Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#307 - Der unterschätze Leistungsfaktor - Dein Darm: Interview mit Ina Schüttke
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Das hier ist eine etwas andere Podcast-Folge.
Denn wir sprechen heute über einen wahnsinnig unterschätztes Organ: deinen Darm.
Dazu habe ich Expertin und Autorin Ina Schüttke im Interview - sie verrät dir wie wichtig dein Darm für Energie,Leistungsfähigkeit und Gesundheit ist und worauf du unbedingt achten solltest.
Mehr zu Ina:
https://www.ina-institut.com/
https://www.amazon.de/SCHEISSGESUND-untersch%C3%A4tzte-ganzes-bestimmt-untersch%C3%A4tze/dp/3911608063
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Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!
Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.
Ja, ich freue mich heute auf eine super spannende Podcast-Folge mit einer sehr spannenden Frau, wie ich finde, und zwar der Ina Schüttke. Sie ist Gründerin des Instituts für Natur, Heilkunde und Ayurveda. Und ich möchte mit ihr heute über ein Organ reden, was völlig unbekannt ist aus meiner Sicht, oder bekannt schon, aber man redet nicht drüber, aber super wichtig für unser Leben, für Gesundheit, für Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Von daher herzlich willkommen, Ina.
SPEAKER_01Danke, Timo. Danke, dass ich da sein darf. Danke, dass ich hier heute sprechen darf über das meist unterschätzte Organ in unserem Körper, ja.
SPEAKER_00Ja, genau. Also, ich habe ja mit Begeisterung auch dein Buch gelesen. Und lass uns doch gleich mal reingehen. Wir wollen heute über den Darm reden. Und ich weiß nicht, woran es liegt. Vielleicht, weil, wenn man an Darm denkt, dann denkt man an Stuhl, um mal die Fachtermini zu benutzen. Und der eine oder andere sagt, oh, das ist irgendwie eklig oder was auch immer. Und gleichzeitig ist es anscheinend, sage ich mal, und das müssen wir heute aufklären, das Organ, ja, was super wichtig ist oder wo sich jeder drum kümmern sollte, der Interesse A, an seiner Gesundheit und B, ich sage es jetzt auch mal, Leistungsfähigkeit hat. Absolut. Bringen wir Licht ins Dunkel. Warum der Darm? Was hat es damit auf sich?
SPEAKER_01Ja, der Darm ist tatsächlich eins der meistunterschätzten Organe in unserem Körper. Und das ist leider bis heute, wie du sagst, es ist ein absolutes Tabuthema. Weil mit unserem Darm bringen wir erstmal unseren Stuhlgang in Verbindung. Alle machen es hoffentlich täglich, mehrmals, aber keiner redet darüber. Wenn man jemanden fragt, dann weiß auf einmal keiner, was es ist, aber alle tun es. Und es ist tatsächlich so, dass im Grunde ist schon rein anatomisch gesehen seit Jahrzehnten bekannt, dass der Darm an sich sehr, sehr wichtig ist, denn tatsächlich sitzt unser Immunsystem im Darm. Aber allein das wissen schon die Allerwenigsten. Da geht es eigentlich schon los. Also dass unser Darm so viel mehr ist als ein Verdauungsorgan. Und in meinem Buch ist auch der Untertitel, der Darm bestimmt dein ganzes Leben. Und das meine ich auch genauso, wie ich es sage. Er bestimmt nicht nur deine Leistungsfähigkeit, wie du gerade gesagt hast, wo wir jetzt auch drüber sprechen werden, sondern auch deine Stimmung beispielsweise, deine Psyche. Es hat auch einen Einfluss darauf, ob du Depressionen bekommst oder hast oder nicht oder auch andere neurologische Erkrankungen bis hin wirklich zu Parkinson beispielsweise. Also nur um schon mal so in den Raum zu werfen, wie weitreichend die Darmengesundheit an der Stelle geht. Weswegen ich auch sage, es ist unbedingt ein Thema, mit dem sich jeder auseinandersetzen muss. Und ich sage auch immer, du musst dich ja nicht draußen mit einem Megafon auf den Marktplatz stellen und von deinem heutigen Stuhlgang erzählen. Darum geht es ja gar nicht. Wenn du möchtest, tust bitte gerne. Also bei uns wird inzwischen sehr offen darüber gesprochen. Aber es geht einfach darum, sich überhaupt erstmal damit auseinanderzusetzen. Was macht denn der Darm außer Stulausscheiden? Und vor allem das Zweite ist, im Grunde wird der Darm inzwischen in zwei Organe unterteilt, nämlich die Darmflora, also die Bakterien, die in unserem Darm leben. Und das ist eine Sache, da kennen sich die aller, aller wenigsten aus, was das wirklich für Auswirkungen hat. Und das bestimmt einfach alles in unserem Leben. Und die Bakterien in unserem Darm bestimmen sogar mehr als die Gene, die wir haben. Und das ist so weitreichend, dass ich es manchmal schon fast schockierend finde, wenn Menschen einfach gar nicht wissen, wie wichtig dieses Organ ist, weil es halt bisher in der Gesellschaft immer so, immer noch so tabuisiert wird. Und das darf aufhören, weil der Darm zu wichtig ist für deine gesamte Gesundheit, egal ob Körper oder Psyche.
SPEAKER_00Okay, wow. Körper, Geist und Seele, hätte ich fast gesagt. Ja, absolut. Bevor wir jetzt da voll reingehen, weil mir schwören jetzt gerade acht Fragen gleichzeitig durch den Kopf, vielleicht tauchen wir noch einmal ganz kurz ein, wie du überhaupt zu dem Thema gekommen bist, weil ich finde es ja immer spannend. Es gibt viele Menschen, die sich berufen fühlen, über Dinge zu reden. Noch spannender finde ich es, wenn Menschen, ich nenne es jetzt mal einen eigenen Leidensdruck hatten und gesagt haben, okay, ich muss mich jetzt mal in ein Thema reinwühlen, weil das für mich Verbesserungen verspricht und dadurch dann, ich sag mal, ausgewiesene Expertin geworden sind. Also hol uns mal kurz ab, wie bist du zu dem Thema notgedrungen gekommen?
SPEAKER_01Ja, notgedrungen trifft es genau. Ich komme ursprünglich aus einem ganz anderen Bereich. Ich bin Bankkauffrau, ich bin Diplomkauffrau, komme aus dem Controlling, aus dem Finanzwesen, habe nie was mit Darmgesundheit zu tun gehabt, gar nicht. Ernährung war nie ein Thema bei mir, außer das, was jeden Tag auf meinem Teller war und das sehr unbewusst, bis ich Anfang 30 so schwere Neurodermitis hatte. Ich bin mit, ja nicht mit Neurodermitis auf die Welt gekommen, aber ich habe mit drei Jahren die Diagnose Neurodermitis bekommen. Das ist eine sehr schwere Hauterkrankung. Und die ist mit Mitte 20 ziemlich schwer ausgebrochen und das hielt bis Anfang 30 an. Und ich habe ganz, ganz schwere Ganzkörper Neurodermitis gehabt. Also es gibt auch im Internet ein paar Bilder von mir, die zeige ich immer wieder. Man kann sich das fast gar nicht mehr vorstellen, wie ich aussah. Ich habe von Kopf bis Fuß feuerrote, entzündete, aufgerissene Haut gehabt. Ich habe kaum noch eine Körperstelle gehabt, die normal war. Und da geht es dann halt weit überaus, ist eine juckende Hauterkrankung hinaus, sondern da ist irgendwann dein ganzes Leben hängt ja dran. Junge Frau Anfang 30 in der Blüte ihres Lebens und ist nicht mal mehr in der Lage, den Haushalt zu schmeißen, sich um ihre Kinder zu kümmern, weil meine Hände aufgerissen sind, mein Gesicht einfach alles, ich konnte nicht mehr einkaufen, ich war zu gar nichts mehr in der Lage. Und so kam es dann, dass ich 2019, also vor über sieben Jahren, habe ich dann aus der Not eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin gemacht, weil ich damals dann an einem Punkt war, nachdem die Schulmedizin wirklich gesagt hat, ich bin austherapiert. Also die Hautärzte haben gesagt, wir können nichts mehr für sie tun, außer Cortison, Cortison Spritzen, Cortison Tabletten, Cortison Creme. Und dann habe ich gesagt, nee, das geht so nicht, das muss doch auch anders gehen, weil so kann ich auch irgendwann, also du hast ja schon auch ehrlicherweise Selbstmordgedanken, ganz ehrlich, auch wenn du Mama von zwei Kindern bist, weil das kann sich keiner vorstellen. Du hast Schmerzen ohne Ende, ich bin morgens immer wach geworden und ich habe ganz viele Situationen gehabt, da musste ich mir gerade der Hals war auch immer so schlimm und die Hände, ich habe mir die Bettdecke vom Hals gezogen, weil die festgeklebt war am Alter und am Blut und dann habe ich mir wieder alles aufgerissen und ach, solche Geschichten, ja. Also da hängt wirklich schon sehr, sehr viel dran. Und dann habe ich irgendwann gesagt, nee, ich will jetzt meinen Körper verstehen. Ich will jetzt verstehen, warum meine Haut so brennt, warum sie so krank ist. Da muss doch mehr sein. Und dann habe ich eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin gemacht und dort bin ich nebenbei in einem Modul, wo es um die Anatomie ging, über den Darm gestolpert. Und da stand, ich sag mal vorsichtig, in so einem Nebensatz, der Darm hängt mit deiner Haut zusammen.
SPEAKER_03Oh.
SPEAKER_01So, was hat denn mein Darm mit meiner Haut zu tun? Aber natürlich, man hängt sich ja an jedem Strohhalm dran und ist ja offen für alles dann in dem Moment aus der puren Verzweiflung heraus. Und dann habe ich angefangen, mich tiefer in diese Materie einzuarbeiten, habe mir dann erste Bücher bestellt, Fachartikel, Zeitschriften, all diese Dinge, was so 2019 auch war, da war ja KI und so noch gar nicht. Und tja, was soll ich sagen? Ich war, ich war mehr als erstaunt und fasziniert, als ich erfahren habe, dass der Darm nicht nur über mein Hautbild bestimmt, sondern über alles. Also einfach mein ganzes Leben bestimmt. Ja, und da ist dann eine Leidenschaft entstanden, diesem Organ gegenüber, die bis heute wirklich tief, tief, tief anhält, tatsächlich.
SPEAKER_00Wow, ja, also wirklich eine Riesenmotivation, ne? Also Hilfe zur Selbsthilfe kann man so sagen. Jetzt hol uns doch mal alle ab. Also alle, die, die sagen, okay, ich habe jetzt verstanden, Darm ist anscheinend interessant. Was kann ich denn oder woran merke ich es? Machen wir es mal ganz einfach. Also hast vielleicht so ein paar Tipps für alle Menschen, die jetzt sagen, okay, interessant. Ich will zwar noch nicht öffentlich drüber reden, aber was oder wie sieht denn ein guter Darm aus, beziehungsweise was ist denn schädlich für meinen Darm?
SPEAKER_01Also, das so einfach in zwei, drei Worten zu sagen, ist schwierig, weil es gibt ganz offensichtliche Symptome wie ich habe Durchfall, ich habe Verstopfung, ich habe sehr brei Stuhl, ich habe, wer sich mal traut, sich seinen Stuhl anzugucken, ich habe sehr gelben Stuhl, sehr hellen Stuhl, sehr säuerlich riechenden Stuhl. Das sind einfach schon sehr eindeutige Faktoren oder ich habe Blähungen, Blähbauchschmerzen, also alles, was ich schon ja auch direkt mit dem Darm in Verbindung bringe. Klar, logisch, da steckt der Darm auch hinter. Es geht aber halt wirklich weit darüber hinaus. Also das Interessante oder das auch Komplexe an dieser Thematik ist, mein Darm kann im Arsch sein, der kann wirklich kaputt sein und ich habe aber keine Verdauungsprobleme. Und es zeigt sich viel diffuser an zum Beispiel Energiemangel oder auch diesem Brainfork, wie man sagt, so dieser Nebel im Kopf, dieses Gefühl von ich bin irgendwie neben der Spur. Über Hautprobleme kann sich das zeigen, das kann sich über depressive Verstimmungen zeigen, das kann sich über gerade bei Frauen in einem gestörten Zyklus zeigen. Das kann sich in Schmerzen zeigen, in stillen Entzündungen, also auch Rheuma, rheumatische Erkrankungen. Das hat alles mit dem Darm zu tun. Und das macht es am Ende so komplex. Und ich lehne mich jetzt auch ganz weit aus dem Fenster und die Forschung bestätigt das auch heute. Hippokrates, griechischer Arzt, hat damals schon gesagt, alle Krankheiten beginnen im Darm. Und die Forschung bestätigt das heute. Jede Krankheit, die du hast, jedes Symptom, das du hast, hat eine mindestens mit Ursache im Darm. Und deswegen ist es so, sorry, so komplex in sich. Also es kann ganz einfach sich auf den Darm beschränken, auf deinen Stuhlgang, auf Blähungen. Es kann bis hin zu Migräne, Erschöpfung, Hormonproblemen und wirklich auch Autoimmunerkrankungen beispielsweise gehen, chronisch entzündliche Erkrankungen. Da hängt immer der Darm mit zusammen. Wir werden auch bestimmt noch darüber sprechen, warum. Und es wird sehr logisch werden. Also du wirst verstehen und all die Menschen, die zuhören und zuschauen, du wirst verstehen, warum, weil es so logisch ist.
SPEAKER_00Okay, also das Warum will ich auch gleich verstehen, aber ich möchte mal einen Punkt setzen. Das heißt, für alle Menschen, die, wie du gerade gesagt hast, ich habe irgendwo chronische Entzündungen. Ich habe Schmerzen, ich habe, keine Ahnung, also ich habe jetzt keine, ich habe keine Migräne, aber es gibt ja viele Menschen, die Migräne haben. Oder einfach, wie hast du es gesagt, so Brain fog, ja, also das heißt, so eine, ich sag mal so, ich formuliere es mal so, ich fühle mich matschig in der Birne, ja. Also kann ich mir klar denken, was so ein bisschen so Richtung Burnout vielleicht geht. Oder dieses Thema Energielosigkeit, also dieses Gefühl habe, okay, der sechste, siebte Kaffee funktioniert auch nicht mehr. Also wenn ich irgendwie eine dieser Symptome habe, dann müsste ich eigentlich mal im Darm nachgucken, ob da eine Ursache ist.
SPEAKER_01Ausnahmslos.
SPEAKER_00Also du sagst immer, also eigentlich schon verpflichtend. Ja, absolut.
SPEAKER_01Verpflichtend, ausnahmslos für jeden Menschen. Für jeden.
SPEAKER_00Okay. Also bevor wir mal reingehen, wie mache ich das alles, also kannst du mich nochmal so ein bisschen meinen logischen Verstand abholen. Warum, also diese These, die du aufgestellt hast, warum soll ich das glauben und nicht sagen, ja, das liegt jetzt halt an irgendwas anderem. Also jetzt wollen wir mal den Darm nicht so übergewichten. Ist ja nett inner, wenn du sagst, das ist so super wichtig. Aber jetzt wollen wir den mal nicht größer machen, als er ist.
SPEAKER_01Machen wir jetzt aber. Der ist riesig, der Darm. Der ist anatomisch auch riesig. Ich weiß, ich weiß. Er ist ja davon mal ab das größte Organ in unserem Körper, ja, fünf bis sieben Meter, je nachdem, wie groß man selbst ist, 300 bis 500 Quadratmeter. Allein das ist die wenigsten. Unser Darm ist ein Schlauch, ich vergleiche das immer gern mit so einem Staubsaugerschlauch, der ist so ein bisschen in sich gewurstelt, gematscht in deinem Körper. Und wenn wir den komplett auseinandernehmen würden, hätten wir eine Fläche von roundabout 400 Quadratmetern. So groß ist dein Darm, wenn du den komplett auseinanderfaltest. Damit geht es schon los. Das kann doch gar kein nichtsbewirkendes Organ sein. Damit ist ja schon klar, so ein Riesenorgan muss doch auch eine sehr, sehr große Funktion haben. Das nächste ist, wir können ganz rein anatomisch erklären, was macht der Darm denn eigentlich im Detail. Ich habe gerade auch schon erklärt, dass mindestens 80% des gesamten Immunsystems im Darm sitzen.
SPEAKER_04Warum?
SPEAKER_01Der Darm ist die Kontaktzone zwischen innen und außen. Alles, was du zu dir nimmst, übrigens auch Emotionen, Konflikte, wir kennen das alle, wir schlucken Dinge runter. Kennen wir ja alle. Das muss ich erstmal verdauen. Den Spruch kennen wir auch alle. Und du tust es auch wirklich im wahrsten Sinne des Wortes. Der Darm nimmt alles auf. Der Darm ist das Organ, das alles aufnimmt. Jetzt bleiben wir aber mal ganz einfach bei Lebensmitteln, bei Nahrungsmitteln. Alles, was du zu dir nimmst, geht über deinen Darm. Der Darm, vor allem, das ist der dünn Darm in dem Bereich, die Nährstoffe werden gespalten. Dein Apfel, den du isst, dein Brot, den du isst, deine Pizza, die du isst, wird in ihre kleinsten Moleküle gespalten. Dann landen die im Darm und im Darm werden dann über die Schleimhaut die ganzen Nährstoffe aufgenommen. Jetzt haben wir nur ein Problem. Du nimmst ja nicht nur gute Nährstoffe zu dir. Und wir haben eh ein großes Problem mit Deutschland, denn wir haben inzwischen eine so ungesunde, künstliche, aromatisierte, konservierte Ernährungsweise wie noch nie in der deutschen Geschichte zuvor. Du nimmst eine ganze Menge Giftstoffe zu dir. Eh Stoffe, Zusatzstoffe, Konservierungsmittel, viel zu viel Zucker, viel zu viel Gluten. Das ist ein Klebeeiweiß, das verklebt deinen Darm, das macht es richtig kaputt, richtig dreckig, richtig verklebt. Also sodass die Nährstoffe gar nicht mehr aufgenommen werden können. Du nimmst Allergene zu dir, Pilze, Bakterien, Viren, alles Mögliche an Stoffen und das in auch sehr großen Mengen. Und jetzt bekommt der Darm ein Problem. Der muss zwischen gut und böse unterscheiden. Der muss ja sagen, da ist ein guter Stoff, da habe ich ein Vitamin, da habe ich einen Mineralstoff, da habe ich eine gute Fettsäure, die nehme ich auf, oh, da ist ein Allergen, da ist zu viel Zucker, da ist zu viel Gluten. Das wollen wir nicht drin lassen, das lassen wir über den Stuhl ausscheiden, wir wollen nur die guten Stoffe reinlassen. Deswegen sitzt im Übrigen auch fast das komplette Immunsystem im Darm, weil hier der Part ist, wo quasi der Körper entscheiden muss, was ist gut und was ist böse. Was schadet meinem Körper und was tut meinem Körper gut? Deswegen brauchen wir hier die Mithilfe auch des Immunsystems, um auch Viren und Bakterien, Pilze und Allergene zu bekämpfen. Das Problem ist, durch unsere heutige Ernährungsweise, und deswegen sage ich auch, der Darm geht wirklich alle was an, ist unser Darm in eine ganz schöne Mitleidenschaft gezogen worden. Unser Darm ist irgendwann so überreizt, so entzündet, so kaputt, so überlastet und das Immunsystem sowieso, dass er nicht mehr unterscheiden kann zwischen Gut und Böse. Und er lässt alles rein. Ganz vereinfacht jetzt gesagt. Es gibt auch einen Begriff dafür. In der Naturheilkunde, in der Schulmedizin dauert das immer leider sehr, sehr lange, bis sie ankommt. Das ist das sogenannte Leaky-Gut-Syndrom. Das heißt zu Deutsch löchriger Darm. Jetzt darfst du dir aber bitte nicht vorstellen, dass du Löcher einen Darm hast. Das wäre lebensgefährlich, so ist es nicht gemeint. Sondern es ist damit gemeint. Es gibt die, ich muss es eher so zeigen. Wir haben hier unseren Darm. Wir haben den Darm mit seinen Darmzellen, die alle schön fein nebeneinander sitzen. Und die Darmzellen öffnen und schließen sich und lassen Nährstoffe rein, ganz selektiv. Und lassen, wenn böse Stoffe kommen, machen die dicht, sage ich jetzt einfach mal. Und wenn die guten Stoffe kommen, öffnen sich die Darmzellen. Und eines der, es ist ein Protein, eines der Substanzen, die dafür sorgen, dass sich das alles selektiv öffnet und schließt, ist das Zonulin. Darf man einfach mal gehört haben. Das ist so ein Begriff, den man übrigens auch im Stuhl untersuchen lassen kann. Wenn zu viel Zonulin ausgeschüttet wird, weil der Darm überreizt ist, weil er einfach zu sehr geflutet wird, bleiben alle Darmzellen offen. Und der Darm hat nicht mehr die Kraft und nicht mehr die Fähigkeit, also er kann zwar vom Prinzip her noch zwischen gut und böse unterscheiden, aber er lässt alles rein. Und überspitzt gesagt, wird dein Körper geflutet mit Giftstoffen und mit Schadstoffen. Und es wird nicht mehr über den Stuhl ausgeschieden. Und das haben wir heute, ich lehne mich jetzt sehr weit aus dem Fenster, bei 95 Prozent der Menschen. Ich habe wirklich in den letzten Jahren tausende von Stuhlbefunden gesehen, die ich früher selbst als Heilpraktikerin ausgewertet habe. Heute sehe ich es in Facharbeiten meiner Darmentherapeutinnen, die ich ausbilde. Wir haben seltenst jemanden, der kein Leaky Gut hat. Selbst wenn er keins hat, hat er eine Dyspiose. Sprechen wir auch gerne noch drüber. Das nächste sehr spannende Thema. Und fast jeder Deutsche, ich bleibe mal bei Deutschland, hat ein sogenanntes Leaky Gut-Syndrom. Das heißt, er hat einen leckenden, löchrigen Darm und alle Substanzen, die er zu sich nimmt, werden aufgenommen. Jetzt entsteht ein Teufelskreis. Diese Substanzen bleiben ja nicht im Darm. Die treiben ja nicht nur ihr Unwesen dort, sondern die gelangen über dem Blutkreislauf erstmal zu Leber. Die Leber versucht dann auch noch ganz viel gut zu machen und unschädlich zu machen. Auch hier die meisten Menschen haben inzwischen so starke Leberbelastungen, obwohl sie nicht mal Alkohol trinken, weil auch hier bedingt immer, die Leber baut nur Alkohol ab. Die Leber ist an irgendwie allem auch im Körper beteiligt. Also auch ein Riesenorgan übrigens. Und ein ganz wichtiger Wechsel.
SPEAKER_03Ganz wichtig, ja.
SPEAKER_01Absolut, ja. Sie speichert Vitamine, sie ist am Hormonstoffwechsel beteiligt, sie ist an der Bildung von Schilddrüsenhormonen beteiligt, sie ist am Fettstoffwechsel, am Zuckerstoffwechsel, am Eiweißstoffwechsel beteiligt. Also an allem möglichen ohne die Leber funktioniert einfach auch gar nichts. Übrigens ist die Leber das einzige Organ, das du halbieren kannst und es wächst komplett nach. Es regeneriert sich komplett nach. Also die Leber ist wirklich ein richtig starkes Organ, das kann kein anderes Organ. Aber die Leber kann irgendwann auch nicht mehr. Ja, und jeder kann natürlich auch unterschiedlich gut kompensieren. Und dann haben wir das Problem, dass all diese Stoffe, die normalerweise bei einem gesunden Darm vorher unschädlich gemacht werden und dann idealerweise über den Stuhl ausgeschieden werden, zirkulieren im Blut.
SPEAKER_00Und verursachen dann, schön, wenn ich so reinspiele, und verursachen dann unterschiedliche Probleme, Krankheiten.
SPEAKER_01Alles Mögliche. Ganz genau. Es kann in der Schulter wehtun, ich übertreibe jetzt mal, es kann bei Rheuma in den Knöcheln wehtun, es kann im Kopf wehtun, weil du Migräne hast. Weil da Substanzen und ich sag mal Stoffwechsel, Vorgänge in deinem Körper sind durch Giftstoffe, durch Substanzen, die dort nichts zu suchen haben und die dein Körper gerade bekämpft und die ja versucht, wieder unschädlich zu machen. Und den Ursprung haben wir immer einen Darm.
SPEAKER_00Okay, also jetzt bin ich natürlich so ein pragmatisch veranlagter Mensch, der sich jetzt hier gleich denkt, okay, alles da verstanden. Wenn du jetzt sagst, 95, 90 Prozent aller Menschen und komm, mach mal, ich reduziere es mal auf 80 Prozent, haben das, ist ja immer noch viel zu groß. Selbst 75, also drei Viertel wäre ja schon eine Wahnsinnsquote. Heißt für mich jetzt, so sagen wir so, übersetzt, okay, in meiner Welt, A, was löst es aus? Also ich sag mal, was sollte ich vermeiden? Beziehungsweise was gibt es oder was könnte ich tun, um wieder den Darm in Anführungszeichen wieder Gutes zu tun? Also was sind da so deine Hacks? Weil ich meine, ich kann jetzt, kommen wir vielleicht gleich nochmal zu, was man grundsätzlich mal machen sollte, aber vielleicht mal zur Sensibilisierung, was sind so die Do's and Don'ts, um es mal so auszudrücken.
SPEAKER_01Before ich da was zu sage, noch einmal kurz zum Thema, dass so viele Menschen das eben haben. Sind wir mal ehrlich und gucken uns mal um. Deutschland ist krank. Ich bin ja auch viel in Social Media unterwegs, ich nehme da auch inzwischen kein Blatt mehr vor dem Mund, ich rede das auch nicht mehr schön. Deutschland ist ein unfassbar krankes Land geworden. Und das zeigen auch die Statistiken. Also, es ist wirklich Wahnsinn, dass inzwischen mindestens jeder zweite Deutsche und da wären wir eigentlich nur bei fünfzig Prozent, aber gehen ja auch gar nicht mehr zum Arzt mindestens eine chronische Erkrankung hat. Deutschland ist wirklich ein sehr krankes Volk geworden. Und das liegt an einem kranken Darm. Und jetzt kann man ja sagen, und jetzt kommen wir nämlich zu den Do's und den Don'ts, ich bin ja spezialisiert auf die Darmentherapie. Also wir therapieren den Darm. Und ich sage natürlich immer, so eine Darmentherapie. Ja, du kannst dann auch gute Supplemente nehmen, Heilpflanzen, Kräuter, Ernährung und so weiter. Kurweise, therapieweise, es ist am Ende nur eine Symptombehandlung letztendlich auch, denn die Ursache liegt ja noch viel tiefer und viel weiter. Und das ist, Timo, du wirst erstaunt sein, es werden ganz viele sagen, das weiß ich ja schon. Ja, ich werde jetzt vielen nichts Neues sagen, aber setzt du es wirklich um im Alltag? Ich habe es vorhin schon gesagt, unsere Ernährung ist künstlicher, zuckerlastiger und glutenhaltiger denn je. Wer ernährt sich denn heute noch ballaststoffreich? Ich komme immer so gerne mit dem Beispiel der Ballaststoffe. Ballaststoffe sind Fasern in Lebensmitteln. Die haben leider ihren Namen bekommen, Ballast, als man noch davon ausging, als man so ein bisschen mit der Anatomie und der Verdauung und so begonnen hat. Damals hat man immer nur diese Fasern im Stuhl gesehen und hat gesagt, naja, das ist ja was, was der Körper gar nicht braucht. Das scheidet der ja so wieder aus. Also hat man ihnen den Namen Ballaststoff gegeben, weil man hat gesagt, das ist nur Ballast. Es kommt unten wieder raus, wie wir es oben zu uns genommen haben. Es hat leider noch viele, viele, viele, viele Jahre gedauert, bis man gemerkt hat, Ballaststoffe sind, by the way, die beste Prävention bei Darmkrebs. Die allerbeste. Und die wenigsten nehmen heute noch genügend Ballaststoffe zu sich. Früher, unsere Vorfahren, haben so roundabout 90 Gramm am Tag zu sich genommen. Durch Pflanzen, durch Wurzeln, durch Nüsse, durch Früchte, durch Obst, durch Vollkornprodukte, durch die einfach ganz natürliche, ich habe hier ein Fenster, ich kann schön rausgucken, durch die natürliche Lebensweise mit den Lebensmitteln, die die Natur uns eben geboten hat. Der Durchschnittsdeutsche kommt noch auf 10 bis 15 Gramm Ballaststoffe am Tag. Und das ist schon noch viel. Die DGE immerhin, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, empfiehlt immerhin 30. Ich sage aus naturheilkundlicher, damentherapeutischer Sicht ist das immer noch zu wenig. Wir brauchen mindestens 50 Gramm. Schafft kaum heute einer. Kaum. Schauen wir uns mal die Durchschnittsernährung eines Deutschen an. Und ich kann das auch hier wirklich anhand von so vielen Beispielen sagen, ja.
SPEAKER_00In der kurzen Zwischenfrage, was sind denn jetzt vielleicht so als Tipp drei bis fünf, also wenn ich jetzt das morgen umsetze, ja, habe jetzt hier den Podcast gemacht, gehört gleichzeitig so und denke jetzt, okay, Timo, ab morgen 50 Gramm Ballaststoffe. Wo finde ich die denn? Also was würdest du mir jetzt hier gleich so als Heck mitgeben?
SPEAKER_01Ja, in der Natur. Früchte, Obst, Gemüse, Vollkornprodukte. Allen voran.
SPEAKER_00Also das, weil du ja auch Gluten sagtest, also das Vollkornweizenbrot, ist das okay oder eher Dinkel? Vollkornbrot?
SPEAKER_01Also ganz ehrlich, ob Dinkel oder Weizen ist egal, Dinkel ist eine Weizenart.
SPEAKER_00Okay.
SPEAKER_01Das ist genau das gleiche. Hat nur eine andere Farbe, hat einen anderen Namen.
SPEAKER_00Was haben wir noch? Roggen, ist das was anderes? Wird das auch nicht?
SPEAKER_01Ist ja auch völlig in Ordnung, aber pass auf, worauf ich nämlich jetzt hinaus will, weil jetzt gucken wir uns erstmal an, wie ballastroffarm die Ernährung ist. Ich werte unzählige Ernährungsprotokolle in der Woche aus mit meinen Damentherapeutinnen. Morgens gibt es ein Weißbrot, ein Brötchen, einen Toast mit Butter, Käse, Wurst. Bei den allermeisten. Ganz ehrlich. Wenn da noch eine Scheibe Gurke drauf ist, yay. Das ist aber in der Regel das, was die meisten zu sich nehmen. Dann gibt es zwischendurch irgendwie noch einen kleinen Snack, dann gibt es noch ein Brötchen oder eine Butterbrezel, ja, auch wenn ich kleine Kinder sehe und denke, oh mein Gott, Butterbrezel, haben meine Kinder auch bekommen. Keine Frage, aber es ist Hölle, oder?
SPEAKER_00Also es schmeckt gut, muss ich sagen, aber es ist Hölle, oder?
SPEAKER_01Absolut. Es ist Hölle für den Darm und für die Gesundheit. In Maßen alles gut. Ich bin auch niemand, der sagt, ich nehme dir jetzt alles weg. Ich esse Pizza, ich esse Pommes, ich esse Kuchen, ich esse das alles, aber wirklich in Maßen. Wirklich. Es sind Genussmittel. Mehr nicht. Sondern gibt es mittags irgendwas Schnelles auf die Hand, mal eine kalte Pizza, eine warme Pizza, Pommes, Currywurst, ehrlich, die Imbissbuden an jeder Ecke hast du ja auch die Imbissbuden. Also es wird uns ja auch, das muss man dazu sagen, in Deutschland sehr leicht gemacht, dich richtig scheiße zu ernähren.
SPEAKER_00Stimmt, ja.
SPEAKER_01Abgepackter Plastiksalat mit einem Zuckerdressing und du denkst noch, du ernährst dich gesund, aber wunderst dich, warum irgendwie, ja, so, jetzt haben wir auch alle nicht die Zeit, den ganzen Tag in der Küche zu stehen, weil unser Leben ist so stressig. Da sage ich aber auch doch, es hat viel auch mit Priorität zu tun, kommen wir gleich noch zu. Auf jeden Fall, wenn wir zu den Texten kommen, was man machen kann. Ja, und dann gibt es am Nachmittag vielleicht noch irgendwie einen Keks oder nochmal ein Brötchen und abends gibt es dann wieder Brot. Und das ist wirklich in der Regel, das ist jetzt natürlich etwas überspitzt gesagt, die deutsche Ernährungsweise. Weißmehl hat null Ballerstoffe, 0,0 Fleisch übrigens auch. Da fehlen einfach die Ballerstoffe, da fehlen die Vitamine, da fehlen die guten Fette. Ich bin ein ganz großer Freund der traditionellen mediterranen Ernährung, nicht auch der heutigen Brot mit in Öl getunkt und so. Ja, auch das ist dann so ein neues Ding, das halt auch entstanden ist in den letzten Jahrzehnten, aber das hat auch nichts mit der traditionellen mediterranen Ernährung zu tun. Ist dunkelbunt, sage ich immer gerne.
SPEAKER_00Dunkelbunt.
SPEAKER_01Dunkelbunt. Es geht zum Beispiel damit los, ich liebe es beispielsweise, ist morgens ein Avocado-Brot. Ja, ein Vollkornbrot beispielsweise oder so ein Eiweißbrot, meinetwegen, es gibt ja auch tolle Alternativen. Es gibt ja im Supermarkt inzwischen, also wir kaufen ja selber auch Brot, wo nichts drin ist. Also kein Mist drin ist, keine Konservierungsmittel, keine Zusatzstoffe. Avocado-Brot oder was ich total liebe, sind Sprossen. Das ist mein Geheimtipp hoch 10. Zieh dir Sprossen zu Hause. Das ist das beste Superfood, das es gibt. Super easy, kann man ganz einfach von zu Hause machen. Ein Frischkäse mit frischen Kräutern drauf, mit Petersilie drauf, mit Schnittlauch drauf, ja, sowas beispielsweise. Oder es kann auch morgens, wer gerne Müsli isst, Haferflocken sein mit Hafermilch oder Mandelmilch. Dazu gibt es beispielsweise Leinsamen, Schiasam. Liebt deinen Darm, liebt er sehr, Schiasam, Leinsam, Flohsam, Hanfsamen, voller Ballerstoffe, voller Omega-3-Fettsäuren, voller Mineralstoffe, richtig, richtig gut für deinen Darm. Gibst ein bisschen Mandelmus drüber oder ein paar Kakaonips drüber, machst gerne ein bisschen Agavendickssaft drauf, um so ein bisschen noch die Süße zu haben. Super.
SPEAKER_00Super. Jetzt habe ich gerade gehört, genau, Mandelmilch, also das heißt die Kuh, den Joghurt, ich frag ja, weil du gerade sagst, ne? Also die Kuhmilch und den normalen Standardjoghurt ist nicht gut für den Darm.
SPEAKER_01Also ein guter Naturjoghurt ist super gut für den Darm, weil das probiotische, also weil es Darmbakterien enthält, das ist ein Probiotika quasi, das ist sehr, sehr gut für den Darm, aber nicht der Zuckerjoghurt, den die meisten halt essen, wo sie meinen, da sind Erdbeeren drin und da sind gar keine Erdbeeren mehr drin, sondern da haben wir nur die Zuckerbomben. Bei Milch haben wir einfach das Problem, auch hier muss man einfach wieder unterscheiden, dass Milch heute auch einfach nicht mehr das ist, was es halt vor ein paar Jahren und Jahrzehnten noch war. Es ist einfach nur noch, Entschuldigung, eine gepanschte Wasser, Hormon-Medikamentenbrühe abgepackt billig verkauft. So billig ja heute auch nicht mehr. Ich kann mich noch daran erinnern, jetzt bin ich 41, das ist gute 35 Jahre her, ich bin früher mit meinem Großvater noch mit so einer silbernen Milchkanne zum Bauern gelaufen. Und dann hat er die Milch immer frisch vom Bauern bekommen. Und ich kann mich noch daran erinnern, dass meine Oma immer so eine Riesenfettschicht von oben runtergeholt hat. Ja, also das, das war noch eine richtig gute Milch. Das kannst du mit heute einfach nicht mehr vergleichen. Und das Problem ist, dass das Milcheiweiß, viele denken ja immer an Milchzucker, an die Lactose, es ist das Casein, das Milcheiweiß, das triggert. Man weiß heute und das kannst du nachlesen. Da gibt es so viele Studien drüber. Milcheiweiß löst heute Autoimmunerkrankungen und Allergien aus. Übrigens auch Neurodermitis.
SPEAKER_03Okay.
SPEAKER_01Ja, also ich bin kein Freund von Kuhmilch. Meine Kinder dürfen die auch nicht trinken. Das wissen die auch, damit sind die groß geworden. Das war das Einzige durch meine Neurodermitis, wo ich von Anfang an sehr tatsächlich sehr straight war. Ein guter Joghurt, ein Naturjoghurt, gar kein Thema. Alles andere, also jetzt so, ich sag mal, pur ein Glas Milch trinken oder ein Müsli mit purer normalen Kuhmilch würde es bei uns niemals geben, weil das Allergie und Autoimmunrisiko heute nachweislich einfach viel zu hoch ist.
SPEAKER_00Okay, okay. Also da hast du ja schon einiges genannt. Vielleicht noch irgendwie so drei Worst-Case-Produkte.
SPEAKER_01Produkte, ja.
SPEAKER_00Also essen. Also ich habe schon verstanden, dass ich glaube, die normale Semmel oder das normale Standardweizenbrötchen ist nur, wenn man irgendwie die letzten 48 Stunden nichts zu essen hatte und nichts anderes mehr gefunden hat. Also die letzte Hoffnung, also das ist eine Katastrophe. Ja. Oder Genussmittel, ja, das ist jetzt mal mein neues Wort, was ich heute gelernt habe. Genussmittel. Aber was gibt es noch? Also wo du sagst, Katastrophe?
SPEAKER_01Also Katastrophe ist jetzt zwar kein Lebensmittel, aber haben sicherlich alle schon mal gehört, Antibiotika, natürlich. Ja, und auch Medikamente jeglicher Art tatsächlich. Also auch hier großer Appell, Medikamente wirklich nur nehmen, wenn sie wirklich, wirklich, wirklich nötig sind. Kommen wir zu dem Thema Lebensmitteln. Guten in rauen Mengen, also in den heute viel zu hohen Mengen. Gluten ist eben ein Klebeeiweiß. Es sorgt dafür, dass das Brot schön weich und saftig und so richtig lecker ist. Ja, tut unserem Darm leider nichts Gutes. Es verklebt den Darm. Und es verklebt, das sind die sogenannten Darmzotten, ja, das sind so, man kann sich das wie so kleine Teppichflusen vorstellen im Darm. Also es ist super spannend, sich auch einfach mal die Anatomie im Internet anzugucken. Und das verklebt oben. Also da, wo die Nährstoffe im Grunde aufgenommen werden, das verklebt und wird richtig gereizt und geht kaputt. Und dann können die Nährstoffe nicht mehr aufgenommen werden. Also Guten ist echt der Tod für den Darm, muss man einfach ganz ehrlich sagen.
SPEAKER_00Keine Nudeln mehr.
SPEAKER_01Es gibt so tolle glutenfreie Alternativen heute, die wirklich gut schmecken. Die Dosis macht das Gift. Du kannst, wenn du nicht gerade eine Zyliakie hast, das ist eine Autoimmunerkrankung, wo Gluten wirklich auch in Mini, Mini, Mini-Mikromengen nicht vertragen wird, kannst du natürlich mal Guten essen. Auch hier, wir essen auch Guten. Aber eben in Maßen. Und was wirklich, und da schreibe ich auch in meinem Buch ausführlich drüber, der Tod ist Zucker. Diese rauen Mengen an Zucker, wir nehmen in Deutschland, weil ich gerade sehr viel über Diabetes auch bei Social Media und so erzähle, wir nehmen in Deutschland im Durchschnitt 100 Gramm Zucker am Tag zu uns. Wir sind damit weltweit auf Platz zwei, nur die Amis sind noch schlimmer. Die Top-Mund sind alle Negativen tatsächlich.
SPEAKER_00Ja, ja, das ist Wahnsinn, weil natürlich auch, also ich erzähle jetzt meinem Sohn auch immer, der auch mal manchmal beherzt zugreift, wenn ich erziehe ihn so ein bisschen, guckt mal immer hinten auf die Packung, was draufsteht, weil vorne steht gerne gesund, bio und toll drauf. Und wenn man dann wirklich drauf guckt, dann sieht man, Marketing ist toll, Inhalt ist Schrott. Ja. Und Zucker ist halt fast immer dabei. Also es ist echt pervers.
SPEAKER_01Ja, und das ist ja, was ich auch sage, wenn ich sage, es wird uns leider sehr leicht gemacht, uns richtig schlecht zu ernähren. Ich gucke dir mal einen Supermarkt von vor 50 Jahren an. Die waren ganz anders aufgebaut. Da hat es diese rauen Mengen gar nicht gegeben. Auch das Thema Fleisch, Massentierhaltung, ich meine, brauche ich, glaube ich, nichts zu sagen, oder? Das ist, also wer da heute noch die Augen vor verschließt, früher gab es den Sonntagsbraten. Der Sonntagsbraten heißt nicht umsonst Sonntagsbraten, weil es den einmal in der Woche gab, aber doch nicht jeden Tag. Ja, und ich sage mal gerne, tatsächlich auch so beim Thema Krankheit, generell bei uns Menschen in Deutschland, wir haben uns eine eigene Massentierhaltung erschaffen. Wir Menschen. Wir sitzen im künstlichen Licht, wir bewegen uns nicht mehr. Also ich rede von uns selbst, wir haben uns eine Massentierhaltung, also eine Massenmenschhaltung erschaffen und merken es nicht. Sitzen im künstlichen Licht, bewegen uns nicht mehr, hauen uns Medikamente rein, sobald wir irgendwo ein WWchen haben. Auch hier Medikamente Deutschland auf Platz zwei weltweit mit der Einnahme, nur die Amis sind schlimmer. Noch, wir sind auf einem guten Weg. Und ernähren uns sehr, sehr, sehr künstlich und viel zu nährstoffarm heutzutage.
SPEAKER_00Also okay, ich habe jetzt verstanden, also super spannend. Ich meine, grundsätzlich, wenn ich irgendwas auf meinen Körper halte, wenn ich der Meinung bin, Mensch, mein Körper hat irgendwie einen gewissen Einfluss auf mein Leben beziehungsweise auf alles, das, was ich vielleicht noch erleben will auf diesem Planeten, dann muss ich mich drum kümmern. So, also jetzt haben wir über Ernährung gesprochen, super wichtig. Ich meine, das kann jeder, was du jetzt gesagt hast ab heute oder wenn er den Podcast gehört hat, umsetzen, inklusive mir. So, jetzt weiß ich aber auch gar nicht, wo ich stehe. Jetzt komme ich wieder zurück auf das Thema, was du vorhin sagtest. Irgendwie 80, 90 Prozent der Leute haben einen zu durchlässigen Darm. Also was heißt denn das? Was ist denn deine Empfehlung an alle, die jetzt sagen, okay, es hat irgendwie Klick gemacht, was sollte ich denn tun?
SPEAKER_01Also was ich immer machen kann, ist, das kann ich auf eigene Faust machen, wenn ich mich auskenne oder ich gehe zu einer guten Heilpraktikerin oder ausgebildeten Darmentherapeutin. Ich kann eine Stuhluntersuchung machen. Das kann ich machen, das kann ich sogar frei im Internet machen, wobei ich jetzt kein großer Freund bin von irgendwelchen Internettests, weil ich darf schon wissen, welche Parameter ich brauche. In meinem Buch erkläre ich einige Parameter. Also da gehe ich tatsächlich sehr, sehr transparent auf die Parameter ein, die ich auch selber lehre, also die ich wirklich auch in der Basis brauche, um mir einen guten Überblick zu verschaffen. Das sind in der Regel so sechs bis neun Parameter, die ich benötige. Und das kann ich machen. Die Kosten liegen so bei roundabout 120 bis 220 Euro. Wird von der gesetzlichen Krankenkasse leider nicht übernommen. Sehr, sehr schade. Ja, das ändert sich hoffentlich auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Da muss man also einmal selbst in die Tasche greifen. Und dann bekomme ich schon mit ein paar wenigen Parametern, wie gesagt, so sechs bis neun sind das in der Regel einen sehr, sehr guten Überblick über meinen Zustand des Darms.
SPEAKER_00Sprich, wo stehe ich quasi?
SPEAKER_01Ja, genau. Und also wirklich auch, wie weit ausgeprägt zum Beispiel ist ein Liekikat-Syndrom. Ich kann auch sehen, wie gut geht es meinem Immunsystem, ja, ich kann beispielsweise auch sehen, liegen vielleicht schon ernstere Entzündungen vor, also die wirklich auch behandlungsbedürftig natürlich letztendlich sind. Und auch das Thema Darmflora und Dyspiose, darüber haben wir noch gar nicht gesprochen. Weil das absolute Superorgan ist die Darmflora, die Bakterien, die in uns leben. Und das ist ein Thema, wo die aller aller aller wenigsten sich mit beschäftigen, weil wir mit Bakterien immer etwas Negatives in Verbindung bringen. Aber ohne unsere Darmflora, das weiß man heute, wären wir gar nicht lebensfähig.
SPEAKER_00Also das sind die guten Bakterien. Also ja, dann nehmen wir uns mal mit. Also was haben die auf sich oder warum sind die so mega wichtig und was kann ich für meine Freunde im Darm tun?
SPEAKER_01Eine Menge. Und sie sind wirklich Freunde. Ja, also wir können so dankbar sein, dass wir sie in unserem Darm haben. Wir haben übrigens schätzungsweise, die Quellen gehen da sehr weit auseinander, weil es hat noch keiner geschafft, die Darmbakterien alle zu zählen. Man schätzt, dass wir zwischen 50 und 100 Billionen Bakterien in unserem Darm haben.
SPEAKER_00Unvorstellbar.
SPEAKER_01Ja, das ist unvorstellbar. Das sind weitaus mehr Körperzellen, als wir Körperzellen haben. Und es macht so roundabout zwei Kilo deines gesamten Körpergewichts aus.
SPEAKER_04Also es ist schon eine ordentliche Menge in unserem Darm.
SPEAKER_01Und die Darmflora, das ist ja, kommt auch aus einer Zeit, wo man dachte, die Bakterien gehören noch zur Florawelt. Heute sagt man eher Mikrobiom, aber Darmflora, wir bleiben mal bei dem Begriff, weil das einfach sich auch sehr eingebürgert hat. Die Darmenflora, und jetzt kommt gerade auch das spannende Thema in Bezug auf neurologische Erkrankungen, Parkinson, Depression, ADHS, depressive Verstimmungen, unsere Darmflora bestimmt, ich hätte fast gesagt, komplett darüber, das tut sie natürlich nicht, unser Gehirn hat auch noch ein bisschen mitzureden, aber unsere Darmflora redet ganz viel mit. Denn unsere Darmflora, die sich übrigens zu fast 100 Prozent von Ballaststoffen ernährt, was man übrigens damals eben noch nicht wusste, ja, weil die Forschung, die Analyse, die Diagnostik einfach noch nicht so weit war. Die Darmbakterien verstoffwechseln die Ballaststoffe und bilden daraus sogenannte kurzkettige Fettsäuren. Das sind ganz wichtige Säuren und bilden Dopamin, Serotonin, Hormone, Energie. Richtig viel Energie. In unserem Darm wird richtig viel Energie gebildet. Richtig viel.
SPEAKER_00Jetzt muss ich kurz reinspringen, ja, ich weiß, du bist voll im Flow drin, aber sonst vergesse ich den Gedanken, weil das finde ich jetzt ja ganz spannend. Also weil bei mir macht es jetzt gerade Klick so ein bisschen. Das heißt, okay, ich esse die Ballaststoffe, hast du vorhin schon gesagt, super wichtig. Also mein Avocado-Vollkornbrot mit ein paar Chia-Samen drauf. Okay, ich weiß nicht, ob es die Kombi gibt, aber wahrscheinlich eher im Joghurt. So, jetzt habe ich diese Ballaststoffe. Aber das Spannende ist eigentlich, dass die Bakterien daraus in Anführungszeichen meine Energie erzeugen, beziehungsweise so tolle Sachen wie Dopamin oder was waren Serotonin? Also ja ganz wichtige Stoffe, die einerseits natürlich eben für meine Glücksgefühle Freude zuständig sind. Oder eben auch, wie ist mit Melatonin auch, Schlaf und all, also.
SPEAKER_01Hängt alles mit zusammen. Alles.
SPEAKER_00Also ganz wichtige Stoffe, ja.
SPEAKER_01Ja, wirklich. Jetzt ist es unfassbar.
SPEAKER_00Jetzt muss ich nochmal nachfragen, sorry. Also das ist dann quasi da meine Produktion für diese Stoffe. Kann man das so sagen?
SPEAKER_01Dein Darm ist eine absolute Produktionsstätte. Richtig derbe. So und jetzt kommt das Spannende, diese Darmbakterien, ja, nur wenn du sie halt auch in ausreichender Menge hast und natürlich auch in ausreichender Menge die gesunde, ballerstoffreiche Ernährung, produzieren sie eben auch Stoffe, die natürlich den Darm in sich auch gesund halten, die aber auch unser ganzes System gesund halten und auch unser Gehirn. Und im Übrigen, ganz wichtig, unser Darm hat ein riesengroßes Nervensystem. Das ist so groß wie das Rückenmag, der ganze Darm. Deswegen reden wir ja auch immer vom Bauchhirn. Und ich finde das auch so spannend, wenn ich meine Hand auf den Bauch lege. Ja, und sage, ich habe da so ein Bauchgefühl. Das ist dein Darm. Dein Magen sitzt hier oben. Hier, hier sitzt der Magen. Ja, die Leute denken immer, hier ist mein Magen. Nee, dein Magen, der sitzt hinter deiner Brust, also der sitzt ja anatomisch total weit oben. Hier ist dein Darm. Dein Bauchgefühl ist dein Darm. Weil du hier ein riesengroßes Nervengeflecht hast, hast du Schmetterlinge im Bauch, hast du gute Gefühle im Darm. Das ist alles der Darm. Weil wir ein riesen Nervensystem haben. Wir haben über 100 Millionen Nervenzellen in unserem Darm. Und wir sind über den Vagusnerv. Das ist auch ein Begriff, den man unbedingt kennen muss. Das ist unser Zeta-Hirn-Nerv, das ist der sogenannte Wandernerv ist ein riesengroßer Nerv in unserem Körper. Der Vagusnerv ist mit, anders über den Vagusnerv ist unser Darm mit unserem Gehirn verbunden. Und jetzt kommt es. Unser Darm kommuniziert viel mehr als unser Gehirn mit unserem Darm. Es gehen circa 80 Prozent der Signale vor allem durch die Darmflora an unser Gehirn. Also mein Darm, mit dem, was die Darmflora produziert, sagt mein Gehirn, wie ich denken, fühlen und handeln soll. Ich übertreibe jetzt mal ein bisschen. Und das Gehirn kommuniziert nur so 20 Prozent mit dem Darm. Der Darm macht alles alleine. Das ist der eigentliche Herrscher, übertrieben gesagt. Was das Thema Gesundheit geht, absolut. Darm ist das Zentrum der Gesundheit. Und unsere Darmflora kommuniziert mit unserem Gehirn. Komplett.
SPEAKER_00Das ist ja schon mal spannend. Also, das heißt, wenn du sagst, okay, kommuniziert mit meinem Gehirn, also kannst du mir das noch ein bisschen verbildlichen? Also, was meinst du? Also, wie muss ich mir das jetzt vorstellen? Was passiert in meinem Gehirn und was hat das für Auswirkungen auf mein Leben?
SPEAKER_01Ich nehme mal das Thema Depression, weil ich ultra erfolgreich Depressionen behandelt habe. Ich bin auch Traumatherapeutin und als Heilpraktikerin darf ich ja auch Depression behandeln. Und ich habe überdurchschnittliche Erfolge mit meinen Patienten gehabt, weil ich mit allen eine Darmentherapie gemacht habe. Mit allen. Weil, wie du fühlst, hängt davon zusammen, was dein Darm produziert. Deine Darmbakterien produzieren zum Beispiel auch, ich bringe mal ein Beispiel, GABA. Das ist die sogenannte Gamma-Aminobutter Säure. Das ist eine von ganz vielen Säuren. Ja! Auch hier sollte man mal gehört haben. Das ist eine Säure, die ist entspannend und angstlösend. Okay. Also total gute. Eine richtig gute. Und die wird im Darm produziert. Und über den Vagusnerv und über das Nervensystem, über Signalbotenstoff an dein Gehirn gesandt und dein Gehirn sagt, mir geht's gut. Ich bin entspannt. Habe ich das nicht? Bin ich gereizt, bin ängstlich, bin aggressiv. Es gibt richtig krasse Studien leider an Tieren, wie so oft. Ja, da gibt es eine mutige Maus, da gibt es eine ängstliche Maus und da wird die Darmflora getauscht und auf einmal ist die eine Maus mutig und auf einmal ist die ängstlich.
SPEAKER_00Okay, jetzt kommen wir natürlich in ganz spannende Region rein. Also das heißt, wenn ich kannst du nochmal aussprechen, ich habe es.
SPEAKER_01Gamma-Aminobuttersäure. GABA in Kurz.
SPEAKER_00Also GABA. Also ich meine, GABA, also würde ich ja gerne, also kann man ja fast nicht genug haben, ja.
SPEAKER_01Ja. Kannst du essen mit Ballaststoffen.
SPEAKER_00Kann ich essen mit Ballaststoffen, okay.
SPEAKER_01Falls aus den Ballaststoffen gebildet wird.
SPEAKER_00Okay, also das heißt, wenn ich Ballaststoffe wieder esse, um alle jetzt hier zu motivieren, inklusive mich, kommt GABA dann auch inklusive. Also ich esse quasi GABA dann, wenn ich Ballaststoffe esse. Okay, spannend. Und kann man wahrscheinlich auch alles messen.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Oder?
SPEAKER_01Man kann Fettsäureprofile messen lassen und so, ja, ja, man kann schon sehr viel heute messen lassen, ja.
SPEAKER_00Und wenn du jetzt von Darmentherapie sprichst, also was muss ich mir darunter vorstellen dann? Was machst du mit den Menschen? Also ich bin jetzt gerade bei dem Zyklus, ich habe gemerkt, ich habe chronische Erkrankungen, ich habe Kopfschmerzen, habe jetzt der Ihnen dazugehört und sage, okay, ich mache jetzt hier einen Stuhltest für 250 Euro, da kommt jetzt irgendwie was raus, dass ich einen durchlässigen Darm habe zum Teil. Wie geht es jetzt weiter?
SPEAKER_01Ja, also hier, jetzt habe ich mich verschluckt, Entschuldigung.
SPEAKER_00Alles gut.
SPEAKER_01Hier arbeite ich tatsächlich sehr klassisch mit Supplementen, auch mit Arzneimitteln tatsächlich. Also auch Präparate. Ich habe jetzt gerade hier eins, Symbioflor 1, weil ich das gerade selber nehme, mit klassischen Probiotika. Also da arbeite ich einfach mit Präparaten, die sich die Patienten dann in der Apotheke besorgen können, beziehungsweise im Internet bestellen können. Und ich arbeite hier, ich nenne jetzt mal die Pflanzen oder die Wirkstoffe, um jetzt nicht irgendwie Werbung für irgendwie Produkte oder so zu machen. Zum einen kann ich Ballaststoffe natürlich auch zu mir führen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. Das können Flosam-Schalen sein, Akazienfasern, Inulin, das sind so häufig die Klassiker. Kann ich in einer guten Qualität irgendwo im Internet bestellen. Damit arbeite ich immer. Das ist für mich die Basis hochzehn. Also keiner kommt bei mir ohne Ballaststoffe raus, natürlich. Dann arbeite ich je nach Befund auch mit antientzündlichen Präparaten. Das sind beispielsweise, da arbeite ich gerne mit Kurkuma oder auch mit Weihrauch. Weihrauch zum Beispiel ist eine wirklich sehr, sehr anerkannte Heilpflanze, die Entzündungen hemmt, also wirklich nachweislich. Es ist ja auch hier wieder, ja, ich weiß immer, wie die Leute immer mit den Augen rollen und sagen, ja, die Natur und die Pflanzen und nee, ich brauche nur Medikamente, nee, ich sage mal, dein Körper hat niemals einen Mangel an Medikamenten, ihm fehlt einfach nur die Natur. Also wir haben auch, habe ich so oft den Eindruck, wir haben verlernt, was für eine Kraft die Natur eigentlich hat. Und da muss ich einmal kurz einlenken, Timo, weil ich diesen Satz immer so gerne sage, wenn immer von der Alternativmedizin geredet wird. Und ich dann immer sage, Moment mal, die Schulmedizin ist die Alternativmedizin. Die Naturheilkunde ist die wahre Medizin. Und das vergessen auch so viele. Wir leben heute nur noch, weil wir seit Jahrtausenden auf die Naturheilkunde zählen. Die Schulmedizin, sage ich ganz klar, die hätte uns längst umgebracht. Wir hätten uns alle totgespritzt und totmedikamentiert, bin ich ganz ehrlich, das würde gar keinen Körper aushalten. Die Schulmedizin ist vor circa 120, 150 Jahren als Alternative zu Recht entstanden für die Krankheiten, für die Epidemien, die es gab, wo die Naturheilkunde nicht mehr weitergekommen ist. Antibiotika ist entstanden, Penicillin wurde entdeckt, Menschen wurden operiert, all diese Dinge. Aber wir dürfen bitte nicht vergessen, dass die wahre Medizin bis heute die Naturheilkunde ist. Und so sollten wir uns und die Medizin auch behandeln. Ich gucke erst, was die Natur zu bieten hat. Komme ich wirklich, wirklich, wirklich, wirklich nicht weiter, weil ich ein ganz schlimmes Bakterium habe, dann kann ich Antibiotika nehmen. Selbst dann ist es häufig immer noch nicht nötig. Und da zum Beispiel ist mir auch mal ganz wichtig, einfach dieses Bewusstsein wieder zu schaffen. Die Alternativmedizin ist und bleibt die Schulmedizin.
SPEAKER_00Ja, also bin ich bei dir. Das ist super. Also ich glaube, die Natur hat ganz viel zu bieten. Und genau wie du gesagt hast, also ja, man muss jetzt halt nicht irgendwelche Medikamente immer mit Nebenwirkungen nehmen, sondern da gibt es Alternativen. Jetzt vielleicht, okay, jetzt, wenn ich mir jetzt vorstelle, oder du hast da ganz viele Leute begleitet in der Therapie und so. Was lässt sich da ändern? Oder wie ist das, wenn ich dann? Also vielleicht kannst du irgendwie so zwei, drei Hoffnungsschimmer geben, sag ich mal.
SPEAKER_01Also ich könnte dich zuschmeißen mit Erfolgsgeschichten. Wirklich, wirklich. Also deswegen liebe ich auch so sehr, was ich tue, weil das ist einfach unglaublich, was wir mit der Naturheilkunde und mit einem gesunden Darm erreichen können und wieder vor allem auch rückgängig machen können. Ich rede auch von Heilung, ja, wir können heilen, natürlich, definitiv. Also wir sind in der Lage zu heilen. Ich habe mich selbst komplett geheilt. Ja, das sage ich auch immer ganz, ganz klar, auch wenn es laut Schulmedizin nicht möglich ist. Und Gott, was gibt es für Erfolgsgeheimnisse Erfolge? Ich hatte eine Frau, das war sogar eine meiner ersten Patientinnen, also es ist schon viele Jahre her, die beispielsweise hatte ganz schwere manische Depressionen. Also es ist schon nochmal eine deutlich schwerere Form der Depression, weil eben die Manie noch mit dazu kommt. Und du musst immer beides mit verschiedenen Medikamenten, wirklich mit hochdosierten Medikamenten ausgleichen, gerade auch die Manien natürlich. Und sie habe ich damals, sie hat über 25 Jahre wirklich sehr starke Medikamente genommen, ist auch in sehr regelmäßigen Abständen bei einer Neurologin gewesen. Und da haben wir damals eine Ernährungsumstellung gemacht, auch Lebensstil, also Stichwort Vagusnerv, ja, wirklich Nervensystemarbeit auch, dieses Thema kein Handy, gesunde Routinen, Schlafroutinen und so weiter. Wir können sehr, sehr, sehr, sehr viel tun. Und der größte Erfolg war damals, dass sie ihre Medikamente auf ein Mini, Mini, Mini-Mum runterschrauben konnte. Sie musste nur noch in äußersten Notfällen die Manie-Tabletten nehmen. Und das nach über 25 Jahren. Und das war damals ein Riesenerfolg für mich tatsächlich. Das war auch noch so relativ in meinen Anfängen. Und dann haben wir wirklich alles Mögliche dabei über Neurodermitis geheilt, ja, sage ich mal ganz vorsichtig. Also Neurodermitis, die zurückgegangen ist. Hashimoto, es ist eine Schilddrüsenerkrankung, eine Autoimmunerkrankung, von der vor allem sehr, sehr viele Frauen betroffen sind, in komplette Remission gegangen. Gewebe, das sich wieder aufgebaut hat. Nachweislich im Ultraschall. Solche Geschichten. Multible Sklerose, die zurückgegangen ist. Morbus Kron habe ich die krasseste Geschichte. Ein Morbus Kron, wo es hieß, so nach dem Motto, sie werden bald sterben, weil ihr ganzer Körper ist entzündet. Morbus Kron ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung im terminalen Ilium, also meist im letzten Abschnitt des Dünndarms, das Gefährliche oder die Nicht-Schöne bei Morbus Kron ist, diese Erkrankung bleibt meist nicht im Darm, sondern kann systemisch werden und kann den ganzen Körper durchdringen. Und das war bei dieser Patientin auch so. Und ihr ganzer Körper war entzündet, ihr Darm hochgradigst entzündet, über Jahrzehnte hinweg. Und sie bekam im Dezember 2024 die Diagnose, ups, kein Morbus Kron mehr da.
SPEAKER_00Wow, wow. Also es sind ja schon total verrückte, extreme Geschichten. Also das zeigt dir jetzt mal, also das Spektrum auf, was alles möglich ist, ohne dass es jetzt natürlich ein Individuell mal so extrem treffen muss. Also, und ich meine, du hast es ja hier in deinem Buch beschrieben, ich halte mal das hier in die Kamera, also nur als Beweis, ich habe es gelesen, ich habe da ganz viele Eselohren reingemacht. Für alle, die jetzt zuhören, ja, kann man das nochmal irgendwo nachschauen. Also übrigens, Link und so ist natürlich alles in den Shownotes drin. Wenn du jetzt, jetzt hast du zwei Kinder auch, und wenn du jetzt mal so sagen würdest, okay, was sind so deine drei wichtigsten Botschaften, die du deinen Kindern in Bezug auf Gesundheit, wenn ich es jetzt mal mitgibst. Was ist das? Oder was wäre das?
SPEAKER_01Ja, tatsächlich der blöde Spruch, den alle kennen, die Gesundheit ist dein höchstes Gut. Wirklich, ja. Ehre deinen Körper, behandle dich gut. Dazu gebe ich zu, meine Kinder sind im Teenager-Alter. Also es ist auch nicht so, dass ich nicht die Süßigkeitenpackungen hinter dem Bett hervorziehe. Die haben aber heute schon ein ganz anderes Bewusstsein. Meine Kinder haben zum Beispiel noch nie Cola getrunken. Das sind so Dinge, die gibt es bei uns einfach nicht. Das ist für die.
SPEAKER_00Cola ganz schlecht, sowohl als auch.
SPEAKER_01Ja, ja. Und das rühren die auch nicht an, das wissen die einfach. Was ich ihnen einfach mitgebe, ist, dass ich ihn immer wieder auch, also die werden ja wirklich auch bedarf, Gesundheit jetzt doch seit vielen Jahren groß, ja, und dass sie einfach dieses Bewusstsein haben von was tut mir gut und was tut mir nicht gut, was braucht mein Körper, was braucht er nicht. Wo darf ich einfach mit Maßen genießen, ja, und wo darf ich wirklich viel von essen? Und jetzt sind meine Kinder sogar schon so weit, dass die Lebensmittelkombinationen kennen, dass die zum Beispiel wissen, Honigmelone nach dem Essen gibt es auf gar keinen Fall, auch nicht sofort das Eis und solche Sachen. Also wir sind da schon viel tiefer drin natürlich.
SPEAKER_00Jetzt muss ich gleich fragen, warum? Also kein Eis nach dem Essen oder keine Honigmelone nach dem Essen. Also ich mag Honigmelone sehr gerne, deswegen.
SPEAKER_01Ja, also Honigmelone tatsächlich macht einmal so, bringt so richtig, man sagt sehr viel im Ayurveda, sehr viel Kaffee, sehr viel Armer. Also es bringt dein ganzes Verdauungssystem durcheinander. Ja, das legt so richtig einmal alles lahm. Honigmelone oder generell Melone sollte unbedingt nur auf nüchternen Magen gegessen werden, damit es gut verdaut werden kann, weil das macht richtig schlimme Blähungen, Bläbauch. Es bringt einfach deinen ganzen Darm durcheinander, um es einfach auszudrücken.
SPEAKER_04Also deine Darmmelone.
SPEAKER_01Ja, genau. Und bei Eis ist es so, dass, also sie dürfen es halt mit etwas Abstand essen, ja, also schon so zwei Stunden, anderthalb Stunden Abstand, weil Eis dein Verdauungsfeuer halt auch lähmt. Also nach dem Essen will ja dein Körper jetzt verdauen und bringt ja alles auch auf Körpertemperatur, ja, und bringt alles in Ballung. Und dann dämpfst du das mit dem Eis, fährst es komplett runter und stoppst dadurch, dass das komplette Verdauungsprogramm, sag ich mal, das gerade läuft.
SPEAKER_00Es wird verlangsamt runtergekühlt im Wasser.
SPEAKER_01Es führt zu Bauchschmerzen, ja. Also wenn wir mal ehrlich sind, nach einer Riesenportion essenden Eis, ich kenne kaum jemanden, der danach nicht Bauchschmerzen hat. Wenn man auf die Signale mal hört, also wenn man wirklich mal reinführt und merkt, boah, das war jetzt zu viel. Es war nämlich auch zu viel. Ansonsten, wie gesagt, gebe ich, wie gesagt, das ist jetzt schon sehr, sehr detailliert, ja, da gibt es auch viele Kniffe, abends möglichst warm und solche Sachen halt, einfach wirklich unterscheiden zu können. Was tut mir wirklich gut, was nährt mich und was lehrt mich, sage ich immer.
SPEAKER_00Okay, jetzt muss ich nochmal. Ich weiß ganz viel Frage. Also abends sollte man warm essen, also nicht das deutsche Brot mit Käse.
SPEAKER_01Ja, warm und leicht. Weil ganz natürlich dem Rhythmus entsprechend fährt deine Verdauungsleistung abends runter. Völlig natürlich, ohne dass du etwas dagegen oder dafür tun kannst. Und abends solltest du deswegen was warmes, leichtes essen, damit, weil wir über Nacht auch sehr stark regenerieren und natürlich ja auch verdauen, dass dein Körper über Nacht auch die Arbeit verrichten kann, die er kann und nicht irgendwie ein schweres, kaltes Brot oder auch ein Pommes Schnitzel verdauen muss. Und die ganze Energie, die ja eigentlich auch für die Regeneration, für die Erholung, für die Gesundheit bräuchte, steckt jetzt nur im Darm, weil der verdauen muss. Damit du morgens überhaupt wieder aus dem Bett kommst.
SPEAKER_00Ich sehe schon, Ina, ich mit meinen 28 Fragen, die ich jetzt noch im Kopf habe, wir müssen vielleicht nochmal eine zweite Folge machen, ja.
SPEAKER_01Sehr gerne, ja, ich liebe das Thema. Es ist, ja.
SPEAKER_00Ja, also super, super spannend. Also ich glaube, das, was jetzt deutlich geworden ist, und ich meine, ich sehe es immer hier, die Zeit ist verflogen, die Stunde ist rum in Anführungszeichen. Also wie wichtig und genau wie auch das Intro war, ja. Also völlig unterschätzt. Also das, was ich auch nochmal mitnehme, das, was du gesagt hast, dass natürlich logischerweise Energie und verschiedene Stoffe, Botenstoffe im Körper, im Darm produziert werden. Also ich sage jetzt mal im wahrsten Sinn, wo es die Produktionsstätte da ist. Und wenn die Produktion halt nicht läuft, dann kommt halt nicht das raus, was der Körper braucht. Also so ist es für mich gerade mal bildlich. Und vor allen Dingen das, was ich auch nochmal mitnehme, also klar, Ballaststoffe kann man nicht genug essen. Und gleichzeitig ja, so diese ganz langweiligen klassischen Lebensweisheiten, wenn man die schon umsetzt, dann ist man schon ganz weit vorne. Plus Stuhluntersuchung ist für jeden eigentlich Pflicht. Wie ist das? Also wie regelmäßig würdest du jetzt mal im Optimalfall das empfehlen, weil ich meine, das ändert sich ja auch, wenn ich jetzt heute eine Stuhlprobe mache, keine Ahnung, hängt das ja wahrscheinlich auch damals zusammen, was die letzten drei Tage gegessen habe oder auch nicht, keine Ahnung. Oder wenn ich jetzt dann Supplements nehme, also wie regelmäßig sollte man den Check-up machen?
SPEAKER_01Also ich selber mache das so alle anderthalb Jahre ungefähr. Ich habe aber auch glücklicherweise einen vorbildlichen Stuhl. Also meine Stuhlergebnisse sind Gott sei Dank immer sehr, sehr gut tatsächlich und das mache ich dann immer so alle anderthalb Jahre. Wenn mein erster Stuhlbefund sehr auffällig ist, sollte ich den vielleicht oder zumindest zwei, drei Parameter nach drei, vier Monaten wiederholen, um einmal nur gegenzuchecken, zu gucken, geht es dem Namen schon besser. Erholt er sich, gerade wenn wirklich auch so Entzündungen eine Rolle spielen. Und ansonsten würde ich sagen, reicht so alle anderthalb Jahre ungefähr. Kann man das machen.
SPEAKER_00Okay, super. Ina, das war jetzt so meine klare Empfehlung. Also für alle, die da einsteigen wollen, genau, einmal dein Buch ist verlinkt. Scheiß gesund. Dann findet man dich ja noch im Internet, würde ich auch alles verlinken, Institut etc.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_00Und ansonsten sage ich danke, danke, danke für die ganzen Hacks, Infos, die du hier rübergebracht hast.
SPEAKER_01Danke, Timo. Einen Tipp muss ich unbedingt noch mitgeben.
SPEAKER_00Yes, hau raus.
SPEAKER_01Bitte rennt jetzt nicht los und haut euch die Ballerstoffe rein. Ihr werdet mit Bauchschmerzen, Blähungen und Blehbauch im Bett liegen. Ballerstoffe brauchen ihre Zeit, bis sich der Körper daran gewöhnt hat. Langsam einschleichen. Also auch keine Hauruck-Ernährungsumstellungen, ziehen wir eh alle nicht durch. Aber diese Empfehlung muss ich unbedingt mitgeben, weil sonst wirst du in einer Woche da stehen und sagen, was hat die Ina für ein Mist erzählt? Mir geht es schlechter als zuvor. Wir sollten uns Zeit lassen, Ballerstoffe einzuführen, weil das wird wirklich sehr unterschätzt, weil unsere Darmbakterien stürzen sich darauf und produzieren dann auch eine Menge Gase dabei. Und das kann am Anfang ganz schön unangenehm sein. Deswegen nicht sofort bitte mit 50 Gramm anfangen, sondern langsam steigern und dann gucken, dass ich wirklich irgendwann auf meine gute, normale Portion komme.
SPEAKER_00Super, danke Ihnen. Nochmal der Bonusheck am Ende. Also herzlichen Dank und vielleicht machen wir Teil zweimal.
SPEAKER_01Sehr gerne, Timo, bin ich dabei. Danke, dass ich hier sein durfte.
SPEAKER_00Danke.
SPEAKER_01Ciao.