Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#288 - Wie baut mach nach 6 Monaten Fußmarsch aus dem Irak ein Millionen Business auf?
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Was brauchst du wirklich, um ein Millionen-Business aufzubauen?
In diesem Interview spricht Timo Pommer mit Kheder Ali – einem Mann, der vor sechs Jahren nach einem 6-monatigen Fußmarsch aus dem Irak nach Deutschland kam. Heute ist er erfolgreicher Unternehmer mit einem Millionen-Business.
Dieses Gespräch geht unter die Haut.
Es geht nicht nur um Business, sondern um Mut, Identität, Disziplin und darum, was wirklich zählt, wenn du bei Null beginnst.
📌 Themen im Interview:
Die Flucht aus dem Irak – Kheders Weg nach Deutschland
Wie er innerhalb weniger Jahre ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat
Warum Herkunft keine Rolle spielt, wenn du eine Vision hast
Die härtesten Lektionen auf dem Weg zum Erfolg
Was dich zurückhält – und wie du innerlich frei wirst
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Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!
Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.
Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzungsschampion. Ja, herzlich willkommen zu einer Podcast-Folge und heute wirklich einer Folge, auf die ich mich riesig freue, weil ich habe heute einen Mann hier, der nicht nur eine Geschichte zu erzählen hat, viele Geschichten erzählen kann. Und zwar Reda Ali, der ja aus dem Irak geflüchtet ist und ja mittlerweile mit seinen vier Brüdern in Deutschland ein Millionenbusiness aufgebaut hat und das nur in wenigen Jahren. Und wie das geht, wie man das alles macht und was er alles erlebt hat, da reden wir heute darüber. Herzlich willkommen, Redda.
SPEAKER_04Danke, Timo. Danke, dass ich dabei sein darf. Ich freue mich.
SPEAKER_01Ja, Mensch. Redda, ich weiß, wir haben ja schon immer über das ein oder andere geredet und du hast ja wirklich spannende Geschichten zu erzählen. Und nimm uns vielleicht mal mit, so nochmal ins Jahr 2017, glaube ich, ja. Da bist du irgendwann oder hast du die Entscheidung getroffen, aus dem Irak zu fliehen. Wieso, weshalb, warum? Was war die Situation da?
SPEAKER_04Ja, sehr gerne. Ja, also Ende 2017 habe ich Entscheidungen getroffen, die mein Leben vor immer verändert habe. Ich glaube, muss ich einfach ein bisschen zurückgehen, woher das Ganze kommt und warum ich diese Entscheidung getroffen habe. Also ich komme ursprünglich aus dem Irak und 2016 ist IES gekommen damals und da hat Krieg angefangen und unser ganzes Dorf zerstört, unsere Häuser werden bombardiert und da keiner wusste, ob wir überhaupt das leben können, schaffen können. Und leider sind tausende Menschen gestorben und da mussten wir in ein anderen Dorf, in andere Stadt einfach gehen und auch dort in selten Jahren dort auch leben. Und da war die Situation sehr, sehr schwierig. Und einerseits haben wir uns natürlich gefreut, dass wir das überhaupt geschafft haben, weil leider ganz viele Menschen haben das nicht geschafft. Aber trotzdem, als wir dort waren, hat man immer wieder dieser Gedanke gehabt, wie geht es einfach so weiter in einem Land, wo wir unsere Meinung nicht sagen dürfen, wo wir einfach keine Sicherheit haben, wo wir gar nicht wissen, was da morgen passiert wird, weil wir in einem kleinen Zeltleben und seit Jahren keine einzige Sicherheit zu haben, da war einfach alles eine Frage, wo wir uns die ganze Zeit gestellt haben. Und natürlich war Unsicherheit da. Ich habe damals auch ein Jahr studiert. Einerseits hatte ich immer Hoffnung gehabt, weil ich wollte etwas Großartiges schaffen. Ich wollte meine Familie helfen, ich wollte auch etwas erreichen, wo ich dadurch auch andere Menschen helfen kann. Aber es ist mir immer wieder bewusst geworden, dass es in einem Land, wo es Krieg gibt, wo es immer wieder Herausforderungen gab, auch finanzielle Herausforderungen, dass ich meine Ziele auch niemals hier erreichen kann. Und unser größtes Ziel damals war einfach Sicherheit in einem Land zu leben, wo wir einfach morgen aufstehen können und keine Angst haben zu sterben wegen Krieg. Und das war der Grund, wo ich gesagt habe, ich will einfach alles nicht mehr, ich will einfach gehen, egal wie. Und dann habe ich diese Entscheidung getroffen, nach Deutschland zu kommen. Also diese Entscheidung hat alles verändert in meinem Leben, obwohl es sehr, sehr gefährlich war, diese Reise, weil man muss auch wissen, dass von Irak nach Deutschland dauert vier Stunden mit Flugzeugen, wenn man Geld und Visum hat. Und das hatte ich leider nicht. Und deswegen musste ich einen anderen Weg wählen. Und dieser Weg war alles anders als sicher. Man wusste gar nicht, wie lange wir das dauern, wann wir ankommen, ob wir es überhaupt ankommen, ob wir das schaffen.
SPEAKER_01Renner, da muss ich mal kurz reinspringen, weil ich weiß, dass du sechs Monate zu Fuß gelaufen vom Irak nach Deutschland. Jetzt muss ich sagen, ich werde mich wahrscheinlich nicht ansatzweise eine Vorstellung haben, aber kannst du mich so ein bisschen mitnehmen, wie muss ich mir das vorstellen? Also, das ist ja eine Wahnsinnsreise. Also nicht nur von einer Distanz, sondern auch wenn man nichts hat. Wie warst du unterwegs? Wo hast du geschlafen? Inwieweit war es gefährlich für dich?
SPEAKER_04Also, das war auf jeden Fall sehr, sehr gefährlich. Also wir wussten gar nicht, ob wir das überhaupt schaffen. Wie wird das sein? Was wird genau unterwegs passiert? Was erwartet uns, wie wird das sein? Da hatten wir einfach gar keine Ahnung. Die einzige Sache, die wir wussten, wir wollen einfach nicht mehr hier leben. Also beziehungsweise ich wollte das nicht mehr hier leben, ich wollte einfach weg, ich wollte in einem Land leben, wo es einfach Sicherheit gibt. Und deswegen war für mich wichtig, ein Schaden zu treffen. Klar, das war super gefährlich und keiner wusste, was wird passieren. Wir haben immer wieder mitbekommen, dass hunderte Menschen unterwegs gestorben waren. Ich meine, wenn man monatelang zu Fuß da draußen hat und einfach gar nicht weiß, was auf jemanden zukommt, dann ist es natürlich auch eine große Gefahr da. Aber die Motivation oder die Inspiration dahinter war viel größer als diese Angst. Also da wir damals nichts hatten, wir haben gesagt, das Schlimmste, was passieren kann, ist schon passiert. Alles andere, was kommt, dann sind wir einfach bereit, all end zu gehen. Entweder werden wir es schaffen oder schaffen wir das nicht. Aber wenn wir es einfach treffen, dann zumindest haben wir es versucht, zu sagen, wir haben das einfach zumindest versucht. Und das war natürlich nicht einfach. Also du kannst dir vorstellen, zwischen sieben Ländern zu Fuß, da waren wir nicht die ganze Zeit unterwegs, aber es gab auch ganz viele Nächte, mussten wir einfach in einem Wald zum Beispiel bleiben, bis es einfach wegfrei gab, wo wir einfach weiter konnten. Wir haben viele Dinge erlebt und es ist genauso wie ein Film, wo du einfach einen Fernseher schauen kannst und sagst, ist das so einfach nur ein Film und es ist aber nicht real. Also es war genauso, wenn ich darüber nachdenke, wie ich das überhaupt geschafft habe, dann frage ich mich auch, wie ich das überhaupt geschafft habe, weil das war genauso wie ein Film. Also es gibt wirklich ganz viele Monate da draußen, ohne eines Zuhause, ganz, ganz viele Wochen unterwegs, ohne Dusche, mit sehr, sehr wenig Essen, mit sehr wenig Wasser. Gab es Momente natürlich, wo wir gar nicht mehr wussten, ob wir es überhaupt schaffen, wie werden wir es überhaupt schaffen, weil wir sehr, sehr wenig Essen hatten. Und es zwischen so vielen Ländern, wo wir gar nicht wussten, was wird auf uns zukommen, was sind die nächsten Schritte. Und da wussten wir natürlich aber auch, dieser Weg ist gefährlich, aber wir wollten das all ingehen. Entweder schaffe ich das oder nicht, dann zumindest habe ich einfach versucht. Und also ich meine, wir haben alles erlebt, was man so erleben kann oder was man so in einem Film sehen kann. Da sind ganz viele Dinge dabei, wo ganz viele Menschen, die wie du, Gott sei Dank, die das nicht erlebt haben, sich gar nicht vorstellen können. Und das ist auch vollkommen okay, weil das ist wie einfach genauso wie ein Film, den man so im Fernseher sieht, wie Menschen einfach zu Fuß nach einem Land kommen. Es war genauso. Und leider haben auch viele nicht geschafft, muss ich auch sagen. Also dass viele haben nicht geschafft, viele sind unterwegs gestorben, weil es sehr, sehr wenig Essen da war oder sehr, sehr wenig Wasser da war, sind auch viele gestorben.
SPEAKER_01Also, ja, also tiefsten Respekt, also genau, ich glaube, ich kann es mir gar nicht wirklich vorstellen. Wenn du jetzt mal so zurückblickst auf diese, ich nenne es jetzt mal sechs Monate, was sind so für dich so die vielleicht drei größten, ich nenne es jetzt mal Erkenntnisse vielleicht daraus? Oder gibt es die, wo du sagst, jetzt mit ein bisschen Abstand ja auch, was habe ich da eigentlich gelernt oder mitgenommen von diesem Weg?
SPEAKER_04Boah, das ist wirklich, es waren ganz viele Dinge. Also diese Reise hat mich sehr geprägt, also emotional, aber auch körperlich, hat ganz viel mit mir gemacht. Als ich in Deutschland war, habe ich auch, also unterwegs habe ich sehr, sehr viel auch abgenommen. Ich war 44 Kilo, also sehr, sehr viel auch abgenommen, weil die Reise sehr anstrengend war und sehr schwierig war. Genauso auch mental. Aber die Erkenntnis, die ich für mich mitgenommen habe, wenn ich nur 13 darf, dann eine davon ist auf jeden Fall Dankbarkeit, weil, also ich bin so ein Mensch, der immer so dankbar war. Aber das ist mir noch tief bewusst geworden, wie wichtig ist, dass zum Beispiel ein Glas Wasser zu haben oder ein Dach auf dem Kopf zu haben, jeden Tag Essen zu haben, ein Zuhause zu haben, wie wichtig das Ganze ist, so in einem Land zu leben. Das habe ich von tiefen innen verstanden und deswegen weiß ich auch alles, was ich in meinem Leben habe, wie sehr ich das alles schätze und vor allem auch jetzt Leben in Deutschland. Also das war eine große Erkenntnis, die mich sehr geprägt hat, aber auch war für mich ein riesig großes Lerning. Also ich bin sehr, sehr dankbar, dass ich das erlebt habe. Deswegen schätze ich auch jetzt ganz viele kleine Sachen auch in meinem Leben, wie wichtig das alles ist. Also das war eine große Erkenntnis. Aber auch das zweite große Erkenntnis war, dass auch, wenn du etwas wirklich willst, wenn du ein Ziel hast, dass du einfach unerschütterlich weitermachst. Also wenn du wirklich dranbleibst und egal wie schwer das ich meine, sechs Monate zu Fuß, viele werden sagen, hey, ist das ein Film oder wie ist das? Aber ja, das ist wirklich wie ein Film. Aber wenn du das etwas wirklich willst und unerschütterlich dranbleibst und einfach sagst, hey, ich werde das erreichen, dann wirst du auch das erreichen. Und ich wusste, wenn nicht das gehe, dann werde ich alles davor tun, bis ich einfach dieses Ziel erreiche in einem Land, wo Freiheit gibt. Und Gott sei Dank habe ich das auch erreicht. Also das war auch das zweite große Erkenntnis, Unerschütterlichkeit, wenn ich etwas mache, dran zu bleiben.
SPEAKER_01Renner, kurze Zwischenfrage, also den dritten Punkt, den vergessen wir nicht. Aber gab es auch Momente für dich, wo du aufgeben wolltest? Also wo du sagst, okay, nee, wir schaffen es doch oder ich schaffe es doch nicht und es hat alles keinen Sinn?
SPEAKER_04Also für mich persönlich gab es diesen Moment nicht, weil als ich Entscheidungen getroffen habe, wusste ich, das Schlimmeste, was passieren kann, werde ich sterben. Und im Krieg konnten wir jeden Tag sterben. Also das war auch sehr gefährlich. Ich meine, schlimmere haben wir schon alles erlebt und wenig Essen da war und Herausforderung und so weiter. Das haben wir jetzt alles erlebt. Und deswegen war für mich, also es gab keinen Plan B oder zurück, gab es das einfach nicht. Als ich mich auf den Weg gemacht habe, habe ich gesagt, entweder werde ich ankommen oder nicht. Aber ich werde nicht zurück, ich werde einfach so lange dranbleiben. Deswegen hat es sechs Monate gedauert. Also nach drei Monaten viele sagen, ja, das schaffen wir nicht, dann gehen wir wieder zurück. Für mich gab es keinen einfach zurück, habe gesagt, hey, ich will das. Ich will das einfach auf diesem Weg. Ich will einfach in einem Land, wo es Freiheit gibt. Ich will von meinem Ziel alles davor tun. Ich will irgendwann sagen, ich bin angekommen, weil ich einfach nicht aufgegeben habe. Und aufgeben war für mich keine Option damals. Also ich wollte unbedingt es erreichen.
SPEAKER_01Ja, super. Sorry für die Frage, die dritte Erkenntnis jetzt nochmal aus der.
SPEAKER_04Ja, also wir haben gesagt, erste Erkenntnis ist Dankbarkeit, zweite Erkenntnis, haben wir gesagt, unerschütterlich dran zu bleiben, wenn du etwas willst. Und dritte Erkenntnis ist auf jeden Fall auch Vertrauen, also Vertrauen an sich zu haben. Das ist auch so ähnlich wie Erkenntnis in Waspai, aber so sehr tiefer, starke Vertrauen an sich haben. Ich glaube, das war auch einer der Gründe, warum ich diese Gedanke aufgeben nicht hatte. Vertrauen, dass ich das einfach schaffen kann. Ich wusste, das ist nicht einfach. Ich wusste, es kann alles möglichst passieren auch, aber Vertrauen an sich zu haben, da kann man wirklich jedes Ziel erreichen. Es ist unmöglich einfach möglich machen. Wenn man wirklich daran vertraut, sagt, okay, warum soll ich das nicht schaffen? Klar kann es alles möglichst passieren, aber ich will das irgendwie schaffen.
SPEAKER_01Was sagst du jetzt jemandem, der vielleicht zuhört und sagt, ja, Vertrauen ist im Kopf, aber es gelingt mir nicht immer. Also hast du vielleicht so einen Tipp, wie jemand sein Vertrauen in das, was er macht oder in sich selber stärken kann oder besser vertraut?
SPEAKER_04Ja. Also ich glaube, es ist wichtig, um Vertrauen zu stärken, einen Grund zu haben, warum man das machen will. Das ist super wichtig. Denn Vertrauen kommt nicht einfach von alleine einfach so, dass man morgen aufsteht und es ist so voller Vertrauen, sondern es ist erstens, dass ein Grund dahinter ist, warum will ich das überhaupt machen willst. Und wenn es der Grund oder das Warum, das wirst du so auch in Business, wenn dein Warum stärker ist als jeder Zweifel, dann willst du einfach vertrauen, anders gibt es nicht. Und wenn du ein sehr emotional, starkes Warum hast, dann weißt du, ich habe das einfach irgendwie. Also das ist der erste Schritt, hab ein starkes Warum, hab einfach ein emotionales Warum. Und es muss nicht unbedingt riesig groß sein, ich möchte Millionen Menschen retten oder irgendwas machen, sondern ein Warum, das für dich emotional sehr viel bedeutet. Das ist immer der erste Schlüssel, um Vertrauen aufzubauen. Und der zweite Schritt ist auch natürlich, Fokus zu haben, hey, was habe ich alles in meinem Leben geschafft? Und ich habe mir, als ich mir bewusst gemacht habe, was ich alles geschafft habe, habe ich mir sehr viele Dinge einfach mir bewusst gemacht, wie schwierig das war und trotzdem, dass ich das geschafft habe, da wusste ich, hey, wenn ich all das geschafft habe und trotzdem, dass ich heute lebe, dann kann ich den nächsten Schritt auch schaffen. Also immer wieder Fokus auf, was habe ich alles geschafft. Weil ganz viele Menschen beim Thema Vertrauen, wenn sie etwas Neues machen wollen oder auch bei dem, was sie machen, wenn es Vertrauen wenig da ist, das liegt am meisten daran, dass sie Fokus an Dinge haben, die sie noch nicht geschafft haben oder schwierig waren oder Herausforderungen dabei hatten. Es ist ja logisch, dass du danach zweifeln hast. Deswegen, ich empfehle immer, Fokus auf die Dinge haben, die du bis jetzt geschafft hast und dir bewusst zu machen, dass nicht immer leicht war. Ich sehe immer auch in Business Leute, dass da kommen immer manche Leute zu mir, die sogar Mutter sind, die alleinst eine Mutter sind, die drei Kids gezogen haben und großgezogen haben, die unfassbar viel geschafft haben und sagen, hey, es fehlt mir schwer, Vertrauen zu haben, ob ich Kunden gewinne oder irgendwas in der Richtung. Da sage ich, hey, alleine das, was du bis jetzt geschafft hast, ist der beste Beweis davor, dass du alles andere auch schaffen kannst. Ja, aber was soll ich genau tun? Ich ändere dies Fokus einfach. Und das ist immer so ein riesengroßer Schritt, ist nicht immer leicht, aber wenn wir das umsetzen, dann wirst du merken, dass Fokus was Neues, dann kommt automatisch auch dieses Vertrauen natürlich. Und das ist ein Prozess, muss ich sagen. Also es ist nicht sofort, es ist ein Prozess, ja.
SPEAKER_01Muss man dran arbeiten, ja. Jetzt nehmen wir uns nochmal mit. Jetzt hast du diese wahnsinnige Reise gemacht und ja auch überstanden. Also du bist dann irgendwie ja hier in Deutschland angekommen. Dein Deutsch war anders, als es heute ist. Wie ging es dann für dich weiter? Oder war dann relativ klar, was du dann machen willst? Also es hat ja auch noch ein bisschen gedauert, bis du, sag ich mal, mit deinen Brüdern das Business gegründet hast. Also wie waren da deine Gedanken?
SPEAKER_04Ja, das stimmt. Also ich hatte damals diese Idee nicht sofort gehabt, ich möchte ein Business aufbauen oder so, weil ich gar keine Erfahrung hatte und wusste gar nicht, ob sowas überhaupt gibt. In Irak hatten wir ganz andere Herausforderungen, als zumindest ich, als so ein Business zu starten. Also in Deutschland, mein allererstes Ziel und großes Ziel war, hier zu leben, in dieser Sicherheit zu leben. Und ich bin so ein Mensch, im Leben habe ich immer Ziele. Da passiert nicht, wo ich keine Ziele habe, wo ich gar nicht war, okay, das war's. Ich habe wie mein nächstes Ziele. Und als ich hier war, habe ich gesagt, okay, es gibt keinen Krieg, Gott sei Dank, jetzt bin ich frei, jetzt lebe ich in einem Land, jetzt habe ich ein Zuhause, jetzt habe ich Essen, Wasser, alles, was ich brauche, und jetzt bin ich sicher, was sind so meine Ziele?
SPEAKER_01Darf ich dir noch kurze Frage dazwischen stellen? Sorry. Als du ankamst, wie war das für dich? Hast du es dir so vorgestellt, in Anführungszeichen Deutschland, wie es dann war, oder war es anders? Besser, schlechter, keine Ahnung?
SPEAKER_04Also ich wusste nicht genau, wie das genau wird. Ich habe mir einfach so vorgestellt, dass es Sicherheit ist. Und das war das. Und deswegen war für mich immer das wichtigste Schritt, okay, es ist alles sicher, ich darf meine Meinung sagen, wir haben alles, was wir brauchen. Wir dürfen einfach nur das Beste rausholen. Was wollen wir genau machen? Und in Irak hatte ich all diese Möglichkeiten nicht. Als ich hier diese Möglichkeit hatte, habe ich gesagt, das ist genial. Da war für mich eine riesengroße Dankbarkeit natürlich, dass ich erstmal hier leben darf, dass ich das geschafft habe. Und das war direkt, okay, was will ich? Wie geht es jetzt weiter? Dann habe ich direkt zwei Ziele ganz groß geschrieben. Erstens, ich muss schnell wie möglich Sprache lernen, weil ohne Sprache kann ich mit Menschen nicht sprechen. Und ich muss einfach irgendwie mit Menschen sprechen oder einfach weiterkommen. Das war für mich super wichtig. Und zweitens, schnell wie möglich arbeiten, dass ich selber meine Miete bezahle. Und es war für mich sehr wichtig, als ein junger Mann hier in Deutschland sein und das sozial an meine Miete bezahlt, das war für mich einfach no-go, obwohl ich sehr, sehr dankbar war, dass die am Anfang mich unterstützt haben. Aber ich wollte schnell wie möglich das schaffen. Das waren so meine ersten zwei Ziele. Und das war natürlich nicht immer leicht, weil ich meine, in einem Land, wo alles wirklich alles anders war, nicht nur Sprache und Kultur und so weiter, sondern wirklich alles anders war, als in einem kleinen Dorf in Irak. Deswegen musste ich einfach schauen, wie ich einfach damit zurechtkomme. Aber ich bin immer so, wenn ich ein Ziel habe, dann möchte ich auch was für dieses Ziel tun. Und da wusste ich auch, ich lebe in diesem Land und da gibt es ganz viele Dinge, die anders sind. Und ich darf einfach lernen, wie das geht. Und ich glaube, das ist ein sehr wichtiger Schritt, wenn man was Neues macht oder ein neuer Anfang, da darf man einfach anfangen, okay, was darf ich hier lernen? Weil es ist wie jedes Mal wie eine neue Sprache, egal was man macht, okay, wie kann ich mit kleinen Schritten anfangen zu lernen. Und so habe ich auch gestartet. Alles klar, wie kann ich einfach weiterkommen, wie kann ich mehr Menschen verstehen, die Kultur verstehen, Sprache lernen, schnell wie möglich arbeiten. Natürlich gab es auch Herausforderungen, das war nicht immer alles leicht oder so, weil auch da, man kommt nicht hier an und dann ist es läuft alles, sondern es ist einfach ein langer Prozess mit Behörden und all dieser Sachen. Aber da ich gesehen habe, wie viele Möglichkeiten wir in Deutschland haben, hatte ich ein stark Vertrauen und da wusste ich, hier fängt einfach mein Leben richtig an. Und da wusste ich, da kann ich richtig mein Potenzial entfalten. Gleichzeitig auch war es super schwierig, weil da musste ich alles bei Null anfangen und alles nochmal neu aufbauen.
SPEAKER_01Wie hast du dann die Sprache so schnell gelernt und was hast du für Jobs dann gemacht, erstmal, um Geld zu verdienen?
SPEAKER_04Ja. Also Sprache war mir wichtig, schnell wie möglich zu lernen, weil ohne Sprache komme ich einfach nicht weiter. Wie habe ich schnell Sprache gelernt? Also ich war bereit, alles davor zu tun. Ich habe ganz viel mit Menschen gesprochen. An erster Stelle habe ich gesagt, ich möchte schnell wie möglich, also nicht nur einen Sprachkurs besuchen, sondern auch mit Menschen sprechen. Weil ich glaube, das ist einer der schnellsten Wege, um weiterzukommen. Und ich liebe auch lesen. Ich habe angefangen zu lesen, auch auf Deutsch, obwohl ich gar nicht so viel Verstand habe, aber trotzdem habe ich gelesen und dadurch habe ich mehr zu verstehen. And ganz viel, was ich am Anfang gelernt habe von YouTube, weil heutzutage im Internet kann man alles finden. Es ist wirklich, jeder, der das will, nicht nur eine neue Sprache, sondern egal welche Fähigkeit man will, kann man alles lernen. Da gibt es alles bei YouTube, komplett kostenfrei. Da kannst du lernen. Und ich wollte das. Deswegen habe ich jeden Tag sehr, sehr viel Zeit investiert, also von YouTube ganz viel gelernt, Sprachkurs einfach besucht, aber dann auch wollte ich schnell wie möglich mit Menschen in Kontakt kommen. Ich bin auch in ganz viele Sprachcaféen gegangen, zu sagen, ich weiß nicht, ob du da sowas gehört hast, Sprachcaféen, wo man einfach zwar ältere Menschen waren, die in Rente waren, also viel Zeit hatten und so mit uns gesprochen haben. So habe ich angefangen, den Fragen zu stellen, was ist Weihnachten zum Beispiel? Oder was ist das und das und das, ja. Dann haben die angefangen, mir zu erzählen und ich habe immer so gut zugehört und habe einfach weiter Fragen gestellt. Und dabei natürlich nicht die perfekte Sprache, aber versucht ein bisschen auf Deutsch, ein bisschen auf Englisch, Hauptsache, dass ich immer besser werde. Und das war so mein Ziel. Und das hat mir sehr viel geholfen. Und je mehr ich verstand habe, mit Menschen gesprochen habe, da wusste ich, okay, es ist nicht so krass schwierig, man kann es auf jeden Fall lernen, aber ich wollte nicht nur lernen, sondern richtig gut sprechen und Menschen verstehen. Deswegen war mir wichtig, einen Job zu machen oder irgendetwas, wo ich mit Menschen Kontakt habe. Meine erste Arbeit, das war Arbeit, gleichzeitig auch Praktikum in Altenheim. Da habe ich damals sechs Monate dort gearbeitet und Da habe ich ganz viel mit älteren Menschen gesprochen, habe ich mit denen spazieren gegangen, rausgegangen, aber auch Spiele gespielt und die haben einfach gesprochen. Ich habe Fragen gestellt und es hat mir sehr viel geholfen, mit Menschen zu sprechen. Podcasts habe ich angefangen zu zuhören und Bücher zu lesen. Habe ich auch hunderte Bücher gelesen, also in den letzten Jahren. Das hat mir sehr viel geholfen. Und dann auch verschiedene Jobs gemacht. Ich habe in Gastronomie ergeben, ich habe in einem Lager gearbeitet. Letzte Job war in einer Schule, in einer Kinderbetreuung habe ich dort gearbeitet. Bis zur Corona-Zeit, ja.
SPEAKER_01Also alles Mögliche ausprobiert. Was würdest du jemandem sagen? Oder ich formuliere es mal so, wir Deutschen haben ja schon auch so diese Eigenschaft, oder bei uns ist ja häufig das Glas halb leer statt halb voll. Also es wird ja gerne mal gejammert und alles ist schwierig und alles problematisch und im Zweifelsfall auch schlecht. Was antwortest du, wenn du da jemanden jammern hörst, so sage ich das mal.
SPEAKER_04Ja, also ich glaube, die kennen das einfach nicht anders. Ich meine, wenn du nur hier geboren bist und einfach siehst, dass alles da ist von zu Hause aus, du hast dein Vater ein Auto, kommt dich in die Schule abholen. Ich musste das Kind jeden Tag eine Stunde zu Fuß zur Schule, eine Stunde zurück, gab es alles nicht. Wenn du hier alles hast. Laufen, ne? Wahrscheinlich. Laufen, laufen zu Fuß, ja genau. Du wirst ein iPad, bekommst du, du wirst Handy, du bekommst das, du wirst dort, du wirst dich bei irgendwelchen Kurs, Musikkurs anmelden, du bekommst das. Also es ist einfach alles da von Anfang an. Und wenn etwas fällt, dann natürlich schauen wir einfach, dass Glas leer ist. Also das ist nicht einfach direkt, dass die Schuld haben, weil sie das nicht kennen. Gleichzeitig auch empfehle ich immer, dass Menschen sich mit other Kultur beschäftigen, dass sie einfach schauen, hey, it's not auf the world, diese 8 Milliarden Menschen leben so wie in Deutschland. We sagen nicht, dass hier alles perfekt ist, but eine der reichsten Länder auf diesem planet, muss man auch sagen. Und ich glaube, es ist wichtig, dass sie einfach schauen, dass es andere Dinge auch gibt. Da gibt es Menschen, die davon träumen, dieses Leben zu leben, das wir haben. Oder die, also unsere größte Herausforderung sind deren größten Wunsche und Ziele im Leben. Und das war auch mein, also mein großer Traum war, überhaupt hier zu leben. Also die meisten Menschen sind hier unzufrieden und die denken, das habe ich nicht, das habe ich nicht und die schauen sehr wenig an das, was sie einfach alles haben, wie viele Möglichkeiten wir alles haben. Und da fällt einfach meiner Meinung nach ganz viel Dankbarkeit, dass wir einfach viel mehr dankbar sind, nicht nur Menschen wie ich, die hier nach Deutschland kommen, sondern auch Menschen, die hier, ja hier geboren sind, dass wir uns immer wieder bewusst machen, hey, wie viel wir alles haben, bevor wir einfach jammern und irgendwas schauen, was wir noch nicht haben. Schauen, hey, wie viele Möglichkeiten, wie viele Chancen wir täglich haben, und gleichzeitig auch, dass wir unzufrieden sind mit dem, was da ist und die ganze Zeit kritisieren, was alles fällt. Also da braucht einfach wirklich Änderung im Fokus, Fokus auf Dankbarkeit, Fokus auf das, was wir alles so haben.
SPEAKER_01Ja, ich sage auch immer ganz gerne, wahrscheinlich 98, 99 Prozent der Menschen auf dieser Welt würden sofort mit unserem Leben tauschen. Mit all den Problemen, Herausforderungen, die wir so haben, würden die sagen, wo muss ich unterschreiben? Komm bitte, ich bin dabei, danke, und würden noch ein, weiß ich nicht, noch ein Jubelfest veranstalten. Absolut. Jetzt nehmen wir uns mal mit, also du hast die Sprache gelernt, du hast mehrere Jobs gemacht, um dein eigenes Geld zu verdienen, um deine Kosten zu decken. Und dann kam irgendwann mal so das Thema Persönlichkeitsentwicklung ja dazu. Was war da die Idee? Also warum in dich investieren, warum dich weiterentwickeln?
SPEAKER_04Ja, also bis 2020 habe ich alles mögliche Jobs gemacht, um einfach weiterzukommen, mein Geld zu verdienen. Dann ist es Corona gekommen, wir wissen alle, was da passiert ist, waren zu Hause, nichts zu tun, viel Zeit. Und da mussten wir irgendwas einfach anderes machen, weil es nicht da draußen viel los war. Deswegen hat mein älterer Bruder mich gefragt, hey, fang an, Bücher zu lesen, vielleicht findest du was für dich. Also nicht nur irgendwelche Romane oder so, sondern wirklich über Persönlichkeitsentwicklung, über Entwicklung, über Business, was zu verändern, was zu erreichen und so weiter. Da sagte ich, ey, was finde ich in einem Buch? Was soll ich mit einem Buch so machen? Was finde ich, finde ich meinen Beruf in einem Buch oder was? Da sagt er, ich weiß nicht, aber fang an zu lesen. Und dann habe ich angefangen mit Büchern zu lesen, klassische Bücher über Persönlichkeitsentwicklung, die wir so alle kennen, aber auch über Business. Und je mehr ich mich damit beschäftigt habe, habe ich angefangen, mir einfach mehr Fragen zu stellen. Fragen wie, warum einige Menschen sind finanziell frei und die anderen arbeiten bis zur Rente, um dann mehr Urlaub machen zu dürfen. Oder warum einige haben glückliche Beziehungen, andere nicht, warum einige sind täglich voller Energie und machen das, was sie von Herzen lieben und die anderen freuen sich nur auf Wochenende. Warum ist das so überhaupt? Und ja, je mehr ich mich damit beschäftigt habe, da wusste ich, okay, da gibt es auch was anderes, außer nur Schule, Ausbildung, irgendwas zu machen, sondern man kann wirklich was verändern, wenn man das wirklich will. Und da wusste ich, okay, das ist richtig genial. Das heißt, diese Möglichkeit gibt es das auch, an Unternehmertum etwas aufzubauen und damit auch eine eigenen Firma zu gründen, ein Unternehmen zu gründen. Und ich so, krass, also wenn man damit so Geld verdienen kann und sowas, Coaching, Speaking und so weiter, dann habe ich am Anfang so, habe ich nicht so daran direkt geglaubt, dass es so möglich ist, weil ich habe sowas noch nie gehört. Aber als ich immer wieder Menschen gesehen habe, die das geschafft haben, dann habe ich gesagt, okay, wenn das all diese Leute geschafft haben, muss da irgendwie funktionieren. Und klar, das war am Anfang erstmal nur Wissen. Ich sage mal so, ich habe viele Bücher gelesen, viele Kurse, viele Seminare online besucht und ich war nach zwei Jahren so, ich sage immer, Wissensmillionär. Ich hatte so viel Wissen, aber trotzdem bin ich so richtig, noch nicht so richtig weiterkommen, nicht in die Umsetzung gekommen, weil ich einfach nur Wissen gesamt habe, Bücher gelesen habe, Seminare online, offline besucht habe. Du kennst es auch, Leute, die von einem Seminar nach dem anderen gehen und da war ich auch so hungrig. Ich will mehr lernen, ich will wissen, wie das geht. Und wir haben mich mit mich selber so beschäftigt und ja, so hat die Reise begonnen.
SPEAKER_01Was hatte ich dann? Also, das hast du ja schön beschrieben, also das stelle ich ja auch mal fest, dass Menschen immer mehr noch Wissen ansammeln, aus der Angst heraus anzufangen oder die Angst vor der eigenen Courage, wie man so schön sagt, oder die Angst, was denken dann die anderen? Ja, also ich brauche noch fünf Zertifikate, noch 28 Ausbildungen und dann noch irgendwie die Genehmigung vom Papst, um loszulegen. Wie war das denn bei dir? Was hat das Ganze zum Kippen gebracht, sodass du gesagt hast, okay, vom Wissensmillionär zum Umsatzmillionär, ja?
SPEAKER_04Ja, das ist eine sehr gute Frage, weil ich sehe das auch täglich bei ganz vielen Coaches, aber auch Leuten, die irgendwas online machen, ich sehe das auch bei ganz vielen, die einen Workshop nach dem anderen besuchen, ein Seminar nach dem anderen, hunderte Bücher lesen, tausend Online-Kurse gefühlt einfach kaufen und gar nicht zu Ende bringen und trotzdem nicht so richtig weiterkommen. Ich glaube, die meisten und die denken, dass sie noch nicht so weit sind, die denken, ich muss noch weiter lernen. Warum? Weil das kommt von System. Die meisten von uns haben zehn, zwölf Jahre Schule gemacht, dann auch manche, die zum Beispiel Medizin studiert haben oder Anwalt oder so, die mussten vier, fünf sogar bis zu sieben, acht Jahren studieren, um einen Beruf, in einem Beruf arbeiten zu dürfen. Das ist ja lange Reise und die meisten haben nicht gelernt, in kurzer Zeit Dinge schnell zu lernen, eine Fähigkeit zu lernen, die einen echten Unterschied macht, die eine Transformation auch in kurzer Zeit, nicht nur in zehn Jahren, sondern vielleicht in zwei Jahren. Aber dieser Gedanke, immer zu haben, ich bin noch nicht so weit, das haben die ganz viele. Und die Losung, hast du auch gefragt, was muss man verändern, damit es einfach von Theorie zu sagen, von nur Wissen bis zu wirklich Ergebnisse, sind die Fragen. Also die Fragen, die man sich selber stellt oder wo man einfach offen ist, wo dann Umfeld dir Fragen stellt oder jemand, der dich einfach begleitet. Und es war wieder mein Bruder, der mich gefragt hat, hey, wann fängst du an, etwas für dich zu tun? Diese Frage hat mich sehr getriggert, weil ich gesagt habe, siehst du nicht, ich mache die ganze Zeit was. Und er sagte, ja gut, du machst was, aber du lernst. Dann habe ich so ein bisschen darüber nachgedacht, das stimmt, der hat irgendwie recht, ich lerne und ich mache irgendwie trotzdem nichts. Und das hat mich am Anfang richtig getriggert und danach habe ich verstanden, da hat er 100% recht. Ich lerne, ich lerne und ich lerne, aber ich mache nichts richtig. So für mich, ich habe keine Ergebnisse dadurch erreicht. So, und dann habe ich angefangen, mir andere Fragen zu stellen. Nicht nur, wie kann ich nicht nur mehr wissen, sondern wie kann ich einfach mehr erreichen? Was will ich wirklich haben? Und ich glaube, der schnellste Weg ist einfach direkt in Schaden zu treffen, zu starten. Zu sagen, okay, ich mache an, ich fange an, ich starte dort, wo ich gerade stehe und mein Ziel ist, immer wieder besser zu werden. Und so habe ich auch gestartet. Und es ist auch wichtig, dann ein Umfeld zu haben oder einen Mentor oder einen Coach, was auch immer, jemand an deine Seite.
SPEAKER_01Ja, absolut.
SPEAKER_04Der dir einfach den Weg zeigt, weil ich meine, sehr wenige von uns haben von zu Hause einfach das gelernt oder in der Schule, wie wir ein Business aufbauen, wie wir in die Umsetzung kommen, wie wir Geld verdienen oder so. Wir haben einfach nur Wissen gelernt, aber nicht so richtige, was Ergebnisse bringt. Und da habe ich auch Menschen on my site geholt, die mir den Weg gezeigt haben, die gesagt haben, hey, all das ist Theorie, wenn du das machst, all das ist nur konsumieren. Auch wenn dir das nicht gefällt, aber wenn du das und das machst, dann ist es einfach nur konsumieren. Wenn du Ergebnisse haben willst, du musst in die Umsetzung kommen, du musst dich zeigen, du musst sichtbar sein. Und so habe ich verstanden, alles klar, die Reise geht es einfach nicht mit Lernen tun, sondern mit Umsetzen. Und so hat es gestartet und dadurch auch immer wieder bessere Ergebnisse erreicht.
SPEAKER_01Ja, jetzt nehmen wir uns doch mal mit. Also du bringst ja heute Trainer, Coaches, Speaker, Berater, wie auch immer, in die Sichtbarkeit, dass die große Umsätze erreichen, dass die Kunden sozusagen anziehen. Jetzt bist du losgelaufen, auch mit Sichtbarkeit. Und ich weiß, weil wir auch darüber geredet haben, du hast erzählt hast, am Anfang, also ja nicht so von easy peasy, and jetzt stehen da irgendwie 500 Leute Schlange und wollen irgendwie Geld bei dir abgeben, weil sie was von dir lernen können. Plus ja auch nochmal das Thema Sprache. Also da 2022 hast du auch nochmal ein anderes Deutsch gesprochen, als du heute sprichst. Wie war das? Und wo hast du vielleicht auch, oder vielleicht hast du nochmal so einen Muttipp für andere, also die jetzt denken, um Gottes Willen, wie kann ich nur und das schaffe ich nicht.
SPEAKER_04Ja, also da sind immer ganz viele Gedanken dabei, vor allem auch wenn es zum Thema Sichtbarkeit oder Umsetzung oder komm, zeig dich und um einfach mehr Kunst zu gewinnen. Erstens müssen wir einfach wissen, warum Sichtbarkeit überhaupt so wichtig ist. Da dürfte ich mir am Anfang bewusst machen, weil wenn wir nicht wissen, wie wichtig das ist, dann werden wir auch vielleicht gar nicht machen. Also warum soll ich in die Sichtbarkeit gehen? Also wenn wir das Ziel haben, als Coach, Unternehmer, Speaker, Berater online immer wieder planbar, Kunst zu gewinnen, da geht es kein Weg in Sichtbarkeit vorbei. Da müssen wir uns einfach zeigen und mit unserer Botschaft in die Sichtbarkeit gehen. Also diese Seiten sind vorbei, was die Leute, also Coaches, die vor zehn Jahren eine Webseite hatten bei Google, wo Kunden sich von allein einfach gemeldet haben, weil damals nicht hunderttausende Coaches. Heute aber schon. Offenes Instagram, da siehst du auf einmal 30 Werbeanzeigen, wo alle sagen, wie du Kunden gewinnst. Und da Konkurrenz immer wieder größer wird, desto wichtiger ist es, dass du in die Sichtbarkeit gehst. Und eine authentische Sichtbarkeit sagst, dass die Leute wissen, okay, da ist jemand der eine Botschaft, der kann mir einfach dabei helfen. Das war mir wichtig, das bewusst zu machen. Und nachdem du das einfach bewusst machst, wie wichtig Sichtbarkeit ist, dann natürlich ist es nicht immer leicht. Für mich war doppelt schwer, weil erstens Sprache, seine Gedanke waren auch bei mir da. Wer will überhaupt auf dich zuhören mit deinen tausend Grammatikfehlern und du willst in die Sichtbarkeit gehen und Social Media. Ich muss sagen, ich bin zwar jung, aber ich habe damals null mit Social Media was zu tun gehabt. Ich habe nur konsumiert, hatte einen Instagram-Account, aber habe gar nicht so irgendwelche Storys gemacht. Und im Januar 2022 habe ich mal allererstes Instagram-Story gemacht. Ich weiß gar nicht, wie lange es gedauert hat, vielleicht zwei Stunden, um einfach eine Instagram-Story machen, die eine Minute dauert, weil tausende Gedanken da waren, ja, es muss perfekt sein, ist das überhaupt richtig? Und das sind so der Gedanke bei ganz vielen Leuten, die einfach anfangen. Und ganz wichtig dabei ist, dass wir uns erlauben zu starten, erste Schritt zu machen. Weil man erwartet auch nicht von einem Kind, der im Kindergarten ist, nach einem Jahr direkt zu studieren. Aber ganz viele Unternehmer, Selbstständige, ganz viele Erwartungen an sich haben, die denken, wenn ich starte, da muss perfekt sein, da muss sofort Kunden kommen. Darum geht es auch nicht, sondern es geht vielmehr darum, zu starten und dann immer wieder besser zu werden. Also das sind alle Bereiche. Sport ist genau das gleich. Das ist wie ein Muskel, du musst das trainieren. Am Anfang muss ich auch sagen, es ist nicht leicht und es macht nicht unbedingt viel Spaß macht, weil es ist etwas, was wir noch nie gemacht haben, zumindest ich nicht. Und es macht keinen Spaß. Du fängst aber an, bis zu Gewohnheit willst. Wenn es Gewohnheit wird, dann ist es leicht, dann wird in Unterwusstsein gespeichert, dann machst du das immer wieder. Ja, und dann auf einmal kommen Leute und die sagen in Social Media, ja, Sichtbarkeit ist leicht. Ja klar, es ist leicht, wenn du das auf jeden Fall immer wieder machst und dranbleibst. Es ist wichtig, einfach dieser Gedanke beiseite zu legen. Sag, hey, ich starte einfach, ohne diese höher Erwartungen zu haben.
SPEAKER_01Ja, das glaube ich. Wenn du jetzt so zurückblickst, also was sind denn aus deiner Sicht so die zwei, drei Sichtbarkeitsgeheimnisse, um es mal so auszudrücken? Oder wie hast du das geschafft? Weil jetzt können ja viele sagen, um Gottes Willen, also A habe ich jetzt noch nicht zehn Jahre Erfahrung, ja, ich bin gerade aus dem Irak hierher gewandert und ich kann die Sprache noch nicht mehr so richtig. Jetzt kann ich da irgendwie zwar fröhlich ein paar Storys machen, aber uiuiui, wenn da jetzt auch noch einer kommt und will mit mir zusammenarbeiten, dann kriege ich ja noch mehr Angst. Wie hast du das gemacht oder wie bist du damit umgegangen?
SPEAKER_04Ja, also natürlich, diese Gedanken waren auch bei mir und sind bei ganz vielen da. Was werden die anderen Menschen denken, wenn ich in die Sichtbarkeit gehe. Nur das Ding ist da, da gibt es einen einfacher Trick, anfangen, keiner kennt dich. Keiner interessiert sich für dich, von daher, egal was du machst, ist sowieso egal. Also es geht darum, dass du anfängst, dass du einfach überschst. Man denkt aber anfangen, vor allem auch die, die starten, die auf die Stories. Aber in Wahrheit, keiner interessiert sich for deine Stories, sondern Menschen interessieren sich immer für sich. Und wenn sie sehen, dass du startet, dann sagen, wow, wie mutig ist das innerlich. Klar gibt es einige Highlights that irgendwas sagen, aber da gibt es einfach überall anderes in jeder Branche bei jeder einzelnen Aufgabe, die wir es einfach machen. Und deswegen, sich einfach bewusst zu machen, am Anfang, keiner kennt mich, keiner interessiert sowieso einfach das, ob das perfekt ist oder nicht perfekt ist, sondern einfach zu machen. Weil es war für mich wirklich auch dieser Punkt, am Anfang so lange überlegt, was werden die anderen denken, wie wird das sein. Also ich erinnere mich auch ganz genau an einen Moment, wo ich bei einem Workshop dabei war, wo das allererste Mal in meinem Leben war, wo ich auf einer Bühne war, es war Corona-Zeit, 2022, Corona war noch da und da waren wir 70 Teilnehmer. Und da sagte Trainerin zu mir, ich war in der ersten Reihe, ich saß in der ersten Reihe, zweite Plaster, da sagte sie zu mir, du kommst jetzt auf die Bühne. Ich sage, auf gar keinen Fall, doch, du kommst jetzt auf die Bühne. Du erzählst, was du machst. Sie hat mich so ein bisschen beobachtet, hat gesehen, dass ich Herausforderungen dabei habe, mich zu zeigen. Das war auch meine große Herausforderung. Ich war auf einmal auf der Bühne und ich habe keine Ahnung, was ich erzählt habe, aber ich habe irgendwas erzählt und auf einmal nach drei Minuten alle sind aufgestanden und haben gegleich und sagt, warum? Was habe ich überhaupt gemacht? War das überhaupt perfekt? Nein, warum macht ihr das? Aber was Spannende dabei war, dass die Leute danach fast alle zu mir gekommen sind in Pause und gesagt haben, dank dir, jetzt kann ich auch machen. Ich sage, wow, also ich bin nicht alleine mit dieser Gedanken, sondern alle sind so. Und das ist so der erste Schritt. Du bist nicht alleine mit dieser Gedanke, was denken anderen. Also irgendwie bei alles das gleiche. Man denkt, man ist die einzige Person, die einfach dieser Zweifel an, dieser Gedanken hat, aber nee, ist es bei all so. Von daher, einfach starten und ohne höher Erwartungen zu haben, dass es perfekt sein muss. Das ist mal ein wichtiger Punkt.
SPEAKER_01So, und jetzt betreibst du ja seit 2022, also dieses Business sehr, sehr erfolgreich, mit deinen drei Brüdern noch zusammen, also die Vierer-Gang, ja, hätte ich jetzt mal fast gesagt. Seid ihr richtig durchgestartet? Und was würdest du denn jetzt so sagen? Was sind auch hier vielleicht so deine drei unternehmerischen Erkenntnisse? Weil du bist ja dann zum Unternehmen, oder ihr seid zu Unternehmern geworden und auch da läuft es ja nicht immer easy peasy, sondern auch da gibt es natürlich spannende Sachen. Was wären so da deine drei großen Learnings, Erkenntnisse, die du auch jemand mitgeben würdest, der vielleicht selber jetzt gerade die Entscheidung trifft, Unternehmer zu werden?
SPEAKER_04Also erste Schritt, es ist ganz wichtig, dass wir uns einfach ganz klar machen, was will ich wirklich einfach erreichen? Was ist mein Endziel, wo will ich einfach wirklich hin? Weil alles, was im Leben, was wir erreichen, erreichen wir zweimal. Einmal, wo wir uns einfach bewusst machen in unserem Kopf, in unserer Vorstellung, und das zweite Mal, indem wir es Wirklichkeit erreichen.
SPEAKER_01Ali, Zwischenfrage, sorry, aber wir gehen so viele Gedanken durch den Kopf. Sorry. Jetzt hast du ja ganz viel Erfahrung und ich kenne das ja auch aus meinem Business. Diese Zielklarheit von deinen ganzen Kunden, die du da alles schon hattest, ist diese Zielklarheit immer da? Oder wenn du so Prozente schätzen müsstest, wie viele haben diese Zielklarheit, dass sie wirklich wissen, wo sie hinwollen? Also viele sagen ja, ich weiß, und dann sagst du, ja, schreib mal auf, und dann, ui, das ist kompliziert, irgendwas aufschreiben. Also was würdest du sagen?
SPEAKER_04Das ist genau dieser Punkt. Also die meisten haben ein Ziel im Kopf, aber nicht ein klares Ziel. Weil wir haben täglich 60.000 bis 80.000 Gedanken im Kopf. Und wenn die Leute sagen, ich meine, das war bei mir auch vor ein paar Jahren so, ich habe Ziele nicht geschrieben, habe gesagt, ja, ja, ich weiß, was ich will. Und als Unternehmer, du kannst ja nicht leisten, keine klare Ziele zu haben. Wenn du gar nicht genau weißt, wo es hingeht. Also die allermeisten wissen nicht genau. Also die Leute, die ich mal wieder sehe, auch Kunden, die ich begleite, die zu mir kommen, 90 Prozent haben keine klaren Ziele. 90 bis 95 Prozent, sie wissen zwar in welche Richtung, aber sie wissen nicht konkret, was sie erreichen wollen. Ich sage immer, es ist genauso wie bei ChatGPT. Du kannst ChatGPT fragen, ich bin Coach, helfe mir Kunden gewinnen. Dann wird ChatGPT dir tausende Idee sagen, was du alles so machen kannst, aber keiner davon ist richtig konkret. Du kannst aber auch sagen, hey, ich bin Coach und ich helfe Menschen, wie sie mit ihrer Botschaft sichtbar werden. Und bei Social Media helfe ich, ich bin jetzt gerade bei Instagram, ich möchte innerhalb von den nächsten 30 Tagen zwei Kunden gewinnen, die mindestens bei mir 5000 Euro investieren. Dann hast du eine konkrete Frage gestellt, da willst du eine konkrete Antwort haben. Deswegen, die meisten haben dieses klare Ziel einfach nicht. Also nicht ich will erfolgreich sein, was bedeutet Erfolg? Nicht ich will mehr Umsatz, was bedeutet mehr Umsatz? Ja, was willst du konkret haben? Ich will mehr Kunden, was bedeutet das ganz genau? Weil mehr ist es keine Zal, keiner weiß, was das genau ist. Sag konkret, was du das haben willst. Immer etwas, wo ganz viele leider nicht haben. Wenn sie zu mir kommen, erster Schritt bevor wir einfach mit Business starten, oder die meisten haben schon auch ein Business, bevor wir einfach Business richtig erfolgreich machen werden, der erste Schritt ist immer, ich brauche klare Ziele. Und ich gebe dir immer einfach eine Aufgabe und einen Plan, sag, so musst du innerhalb von dieser Zeit ein klares Ziel haben. Sonst können wir gar nicht starten, weil das ist immer das Wichtigste, da fängt ja die Reise an. Wenn wir ein wackeliges Ziel haben, da werden wir irgendwo ankommen, aber nicht dort, wo wir es hin wollen.
SPEAKER_01Absolut, absolut. Und was sind noch so zwei unternehmerische Erkenntnisse, die du oder ihr gewonnen habt?
SPEAKER_04Also für mich, also es waren ganz viele, ich kann aber zwei davon sagen, die wirklich entscheidend waren. Also erstens ist es wirklich dieser Unternehmeridentität. Das ist unfassbar wichtig.
SPEAKER_01Was meinst du damit?
SPEAKER_04Unternehmeridentität, wie denken Unternehmer? Wie denken erfolgreiche Menschen? Wie denken erfolgreiche Menschen über Geld, über Kundengewinnung? Wie denkst du mit deinem Business gerade über Geld, über Kunden, über Marketing, über Verkauf, über diese Wege, wo du einfach Kunden gewinnst? Die meisten haben, die fangen mit persönlicher Entwicklung an und die machen irgendwelche Seminare und denken auch positiv, das ist schon mal auch sehr gut. Aber das reicht einfach nicht. Um als Unternehmer richtig erfolgreich zu sein, du musst wirklich so ein Mindset haben, weil die allermeisten haben einfach, ich sage immer, die allermeisten Unternehmer haben ein angestellte Mindset und wollen Millionen erreichen. Ein Angestellter, der monatlich 2.000, 3.000 verdient, wird nicht Millionen erreichen mit diesem Mindset. Es ist nicht was Schlimmes, man kann aber auch das ändern.
SPEAKER_01Vielleicht kannst du mal konkret sagen, wie ist dann die richtige Unternehmeridentität? Oder was ist sie für dich?
SPEAKER_04Ja, also das sind ganz viele Punkte. Erst und das Wichtigste, es fängt immer mit Vertrauen an. Als Unternehmer, es gibt einzige Person auf dem Planeten, der für deine Ziele verantwortlich ist, das bist du. Wenn du kein Geld verwirst oder wenn du wenig Geld verdienst, dann bist du verantwortlich. Wenn du wenig Kunden gewinnst diesen Monat, dann bist du verantwortlich. Wenn Dinge nicht so richtig funktionieren, dann bist du verantwortlich. Ganz viele schauen und sagen, ja, Sommerloch. Beispiel, wo wir jetzt einen Podcast aufnehmen, es ist Sommer. Leute sagen, ja, ich bekomme ja wieder nach, in den letzten Tagen habe ich viel bekommen, es ist Sommer und ich habe Angst, dass mein Business nicht läuft. Dann sage ich, erster Schritt, dann hast du direkt an Sommer Verantwortung abgegeben. Anstatt Verantwortung anzunehmen, sagen, hey, was kann ich im Sommerloch machen, damit ich trotzdem Kunden gewinne? Also Verantwortung übernehmen, das ist immer das Wichtigste. Und das fängt immer so Identität an. Da gibt es natürlich ganz viele Schritte, aber Verantwortung für alles, was du machst. Alles, was du bis jetzt erreicht hast, du bist verantwortlich, das, was du noch nicht erreicht hast, genauso auch bist du verantwortlich.
SPEAKER_01Super, und da hast du einen dritten, also Zielklarheit, Verantwortung übernehmen.
SPEAKER_04Und einen Fokus. Die meisten Unternehmen haben Fokus auf Dinge, die sie absolut nicht weiterbringen. Und als Unternehmer, ich sage mal, es gibt immer zwei Sachen, die Gold wichtig sind. Erstens Geld und Zeit. Das, was du erreichst, und deine Zeit. Das ist das Wichtigste, was wir einfach mit Business in unserem Business haben, unsere Zeit und unsere, wie viel wir damit erreichen. Und wir können nur dann konstant, sagen wir, so Cashflow, ob dein Ziel sechsstellig ist oder siebenstellig im Jahr erreichen, wenn wir fokussiert die Dinge tun, die uns einfach Ergebnisse bringen. Und ich sehe immer wieder, ganz viele Unternehmer da draußen fokussieren sich auf wache Dinge. Sagen wir so, einer will ein Coaching-Business aufbauen, and in ein paar Wochen kommt irgendwelche Trends, sagt, oh, jetzt Immobilienmarkt geht durch die Dicke, dann sagen, alles klar, dann investiere ich jetzt in Immobilien. Und dann kommen die Krypto und dann sagen, alles gleich, investiere jetzt in Krypto. Und da kommt irgendwas anderes und immer wieder was Neues. Und das Schwierigste ist immer, dieser Fokus zu haben auf dein eigenes Business. Und die denken immer, das, was kommt, ist besser als das, was wichtig ist. Und die vergessen dabei, Basis-Punkte zu machen, das, was wirklich Ergebnisse bringt. Marketing, Verkaufen, wie kann ich mehr Lead generieren, wie kann ich einfach mehr Kunden gewinnen, wie kann ich meinen Kunden einfach erfolgreich machen. Also die allermeisten einen Focus, der keine Ergebnisse bringt. Wenn die Leute zu mir sagen, ich erreiche very Ergebnisse, in diesem Fall Kunden and Geld, dann sage ich einfach, ich stelle einfach sofort, einfach ehrlich antworten, wo ist gerade dein Focus. And then stelle ich sofort fest, dass sie einen Focus auf etwas haben, was gar keine Ergebnisse bringt. And du kannst einfach nicht erwarten, dein Fokus auf etwas zu haben und etwas anderes zu erwarten. Das funktioniert nicht, unmöglich. Und wir können als Mensch unseren Fokus, unsere ganze Energie nur auf eine Sache legen und nicht auf zehn Sachen gleichzeitig. Deswegen Fokus auf richtige Dinge, Fokus auf was Ergebnisse bringt und alles andere einfach Nein zu sagen. Das ist ja ein sehr wichtiger Schritt als Unternehmer. Nein, lern einfach sagen nein. Das ist nicht meine Priorität.
SPEAKER_01Absolut, bin ich 100% bei dir. Reda, für alle, die jetzt uns so zuhören und sagen, wow, das klingt ja mega spannend auch. Wo kann man irgendwie mehr über dich erfahren oder wie könnte man mit dir da in Kontakt treten?
SPEAKER_04Ja, sehr gerne. Also bei Instagram, bei Facebook könnt ihr mich am einfachsten einfach erreichen. redaali.official oder-official könnt ihr mich gerne einfach dort erreichen. Bei Instagram, bei Facebook, ich mache auch mindestens einmal im Monat immer ein Live-Webinar für die Menschen, die wirklich mit ihrer Botschaft nicht nur mit der richtigen Art und Weise sichtbar werden wollen, sondern auch planbar, neu und hoch bei Sekunden gewinnen wollen, dann könnt ihr gerne einfach schauen und dabei sein.
SPEAKER_01Super, super. Werden wir nochmal verlinken darunter. Vielleicht nochmal so eine Abschlussfrage. Jetzt angenommen, wir müssen ja irgendwann mal auch alle von dieser Welt gehen. Und wenn du jetzt mal vorstellst, okay, alle deine PowerPoint-Folien, Arbeitsblätter, Videos, alles wäre weg. Aber weil du ja deinen Kunden auch alle lieb gewonnen hast, du dürftest deinen Kunden noch drei Botschaften mitgeben. Was würdest du deinen Kunden hinterlassen?
SPEAKER_04Um welche Ziel zu erreichen dadurch?
SPEAKER_01Was auch immer, was du jetzt sagst, Mensch, das wäre jetzt noch eine wichtige Botschaft. Oder das würde ich den Kunden gerne mitgeben. Also gar nicht jetzt unbedingt, also was du sagst, Mensch, ich habe jetzt nur drei Sprachnachrichten, sagen wir erstmal jetzt so, die kann ich jetzt nochmal verschicken. Also was wären so jetzt deine drei wichtigsten Botschaften an deine Kunden oder auch an deine Brüder. Nehmen wir mal deine drei Brüder Brüder, ja, weil ihr seid ja zusammen da unterwegs.
SPEAKER_04Ja, also erstens werde ich auf jeden Fall einfach sagen, hey, egal was du gerade über dich denkst, du bist viel größer als das, was du gerade über dich denkst. Weil oftmals ist es so, dass wir in einem Blase einfach versteckst. Wir denken, wir können das, was wir jetzt können, wir haben einfach nur das, was wir haben, und das war's. Oder wir verstecken uns in irgendeiner Ecke, weil wir denken, das war es das, was ich erreicht habe, oder ich kann nur bis zu dieser Level. Und wir haben keine Ahnung, wie groß unsere Potenzial ist. Deswegen werde ich einfach sagen, hey, glaube nicht an deine Gedanken, dein Potenzial ist riesig großer. Deswegen erlaube dir, zehn Schritte weiter zu machen, noch großer zu denken.
SPEAKER_02Super.
SPEAKER_04Das wird die erste Botschaft, der erste Sprachnachricht sein. Zweite Sprachnachricht, das, was mir immer geholfen hat, ein tiefer Vertrauen an dich haben, dass du alles erreichen kannst, egal wie schwer das ist, und egal wie weit diese Sache ist und egal wie groß dieser Ziel ist, dass du alles, wirklich alles schaffen kannst, wenn du bereit bist, alles zu geben.
SPEAKER_02Sehr schön.
SPEAKER_04Genau. Und drittens werde ich sagen, sei jeden Tag einfach dankbar. Dankbar für alles, was du erreicht hast, dankbar für dein Leben, dankbar für das, was einfach da ist.
SPEAKER_01Super, super. Ja, ich glaube, da drei wichtige und starke Sprachnachrichten. Klasse. Ja, die Zeit ist verflogen. Also ich gucke gerade auf die Uhr, Wahnsinn. Mir fallen noch irgendwie 20 weitere Fragen ein, die müssen wir dann vielleicht mal auf Teil 2 schieben. Ich sage an der Stelle ganz herzlichen Dank. Drücke euch die Daumen voll beim Durstarten und ich freue mich dann, wenn wir uns demnächst mal in Hannover am Marschsee oder im Stadion dann sehen. Ganz herzlichen Dank.
SPEAKER_04Ich freue mich auch. Vielen Dank und danke, dass ich dabei sein dürfte. Ich freue mich auf jeden Fall auch auf dich und ja gerne komm einmal vorbei.
SPEAKER_01Danke.
SPEAKER_00Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfehle diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Und ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.