfeldtherapie gestoßen, habe 1995 die Vizalife gegründet mit Partnern, bei mir zu Hause im Elternhaus, wieder im gleichen Dorf, mit einem alten Container, den ich noch vor dem Geschäft gehabt habe. Und dann haben 386 ein Computer und haben sie uns wieder alle ausgereicht und gesagt, was wollt ihr denn jetzt? Und mit diesem Unternehmen haben wir dann sehr, sehr schnell sehr viel Umsatz gemacht. Das waren einige hundert Millionen Euro dort zumals dann schon.

SPEAKER_02

Wow.

SPEAKER_00

Und ich habe gesagt, 1995 haben wir gegründet und 98 im April bin ich Monaco eingezogen. 17 Jahre habe ich meine Schulden bezahlt. Und in dem Monat, wo ich meine letzte Rate bezahlt habe, bin ich dann nach Monaco gegangen.

SPEAKER_03

Wow, ja, herzlichen Glückwunsch, Mario! Also große Klasse. So, da warst du in Monaco. Ich weiß nicht genau, wann es war, aber wie hast du die Geistens kennengelernt, um jetzt hier so ein prominentes Paar zu erwähnen? Weil du bist ja jetzt, weil da kam demnächst auf dem 60. Geburtstag wieder eingeladen. Wie hast du dieses verrückte Pärchen kennengelernt?

SPEAKER_00

Naja, es war zu dieser Zeit ja noch nicht so verrückt. Also 1998 bin ich nach Monaco gekommen und dann baut sich halt relativ schnell ein deutschsprachiger Freundeskreis auf. Oder man kennt sich untereinander. Ich habe visualisiert, dass ich dort in der Nähe vom Strand wohne und da ist das Sasca für alle, die sich auskennen in Monaco. Meine Wohnung war im 31. Stock, erste Reihe aufs Meer, über dem Sascafé. Das heißt, die beste Bar in Monaco habe ich nur den Lift gebraucht. Dort hat man sich halt immer getroffen und dort war halt die Geburtstagsparty von der Karma in 1999, im Mai 1999. Und dann ist eigentlich die ganze Geschichte losgegangen. Und dann zu der Zeit haben wir ihre Marke ja eigentlich selten verkauft und haben ja eigentlich so aus an der Börse nicht wirklich was gearbeitet. Und so haben wir uns kennengelernt und dann haben wir sie halt immer wieder getroffen. Dann haben wir ein paar Mal mit RTL in Monaco gedreht, mit Wiesmann von Albert. Wir waren gemeinsam in St. Tropez, haben uns aber dann ein bisschen aus den Augen verloren, jeder macht zu seinem Weg und ich bin ja dann nach Bali gewechselt und nach Singapur und war dann nicht mehr oft in Monaco. Und jetzt haben wir uns vor zwei Jahren jetzt wieder in Dubai getroffen, weil wir halt während Corona unseren Wohnsitz nach Dubai verlegt haben. Und dort haben wir uns jetzt wieder getroffen und wir haben es im letzten Jahr, März letzten Jahres eingeladen, eine Woche nach Bali, um in Bali ein paar Sendungen zu drehen und um bei uns im Projekt Bäume zu pflanzen und den Charity-Charakter auch nach vorne zu bringen in ihre Community rein. Die kamen ja auch sehr spirituell. Wir waren dann bei den besten Heilern und Germanen auf Bali mit ihnen. Sie haben fünf Sendungen gedreht in einer Woche, es war spannend. Auch von hinten zu beobachten, was das eigentlich für Arbeitstag ist, wie viel Arbeit dahinter steckt, wann die Tage beginnen anders enden. Ich meine, die haben um 10 Uhr mit Dreh begonnen. Das Team schon um 6 Uhr in der Früh Sonnenaufgang und so. Und um Mitternacht hat man irgendwann die Kameras abgedreht. Das heißt, das schaut alles so schön aus in der Sendung, aber es sind harte Arbeitstage. Und ja, und da haben wir uns halt wieder jetzt öfter gesehen. Das ist halt die Einladung von kamen zu dem 60. Geburtstag gekommen in St. Trope. Und wir freuen uns natürlich, dass wir dazu eingeladen sind, weil wir sicher wieder viele spannende und interessante Menschen kennenlernen.

SPEAKER_03

Ja, wow, ja. Also ich meine, das ist ja schon, wenn man dir so zuhört, wirklich Bali, Indonesien, Dubai, Monaco, keine Ahnung. In wie vielen Ländern, hast du eine Idee, in wie viele Ländern du schon so unterwegs warst, Schrägstrich Business gemacht hast?

SPEAKER_00

Ja, es sind so 30.

SPEAKER_03

Ja, genau, ja. Also immer on tour. Mario, jetzt genau, jetzt bist du, ich sag mal, seit 43 Jahren Unternehmer. Was würdest du denn jetzt dem Mario, der ja dann mal ein bisschen jünger war, also quasi dem Mario, der 43 Jahre jünger war, an drei Tipps mitgeben. Was hätte der gebraucht? Was würdest du ihm sagen?

SPEAKER_00

Also, wenn ich es nochmal zurückdrehen könnte und in dieser Zeit wäre, ich würde etwas früher anfangen, mir ein bisschen ein Vermögen aufzubauen. Und zwar einfach ein Vermögen, da rede ich über Silber, über Gold, über solche Dinge, die einfach wertbeständig sind, weil ich hätte Zeiten gehabt, da hätte es keine Rolle gespielt, einmal im Monat so eine Bahn zu kaufen. Aber da habe ich es halt dann doch lieber für Schiffe und für Autos und für Wohnungen ausgegeben. Und das ist halt was, wo ich sage, wenn du heute jung bist und du hast auch nicht viel, nimm einfach einen kleinen Prozentsatz von denen her, leg den irgendwo zur Seite, wo er werthaltig ist, gerade in Zeiten wie diesen, wo wir sicher auch einiges noch am Finanzmarkt erleben werden, dass man dann nicht ganz vom System abhängig ist. Das ist das eine. Das zweite ist einfach, dass man positiv durchs Leben gehen soll und wirklich den Erfolg mit anderen Menschen teilen, dass man nicht so egoistisch ist, sondern sagt, okay, mir geht es nur dann gut, wenn es auch meinen Teams gut geht, wenn es meinen Partnern gut geht. Und ich habe immer gesagt, ich verdiene lieber einen Euro von tausend Leuten, als wie 100 Euro mit meiner Power.

SPEAKER_02

Ja, absolut.

SPEAKER_00

1% von 1000 Menschen sind es 1000 Euro, aber 100% von meiner Leistung sind 100 Euro. Und darum, und mir ist nie darum gegangen, dass ich selbst erfolgreich werde, sondern ich habe gesagt, desto mehr Menschen, dass ich mit mir erfolgreich mache, desto besser geht es mir, ohne dass ich über mich reden muss. Und das ist auch was, wo ich sage, denkt es an die anderen, denkt es an die Teams, bringt es einfach positive Schwingung rein. Geh mit Liebe an das ran. Und wenn du das Gefühl hast, es macht dir keinen Spaß, wenn du das Gefühl hast, deine Arbeit macht dich krank. Wenn du dich mit 30 schon auf die Pension freust, dann geh morgen raus. Ich habe so viele Partner, Freunde, die ich heute treffe, die sind alle in Pension. Oder rechtlich wäre ich sie auch. Aber wir fangen halt gerade an, Gas zu geben. Und die sind aber auch mental in Pension. Das heißt, das ganze Ziel, das ganze Leben hat man nur darauf hingearbeitet, wann kann man in Pension gehen. Und ich habe unbedingt einmal mit Leuten gesprochen, die gesagt haben, ja, wann gehst du in Pension? Und sage ich, was macht man denn in der Pension? Da kann man alles machen, für das man Spaß hat. Sag ich, das mache ich mein ganzes Leben schon. Vielleicht darf ich das dann nicht mehr. Das heißt, junge Menschen sollten sich einfach Gedanken machen, was will ich denn im Leben erreichen? Wirklich einmal ein Ziel setzen, eine Zielcollage aufbauen. Die meisten Menschen planen ihren Urlaub besser wie ihr Leben.

SPEAKER_03

Ja, das sind, also schöner Satz, genau, die meisten Menschen planen ihren Urlaub besser als ihr Leben. Vollkommen richtig. Und ja, das, was du gerade gesagt hast, also das erlebe ich auch so häufig, dass Menschen sich zur Arbeit schleppen, montagsmorgen denken, oh, noch fünf Tage bis zum Wochenende. Und da läuft es mir auch kalten Rücken runter. Also Rente gibt es für mich auch nicht. Ich möchte bis zum letzten Atemzug arbeiten, in dem Rahmen, wie ich dann Lust zu habe. Aber genau, also da ticken wir komplett gleich. Lass nochmal über Führung reden. Weil du hast das schon eben so ein bisschen angerissen und auch gerade vielleicht in der heutigen Zeit, hatten wir vorhin auch schon, dass das ja manchmal ein bisschen anders ist. Was würdest du so Unternehmerkollegen sagen? Was sind so deine zwei, drei, ich nenne es jetzt mal Führungsprinzipien? Also wie sollte man aus deiner Sicht sein Team, seine Mitarbeiter führen?

SPEAKER_00

Ich glaube, es sollte ja Team sein. Wir haben ja mal von Schwarmintelligenz gesprochen, jeder hat so seine Fähigkeiten und man muss für mein Gefühl mache ich es einfach so, dass ich gebe die Führung immer dorthin, wo ich weiß, ich habe im Team jemanden, der kann es besser als ich kann. Ich behalte zwar die Overhand, aber ich muss ja dann im Endeffekt auch die Rechnungen bezahlen. Aber ich will jetzt keine klassische Hierarchie mehr machen, die, glaube ich, nicht mehr funktioniert. Du musst die Teams fördern, die müssen nicht drüber nachdenken, wenn es einmal ein bisschen später wird im Unternehmen oder so. Weil wenn sie Erfolge haben und sie werden anerkannt, diese Erfolge von den Leuten anerkannt, und da hat ja immer jeder andere Fähigkeiten. Ich war jetzt letzte Woche gerade beim Face-Reading, Gesichtsdiagnostik, wo es um Anlagen und um Fähigkeiten, nicht um Gesundheit, sondern um diese Themen geht. Und da hat halt jeder im Team andere Fähigkeiten. Wenn man die erkennt, dann kann man die Teams richtig zusammenstellen und auch richtig fördern. Und denen halt oder den Partnern halt auch die Möglichkeit geben, geben zu wachsen. Und da muss man in der heutigen Zeit anders denken wie früher. Es sind keine klassischen Angestellten mehr, es sind Sparringpartner, es sind Teampartner, die uns weiterbringen sollen. Klar muss jeder seinen Aufgabenbereich haben. Es muss auch gewisse Grenzen geben, aber die Leute, wenn man sie mit Empathie führt, dann spüren die die Grenzen selbst. Und sonst kommen sie ja gar nicht ins Team. Das heißt, wenn du die richtige Energie aussendest, dann kommen auch die Leute zu dir ins Team, das du brauchst. Und das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Faktor. Sicher ist es in kleineren Unternehmen einfacher, aber wir haben mittlerweile auch 60 Leute im Team und da hat jeder seinen Aufgabenbereich und fast jeder steuert seinen Aufgabenbereich selbstständig. Und irgendwo hat man halt da eine Stunde später irgendwo das Meeting, wo man sagt, okay, wie stimmt man denn ab oder wer hat denn was eingebracht und das sollte man dann halt auch anerkennen.

SPEAKER_03

Wie gehst du damit um? Weil du hast ja eben sehr schön gesagt, naja, also es gibt viele Leute oder man sollte Leute um sich drum herum haben, die Dinge auch vielleicht besser können als man selber. Jetzt erlebe ich es halt bei vielen Unternehmern auch immer wieder, die natürlich irgendwie ihr Unternehmen aufgebaut haben, von daher natürlich extrem Erfahrungsschatz haben, viel Know-how haben und dann häufig, ich sag's mal so, also Minimum gefühlt, aber auch in der Realität häufig Dinge ziemlich gut können und damit aber auch selber natürlich zum Flaschenhals werden und natürlich Wachstum begrenzen. Vielleicht kennst du das auch, oder wie geht man damit um, dass man dann auch, ich sag mal, in Anführungszeichen loslässt oder wirklich dann sagt, naja, ich würde es vielleicht jetzt nochmal 5%, 10% besser machen, aber ich delegiere das jetzt. Oder kennst du die Herausforderung?

SPEAKER_00

Ja klar, ich bin ja auch immer sehr Perfektionist und ich will ja auch immer alles am besten machen. Es hat sich so viel verändert, was dich sicher im Netz oder so, du siehst oft junge Leute, die bauen sie ihr Online-Business auf mit irgendwas und verdienen dann auf einmal 50.000 oder 100.000 Euro, dann denken wir immer, ja wir haben noch die alte Schule gemacht, wir sind noch auf die Straßen gegangen, haben Leute angesprochen, bei uns hat es kein Handy gehen, bei uns hat es kein Social Media gegeben, ich habe auch 5000 Leute im Network aufgebaut, aber halt noch mit anderen Methoden. Nur warum soll ich heute 40 Jahre später die alten Methoden anwenden, wenn die neuen bei den neuen viel besser funktionieren. Nur ich kann sie nicht mehr, weil ich weiß, die drucken schneller. Meine Tochter mit 10 druckt die Knöpfe am Handy schneller, als was sie überhaupt weiss, dass die gibt. Also muss ich mir doch einfach, ich kann sagen, ich mache ein Strategie-Meeting mit meinem Team und sage, okay, wie könnte man denn das umsetzen? Und dann muss man denen auch die Chance geben, es einmal umzusetzen. Wir nehmen uns jetzt einen Monat und schauen uns dann an, was dabei rauskommt. Aber ich glaube, jeder muss die Chance haben, und desto mehr man von hinten automatisieren kann mit guten Teams, desto mehr Zeit habe ich für neue Ideen und für den Überblick oben drüber. Ich gehe halt dann lieber in die Adlerperspektive und schaue mir von oben die ganze Geschichte an, als wie ich es sitze unten im Nest und versuche irgendwo das Nest zu stopfen oder zu reparieren.

SPEAKER_03

Ja, absolut, absolut. Jetzt hast du eben schon, dass du schon gesagt hast, genau, du bist ja auch Vater, du hast eine wunderschöne tolle Tochter. Wie gehst du damit um? Also auch hier wieder erlebe ich viele Unternehmer, die sind, das ist so ein zweites Kind, ja, die stecken in einem Unternehmen. Man hat immer was zu tun, das Unternehmen lässt eigentlich los. Man denkt sieben Tagesordnungspunkt, 24 Stunden. Wie kriegst du das ausbalanciert? Oder wie siehst du das im privaten Bereich?

SPEAKER_00

Das ist nicht immer einfach diese Schere zu machen. Wir versuchen es halt, dass wir möglichst viel Zeit gemeinsam verbringen. Wir haben ja in der Schule, wenn wir alles zusammenrechnet über drei Monate Ferien. Und in der Zeit nehme ich sie halt einfach mit. Da bin ich auch nicht immer da, aber sie sind halt mit. Wenn ich jetzt sage, wir gehen zwei Monate nach Bali, dann sind sie natürlich oft alleine am Strand und so, wenn ich zum Arbeiten da bin. Aber man trifft sie zum Abendessen, man macht gemeinsames Frühstück. Man muss ja nicht immer aufeinander sitzen. Wir fahren gemeinsam in Skierlaub und so weiter. Ich habe ja eine große Tochter auch noch, die ist jetzt 35. Und bei der habe ich eigentlich ziemlich alles verpasst. Weil ich halt einfach so viel unterwegs war. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch meine Schulden. Ich musste arbeiten. Ich war rund um die Uhr nur fokussiert auf das, dass ich irgendwann halt einfach aus der ganzen Situation rauskomme. Und wie halt dann das Ganze gedreht hat, warst du auch noch nicht draußen. Da habe ich zwar dann mein Einkommen verzehnfacht, aber ich habe 60 Trainer ausgebildet, die waren nur auf Seminaren unterwegs, die sind auch im Seminarraum aufgewachsen. Klar war sie auch dabei, aber ich persönlich, wenn ich so zurückdenke, habe ich es nicht so bewusst wahrgenommen. Den Fehler wollte ich jetzt nicht mehr machen.

SPEAKER_03

Ich wollte gerade sagen, bereust du es ein Stück weit, beziehungsweise wenn wir es zurückdrehen könnten, was würdest du anders machen? Schrägstrich, was würdest du jetzt einem Unternehmer oder ich sage mal einem Elternteil, was heute hier zuhört, empfehlen?

SPEAKER_00

Ich bereue gar nichts in meinem Leben. Ich bin froh über jede Lehreinheit, die ich bekommen habe. Und ich bin dankbar für jeden, der mich beklaut hat und für jeden, der mir Böses Wunschen hat, weil der hat mich einfach stärker gemacht und wieder vorantrieben und mich aus meiner Komfortzone geschossen. Also so gesehen ist alles gut. Viele Menschen haben mir damit halt kaum abgenommen und das Geld habe ich eh wieder zurückgekriegt. Auch im Familiärbereich gar nichts, weil wir haben in jeder Phase, in jeder Zeit immer mit bestem Gewissen und mit bester Verantwortung gearbeitet. Man lernt halt selbst auch dazu und ich kann nicht Dinge umsetzen in einem Alter, wo ich sage, ich bin 20 oder 30, mit dem Verständnis, was man hat, mit 60 hat. Das geht halt einfach nicht. Aber man hat es dort gemacht und genauso haben heute haben viele Kinder Probleme mit den Eltern, weil die Eltern glauben, sie müssen sie erziehen, weil sie das von ihren Großeltern gelernt haben. Jeder meint es gut, aber die Zeiten verändern sich. Und wir haben heute natürlich mit unserer Tochter ein anderes Verhältnis wie noch vor 30 Jahren. Die wächst anders auf, weil die Eltern in ein anderes Bewusstsein schwimmen. Aber grundsätzlich ist es so, jeder muss sich für sich selbst Gedanken machen. Wenn ich sage, ich habe Unternehmen, die sich neu aufbauen, dann muss ich mir mal Gedanken machen, was ist das Ziel dahinter, wie viel Einsatz braucht es und wie kann ich es mit der Familie kombinieren. Wenn ich aber mal einen gewissen Status erreicht habe und das Ding läuft, dann muss ich nicht beim Hamsterrad bleiben. Weil manche glauben, eine Treppe zum Erfolg, die führt nach oben, aber bei den meisten ist die Treppe zum Erfolg im Hamsterrad und sie drehen sich immer in den Kreis und gehen raus. Und ich habe eines gemerkt, wenn man so mit Menschen spricht, und ich begehre mit alten Menschen auch zusammen. Ich mache auch Interviews in Seniorenresidenzen und so weiter. Mir gefallen einfach die Alten und die haben immer wieder was, was man brauchen kann. Absolut. Und das Einzige, was die sagen, was sie bereuen, sind die Dinge, die sie nicht gemacht haben. Noch nie, ich habe einen gehört, der sagt, ich habe Dinge bereut, die ich falsch gemacht habe. Nein, das war eine Lernphase, ich habe es zumindest probiert. Aber ein paar Dinge gibt es immer, wo ich sage, die hätte ich gern probiert und habe ich nicht gemacht. Und die gibt es in meinem Leben nicht. Ich habe alles gemacht, ich bin aus einem Hubschrauber gesprungen. Mir war ziemlich egal. Mir sind jetzt gerade letztes Jahr auf 130 Meter von der Klippe gesprungen, die Majana mit 10 und ich, mit so einer russischen Station, die nicht einmal tief geprüft war, weil ich gesagt habe, okay, das Universum passt auf uns. Ich bin aus erster gesprungen, die Majana aus zweiter, weil ich einfach einmal sagen würde, okay, man muss halt ab und zu auch über Grenzen gehen. Man darf nicht immer nur nachdenken und immer nur im Sicherheitsnetz sein. Und wenn man das schafft, dann kann man das auch mit der Familie immer kombinieren. Nur wenn du immer nur dem Geld nachläufst, dann schaffst du das nicht. Das heißt, Geld ist wichtig, gerade in Unternehmen, das muss sich drehen. Aber es ist nicht immer nur der Gewinn wichtig. Es ist halt auch die Kombination, die Lebensaufgabe, die man finden muss, einmal wichtig. Und sagen, okay, wenn ich Geld habe, wenn ich eine Million habe, was würde ich denn dann tun? Und die Frage stelle ich auch immer wieder Leuten, die gerne eine hätten, aber keine haben, die einen Job haben, wo sie nicht glücklich sind, sage ich, vergiss einmal deinen Job, nehmen wir mal an, du hättest eine Million oder fünf oder zehn. Was würdest du denn jetzt tun? Ja, dann würde ich das oder das machen. Dann sage ich, dann mach's. Und geh ins Vertrauen, Urvertrauen. Geh ins Universum, in die Resonanz, du kriegst ja eh alles, was du brauchst.

SPEAKER_03

Da bin ich eine Frage, Mario. Ich bin 100% bei allem bei dir, was du sagst. Und gleichzeitig erlebe ich ja immer zwei Sachen eigentlich. This Vertrauen, das dann zu tun, zu machen. Da gibt es ja bei dem einen oder anderen so einen Quatsch im Kopf, der dann sagt, ja, ja, this is alles schön, aber ob das jetzt für dich funktioniert, and also this labarba. Hast du da vielleicht irgendwie nochmal so einen Tipp, den du Leuten mitgeben kannst, oder wie machst du das, falls dann mal, ich nenne es jetzt mal Zweifel aufkommen, oder wie hast du dir diese Selbstverständlichkeit beigebracht?

SPEAKER_00

Ich glaube, das ist auch durch den Schmerz gewachsen. Das war ja auch nicht immer da, nur desto größer der Schmerz ist, desto mehr gehst du rein und irgendwann lernst das. Mir hat da zum sehr geholfen, ein paar Bücher, Frank Betker zum Beispiel Lebe begeistert und gewinne. Die hat in seinem Buch dort geschrieben: gib dich begeistert, denke, lebe und arbeite so, als ob nichts auf der Welt dir mehr bedeutet. Dann wird sich Begeisterung einstellen. Und für mich war das klar, du musst dort sein, bevor du angekommen bist. Einer der Hahnenkammrennen gewinnt, das ist der, der im Kopf vom Start schon gewonnen hat, nicht der Angst gehabt. Also bin ich eigentlich immer mental schon ans Ziel gegangen. Und dann habe ich vom Ziel zurückgeschaut und gesagt, okay, was muss ich denn jetzt alles machen, um dorthin zu kommen? Aber ich habe mich als Sieger gesehen. Ich bin ja vor 66 Jahren als Sieger geboren. Ich hatte nie mehr Konkurrenz. Ich bin mit Millionen gestartet. Ich weiß nicht, was der schnellste, the schönste, der schönste. Key asking, but nine months later war der Mario da als Sieger. Und so viele Menschen vergessen ständig, dass sie eigentlich als Sieger da sind, dass sie als Schöpfer auf dieser Welt sind, that nicht die anderen ihr Leben bestimmen. Ich bestimme es immer selbst. Aber ich muss auch davon überzeugt sein, dass ich selbst bestimme. Ich glaube, das ist ein Grund. In einem anderen Buch, das war von Napoleon Hill, Denke nach und werde reich. Und der hat halt in einer Metapher geschrieben, dass Kriegsleute an der Küste gekommen sind, in so Holzschiffen. Und die haben Angst gehabt, weil auf dieser Insel wesentlich mehr Krieger waren, als was sie waren. Und der Captain hat halt hinter ihnen ihre Schiffe verbrannt und hat gesagt, okay, jetzt kannst du kämpfen oder schwimmen, wenn du schwimmst, stirbst du sicher. Das heißt, die Metapher war da einfach, nimm deine Sicherheitsnetze raus, nimm deinen ständigen Plan B raus. Weil wenn du immer eine Komfortzone dahinter hast, wenn du immer Mama oder Papa oder irgendwen hast, wo du immer hingehen kannst, dann gehst du nicht den letzten Schritt. Und wenn du halt im Fitnessstudio bist, du trainierst ja auch immer ein bisschen, oder? Aber wenn man halt im Fitnessstudio isst, dann ist nicht der letzte, der hundertste Klimzug, der, auf den es drauf rankommt oder die handeln, sondern der 102. 103. 104. Das, was ich obendrüber gibt. Und wenn ich im Business bereit bin, etwas oben drüber zu geben, dann kann ich mich einfach von den anderen absetzen. Fokus natürlich, Begeisterung, Ausdauer, Glaube, das sind halt so meine Sätze gewesen, die mich über viele Jahre begleitet haben.

SPEAKER_03

Wann hast du das letzte Mal deine Schiffe verbrannt? Also wo du sagst, um jetzt bei deiner Metapher zu bleiben?

SPEAKER_00

Also ich bin und war ja immer im Risiko. Das einzige, was sich bei mir ein bisschen gewandelt hat, ist, dass ich sage, okay, ich muss ein bisschen einen finanziellen Rückhalt haben für my family, falls irgendwas wäre, dass die nicht in irgendeiner Notsituation geraten. Das ist da jetzt nicht kein Plan B für mich, sondern das ist einfach das, wo ich sage, okay, für mich alleine brauche ich das nicht, weil ich komme immer durch, das habe ich gelernt. Aber wir sind natürlich durch unsere großen Projekte in Bali, wo wir immer oben drüber gehen. Wir haben das Garden of Life-Projekt geplant, wo wir bei den Architekten haben, 24 Hektar Land gekauft in Bali-Reißfeldern gekauft. Und der Architekt hat gesagt, ja, was habt ihr denn für ein Budget für den Garden of Life? Und Garden of Life wird das spirituellste Zentrum der Welt. Aufgebaut auf Heilige Geometrie und Fibonacci. Und ich habe ihm gesagt, wir haben kein Budget. Und sagte, das gibt es nicht, jeder hat ein Budget. Sag ich, nein, wir haben kein Budget. Und sage, ja, warum? Dann sage ich, ja, weil er kann sich austoben dabei. Es ist egal, ob es 10, 20, 50 oder 100 Millionen kostet, denn wir haben sowieso das Geld nicht. Und wenn ich es vom Markt suchen muss, dann brauche ich einfach ein einmaliges Projekt, das Budget reinbringt. Aber in der Hoffnung bin ich ja trotzdem selbst.

SPEAKER_03

Also, über Garten of Life müssen wir natürlich gleich reden, das Projekt kenne ich ja auch. Aber das finde ich jetzt vom Ansatz ziemlich genial, wie du gerade sagst, okay, wir haben jetzt im Augenblick das Geld nicht, aber um 50 oder 100 Millionen reinzubringen, also das heißt, ich brauche Partner, die das finanzieren, muss das Projekt so genial sein, dass eigentlich die Summe ein No-Brainer wird.

SPEAKER_02

Genau.

SPEAKER_03

Das finde ich fantastisch. Before we just gleich über Garden of Life reden, eine Frage noch, die mir theoretic unter Negel brennt. Weil du hast jetzt, ich glaube, for five minutes or sieben Minuten, naja, auch du bist den Menschen dankbar, die dich vielleicht bestolen, die gegen dich waren, die dich vielleicht verletzt haben oder was auch immer. And I think that soll ja im Leben öfters mal vorkommen. Oder jeder Mensch hat mit Sicherheit jemand who said, that brauch dich jetzt eigentlich nicht. Wie hast du das geschafft oder mit was für Mindset bist du da dran gegangen? Weil ich glaube, das ist sehr, sehr wertvoll for viele Menschen. Wie kann ich da die Energie drehen, das Verhältnis drehen zu jemandem, wo ich sag, ich nehme jetzt mal ganz klassisch Ex-Partnerin oder Ex-Partner. Ja, ist ja so Beziehungen ja was sehr Emotionales. Das halt eben, also diesen Groll oder Frust, Ärger, Zorn zu verwandeln, wie schaffst du das?

SPEAKER_00

Timo ist eine gute Frage, aber darf ich dich ganz kurz unterbrechen, mein Akku wird Steckschnell ein Steck gehauen, okay?

SPEAKER_03

Mach das, mach das. Ja, ja, kein Thema.

SPEAKER_00

Warte mal, ich muss mich schon schauen, wo mein Tausch will das komplett vergessen. Oh Gott, tut mir leid.

SPEAKER_03

Du, das ist ja kein Problem, weil wir schneiden das raus. Siehst du, wir sind nicht live, hätten wir jetzt, fällt mir gerade auch ein, wir hätten das natürlich auch live auf Facebook schon senden können, aber dann hätten wir den Stecker jetzt irgendwie.

SPEAKER_00

Naja, würde ja auch nichts machen.

SPEAKER_03

Würde auch nichts machen. Ich würde einfach ein bisschen weiterreden. Und wir würden das auch überbrückt kriegen. Aber auch so perfekt. Warte mal, ich schreibe mir erstmal auf hier irgendwie Minute, was war das hier? 47, circa. Genau, die Frage hast du noch im Kopf oder soll ich nochmal stellen?

SPEAKER_00

Ja, stell sie ruhig nochmal.

SPEAKER_03

Okay, also hier, ich mach mal hier so einen Huhu für denjenigen, der Schnitte macht. Mario, du hast dir jetzt, bevor wir gleich über Garn auf Live reden, so vor sechs, sieben Minuten was sehr, sehr Wertvolles gesagt aus meiner Sicht. Und zwar hast du ja gesagt, Mensch, auch Menschen, die dich beklaut haben, die dich vielleicht verletzt haben oder wo du unschöne Beziehungen hattest, da bist du sehr, sehr dankbar über diese Begegnung mit den Menschen. Und ich glaube, das geht ja vielen Menschen auch so, dass man manchmal Beziehungen hat, Begegnungen hat mit Menschen, wo sehr viel Frust, Ärger entsteht oder Emotionalität. Ich meine, so Partnerschaften, Ex-Partnerin, Ex-Partner ist ja ein schönes Beispiel. Und wie machst du das oder wie schaffst du das dann eben, dich von diesem Groll Frust zu lösen und das Ganze in Dankbarkeit zu verwandeln? Ich glaube, das wäre für viele Menschen sehr, sehr wertvoll.

SPEAKER_00

Okay, also ich habe großes Glück, es gibt keinen Frust und keinen Ärger mit Ex-Partnerschaften. Man trifft sich heute noch mit allen. Wir fahren sogar gemeinsam in Urlaub. Meine erste Frau kommt ja aus Tirol. Und wenn ich in Servust bin, wo ich seit 47 Jahren bin, dann gehen wir zumindest immer einmal in der Woche auf den Café alle gemeinsam. Es ist alles lange her. Und mit meiner Partnerin, mit der ich auch das Unternehmen ja VitaLive dort aufgebaut habe, wo ich auch die große Tochter gemeinsam habe. Man trifft sie sogar im Urlaub einmal gemeinsam und so. Also es ist alles harmonisch und das ist für mich einmal grundsätzlich ein ganz wichtiger Faktor, weil ich mag nicht streiten, das geht für mich überhaupt nicht. Natürlich gibt es Situationen, ich bin, ich glaube, 17 Mal, glaube ich, beklaut worden in meinem Leben. Manchmal sind es halt so kleine Betrügereien, wo halt Leute ihre Rechnungen nicht bezahlen. Aber es war auch größer. Wir haben es in Monaco einen Privatsekretär eingestellt im ersten halben Jahr, weil ich ja nichts verstanden habe da unten. Und wie ich dann nach einem halben Jahr wieder gekommen bin, war meine Bank leer, also Bankkonto abgeräumt, mein Safe leer, mein Reisepass weg, meine unterschriebenen Schecks weg. Ich habe den eine Post voll gemacht unterschrieben. Es war eine Bank voll gemacht. Und naja, der hat dann mit gefälschten Papieren in Monaco gelebt und ist halt bei mir im Büro gesessen. Also auch das muss alles sein. Und für mich ist halt einfach so, dass ich sage, okay, damit habe ich halt ein altes Karma abgearbeitet. Ich hatte ein paar Monate später mein Geld wieder zurück. Und ich war, natürlich ist in der Zeit, wo man mittendrin steckt, immer nicht einfach. Nur im Nachhinein sage ich, ich bin ihm dankbar, weil ohne ihm hätte ich den nächsten Schritt nicht gemacht aus der Komfortzone. So habe ich es halt immer wiedererlebt. Mir hat es sogar einen Mordauftrag gegeben, weil es mir wirtschaftlich nicht vernichten konnten. Aber das passt halt nicht in mein Leben rein, darum wurde er auch nicht ausgeführt, weil er halt einfach nicht auf meinem Lebensplan steht. Und für mich ist einfach alles eine Geschichte, wo ich sage, damit kann ich altes Karma abbauen, nur wenn ich jetzt denen Menschen böse wäre. Weißt du, wenn ich größer habe?

SPEAKER_03

Ja, erzähl mal, wie ist, was wäre dann?

SPEAKER_00

Ich gebe was ins Netz. Wir streiten miteinander, oder? Wir streiten miteinander und ich gebe dir böse Energie. Das ist ja nur Spiegel, diese Energie kommt eins zu eins zu mir zurück. Die kommt vielleicht nicht einmal bei dir an. Das heißt, wir kriegen ja immer nur das im Leben gezeigt, was wir brauchen als Spiegel für uns, damit wir uns verändern können. Wenn wir Krankheit haben, ist ja nicht die Krankheit böse. Nein, es zeigt uns was auf, dass wir irgendwas in unserem Leben verändern müssen. Und wenn sich unsere Seele ausgesucht hat, halt mit 30 zu sterben oder mit einem Jahr zu gehen, dann hat sie sich das halt ausgesucht. Und die einen machen es halt mit dem Flieger, die anderen machen es am Zebrasstreifen und die anderen machen es mit irgendeiner anderer Manipulation im Körper. Also jeder darf sich ja aussuchen, wie er gehen möchte, wenn er geht. Aber für mich war das immer klar, wenn ich jetzt, du kennst ja den Spruch, ich ärgere mich, oder?

SPEAKER_03

Ja, natürlich.

SPEAKER_00

Aber meistens ärgere ich mich über irgendjemanden, du sagst was, ich ärgere mich. Du weißt aber nicht einmal, dass ich mich ärgere.

SPEAKER_01

Absolut.

SPEAKER_00

Warum ärgere ich mich? Ich beitsche mich ja auch nicht. Es gibt Leute, die beitschen sich oder so oder die schnitzen sich auf, aber das mache ich auch nicht. Also warum soll ich mich dann ärgern? Also wenn es Sinn machen würde, dann würde es ja nur Sinn machen, wenn ich dich ärgere, oder? Aber ich brauche mich wegen dir nicht ärgern. Und dieser Ärger und dieser Groll, das sind so viele Leute drinnen und da muss ich einfach einmal raus. Ich muss in ein anderes Energiefeld gehen, ich muss in die Liebe gehen. Und wenn ich da drinnen bin, kann ich mich nicht mehr ärgern. Wenn ich mich irgendwo hinstelle und schaue nach oben und lächle, kann ich nicht traurig sein. Wenn ich irgendwo hinstelle und sage, ich schau nach unten anders, mache ein trauriges Gesicht, kann ich nicht fröhlich sein. Ich kann sie mit einem Fingerschnips komplett umdrehen. Und das war immer meine Philosophie. Ich habe gesagt, Mario, konzentriere dich aufs Positive. Mach was drauf. Nimm die Menschen in Arm. Wenn die einen nur so ärgert, dann nimm ich in den Arm und sagt, es tut mir echt leid, dass du jetzt so geärgert hast. Ich kann nichts dafür. Es ist deine Geschichte. Wenn du willst, kann ich dir dabei helfen, vielleicht auch aus der Geschichte rauszukommen. Weil da muss ja irgendwas Altes drinnen sein. Ich empfehle dann oft, sie sollen sich halt einmal eine Familienaufstellung anschauen, eine Gute. Weil vielleicht ist es in Karma aus zwei, drei, vier Generationen drinnen, um das loszulassen. Weil manche Leute können nicht raus. Und wenn du halt so ein Umfeld hast, wo nur Frust ist, dann geh raus. Such da neue Freunde, such da neues Umfeld.

SPEAKER_03

Absolut, absolut. Da bin ich 100% bei dir. Ja, Mario, jetzt müssen wir über dein aktuelles Projekt reden, weil genau alles das, was du dir jetzt so erlebt hast in deinem Leben, was du beschrieben hast, auch mit, ich sag mal, dem Blick aufs Leben, so würde ich das mal allgemein beschreiben, verwirklichst du ja gerade auf Bali, Garden of Life. Du hast ebenso schon gesagt, ob es 20, 50 oder 100 Millionen kostet, wer weiß das schon? Du machst da ein super spannendes Projekt. Erzähl mal kurz, was passiert da und vor allen Dingen, was ist der Sinn dahinter?

SPEAKER_00

Okay, Bali ist, ich bin ja 2005 nach Bali gekommen. Das hatte ich seit vielen Jahren auf meinem Visionboard, um auch wieder dort zu sein beim Visualisieren. Ich bin aus einem ganz anderen Grund dann nach Bali gekommen, aber ich hatte auf Bali dann so eine Eingabe aus dem Universum, ich muss ein Heilerdorf bauen, ich muss Reißfelder kaufen, ich muss die besten Heilerärzte, Schamanen nach Bali bringen, wir bauen ein Transformationstor, wir bauen organischen Anbau, wir produzieren unsere Energie selbst, wir haben eigene Wasserquellen. Ich habe 24 Hektar Reisfelder in den Bergen von Bali gekauft. Und dort entwickeln wir das erste Garden of Life-Projekt. Da geht es halt um Gesundheit, um Heilung, um Spiritualität. Es geht um ein natürliches Geburtenzentrum, wir bauen große Pyramide für Heilung, alles aufgebaut auf Heilige Geometrie und Fibonacci. Du laufst sogar Fibonacci-Spirale rein in den Garten und machen dort die Universität für Ganzheitsmedizin, Schule dazu. Also sind sehr, sehr viele wunderbare Dinge. Dieses Garden of Life-Projekt machen wir fünfmal. Einmal in Mimbali, einmal dann in Brasilien, da geht es um einen Schutz vom Regenwald, einmal in Afrika, da geht es um einen Schutz der Wildtiere, einmal in Island, da geht es um einen Schutz vom Meer. Und einmal in den Emiraten, da geht es dann um Forschung und Entwicklung in diesen Bereichen. Das sind unsere fünf Garden of Life-Projekte. Sie stehen im Kopf, sie stehen auch teilweise im Masterplan schon, die Grundstücke sind da. Das heißt, wir könnten theoretisch im Herbst schon beginnen mit den Bauarbeiten. Jetzt sucht man halt die passenden Investoren. Wir gehen halt sehr, sehr stark auf Charity. Das heißt, wir pflanzen auf Bali 4,5 Millionen Lebensbäume, Kokosbalmen für jeden Balinesen einen. Da kann man mit 22 Dollar jeder seinen persönlichen Lebensbaum pflanzen.

SPEAKER_03

Mit den Geiseln warst du ja auch da, die haben wir auch gepflanzt.

SPEAKER_00

Die haben auch schon gepflanzt, ihren Lebensbaum. Das sind immer 3000 Stück in einer Plantage. Und die Plantagen werden dann den ärmeren Bauern übergeben in den Regionen und die können die dann ernten und verkaufen und können so die Jugend dort halten in den Regionen, um die Tradition weiterzuführen, weil sonst, wenn man die ganze Jugend abzieht in die Gastronomie und in die Hotels, dann stirbt halt irgendwo die Hotellerie oder die Zeremonie, die Tradition aus. Und dann machen wir natürlich sehr viele Charity-Projekte auch auf Bali. Wir produzieren mit Charity-Projekten Gesundheitsprodukte, die wir dann über unsere Onlineshops international vermarkten. Und dafür habe ich jetzt ein Konzept aufgestellt, das heißt Don Vestor. Don Vestor schreiben wir auch gerade ein Buch, wo wir auch 13 Menschen einladen, die eine besondere Lebensgeschichte haben, in diesem Buch mitzuschreiben. Es wird ein Charity-Projekt, und mit diesen Leuten pflanzen wir dann jeweils 100 Lebensbäume und machen dann verschiedene Geschichten. In diesem Buch geht es eben um Charity der neuen Zeit, weil ich glaube, dass das Spenden nicht mehr so aktuell ist, gerade bei der Jugend. Die wollen in den Projekten involviert sein und Donvesting. Da geht es einfach darum, dass wir Donation mit investieren verbinden. Lasst uns doch langfristig in Projekte investieren, die der Menschheit, der Erde, den Tieren hilfreich sind, die uns dienen. Auf der anderen Seite lassen wir damit gutes Geld verdienen. Dann verdienen wir Geld mit Projekten, wo jedes Monat einfach ein gewisser Prozentsatz direkt in Charity-Projekte fließt, wo keiner mehr Spenden braucht, weil die Projekte erwirtschaften. Wir spenden zum Beispiel die Eintrittsgelder vom Garden of Life, spenden wir eins zu eins in Charity-Projekte auf Bali. Damit haben wir unseren Charity-Anteil in der Region geleistet, die Projekte können kalkulieren. Wenn wir sagen, wir haben so 1000 Gäste am Tag, dann weiß der, okay, er kriegt 10.000, 30.000 Dollar im Monat, um seine Arbeit machen zu können. Und damit können wir wieder die Kleineren unterstützen, die wirklich vor Ort die Arbeit machen. Und das ist halt ganz, ganz ein wichtiger Punkt für mich. Und wir werden auch Charity auf Blockchain bringen, sodass sie auch nachvollziehbar wird, wo das Geld hingeht, weil er einfach viel zu viel Geld auch in Charity-Projekten verschwindet.

SPEAKER_03

Ja, das glaube ich auch. Also ja, und vor allen Dingen muss ich auch wissen, was er so vorhin schön auch erzählt, das sind teilweise ganze Apparate Organisationen, die dann, weiß ich nicht, irgendwie die Hälfte erstmal brauchen, um ihre Organisationen durchzufüttern. Und dann eigentlich der kleinere Teil kommt dann wirklich bei den bedürftigen Menschen an. Und ja, ich glaube, man spürt ja auch, oder ich kenne dich ja auch, du machst das halt vom Herzen her, bist im positiven Sinne Überzeugungstäter und nichts anderes. Ich weiß jetzt auch aus unseren Gesprächen vor schon, ich glaube, die ersten Dinge werden ja schon auch gebaut in Bali. Also das ist ja nicht nur nur Papier, sondern geht es ja um große Zelte und so weiter. Das entwickelt sich ja jetzt alles schon.

SPEAKER_00

Das Projekt heißt Spirit Hills und da ist im Herbst heuer die Eröffnung von der ersten Bauetappe. Das ist Campingressur, das ist so Schwebendes auf Säulen stehen, diese Campingzelte, auch mit Restaurant dabei. Und da sind wir genau im Mittelpunkt der Insel in Bali. Und da sind wir im Bau.

SPEAKER_03

Ja, super, super. Wenn jetzt jemand sagt, hey, total spannend, wo könnte jemand jetzt irgendwie mehr erfahren darüber, über Garden of Life oder irgendwie mitmachen oder was für Möglichkeiten gibt es da?

SPEAKER_00

Naja, am einfachsten natürlich über meine Website einfach mariohintermeier.com eingeben. Von dort führen wir eigentlich auf alle anderen Seiten, da sind meine Podcasts drauf, da sind die Videos drauf, da findet man Garden of Life, da findet man Spirit Hills, das ist der einfachste Weg. Von dort kommen wir auch auf meine Charity-Seiten, ich habe auch meine Charity-Projekte dort präsentiert. Also das wäre der beste Weg dafür.

SPEAKER_03

Okay, klasse. Also werde ich alles verlinken in den Shownotes oder unter dem Video bei YouTube. Vielleicht jetzt aber so zum Abschluss nochmal eine spannende Frage. Genau, zwei Töchter, eine davon zehn, andere schon selber voll im Leben mit 35.

SPEAKER_00

Ich habe auch schon eine Enkeltochter mit fünf.

SPEAKER_03

Wie bitte?

SPEAKER_00

Ich habe auch schon eine Enkeltochter mit fünf.

SPEAKER_03

Ja, Enkeltochter auch noch, ja wunderbar. Wenn jetzt, ich sag mal, alles, was du jetzt hier gemacht hast und so, wenn das alles weg wäre, ja, und du könntest deiner Enkeltochter und deinen beiden Töchtern drei Botschaften noch hinterlassen. Was würdest du denen fürs Leben mitgeben?

SPEAKER_00

Einfach mit Liebe, mit Freude und mit Urvertrauen durchs Leben gehen.

SPEAKER_03

Wow, ja, also ich glaube, das ist schon all inclusive. Ich glaube, das ist ein ganz tolles Rezept fürs Leben. Mario, wir könnten jetzt auf drei Stunden weiter reden. Ich sage erstmal Danke. Ich glaube, wir müssen irgendwann mal Teil 2 machen. Super spannender Podcast, danke und ich drücke die Daumen, dass Garden of Life das Projekt richtig durchstartet. Wobei, ja, das ist eigentlich schon sicher.

SPEAKER_00

Das Universum wird uns begleiten.

SPEAKER_03

Danke, Mario.

SPEAKER_00

Danke.

SPEAKER_03

Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfiehl diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.