Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
In deinem Unternehmen soll mehr passieren – aber im Moment hängt zu viel an dir? Willkommen bei Faktor Führung – Verantwortung, Ergebnisse, Freiheit.
Dieser Podcast richtet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte, die verlässliche Ergebnisse wollen, ohne dass sie selbst zum Flaschenhals werden.
Du erfährst, wie du:
- Verantwortung bei Mitarbeitern verankerst, damit weniger nachgehakt, korrigiert und „gerettet“ werden muss,
- ein Führungssystem etablierst, das Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in die Umsetzung bringt,
- dich selbst so führst, dass du Klarheit gewinnst, deine Energie schützt und dein Stresslevel steuerst,
- deinen Alltag strukturierst (Prioritäten, Delegation, Routinen), sodass du am Ende des Tages mehr Steuerung und bessere Ergebnisse hast.
Jede Folge ist kurz, direkt und praxisnah – für Führung, die entlastet und Wirkung erzeugt.
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Faktor Führung: Verantwortung - Ergebnisse - Freiheit
#310 - Vom Flaschenhals zum Kapitän
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Der Inhalt des Podcasts wurde durch folgende Menschen inspiriert: Tony Robbins, Dr Joe Dispenza, Brendon Buchard, Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Lars Amend, Bison Kattilathu, Greator, Gedankentanken, Laura Marina Seiler, Mel Robinson, Kurt Tepperwein und vielen mehr!
Inhaltlich geht es um folgende Themen in diesem Podcast:
Mut, Liebe, Erfolg, Glücksgefühle, Motivation, Bewusstheit, Inspiration, Unternehmerinnen, Unternehmer, Meditation, Ziele, Angst, Vertrauen, Partnerschaft, Erfolgsgeschichten, Umsetzungstechniken und das Leben an sich.
Vom Flaschenhals zum Kapitän. Ja, das ist die Überschrift dieses Podcastes. Und ich könnte sagen, ein Live-Bericht aus einem Coaching. Und der Titel sagt es schon. Flaschenhals. Die meisten Unternehmer, die kleinere Unternehmen führen, ich sage jetzt mal zwischen fünf und teilweise bis zu 50 Mitarbeiter, stecken im Flaschenhals fest. Oder anders formuliert, sie sind der Flaschenhals. Wieso, weshalb, warum? Was ist hier das Problem? Ich nenne ihn Egon. Der war bei mir im Coaching, hat einen Handwerksbetrieb, so nenne ich es jetzt mal, 20 Jahre schon tolle Entwicklungen gemacht, wirklich von null aufgebaut, hat jetzt so zwischen 30 und 35 Mitarbeiter, je nach Saison etc. Und das Thema ist, der kam zu mir und hat gesagt, Timo, ich stecke im Hamsterrad des Tagesgeschäftes fest. Ich arbeite 60, teilweise 70 Stunden die Woche. Ich gebe immer Vollgas. Es ist irgendwie immer gut gegangen, aber ich merke, ich kann nicht mehr so weitermachen. Also ich bin auch ein Stück weit älter geworden. Es ist nicht mehr so wie in ganz jungen Jahren. Plus dass auch mir immer wieder die Familie Feedback gibt. Ich bin ja nicht da. Wenn ich da bin, dann ist nur der Körper da, aber der Geist ist irgendwie noch in der Firma und ich musste irgendwas tun. Und dann haben wir genau über dieses Prinzip oder das Problem des Flaschenhalses gesprochen. Was meine ich damit? Jetzt hier in seinem Fall: so mehr oder weniger, jede wichtige Entscheidung geht über seinen Schreibtisch oder jetzt kommt die wichtige Ergänzung, wird von ihm kontrolliert. So, und er hat natürlich berechtigte Gründe. Und er hat mir das alles erklärt, warum das so ist, warum er wirklich jedes große Angebot kontrolliert, warum er teilweise die Einsatzpläne kontrolliert. Also wer fährt zu welcher Baustelle, warum er teilweise auf die Baustellen fährt und die Leistung kontrolliert. Also er hat mir das alles sehr plausibel erklärt. Und ich habe aber zu ihm gesagt, naja, ja, du hast das alles so gemacht, du bist seit 20 Jahren super erfolgreich, du verdienst gutes Geld, aber irgendwas passt ja trotzdem nicht. Und jetzt kommt der große Punkt. Natürlich kann ich das alles so machen und ich kann das auch so weitermachen. Aber in seinem Fall gibt es eben die Erkenntnis, naja, meine Familie ist sehr unhappy mit mir. Ich merke, und das ist auch ein ganz, ganz wichtiger Punkt, dass ich ein Stück weit älter geworden bin. Als ich das ganze Unternehmen jung, frisch dynamisch aufgebaut habe, habe ich das noch leichter wegstecken können als jetzt, wo ich in Anführungszeichen, also eher um die 45 Jahre alt ist. Also diese Vollgaswochen 60, 70 oder 80 Stunden mal zu arbeiten und ich habe das ja auch in meiner Historie alles mal mitgemacht, das ist nicht mehr so einfach. Das ist nicht mehr so, dass man sagt, naja, dann habe ich eben nur fünf Stunden geschlafen und den nächsten Tag geht es um 6 Uhr morgens taufrisch weiter. Nein, da merkt man schon, oh, man hat Schlafmangel, man ist müde, man ist unkonzentriert, man ist vielleicht auch angespannter, man ist schnippischer, daraus entstehen ja auch wieder weitere Probleme. Und diese große Erkenntnis bei ihm. So, und ich habe gesagt, du hast jetzt zwei Möglichkeiten, denn du stehst an einer Weggabelung. Du kannst dich dafür entscheiden, weiter der Flaschenhals für dein Unternehmen zu sein. Dann wird folgendes sehr wahrscheinlich passieren. Es wird weiter so anstrengend sein, du wirst definitiv nicht weiter wachsen. Ja, also du hast ein Limit, weil mehr geht nicht. Und die große Gefahr ist sogar, dass dein Unternehmen und dein Umsatz und damit auch dein Gewinn sehr wahrscheinlich schrumpfen werden. Weil du einfach nicht mehr diese konstante Leistung erbringen kannst, sondern ja andere Probleme auftauchen werden. Und ich habe das ganz häufig auch in Coachings, dass zwei große Punkte eintreten, die fast jeder Unternehmer erstmal ignoriert, bis es dann ein Thema wird. Und ich muss sagen, leider ignoriert. Und zwar einmal das persönliche Energielevel. Das persönliche Energielevel, und wenn du vielleicht ein paar Folgen in meinem Podcast auch schon gehört hast, dann weißt du, ich rede da immer drüber, weil es ist das Fundament von allem. Ich spreche immer gerne darüber, dass wir auf zwei Beinen stehen. Einmal das private Bein und einmal das Businessbein. Und diese beiden Beine unseres Lebens stehen auf unserem Energielevel oder auf unserer Batterie, um es mal bildlich zu beschreiben. Denn wenn wir keine Energie haben, wenn wir keine Power haben, wenn wir keine Umsetzungsenergie haben, dann ist es völlig egal, was wir alles für tolle Ideen haben, was wir machen könnten, ob wir die besten Strategien haben, etc. Wir kriegen einfach die PS nicht auf die Straße. So, und das ist natürlich am Anfang in euphorischen Phasen, wenn wir jugendynamisch sind, alles ein bisschen einfacher. Jetzt in seiner Situation, wo er 45 ist und das Ganze schon 20 Jahre macht, hat er einfach Körner gelassen. Er hat einfach auch in Anführungszeichen bezahlt für diese intensiven 20 Jahre. Das heißt, er betreibt direkt und indirekt so ein bisschen Raubbau an seiner Gesundheit. Also es gibt auch so ein paar gesundheitliche Themen, Herausforderungen, aber er merkt einfach, er ist nicht mehr so frisch, er ist nicht mehr so dynamisch. Und das ist natürlich ein Thema. Wenn man es sich nicht anschaut, wird es eher schlechter als besser. Auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen, auch wenn wir gerne wegschauen und denken, ja, das wird irgendwie schon. Nein, es wird tendenziell schlechter und wir merken es aber nicht so richtig. Bis dann wirklich, und da habe ich leider auch ein paar Fälle, dann die Einschläge näher kommen und dann meistens so ein paar größere Themen auf einmal auftauchen können, die dann die ganze Situation eh verändern. Also einmal dieses Thema Energielevel, die persönliche Batterie, ja, wie viel Power habe ich eigentlich? Das ist der eine Teil. Und der zweite Teil ist eben der familiäre Aspekt. Das geht auch am Anfang alles gut. Wir geben Gas, wir wachsen, das große Versprechen, alles wird irgendwann mal besser und irgendwann haben wir auch mal mehr Zeit, wenn wir ein gewisses Level erreicht haben, wenn wir einen gewissen Gewinn gemacht haben. Und das Erlebnis ist immer, dass natürlich auch der Gewinn oder die Einnahmen natürlich toll sind und damit kann man auch einiges kompensieren. Nur irgendwann, wenn die Grundbedürfnisse gedeckt sind, ja, Essen, Trinken, schönes Haus, tolle Urlaube, auch ein schönes Auto, dann merkt man, dass jetzt vielleicht die dritte Uhr oder der vierte Urlaub im Fünf-Sterne-Hotel schön sind, aber dann doch nicht mehr diesen Mehrwert hat, beziehungsweise, dass der Faktor Zeit, Quality Time, wie man so schön sagt, also Qualitätszeit, viel wichtiger wird. Und dann entstehen so Baustellen wie, naja, die Kinder sehen mich ja gar nicht oder ich verpasse die großen Erlebnisse der Kinder und auch familiär gibt es immer wieder da Probleme. So, und in dem Fall hier in meinem Coaching-Beispiel, genauso. Und deswegen die große Frage, ja, vom Flaschenhals zum Kapitän. Und das war die Frage, die ich ihm stellte, er sagt, naja, also willst du der Flaschenhals bleiben? Kannst du. Ist deine bewusste Entscheidung. Dann wird es aber zu 99 Prozent Probleme auf diesen beiden Feldern geben. Also der private Bereich, der sich jetzt schon ankündigt, dass es Probleme gibt, die Probleme werden sich vergrößern. Wie auch eben natürlich das persönliche Energielevel wird immer mehr Probleme machen und vielleicht wird dann irgendeine Krankheit oder ein Krankheitsthema größer werden. So, das habe ich ihm gestellt, die Frage habe ich ihm gestellt und habe gesagt, naja, die Alternative ist, du wirst Kapitän oder zum Kapitän deines Unternehmens. So, und bildlich gesprochen, was macht der Kapitän? Der ist oben auf der Kommandobrücke, hat den Überblick über sein Schiff, der steuert sein Schiff. Und ja, wenn es mal knirscht, wenn es mal massive Probleme gibt, dann geht er runter von seiner Kommandobrücke, guckt sich die Probleme vor Ort an, löst auch vielleicht mal Probleme vor Ort. Stichwort Kontrolle, Angebote schreiben, etc. Aber er weiß dann seinen Platz, seine Rolle ist oben auf der Kommandobrücke. Ich bin Kapitän. Das heißt, er geht wieder nach oben auf die Kommandobrücke, wo er die Übersicht hat und auch dann dementsprechend Entscheidungen treffen kann. Wo geht es hin, wo geht es lang? Und das ist wirklich so eine Grundsatzthematik, eine Grundsatzentscheidung, die ich als Unternehmer treffen muss. Was will ich sein? Will ich Flaschenhals sein? Weil ich meine, es geht nicht anders. In Klammern, was ich sehr stark bezweifle. Also wenn du der Meinung bist, es geht nicht anders als Flaschenhals, dann melde dich gern bei mir. Dann machen wir ein kostenloses Engpassgespräch, wo wir uns mal anschauen, wo es bei dir hakt, was dein Engpass ist und welchen Knoten es zu lösen gilt. Guck hier unter dem Video irgendwie nach, irgendwo gibt es mit Sicherheit einen Link oder auf meiner Webseite. Oder du entscheidest dich dafür, wirklich Kapitän deines Unternehmens zu sein oder zu werden. Also auch das Gleiche, wenn du keine Ahnung hast, wie das geht, melde dich auch hier gerne. Gucken wir uns gerne mal an, wo es daran hakt. Aber wenn du diesen Schritt, wenn du dich dafür entscheidest, Kapitän deines Unternehmens zu werden, ändert sich fast alles. Es ändert sich vor allen Dingen deine Rolle. Du musst in eine neue Rolle eintreten. Du musst mehr steuern, statt selber zu machen. Und das ist ganz wichtig. Und damit du überhaupt steuern kannst, musst du halt dementsprechend auch deine Mitarbeiter oder deine Führungsebene befähigen, qualifizieren, sodass sie es können und dementsprechend auch Verantwortung übergeben, den Staffelstab übergeben. Und das ist manchmal nicht ganz einfach, wenn man nicht weiß, wie man das macht, aber es ist möglich. Und wenn du jetzt sagst, ei, ei, ei, Timo, wenn du wüsstest, bei mir geht es gar nicht. Ich habe sehr gute Nachrichten. A, habe ich schon, ich weiß gar nicht, über 150 Unternehmen in dem Bereich begleitet. Aber selbst wenn du mich mal wegnimmst, schau dir mal die ganzen Unternehmen an, die größer sind als du. Die haben auch mal anders angefangen, die standen auch mal da. Da hat auch mal jemand geglaubt, er ist der Flaschenhals und er muss alles machen und kontrollieren. Und dann hat derjenige sich umentschieden, hat gesagt, nee, ich will nicht mehr der Flaschenhals sein. Das ist jetzt hier die ganz entscheidende Aussage. Ich will nicht mehr Flaschenhals sein, ich will Kapitän sein, dann muss ich was ändern, dann muss ich anpacken. Denn wenn ich weitermache so wie bisher, dann wird es tendenziell eher schlechter als besser. Und besser wird es nur, wenn du sagst, okay, ich will Kapitän, ich will mein Boot steuern und lenken und dann geht das. Also, ich hoffe, du triffst da die richtige Entscheidung. Wie gesagt, wenn du es anpacken willst, wenn du wissen willst, wie raus aus dem Flaschenhals bzw. Kapitän werden willst, dann melde dich bei mir, machen wir einen kostenlosen 45-minütigen Engpass-Call. Schauen wir uns genau an, was dein Engpass ist, wo du stehst, was du machen musst, um Kapitän deines Schiffes zu werden. Ich freue mich auf dich.