Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit

#293 - Was ich bei der US Kids Golf WM mit meinem Sohn gelernt habe!

Timo Pommer

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In diesem Podcast teile ich weitere Erkenntnisse aus Amerika von den US Kids Weltmeisterschaften mit meinem Sohn. Es geht um meine persönlichen Learnings und die Erfahrungen, die ich dort sammeln konnte. Hör dir an, was ich erlebt habe und lass dich inspirieren!

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Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!

Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.

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Herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge des Podcastes Umsetzung Champion. Podcast Teil 2 Erkenntnisse aus Amerika Us Kids Weltmeisterschaften mit meinem Sohn. Und wenn du den ersten Podcast verpasst hast, dann schau nochmal zurück, damit du so ein bisschen im Kontext bist. Also ich war in den USA mit meinem Sohn zu den Golf-Weltmeisterschaften von Us Kids. Und ja, ich möchte über meine Learnings reden oder Erkenntnisse. So, in dem ersten Podcast habe ich schon über die Lagerfeuer-Momente geredet und jetzt geht es um was anderes. Und zwar um unsere, wie soll ich sagen, auf Englisch würde man sagen, Journey, unsere Reise durch dieses Golfturnier. Und ja, wie das so im Sport immer ist, im Sport gewinnt man, aber man verliert auch auf jeden Fall. Ob man gewinnt, das ist nicht immer so ganz sicher. Dass man mal verliert, das ist sicher und im Golf sowieso. Und wir sind da hingefahren und das Ziel von meinem Sohn war, er wollte unter die Top 50 kommen. Also von 150 Kindern wollte er unter die ersten 50 kommen, was sehr ambitioniert war. Und wir sind da reingegangen zusammen und er hat wirklich, oder das Turnier besteht aus drei Turnierrunden und er hat die erste Runde wirklich gut gespielt, sodass wir auf Platz 49 waren. Und wie das so ist, wir haben dann abends zusammengesessen und nochmal die Runde analysiert, die Golfrunde. Und er war sehr euphorisch, was alles möglich ist und dass er noch besser spielen kann und dies und das und jenes. Und wie das dann auch im Leben manchmal so ist, kam dann die zweite Runde und die zweite Runde war ein Desaster. Also nicht wieder zu erkennen vom Tag zuvor, wirklich schlecht gespielt und ja, große Depression, große Enttäuschung bei mir, bei ihm, bei uns beiden. Schlechte Laune, Ärger, Frust, Diskussionen zwischen Vater und Sohn, weil natürlich auch wir beide zusammen auf dem Platz unterwegs sind. Also ich bin sein Caddy, das heißt, ich trage seine Tasche, ich helfe ihm und wir machen gemeinsam auch die Strategie, wie spielt man gewisse Löcher. Also er hält sich nicht immer da dran, aber gut, das ist manchmal auch gut so. Aber es gibt dann auch Meinungsverschiedenheiten. Und natürlich, wenn etwas nicht klappt, wer ist dann schuld? Natürlich der Vater, natürlich der Caddy. Und ich habe das natürlich nicht immer unbedingt so gesehen. Und dann kommt es zur Diskussion, sodass wir wirklich am zweiten Abend dann da saßen, frustriert, auch ein Frustessen, typisch amerikanisch, wunderbar, gesund gegessen, Burger und Pommes und was alles so da Schönes gibt. Naja, und dann lagen wir im Bett und dann war nochmal so ein Turnaround. Und dann hat er zu mir gesagt, hey Papa, komm, morgen hauen wir alles raus und gucken, was geht. Und ich schaffe noch die Top 50 und wir werden richtig gut spielen. So, und ich hätte dann schon auch ein gutes Gefühl. Und lange Rede, kurzer Sinn. Er hat dann auch richtig gut gespielt. Sogar mit zwei anderen Jungs die beste Tagesrunde. Also hat er eigentlich nicht gut gespielt, er hat wahnsinnig gut gespielt. Und er ist dann 50. am Ende des Tages sogar geworden. Also wir waren nach zwei Tagen 99. Und dann waren wir 50. Also wirklich sensationell. Aber warum erzähle ich das? Das Spannende ist, es ging darum, niemals aufzugehen. Immer wieder aufzustehen, immer wieder anzufangen, es nochmal zu probieren und einfach zu akzeptieren, dass es halt im Leben, also sowohl im Golf als auch im Leben, natürlich nicht immer geradeaus geht or nicht immer nach oben geht. Dass es Rückschläge gibt, dass es Enttäuschung gibt, dass es Dinge gibt, wo du denkst, warum das? Was passiert jetzt? Wir hatten wirklich in der zweiten Runde ein Desasterloch, wo ganz viele Schläge waren. Was aber einfach passiert. Und so ist es ja im Leben auch. Läuft es auch nicht immer rund. Und manchmal kommen Dinge, passieren Dinge, wo man so denkt, wow, wie konnte das jetzt passieren? So, und es geht aber genau darum, eben dran zu bleiben, eben doch weiterzumachen, eben zu sagen, okay, ich versuch's nochmal. Und genau mit dieser Einstellung haben wir wirklich ein fantastisches Turnier erreicht und hat eine fantastische Runde erzielt, von der ich nie gedacht hätte, dass er schafft, um das auch ganz ehrlich zu sagen. Aber genau da liegt ja eben die Kunst drin oder das Schöne darin, eben weiterzumachen und sich manchmal auch vom Positiven überraschen zu lassen. Und genau so gilt das auch für uns, für unser Leben, sowohl im Privaten wie auch im Beruflichen. Wenn du dann denkst, Mensch, ein Auftrag hat nicht funktioniert oder es gibt Probleme mit Mitarbeitern. Auf einmal lösen sich Dinge oder eine Tür geht zu und eine andere Tür geht auf. Und das gleiche natürlich auch im Privatleben so. Das Entscheidende ist, dass wir daran glauben. Dass wir wirklich daran glauben, dass es auch eine Lösung gibt, dass es eine Lösung vielleicht gibt, die wir selber noch gar nicht wissen, an die wir gar nicht denken, sondern einfach dieses Vertrauen haben, zu sagen, okay, es wird irgendwo eine Lösung herkommen. Es wird irgendwie weitergehen. Und es geht vielleicht sogar besser weiter, als ich mir vorstellen kann. Und das hat mir wirklich jetzt wieder auch dieses Erlebnis, diese Reise USA mit meinem Sohn gezeigt und auch dieses Turnier gezeigt, dass so viel mehr möglich ist. Und auch dass ich so häufig falsch denke oder denke, es ist so oder es funktioniert nicht. Und dann funktioniert es auf einmal doch einfach auf eine andere Art und Weise, als ich es vorher dachte. Und das ist, glaube ich, der Game Changer. Und den möchte ich dir auch mitgeben. Dinge zu akzeptieren. Das ist ja Schritt eins. Und Schritt zwei, einfach auch den Glauben, das Vertrauen zu haben, dass es irgendwo eine Lösung gibt. Und dass sie auch entweder zu dir kommt oder du sie auch findest oder sie dir einfällt oder was auch immer, aber es einfach weitergeht. Denn in Anführungszeichen, nur Tote bleiben liegen. Denn wir sollten am Ende des Tages einmal mehr aufstehen, als wir hingefallen sind. In dem Sinne, große Portion Mut und immer weiter, immer weiter, immer weiter. Wenn du noch Menschen kennst, die diese Folge hören müssten, dann empfiehl diesen Podcast gerne weiter oder bewerte ihn. Ansonsten hören wir uns wieder in der nächsten Folge.